Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Dienstag, 17. März 2009, 22:13

Reperatur Tipps und Hilfe gesucht - GFK Fläche

guten Abend,

mein erster Beitrag soll eine Frage sein. Wer könnte mir ein paar Tipps geben wie ich die Fläche wieder in Schuss bekomme.

Schick wird sie vermutlich nie wieder sein, doch ich möchte den Flieger gern in der Luft sehen.

Grüße
»helihubi« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fläche 003.jpg
Gaui 200, Funny Fast Birdy DLG, Funny Fast Birdy Softliner, Felix 45 brushless, Taschenflitzer, Limit Ex

2

Dienstag, 17. März 2009, 22:14

Bild nummer 2.
»helihubi« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fläche 001.jpg
Gaui 200, Funny Fast Birdy DLG, Funny Fast Birdy Softliner, Felix 45 brushless, Taschenflitzer, Limit Ex

3

Dienstag, 17. März 2009, 22:15

Und Bild Nummer 3. (sorry, aber ich wusste nicht wie ich es in in einen Beitrag bekomme. :angel:
»helihubi« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fläche 002.jpg
Gaui 200, Funny Fast Birdy DLG, Funny Fast Birdy Softliner, Felix 45 brushless, Taschenflitzer, Limit Ex

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 18. März 2009, 00:12

Hallo,
such mal im Netz nach der sogenannten "Blätzli-Methode". Es gibt da ein ziemlich gutes PDF eines Herstellers/Vertreibers von Faserverbundwerkstoffen, in dem das gut erklärt ist. Ich weiß aber leider nicht mehr, welcher es war. Ich glaub aber, es war ein schweizer Unternehmen.

In Kurzform: Schneide bzw. schleife das gesamte beschädigte Laminat weg. Kaputtes Material muss komplett entfernt werden. Anschließend musst du die Materialkanten schräg und in einem gleichmäßigen Winkel anschleifen, auf einer Breite von etwa 20 mm. Dann schneidest du dir aus 49 g-Gewebe unterschiedlich große Quadrate mit 10, 20, und 40 mm Kantenlänge. Vor allem von den kleinen Größen brauchst du etliche, also schneide lieber gleich ein paar mehr. Dann richtest du die Kanten der Reparaturstelle wieder korrekt miteinander aus, sodass die Tragfläche nach derReparatur auch wieder gerade ist. Etwas Sekundenkleber kann da helfen. Dann streichst du die angeschliffenen Flächen mit Laminierharz ein. Achte dabei auf eine ausreichende Topfzeit. 40 min würde ich hier mal als das Minimum ansehen, sonst wird es stressig. Jetzt laminierst du mit einem Pinsel die vorher ausgeschnittenen Gewebequadrate auf. Erst eine Lage mit den kleinen, als zweite Lage die mittelgroßen und als Decklage die großen mit 40 mm Kantenlänge. Durch das Anschleifen der Reparaturfläche ergibt sich dadurch eine relativ ebene Fläche, die ungefähr so hoch sein wird, wie die unbeschädigte Oberfläche des Bauteils. Die restlichen Dellen kannst du dann mit Leichtspachtel auffüllen, anschließend nass schleifen und überlackieren. Wenn du sauber gearbeitet hast, ist anschließend von der Reparatur nichts mehr zu sehen. Ich hab so schon mal einen komplett gebrochenen GFK-Rumpf repariert. Geht sehr einfach und die Festigkeit ist jenseits von gut und böse (im positiven Sinn gemeint :) ). Ich hab mir nur nicht die Mühe gemachst, die Reparaturstelle abschließend mit Spachtel und Lack wieder aufzuhübschen. Das größte Problem wird es in deinem Fall wohl sein, das Profil wieder einigermaßen so aufzubauen, wie es vor dem Bruch war, damit die Flugeigenschaften und -leistungen nicht leiden.

Hoffe geholfen zu haben

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

5

Mittwoch, 18. März 2009, 09:52

Hallo,
Ich gehe mal davon aus, dass die Festigkeit kaum beeinträchtigt ist und es "nur" um die Reperatur der Stelle geht. Deshalb würde ich einen Styrodurklotz auf die passende Größe grob zurechtschneiden und dann mit einer etwa 30cm langen schleiflatte in Form bringen. Das hat den Vorteil, dass das Profil automatisch übernommen wird von der umliegenden Fläche. Dann (nach belieben bzw. Festigkeitsanspruch) GFK-Matte auflaminieren. 1-2x 49er sollte für eine HLG fläche locker ausreichen... Nur solltest du dann nicht unbedingt so stark drauf rumdrücken... Aber das sollte man auf dem Rest ja auch sowieso nicht... Das ganze dann schleifen schleifen schleifen und eventuelle unebenheiten mit Microballons spachteln und eventuell noch eine Deckschicht dünnes GFK drauf und fast fertig zum lackieren mit nahezu perfekter Profilanformung!

mfg
Lasse

P.S. so habe ich das bei einem 3m F3B Flieger gemacht und es hat problemlos 2 Flüge überstanden!

EDIT: Du findest darüber einen Bericht im Forum ;)
powered by Spectrum DX7

http://www.lasse-behrens.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lasse« (18. März 2009, 09:53)


6

Donnerstag, 19. März 2009, 10:12

Zitat

Original von Lasse
P.S. so habe ich das bei einem 3m F3B Flieger gemacht und es hat problemlos 2 Flüge überstanden!


Und was war dann?

7

Sonntag, 29. März 2009, 13:39

So geharzt ist nun. Sieht ziehmlich fest aus :evil:

Ich werde es die nächsten Tage mal Fotografieren. Es geht bei mir leider nur kleinschrittig voran.

Nun muss ich nur noch abschleifen und lackieren.

Schon einmal ein großes Danke für eure Hilfe!!! :ok:
Gaui 200, Funny Fast Birdy DLG, Funny Fast Birdy Softliner, Felix 45 brushless, Taschenflitzer, Limit Ex