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1

Montag, 8. Juni 2009, 20:18

Schwerpunkt: Kopflastig = gut, aber wie weit?

Hallo zusammen,

hab endlich meine Kyosho Hien fertig.

Da ich sie "etwas" stärker als vom Hersteller vorgesehen motorisiert habe, habe ich eine "Schwerpunktfrage":
Man sagt ja, wenn das Modell beim Erstflug kopflastig ist, ist es besser als Hecklastig.
Aber "wie weit" gilt diese Aussage?
Für das Modell ist ein Schwerpunkt von 110mm vorgesehen... bei mir sind es nun ca. 90 = 2cm weiter vorne.

Meint ihr das ist ok oder ist das "zuviel des Guten"?

Danke und Grüße,
Micha

2

Montag, 8. Juni 2009, 22:26

RE: Schwerpunkt: Kopflastig = gut, aber wie weit?

Korrekt wäre es, wenn der Hersteller einen Schwerpunktbereich angibt. Bei der Extra 330L von CMPro (1430mm Spannweite) sind es zum Beispiel 90-96 mm. In dem Bereich würde ich mich dann auch bewegen.

In der manntragenden Fliegerei werden diese Grenzen im Handbuch angegeben und dürfen auch nicht überschritten werden.

Was sagt denn Deine Anleitung dazu? Gibt es nur die eine Angabe zum Schwerpunkt?

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616

Durafly Ugly Stick V2

Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)

Pic Killer

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3

Montag, 8. Juni 2009, 23:53

RE: Schwerpunkt: Kopflastig = gut, aber wie weit?

In den meisten Fällen liegt die Schwerpunktangabe auf der sicheren Seite. Das wird bei Kyosho sicherlich auch so sein. Übernehme mal die Schwerpunktangabe. :shy:

aerostar

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4

Dienstag, 9. Juni 2009, 14:14

Sehe ich ähnlich. Ich habe bei fast allen Baukastenmodellen den SP während des Einfliegens zurückgenommen, bei keinem vorverlegt. Bauplanangabe ist schon OK, bei dem Modell höchstens 5-10mm nach vorne. Zu weit vorne gibt massive Probleme beim Landen, Aushungern klappt evtl. nicht vernünftig (setzt zu schnell auf und springt).

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

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depronator.

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5

Mittwoch, 10. Juni 2009, 00:27

Hallo Micha!
Google mal nach WinLaengs. Ein super Programm (kostenlos).
Bis jetzt habe ich nur sehr gute Erfahrungen damit gehabt. Der Stabilitätsgrad ist auch individuell einstellbar von z.B. 8% (Nuris, Segler) über 16% (Trainer, Scale) bis zu super stabielen Rennkisten (über 20%).
Zu kopflästig wird, wie hier schon erwähnt, schnell mit dem Strömungsabriss am HLW bestraft

Gruß
Juri
"Stillstand ist der Tod,
geh voran, bleibt alles anders"

franz hintermann

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6

Mittwoch, 10. Juni 2009, 08:34

zu weit hinten ist ganz schlimm, aber zu weit vorn, allso viel zu weit, dann hat man beim Landen zu wennig Höhenruderwirkung und kann den Flieger nicht langsam genug machen, stimmt doch, oder?
Franz

7

Mittwoch, 10. Juni 2009, 10:42

welche mittlere flächentiefe hat der flieger?



eine pauschale aussage wie "5-10mm" zu kopflastig ist okay oder nicht schlimm gibt es nicht die kann man nur machen wenn man den flieger kennt


bei 450 mm flächentiefe ist 10mm katzenschiß
bei 150 mm flächentiefe sind 10mm deutlicher spürbar auch für weniger begabte piloten
an einem windigen tag wird der unbegabte pilot ein zu schwanzlastiges modell verlieren, ein zu kopflastiges wird er beherschen können
zu kopflastig macht taub auf höhenruder, läßt sich mit leicht größerem ausschlag kompensieren ......... D/R schalter benutzen

ich denke du fragst ja nur weil du hinten kein blei montiern magst ..............

wenn der hersteller als max höhenruderauschlag zb 20 mm schreibt würde ich auch kopflastig starten aber mit dualrate 20mm und 25mm auschlag, im flug umschalten und probieren und am ende in ruhe zur landung schreiten
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig