Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Caporal

RCLine Neu User

  • »Caporal« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Beruf: Disponent

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 21. Mai 2009, 18:02

Richtiger Einstieg

Hallöli :w

Ich möchte gern in den Flächenmodellflug einsteigen. Bisher düse ich lediglich mit einen Koax-Heli rum, habe also keine Erfahrung im Flächenflug.
Ich möchte zum Anfang jedoch nicht zu stark in die finanziellen Tasten kloppen und habe an ein RTF-Model (mit 2,4GH) gedacht.
Irgendwann (wenn ich fliegen kann) würde ich gerne einen vernünftigen Warbird am Sender haben.
Ich habe reichlich im Netz gestöbert und habe einiges gefunden.
Z.B. den Radian von Parkzone. Dieser ist mit einer Spektrum DX5e 2,4GH ausgestattet. Die könnte man in der ersten Zeit auch noch für weitere Modelle nutzen, da ich nicht glaube, daß ich so schnell mehr als 5 Kanäle nutzen werde. Der Preis liegt auch in dem Bereich, der momentan möglich ist. Alles was ich bisher über den Radian gelesen habe läßt ihn als ideales Einsteigermodell erscheinen. Ich denke, zum Lernen sind 2 Achsen (HR + SR) plus Motor genug.
Meine Frage ist aber die: ist es sinnvoll, mit einem Motorsegler anzufangen, wenn man später reine Motormodelle mit Fahrwerk fliegen will?
Vielen Dank im Voraus
Gruß Caporal
Honneur et fidelité

Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

  • Nachricht senden

2

Donnerstag, 21. Mai 2009, 19:42

RE: Richtiger Einstieg

Hallo!
Wenn du dir den nur zum lernen kaufst, dann vergiss es!
Da ist es besser du übst am Simulator bist du es gut kannst und kaufst dir dann gleich das Modell, dass du willst, so habe ich es auch gemacht und das gab auch keine Probleme ;)
Gerade wenn du später mal einen Warbird möchtest ist es sinnvoller gleich eine 6-Kanal Anlage zu kaufen, so musst du auf Spielereien wie Fahrwerk, Landeklappen etc. nicht verzichten..
Lg. Jürgen
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

  • Nachricht senden

3

Donnerstag, 21. Mai 2009, 22:34

Hallo,
da muss ich mal widersprechen. Was für einen Warbird willst du denn später fliegen? Es gibt nämlich einen himmelweiten Unterschied zwischen den Dämmstoffteilen von Parkzone (und wie sie alle heißen) und einem 2 m-Flieger mit Verbrenner. Wenn du wirklich auf die kleinen Schaumstoffflieger schielst, kann man es vielleicht gerade so noch auf die Art machen (erst Sim, dann Wunschmodell). Aber wenn du später mal was großes fliegen willst, führt kein Weg an einem kleinen Einsteigermodell vorbei. Hier würde ich dir aber vielleicht eher was mit Querruder empfehlen, z.B. den Easyglider Electric. Nach meiner Erfahrung tun sich viele Anfänger schwer, ein Modell nur mit Höhen- und Seitenruder zu steuern, weil die Reaktion auf SR oft sehr träge kommt.
In Sachen Sender stimme ich meinem Vorposter allerdings zu. Wenn du dir sicher bist, dass der Modellbau das Richtige für dich ist, bist du mit einem größeren Sender wie der DX6i oder DX7 besser bedient (obwohl ich ja an deiner Stelle zu Futaba greifen würde).

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

  • Nachricht senden

4

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:21

Zitat

Original von der_rote_baron
Aber wenn du später mal was großes fliegen willst, führt kein Weg an einem kleinen Einsteigermodell vorbei.

Oja! Wenn man niemanden hat, der einem hilft, hast du evtl. recht (wobei ich nicht glaube das jemand mit Easy-Glider Erfahrung einen Warbird fliegen kann) aber wenn man einen SIM hat und dort ordentlich übt und dann LS-fliegt, dann ist das kein Problem!

Aber wenn schon dann was mit Querruder, auch wenn es viele behaupten, von so einem 2-Achs Segler lernst du nichts!

