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1

Mittwoch, 10. Juni 2009, 19:34

Außenlandung im Feld, finde den Flieger aber nimmer...

Mahlzeit!

Keine Ahnung, ob die Reichweite zuwenig war oder die Starkstromleitung in der Nähe reingestört hat - ich hatte keine Kontrolle über meinen EG Pro mehr. Das Dumme ist nur, daß a) die "Landung" etwa 300m entfernt stattfand und b) mir die letzten 10m Höhe fehlen, da Bäume in der Sichtlinie standen. Ich bin grad locker ne Stunde durchs Feld gelatscht, sogar dann mit Leiter und Fernglas bewaffnet. Was mich echt wundert, daß ich nichtmal den minütlichen Piepser des Motors vernommen habe. Also ist entweder die Elektronik tot, der Motor steckt tief in der Erde oder der Flieger liegt ganz woanders... :shy:

Was meint ihr, hab ich da überhaupt noch ne Chance, den EG wiederzufinden? Die Gewächse stehen da teilweise 1,50m hoch. Dummerweise hab ich mich im Moment des Absturzes nicht genau drauf konzentriert, auf welcher Höhe der zwei Baumreihen der runtergekommen ist... :(


Deprimierte Grüße
Manuel

Captain Kork

RCLine User

Wohnort: Stuttgart

Beruf: Student

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2

Mittwoch, 10. Juni 2009, 19:37

Hast du vielleicht nen befreudneten Heli-Piloten und ne Kamera, oder noch besser: Eine Live-Kamera-Ausrüstung? Damit könntest du übers Feld fliegen und dann auf den Bildern bzw. im Video schauen, wo dein Flieger liegt.

Meine persönliche Erfahrung mit Außenladnungen im Feld ist die, dass der Flieger immer noch weiter weg liegt, als man vermutet hätte, weiß allerdings nicht, ob dir das weiterhilft.

Gruß Timo
Meine Videos bei RC-Movie
Modelle:
Mirage von robbe(HET4W an 4s)
ECO8
Partenavia mit Landeklappen und Licht
Mustang Voodoo
Elektro-Filou (Schulungsflieger)

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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3

Mittwoch, 10. Juni 2009, 19:56

Es reicht ne Digicam auf eine Flieger zu schnallen und aus verschiedenen Höhen senkrecht Bilder zu machen, und dann die Bilder am Computer durchzusehen. Hab damit gute Erfahrungen. Mais und Weizen.
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…id=156781&sid=&

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (10. Juni 2009, 19:57)


neonerl

RCLine User

Wohnort: Starnberg

Beruf: Ingenieur

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4

Mittwoch, 10. Juni 2009, 21:26

Ich hab mal eine Kabinenhaube im Rapsfeld verloren. Durch Raps gibt es kein Durchkommen. Also haben wir gewartet bis gemäht war. Dann sind wir mit einem GPS Logger durch das Feld und haben die Routen abgespeichert um nicht zweimal zu gehen und um nichts auszulassen. Nach 2 Stunden haben wir sie gefunden (mein Nachbar gibt bei sowas nicht auf). Sie war deutlich weiter weg als vermutet. Die Entfernung zu schätzen ist fast unmöglich. Und zweitens ist Tarnfarbe verdammt sch.... wenn man was im Feld finden möchte.
Der Trüg scheint.

axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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5

Mittwoch, 10. Juni 2009, 22:09

Hallo zusammen

Es ist ziemlich schwierig, die Distanz und die genaue Richtung abzuschätzen,
vor allem, wenn man den Flieger nicht bis zum Schluss genau verfolgen kann,
weil Hindernisse die Sicht versperren.
Auch stehen die Felder - Raps- und Getreidefelder - schon relativ hoch, da kann
man locker 3 m neben dem Flieger vorbeilaufen und man sieht ihn nicht!
Ich kenne das von meinem letzten Fall im letzten Sommer: da ist mein erster
PARABOLIC wegen einem Empfängerausfall senkrecht der Erde zugestürmt.
Weil ich in der Talsenke stand und der ansteigende Hügel mir die Sicht auf die
letzten Meter des Flugweges versperrt hatte, konnte ich nur ungefähr annehmen,
wo das Flugzeug runtergegangen ist.
Zuerst habe ich alleine gesucht, später dann noch zu zweit. Am Schluss ist dann
noch der Bauer gekommen, weil er gesehen hat, dass wir ständig seine Felder
abmarschieren und hat natürlich reklamieren müssen.
Nachdem ich ihm versichert habe, dass wir darauf achten, möglichst kein Hälmchen
zu knicken, ist er dann wieder abgezogen. Das komische Gefühl ist aber geblieben,
und so habe ich sofort die Suche eingestellt und bin am Rande des Maisfeldes
zurückmarschiert; und siehe da: plötzlich lag er vor mir, der PARABOLIC.
Nachdem ich eigentlich gerade 3 Minuten vorher die Suche aufgegeben habe.
Der Flieger hatte natürlich Totalschaden, weil er höchstwahrscheinlich fast senkrecht
auf den Boden geknallt war. Der 3-zellige LiPo-Akku hat sich auf jeden Fall wunder-
schön um den Motor herum geschmiegt!
Ich bezweifle auch, ob die Ortungspiepser da viel nützen; man muss relativ nahe
daran sein, um sie wirklich hören zu können, es darf kein Umgebungslärm vorhanden
sein
und schlussendlich muss die Stromversorgung noch intakt sein, sonst nützt der
schönste Piepser nichts.

