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21

Dienstag, 26. Mai 2009, 20:56

...wurde schon vorgeschlagen :tongue:
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

22

Dienstag, 26. Mai 2009, 21:09

Ne also zum Starten müssen die Räder leicht rollen. Sonst wird die Startstrecke zu lange und die Gefahr von der Bahn abzukommen wird größer. Ausserdem muss man die Schrauben wieder lockern um auf ner Wiese zu starten.

Das man alle beiden Rädern bremsen muss ist klar. Man könnte die Bremsen dann sogar mit dem Seitenruder mischen und so eine Diff. Bremse wie beim großen zu haben. Nur WIE BREMSEN.

Bin immernoch am üblergen wie man das mit der Schnur umsetzen könnte. Scheint mir bisher das beste zu sein. Aber auch die Bowdenzüge + EPP an die Räder könnte klappen.

gruß cyblord

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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23

Dienstag, 26. Mai 2009, 22:31

hier meine idee zum thema:


zur erklärung:
grau ... fahrwerksbügel und achse
schwarz ... rad
grün ... stellringe
rot ... bremsscheibe mit abstützung gegen den fahrwerksbügel (keine feste verbindung zum fahwerksbügel, sondern lediglich, damit sich die scheibe nicht mit dem rad mitdreht)
blau ... druckfeder
roda ... betätigungsfaden

das bild zeigt die bremse im gelösten zustand, der betätigungsfaden ist dabei gespannt. somit zieht der faden die bremsscheibe gegen die federwirkung vom rad weg. wichtig ist, die bremsscheibe zumindest an zwei, besser noch an drei punkten mit dem faden zu verbinden, damit sie gerade weggezogen wird.
wird nun die fadenspannung nachgelassen, drückt die feder die bremsscheibe gegen das rad, wodurch dieses abgebremst wird.

führung des fadens: der faden könnte z.b. durch ein loch im fahwerksbügel und dann von dort durch die rumpfseitenwand zu einem zentralen servo geführt werden. anzustreben ist eine führung nahe des fahrwerksbügels, damit das ein- und ausfedern des fahrwerks nicht die bremse beeinträchtigt.

betätigungsservo: ich könnte mir vorstellen, das höhenruderservo für die betätigung der bremse zu verwenden, sodass sich z.b. bei voll gezogenem höhenruder die bremsscheibe an das rad anlegt. ansonsten ginge vielleicht auch ein kleines extra-servo, das man mit einem v-kabel gemeinsam mit dem regler ansteuert, sodass bei "gas aus" auch die bremse aktiv ist. oder überhaupt über einen extra-schalter am sender angesteuert.

mit der federkraft muss man wohl ein wenig experimentieren. ich denke aber, dass diese feder relativ stark sein kann, da die bremsscheibe nur sehr wenig "hub" braucht. den faden muss man dann halt sehr weit innen am servohebel "einhängen".

müsste eigentlich ziemlich einfach und ohne allzu viel zusätzliches gewicht realisierbar sein...
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Robertegr

RCLine User

Wohnort: FMC Glauburg

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24

Dienstag, 26. Mai 2009, 22:49

Hi,

von der Kontruktionteschnischen seite ist die Lösung von Leo am optimal, sie ist leicht, mit einem Servo zu realisieren und das Servogetriebe wird geschont.

Die Idee macht mir Spass, mal schauen, morgen habe ich etwas zeit dan setze ich mich mal ans CAD und verusche daraus mal was zu drehen.


Gruß
Robert

Paul H.

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25

Dienstag, 26. Mai 2009, 23:46

Ja, die technische Herausforderung ist interessant.

Mein erster Gedanke wäre eine Balkenbremse wie bei Traktoranhängern, d.h. ein Stab der geführt z.b. hinten an die Reifen gedrückt wird, mittig angesteuert. Die Elastizität des Stabes könnte als Servosaver dienen.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

26

Mittwoch, 27. Mai 2009, 12:42

Kommt denn eine Berühungslose Variante für den Mentor gar nicht in Betracht? Also so eine elektromagnetische Bremse wie sie z.B. von Conrad angeboten wird, nur in klein.
Sowas sollte man doch selber bauen können oder? Aus was besteht die, aus ner Spule und einer drehenden Scheibe?
Was passiert dort beim Anlegen von Strom? Die Spule wirkt als E-Magnet und zieht die Scheibe her? Oder bremst das nur die Scheibe ohne Berührung?