Lg. Jürgen
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

5

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:22

sim fliegen kann ich nur beführworten! aber danach direkt einen warbird? würde ich nicht machen und auch nicht empfehlen. ein einsteigerflieger wie du ihn aufgeführt hast, ist wirklich sinnvoll. auch wenn du perfekt am sim fliegen kannst, ist der umstieg ins reale immer noch etwas anderes.

wie der rote baron schon meinte, halte auch ich den easyglider für die bessere alternative, da der einstieg in die fliegerei, sofort mit querruder, auch nicht schwerer ist. vor allem wenn du danach einen warbird kaufen willst, solltest du schon querrudererfahrung haben, sonst wirst du von der schnellen rollzeit, ziemlich überrascht sein.

ebenso würde ich dir gleich zu einem besseren sender raten. die dx6i scheint da für dich das richtige zu sein, auch wenn ich selbst doch lieber jr fliege.
der vorteil daran, sie ist für weitere modelle bestens geeignet, da sie mischer besitzt. dies kann zb. sinnvoll sein, wenn du 2 querruder servos verwenden möchtest. die dx 5 ist in hinsicht der einstellung, wirklich sehr eingeschränkt. spätestens wenn du 2 modelle besitzt und mit beiden fliegen möchtest, wirst du dir wünschen, einen besseren sender gekauft zu haben.
natürlich gibt es einige die sagen werden, dass es auch ein einfacher sender tut und früher nur diese senderart geflogen wurde. doch sind wir mal ehrlich früher kamen auch autos ohne computerunterstützung aus, wollen wir heute aber auf diesen comfort verzichten?
des weiteren bekommst du einen hochwertigeren sender immer besser wieder los, als diese günstige lösung. mit einer dx6i machst du effektiv auch keinen größeren verlust, falls die fliegerei doch nichts für dich ist und du dein equipment wieder veräußerst.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

6

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:30

Zitat

Original von Kupfer
...von so einem 2-Achs Segler lernst du nichts!


ist so ganz und gar nicht richtig!
denn auch ein querruder/höhenruder modell ist ein zweiachsmodell. ich gehe aber davon aus, dass du dich hier auf seitenruder/höhenruder beziehst. auch wenn ich von anfang an zu einem querrudermodell rate, kann ich diese aussage nicht unterstreichen.
denn auch mit einem solchen zweiachsmodell lernt man alle nötigen dinge, die man zum steuern eines flugmodells benötigt. nur das trägere ansprechverhalten verklompliziert das erlernen etwas.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

  • Nachricht senden

7

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:40

Ja, ich habe ein Modell mit Seite-Höhe gemeint, mit einem Modell mit Quer-Höhe lernt man da viel mehr, ich glaube nicht dass du es schaffst einen Warbird mit Seite und Höhe zu fliegen^^ Mit Quer und Höhe hingegen kein Problem! Mein erstes Modell war gleich ein 3D-Modell, da bin ich am Anfang auch nur mit Quer und Höhe geflogen und habe mich gewundert für was man das Seitenruder überhaupt braucht, bis ich dann drauf gekommen bin, dass das unter andrem zu hoovern sehr praktisch ist ==[]

Um MEINE MEINUNG noch mal kurz zusammenzufassen: Wenn du viel am SIM übst und jemanden hast, der dir hilft dann kannst du mit jedem Modell anfangen, ja auch mit einem 3m Turbinen Jet, obwohl ich das für leicht übertrieben halte :evil:
Lg. Jürgen
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

  • Nachricht senden

8

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:48

also ich weiß nicht... ich finde die idee mit dem radian eigentlich nicht so schlecht! die vorteile, die ich darin sehe, sind:
  • du hast schnell was zum fliegen in der hand
  • du musst nicht jetzt schon für leistung zahlen, die du noch gar nicht brauchst
  • du hast die gelegenheit, selbst zu erfahren, was dir an dem modell und der r/c-anlage fehlt, sodass du dir ein gutes bild davon machen kannst, was DU wirklich brauchst
  • fliegerisch sollte das zu bewältigen sein
  • du hast was zum fliegen, während du den nächsten schritt in deiner modellfliegerkarriere planst ;)
  • die rc-anlage (spez. sender) kannst du nach einiger zeit z.b. für einen kleinen querruder-trainer (minimag, etc.) verwenden, oder aber auch für einen formschaum-warbird, oder sogar einen etwas ausgewachseneren warbird mit starrem fahrwerk (wie wärs mit einem WW1-modell, oder einer stuka?)