Hoffe für Manuel, dass sein Modell noch zum Vorschein kommt.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

flytiger

RCLine User

Wohnort: Wiesbaden

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6

Donnerstag, 11. Juni 2009, 06:57

Hi Manuel,
meine Erfahrung ist: Wenn der Flieger weiter weg ist und er kommt im Feld oder bewachsenem Gelände ´runter, ist es fast unmöglich, ihn allein durch Einschätzen der Richtung und Entfernung zu finden. Das ist reiner Zufall. Man verschätzt sich da unglaublich. Mein - erprobtes - Hilfsmittel: Eine Flycam unter einen anderen Flieger, langsam fliegen und die Gegend von oben so aus 10m Höhe systematisch (also z.B. in versetzten Streifen - immer hin und her fliegen) filmen. Denn man muss ja später die Aufnahmen auch zuordnen können. Das Zählen der Traktorspuren ist da sehr hilfreich. Hab´auch ´mal mit dem Bauern zusammen + Hund einen Abend bis zum Dunkelwerden im Kornfeld gesucht - nichts. Morgens hab ich dann das Feld und die Umgebung gescannt - siehe da, er lag an einer Stelle wo wir ihn nie vermutet hätten. So eine kl. flycam ist zuweilen eine gute Investition...eine gr. Maschine trägt natürlich auch ´ne normale digicam...
Viel Erfolg
Gruß
Volker

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »flytiger« (11. Juni 2009, 11:11)


daa235

RCLine User

Wohnort: Ebern

Beruf: Designer

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7

Donnerstag, 11. Juni 2009, 09:43

HI ,
die Entfernung zu schätzen ist echt blöd , ist mir auch mal passiert: Cap 232 mit 2m spw. (!!!!!) Motorabsteller , musste ausenlanden.... ok , gelaufen , gelaufen , gelaufen , nichts gefunden und das bei einer Cap mit 2m!??! Nach einer langen zeit suchen haben wir sie endlich gefunden , sie war 200m weiter weg als wir gesucht haben.... :tongue:

Eine Möglichkeit gäbe es noch: Einen Suchtrupp zusammenstellen , und dann geradlinig nebeneinander mit vll. 2m Abstand durchs Feld laufen.

gruß
Matze
gruß Matze

Pico10

RCLine Neu User

Wohnort: CH

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8

Donnerstag, 11. Juni 2009, 11:05

Bei uns gibt es immense Rapsfelder. Wenn ein Flugzeug darin verschwinden, was zum Glück sehr selten vorkommt, ist es ein Ding der Unmöglichkeit es wieder zu finden. Da der Bauer keine freude hat, wenn seine Geräte wegen unserem Hobby beim Ernten kaputtgehen, ist das auffinden ein Obligatorium
Wir habe eine erprobtes System gefunden: wenn man mit einer Maschine über das "Aussenlandungsgebiet" fliegt, kann man das Modell von oben sehr schnell finden und per Mobiltelefon den Sucher zur Absturzstzelle dirigieren.