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=227137

gruß cyblord

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cyblord« (27. Mai 2009, 12:46)


Captain Kork

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27

Mittwoch, 27. Mai 2009, 12:57

Stimmt, das wäre natürlich auch ne Möglichkeit:

Wirbelstrombremse:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbelstrombremse

Allerdings lässt dabei natürlich die Wirkung der Bremse immer weiter nach, je langsamer das Modell wird, also auf null abbremsen is damit nicht.

Gruß Timo
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Flügelmann

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28

Mittwoch, 27. Mai 2009, 13:10

Ich denke, das größte Problem bei den Bremsen wird sein, die Bremskräfte gleichmäßig auf die Räder zu bekommen. Da vermutlich ein Schalter an der Fernsteuerung umgelegt werden soll nach der Landung. Da müßen die Bremskräfte abolut gleichmäßig verzögern. Dürfte in der Billigversion sehr schwer werden. Bei ungleichmäßigen Bremsen würde es dem vorher hier erwähnten Vorschlag, vollen Seitenruderausschlag nach der Landung, sehr nahe kommen nur halt unkontrolliert. Möglicherweise kann man die elek. Bremse von Conrad einstellen über den Strom.
Gruß Thilo

29

Mittwoch, 27. Mai 2009, 13:39

Zitat

Original von kilothilo
Ich denke, das größte Problem bei den Bremsen wird sein, die Bremskräfte gleichmäßig auf die Räder zu bekommen. Da vermutlich ein Schalter an der Fernsteuerung umgelegt werden soll nach der Landung. Da müßen die Bremskräfte abolut gleichmäßig verzögern. Dürfte in der Billigversion sehr schwer werden. Bei ungleichmäßigen Bremsen würde es dem vorher hier erwähnten Vorschlag, vollen Seitenruderausschlag nach der Landung, sehr nahe kommen nur halt unkontrolliert. Möglicherweise kann man die elek. Bremse von Conrad einstellen über den Strom.


Ja das ist ein Problem. Wenn allerdings 1 Servo/E-Magnet pro Rad hätte könnte man schon die Bremswirkung gleichmäßig einstellen. Vorallem wenn man die Bremsposition fest einstellt und auf nen Schalter legt. Am Boden kann man so durch Rollen genau gucken wann das Modell nicht mehr zur Seite wegfährt.

reset-leo

RCLine User

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30

Mittwoch, 27. Mai 2009, 19:05

falls jemand meinen vorschlag nachbauen will, mir sind noch zwei dinge dazu eingefallen:

- wenn das fahrwerk mit vorspur eingestellt ist (was wahrscheinlich der fall ist), dann werden die räder beim rollen gegen die bremsscheibe gedrückt. das ist schlecht! um dem entgegenzuwirken sollte zwischen innerem stellring (im bild rechts) und radnabe ein röhrchen auf die achse gesteckt werden, das lange genug ist, um das rad von der bremsscheibe fernzuhalten, wenn diese weggezogen ist. das bild in obigem post zeigt jetzt eine aktualisierte version, das orange ist besagtes röhrchen.

- die vorspur und die damit verbundene tatsache, dass die räder gegen die bremsscheiben gedrückt werden, ist aber unser freund! sie hilft uns dabei, das beschriebene problem des ungleichen bremsens links und rechts zu entschärfen, indem sie das rad, das nach vorne läuft, automatisch mehr abbremst, als das andere, weil es stärker gegen die bremsscheibe gedrückt wird.

klingt irgendwie cool, das ganze! jetzt hoff ich nur noch drauf, dass es einer ausprobiert :D
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reset-leo

RCLine User

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31

Mittwoch, 27. Mai 2009, 19:13

hier noch eine stark vereinfachte skizze zu meiner beschreibung im letzten post:


der blaue pfeil zeigt die richtung, in die der flieger sich bewegen soll (seine trägheit will auch, dass er sich dorthin bewegt, und keine kurve macht). die orangenen pfeile zeigen jene komponenten der widerstandskraft, die auf die räder wirkt, die dafür sorgt, dass diese gegen die bremsscheibe gedrückt, bzw. von ihr weggezogen werden.
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the_mike

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32

Donnerstag, 28. Mai 2009, 13:56

Wirbelstrombremsen wären wirklich eine gute Idee, da könnte man über den Strom auch die Bremskraft einstellen. Dies bspw. zuschaltbar gekoppelt mit dem Seitenruder könnte ja sogar steuerbar gemacht werden.