nachteile:
  • sofern du das hobby nicht gleich wieder an den nagel hängst, ist sicher sehr schnell das nächste upgrade fällig
  • auf lange sicht kommst du wahrscheinlich nicht so günstig weg, als wenn du gleich in eine etwas vielseitigere ausrüstung investierst (aber die kosten verteilen sich über einen längeren zeitraum, was auch oft hilfreich ist)
  • querruder wären schon nicht schlecht, du wirst möglicherweise sehr sehr schnell ein verlangen danach entwickeln


was kostet das radian-set? ich nehme an, es ist sicher eine halbwegs günstige angelegenheit, im vergleich.
wenn ich mal so grob überschlage, was es in etwa kostet, einen easyglider, oder ein ähnliches modell anzuschaffen, inkl. einem halbwegs zukunftssicheren sender, dann lande ich bei etwa 500-600 euro, oder so. das ist schon eine ziemlich hohe einstiegshürde! hätte ich damals, als ich noch nicht sicher wusste, ob der modellflug überhaupt DAS hobby für mich ist, so viel geld investieren müssen, hätte ich es wohl nicht getan...

ich hatte damals übrigens noch eine 4-kanal-funke herumliegen und hab mir einfach einen halbwegs günstigen schaum-warbird (me109 von graupner, brushless, lipo) zugelegt, der kostete alles in allem plus lader auch ca. 180-200 euro. damit hab ich dann nach der holzhammer-methode gelernt - also fliegen-crashen-kleben-etwas länger fliegen-crashen-kleben-... und auch wenn das ein mehr oder weniger voll ausgestattetes modell war, hatte ich dennoch sehr schnell blut gerochen und es musste was neues her! also keine brieftaschen-schonende angelegenheit...

es ist nämlich ein trugschluss, wenn man glaubt, man kauft sich gleich das wunschmodell und ist dann damit lange zeit glücklich! nein, so ist das nicht! man beginnt dann, andere piloten mit anderen modellen zu treffen, blättert magazine durch, blättert kataloge durch und sehr bald findet man schon wieder das nächste modell, das man unbedingt haben will. und dann das nächste, und so weiter und so fort. und irgendwann hängt man dann das gerade eben fertiggestellte neueste modell an die wand und stellt fest: "hey, hier liegen 6 einsatzbereite modelle herum! vielleicht sollte ich mich zusammenreißen..."
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

9

Donnerstag, 21. Mai 2009, 23:54

Zitat

Original von Kupfer ich glaube nicht dass du es schaffst einen Warbird mit Seite und Höhe zu fliegen^^


...kein problem, schaff ich ohne crash!

Zitat

Original von Kupfer
Um MEINE MEINUNG noch mal kurz zusammenzufassen: Wenn du viel am SIM übst und jemanden hast, der dir hilft dann kannst du mit jedem Modell anfangen, ja auch mit einem 3m Turbinen Jet...


deine meinung teile ich in soweit, dass der sim lernen, egal ob anfangen oder kunstflug, deutlich vereinfacht und damit auch kosten spart. dennoch ist es immer noch eine simulation und ersetzt nicht die realität. vergiss ebenfalls nicht, dass bei 99% der piloten, vor allem am anfang, auch das geld, das da durch die luft fliegt, etwas auf die psyche drückt.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

flying_chicken

RCLine User

  • »flying_chicken« wurde gesperrt

Wohnort: Schweiz /Deutschland NRW

Beruf: Lebenskünstler

  • Nachricht senden

10

Freitag, 22. Mai 2009, 09:14

RE: Richtiger Einstieg

hi Caporal

ich komm auch aus der Heliecke und habs so gemacht:
erst am Sim geübt, vor allem Landungen.

danach hab ich mir die Decathlon gekauft, 100% Styroteilchen, inkl. Set zum ausbau auf Querruder.
Der Erstflug mit der Decathlon ging gut , nur die ersten paar sek. war ich erschrocken, wie sensibler, im gegensatz zum Sim, der reale Flieger reagiert.

dazwischen hab ich mir einen Wurfgleiter umgebaut, sprich Motorisiert, höhe,seiten u querruder eingebaut und flieg damit auch rum.

der kleine /48cm Spannweite/ ist nochmals sensibler am Steuerknüppel.


Darum würd ich Dir raten: nimm einen Flieger, der min. 80cm Spannweite hat - nicht allzuteuer ist ( tut weniger weh beim crash) .Du tust Dich leichter damit, wie mit einem Klein(st)Flieger. Und kauf Dir was aus Styrophor (o.ä.), weil runterknallen wirste am anfang auf jedenfall (und wenns auch nur beim landen ist )

LG Doris
kriech mit mir... :D
Ist ein Keks, der unter einem Baum liegt, nicht ein wunderbar schattiges Plätzchen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flying_chicken« (22. Mai 2009, 09:15)


Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

  • Nachricht senden

11

Freitag, 22. Mai 2009, 09:24

Zitat

Original von Carli

Zitat

Original von Kupfer
ich glaube nicht dass du es schaffst einen Warbird mit Seite und Höhe zu fliegen^^


...kein problem, schaff ich ohne crash!

So, das habe ich mir nicht vorstellen können, aber du hast Recht, es geht (gerade probiert..)! Aber es geht ziemlich schwer und wenn dann noch der Wind bläst dann ist es für einen Anfänger (und auch für einen guten Piloten) fast unmöglich nur mit Seite und Höhe zu fliegen..

Zitat

Original von Carli

Zitat

Original von Kupfer
Um MEINE MEINUNG noch mal kurz zusammenzufassen: Wenn du viel am SIM übst und jemanden hast, der dir hilft dann kannst du mit jedem Modell anfangen, ja auch mit einem 3m Turbinen Jet...


..vergiss ebenfalls nicht, dass bei 99% der piloten, vor allem am anfang, auch das geld, das da durch die luft fliegt, etwas auf die psyche drückt.

Ja, das kenne ich, deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass ich das nur machen würde wenn ich einen Lehrer habe ;)

Ansonsten würde ich auch ein Einsteigermodell empfehlen...

Lg. Jürgen
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

Caporal

RCLine Neu User

  • »Caporal« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Beruf: Disponent

  • Nachricht senden

12

Freitag, 22. Mai 2009, 22:16

Hallöli :w

Vielen Dank für eure verschiedenen Meinungen.
Erstmal zu mir und meinem Vorhaben. Ich bin nicht ganz unbeleckt in Sachen RC-Modelle. Ich habe vor einiger Zeit im Bereich RC-Panzer rumgewerkelt., habe Standmodelle zu RC-Modellen umgebaut und habe ein wenig Ahnung von RC-Komponenten, wenn auch nicht im fliegerischen Bereich.
Was ich will. Ich will später einen Warbird (elektro) bauen und fliegen (keine Schaumstofflieger). Z.B. Ju87 oder FW190 als Jabo-Version mit Bombenabwurffunktion.
Was ich weiß. Ich weiß, daß solch eine Spektrum DX5e 2,4GH nicht das Ende vom Lied sein kann und wird.
Was ich kann. Ich kann momentan nicht mal eben 500-700€ für ein Modell plus Funke mit 7 oder mehr Kanälen berappen, also muß genannte Funke erstmal reichen. Zumal sie bestimmt auch noch für ein zweites Modell dienlich sein kann.
Ich dachte an ein Einsteigermodell im Bereich 200-300€ incl. Funke (2,4GH).
Damit kann ich dann meine ersten Erfahrungen sammeln und meine Fertigkeiten beim Fliegen trainieren. Auch ist der Spaß nicht zu verachten, der dann schon mal vorhanden ist. (nicht so beim Warten und Sparen) In dieser Zeit kann ich langsam aber sicher den finzanziellen Rahmen für ein besseres Modell und das dazu gehörige Equipment abstecken und sicherstellen.
Was ich wissen möchte. Ich möchte wissen ob es sinnvoll ist, bei meinem Vorhaben mit einem Motorsegler wie diesem zu beginnen, oder mit einem solchem Modell. Wobei der Unterschied im vorhandenen Fahrwerk und der QR bei der Corsair liegt.
Der 5. Kanal wäre dann bei dieser noch frei, für ein Einziehfahrwerk, falls das bei dieser überhaubt geht.
Was den Flight-Sim angeht, habe ich mir einen besorgt (Modellcraft). Kann mich nicht unbedingt überzeugen. Ich bin auch nicht bereit 100€ oder mehr für einen vielleicht guten Sim hinzulegen. Das Geld investiere ich lieber ins Modell und fliege live.
Gruß Caporal
Honneur et fidelité