Problem könnte jedoch der Stromverbrauch sowie die Ansteuerung sein. Wäre interessant ob es da was fertiges gibt oder was gebastelt werden müsste. Im einfachsten Fall das Poti aus einem Servo als Spannungsteiler missbrauchen und darüber 2 FETs ansteuern welche die Bremsen ansteuern.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_mike« (28. Mai 2009, 13:57)


33

Donnerstag, 28. Mai 2009, 16:03

jetzt nicht schimpfen, die idee ist vielleicht blöd aber simpel 8)

links und rechts einen günstigen brushlessmotor anschrauben, das rad mit dem motor fest verbinden und den regler auf bremse programmieren.

ich denke dabei an einen emax 2215 mit emax 25a esc, sollte preislich bei 60 euro liegen.

den regler könnte man auf einen schalter legen und mit aus (bremse aktiv) und frei (1-3% ausschlag) belegen.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

34

Donnerstag, 28. Mai 2009, 19:13

Zitat

Original von Carli
jetzt nicht schimpfen, die idee ist vielleicht blöd aber simpel 8)

links und rechts einen günstigen brushlessmotor anschrauben, das rad mit dem motor fest verbinden und den regler auf bremse programmieren.

ich denke dabei an einen emax 2215 mit emax 25a esc, sollte preislich bei 60 euro liegen.

den regler könnte man auf einen schalter legen und mit aus (bremse aktiv) und frei (1-3% ausschlag) belegen.


Hmm Gute Idee, aber ich würde keinen Regler dafür nehmen, sondern einfach die Leitungen mittels eines großen FETs kurzschließen. Ginge dann auch stufenlos und sollte gut bremsen. Man könnte dafür auch einen normalen E-Motor nehmen.

gruß cyblord

35

Donnerstag, 28. Mai 2009, 19:36

beim kurzschliessen bremst er aber auch beim rollen, dann müsste man einen unterbrecherschalter verbauen.

bürstenmotoren wären sicherlich auch eine idee, aber im vergleich zum bürstenmotor/brushlessmotor, habe diese zu dünne wellen um ein rad vernünftig zu befestigen. es muss ja auch noch etwas kraft übertragen/aufgenommen werden.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

the_mike

RCLine User

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36

Donnerstag, 28. Mai 2009, 22:04

Zitat

Original von Carli
beim kurzschliessen bremst er aber auch beim rollen, dann müsste man einen unterbrecherschalter verbauen.

Er schreibt ja auch "über ein FET kurzschließen", also über eine Spannung schaltbar.

Unterm Strich ist die Idee garnicht so schlecht, nur ob das vernünftig realisierbar ist bezogen auf die Größe des benötigten Motors.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »the_mike« (28. Mai 2009, 22:06)


37

Donnerstag, 28. Mai 2009, 22:35

oh das mit dem fet habe ich mal wieder überlesen.

die brushlesslösung wäre vom aufwand und gewicht her im rahmen, bei bürstenmotoren würde mir kein brauchbarer einfallen. man könnte zwar das rad auf einen klemmkonus schrauben, aber ob das die welle eines speed 280 oder 300 mitmacht ist zweifelhaft.
...und ich sag noch zu mir: "das ist total dumm, was du da gerade machst!" :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Carli« (28. Mai 2009, 22:39)


reset-leo

RCLine User

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38

Donnerstag, 28. Mai 2009, 23:08

also wenn ihr euch schon den magnetismus zu nutzen machen wollt, dann doch nicht gleich mit kanonen (elektromotoren) auf spatzen schießen! es reicht doch, ein, oder mehrere metallplättchen (z.b. beilagscheiben) auf das rad zu kleben und am fahrwerksbügel einen kleinen elektromagneten anzubringen, der dann auf die metallplättchen wirkt und somit das rad abbremst... elektromagnete gibts z.B. beim großen C in unterschiedlichsten variationen.
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reset-leo

RCLine User

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39

Donnerstag, 28. Mai 2009, 23:13

ich seh grad, da gibts auch elektromagnete, die einen "kolben" bewegen, wenn sie unter strom gesetzt werden! damit könnte man wiederum auf einfache art und weise z.b. einen bremsklotz gegen das rad drücken!

hier ein beispiel: zylindermagnet
der ist zwar nicht sehr leicht, aber ich hab jetzt auch nicht alle varianten durchgeklickt...
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40

Samstag, 30. Mai 2009, 15:48

Guten Abend
Das ist in Wirklichkeit keine Wirbelstrombremse sondern eine elektromagnetische Bremse,.Die Bremskraft entsteht durch die Reibung zweier Metallplatten.
Bei Kavan gibt es ein fertiges Bugrad mit Bremse zu kaufen , so knapp über 20 €uro.
Gruss Gunter
http://Fliegerforum.embeh.de