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

  • Nachricht senden

13

Freitag, 22. Mai 2009, 22:31

Hallo,
nimm auf jeden Fall den Radian. Bis du die Corsair unter Kontrolle hast, wirst du sie garantiert so oft repariert haben, dass sie nicht mehr als solche erkennbar sein wird. Die kannst du dann als zweites Modell in Angriff nehmen, eventuell nachdem du den Radian mit QR nachgerüstet hast.
Den Sim von Modelcraft kannst du übrigens vergessen. Das ist nichts anderes als der FMS mit billigem Interface. Der ist vielleicht ganz witzig zum rumspielen, lernen kanst du davon aber nichts. Willst du einen richtigen Simulator, der sich auch annährend so fliegt wie eine richtige Maschine, musst du schon so an die 200 € investieren. Da würde ich an deiner Stelle auch lieber gleich in Natura anfangen und zur Not vom gesparten Geld ein zweites (oder drittes) Flugzeug kaufen :D

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

Sting 249

RCLine User

Wohnort: Bayern / Nähe Ingolstadt

  • Nachricht senden

14

Freitag, 22. Mai 2009, 22:33

Einsteiger

Hi All

Ich würde aber wenn er auf Warbirds schielt, eher zu einem Easy Star tendieren, denn es ist eine große Umstellung wenn man von einem Segler dann auf ein Motormodell umsteigt. (Musste ich selber erfahren 4 Jahre nur Segler und dann aufeinmal soll man beim Landen mit Gas herziehen 8( ) Es ist deutlich leichter, mit dem Easy Star das Motorfliegen zu lernen, denn der Easy Glider ist hald ein Segler, und daher ganz anders zu Fliegen.

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

  • Nachricht senden

15

Freitag, 22. Mai 2009, 22:36

ich würd sagen, wenn du halbwegs stressresistent bist, dann kannst du gleich die corsair nehmen. ich hab das ding schon fliegen sehen, die ist recht unproblematisch. aber:
- flieg sie zu beginn ohne fahrwerk. die flugeigenschaften sind wesentlich besser und das landen ist unkritisch auf dem bauch. brauchst halt einen werfer für den start, aber da lässt sich sicher jemand auftreiben...
- rechne damit, dass du den flieger mal runterknallen wirst und dann ein wenig basteln musst. modellbau ist halt einfach modellbau, auch wenn man alles fertig kaufen kann. man sollte vorm basteln nicht zurückschrecken.
- flieg sie in einem ausreichend dimensionierten gelände. am anfang ist es schwierig bis unmöglich, wirklich vorausschauend zu fliegen, daher braucht man platz. bäume haben eine enorme anziehungskraft.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

  • Nachricht senden

16

Freitag, 22. Mai 2009, 22:40

ach ja, noch ein hinweis: da die corsair ein kunstflugtaugliches 3-achs-modell ist, ist sie in der lage, in alle möglichen fluglagen versetzt zu werden. sowohl absichtlich, als auch unabsichtlich! darüber musst du dir im klaren sein! das meinte ich übrigens mit "stressresistent". es erfordert am anfang sicher eine menge konzentration, die fluglage des modells ordentlich einschätzen zu können. das geht bei der radian sicher um einiges einfacher, weil sie größer ist und sich außerdem mangels querruder nicht so leicht auf den rücken legen lässt.
aber in der hinsicht hat die parkzone-corsair gegenüber manch anderen rtf-modellen auch vorteile, da die unterseite durch die lackierung gut von der oberseite unterschieden werden kann und das modell außerdem auch schon halbwegs groß ist.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

17

Samstag, 23. Mai 2009, 04:06

Hi Caporal
ich würde an deiner stelle nen einfachen drei achs motor segler ,oder trainer (z.B twinstar o.ä)
kaufen da man die modelle auch mal schön langsam fliegen kann und einfach aus der hand zu starten sind .
Aber ne kleine schaumwaffel corsair gleich als erstes modell zu kaufen wird für die meisten leute nur ein frusterlebnis hervorrufen . Außer du bist ein natur talent .
Zumal die Corsair sehr schnell werden kann, durch ihr geringes gewicht windanfällig ist und durch ihre geringe grösse ganz schnell aus der sichtweite fliegt , du die fluglage nicht mehr erkennst und ...... dann meistens nicht mehr viel von dem modell übrig bleibt.

Die erfahrung muss aber jeder selber machen .
Für leute die eine Futaba T12FG/FX-30 und kein 35mhz modul haben um ein 12kanal ppm model zu erstellen aber mit ihrer T12Fg/FX-30 mit Jeti duplex weiter alle 12kanäle nutzen möchten . http://homepage.alice-dsl.de/tsche2/PPM12.zip

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »flakes« (23. Mai 2009, 04:08)


Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

  • Nachricht senden

18

Samstag, 23. Mai 2009, 08:55

Zitat

Original von Caporal
Vielen Dank für eure verschiedenen Meinungen.

Bitte gerne und wiedermal habe ich eine andere Meinung:D

Zitat

Original von Caporal
Was ich wissen möchte. Ich möchte wissen ob es sinnvoll ist, bei meinem Vorhaben mit einem Motorsegler wie diesem zu beginnen, oder mit einem solchem Modell.

Was noch ungeklärt ist, ist ob du jemand hast, der mit dir Lehrer - Schüler fliegen würde!?
Wenn dir da wer hilft, dann nimm die Corsair, ansonsten hast du mit dem Radian sicher mehr Freude:ok:

Um 100€ bekommt man auch schon einen guten SIM (Phönix), welchen ich dir auch sehr empfehlen würde, lieber 100€ in den SIM investieren, als 200€ in Ersatzteile ;)
Wenn dir das noch zu viel ist, schau mal nach einem gebrauchten, den bekommt man schon ab 60€......
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

Caporal

RCLine Neu User

  • »Caporal« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Beruf: Disponent

  • Nachricht senden

19

Samstag, 23. Mai 2009, 17:31

Hallöli :w

Zitat

Bitte gerne und wiedermal habe ich eine andere Meinung


Wäre ja schlimm wenn alle die gleiche Meinung hätten, dann hätte ich ja immer recht :D

Was die Hilfe von anderen Modellfliegern anbelangt. Gleich bei mir um die Ecke (ca 10min mit dem Auto) ist ein Modellflugplatz mit ansässigem Verein. Sind alles sehr nette Leute. Dort werde ich zum nächsten Jahr eintreten. An professioneller Hilfe wird es also nicht mangeln.
Ich habe mich nun entschieden.
Ich werde mir zum Einsteigen den Radian holen. Der hat noch den Vorteil, daß ich nicht unbedingt auf die Flugzeit einer Akkuladung angewiesen bin. Bei guter Thermik kann ich da locker einige Minuten mehr in der Luft bleiben und gemütlich das Kurven und die Handhabung der Steuerung trainieren. Als nächstes Modell wird dann wahrscheinlich eine vernünftige "Schaumwaffel" mit Fahrwerk in Betracht kommen. Während dieser Traingsphase kann ich mir dann in aller Ruhe die Euronen für einen leistungsfähigeren Sender sowie einen vernünftigen Warbird aus Holz zur Seite packen und habe trotzdem meinen Spaß.
Was immer wieder durch meinen Kopf geistert, ist die JU 87 mit richtiger Bombenabwurffunktion oder die JU 87G als Panzerknacker mit zwei 37mm Kanonen unter den Tragflächen. Das Feuer dieser Kanonen könnte man gut mit LED-Technik simulieren.
Gruß Caporal
»Caporal« hat folgendes Bild angehängt:
  • ju87g2bg_001.jpg
Honneur et fidelité

20

Samstag, 23. Mai 2009, 19:26

hallo Caporal
ist auch die richtige entscheidung.

welcher berliner verein isn das ?
Für leute die eine Futaba T12FG/FX-30 und kein 35mhz modul haben um ein 12kanal ppm model zu erstellen aber mit ihrer T12Fg/FX-30 mit Jeti duplex weiter alle 12kanäle nutzen möchten . http://homepage.alice-dsl.de/tsche2/PPM12.zip

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »flakes« (23. Mai 2009, 19:26)