Gruss

9

Donnerstag, 11. Juni 2009, 12:48

Zitat

Original von axr33
Hallo zusammen

Es ist ziemlich schwierig, die Distanz und die genaue Richtung abzuschätzen,
vor allem, wenn man den Flieger nicht bis zum Schluss genau verfolgen kann,
weil Hindernisse die Sicht versperren.
Auch stehen die Felder - Raps- und Getreidefelder - schon relativ hoch, da kann
man locker 3 m neben dem Flieger vorbeilaufen und man sieht ihn nicht!
Ich kenne das von meinem letzten Fall im letzten Sommer: da ist mein erster
PARABOLIC wegen einem Empfängerausfall senkrecht der Erde zugestürmt.
Weil ich in der Talsenke stand und der ansteigende Hügel mir die Sicht auf die
letzten Meter des Flugweges versperrt hatte, konnte ich nur ungefähr annehmen,
wo das Flugzeug runtergegangen ist.
Zuerst habe ich alleine gesucht, später dann noch zu zweit. Am Schluss ist dann
noch der Bauer gekommen, weil er gesehen hat, dass wir ständig seine Felder
abmarschieren und hat natürlich reklamieren müssen.
Nachdem ich ihm versichert habe, dass wir darauf achten, möglichst kein Hälmchen
zu knicken, ist er dann wieder abgezogen. Das komische Gefühl ist aber geblieben,
und so habe ich sofort die Suche eingestellt und bin am Rande des Maisfeldes
zurückmarschiert; und siehe da: plötzlich lag er vor mir, der PARABOLIC.
Nachdem ich eigentlich gerade 3 Minuten vorher die Suche aufgegeben habe.
Der Flieger hatte natürlich Totalschaden, weil er höchstwahrscheinlich fast senkrecht
auf den Boden geknallt war. Der 3-zellige LiPo-Akku hat sich auf jeden Fall wunder-
schön um den Motor herum geschmiegt!
Ich bezweifle auch, ob die Ortungspiepser da viel nützen; man muss relativ nahe
daran sein, um sie wirklich hören zu können, es darf kein Umgebungslärm vorhanden
sein
und schlussendlich muss die Stromversorgung noch intakt sein, sonst nützt der
schönste Piepser nichts.

Hoffe für Manuel, dass sein Modell noch zum Vorschein kommt.

Gruss

Rolf


hallo,

85dB finde ich recht laut, und es gibt welche die haben eine eigene stromversorgung. das sollte dann schon helfen.

gruß
[SIZE=1
- Die Pflaumen reifen im Schnee, doch der Pfarrer ißt sie gernel :-)
[/SIZE]

10

Donnerstag, 11. Juni 2009, 13:34

Vielleicht gibt es ja auch einen Strommasten in der nähe? Mal ein bisschen da drauf hochklettern kann nciht schaden ;) So haben wir bei uns auch schon 2 Flieger wieder gefunden.


Und eeehm bitte nich zu hoch... :D
Gruß Cedric

Anonym im Internet ist so versteckt, als wenn du auf der Strasse nackt mit einem Kondom rumläufst.

lele

RCLine User

Beruf: schüler

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11

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:10

ich hatte letztens das glück, meinen 3s 4000er lipo im 50cm hohen gras wiederzufinden. 2tage habe ich dafür gebraucht.
trotz 2 tagen dauerregen ist im nichts passiert :D

Thomas_Wolf

RCLine User

Wohnort: 64720 Michelstadt

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12

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:11

Hallo,
nehmt am besten eine lange Stange mit einem Spiegel dran.Da könnt ihr ein paar Meter im Umkreis suchen wo ihr im Feld steht.An den Gürtel eine "Halterung" machen damit die Stange auf Dauer nicht so schwer wird...
Gruß,Thomas

axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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13

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:33

Zitat

Original von compitech
Vielleicht gibt es ja auch einen Strommasten in der nähe? Mal ein bisschen da drauf hochklettern kann nciht schaden ;) So haben wir bei uns auch schon 2 Flieger wieder gefunden.


Und eeehm bitte nich zu hoch... :D


Hallo zusammen

Bei den Strommasten, die ich schon gesehen habe, prangte jeweils ein grosses,
gelbes Schild, auf dem sinngemäss steht: Lebensgefahr, Klettern verboten!
Ich weiss nicht, ob das eine gute Idee ist, muss nur ein Spaziergänger vorbeikommen
und stillschweigend die Polizei via Handy alarmieren und schon gibt es Ärger (und
sicherlich eine Busse)!

@stratoman

Bei den Piepsern ist heute noch ein anderes Problem, früher konnte man den
Sender ausschalten, der Empfänger hatte kein gültiges Signal mehr (vorausge-
setzt, die Stromversorgung funktionierte noch nach dem Absturz), die Servos
fangen an zu zucken und der Piepser gibt Alarm. Bei den heutigen Anlagen, z.B.
bei meiner Spektrum, nützt das Ausschalten des Senders gar nichts mehr. Die
Servos, und auch der Piepser, "merken" nicht mehr, dass der Sender kein gültiges
Signal mehr hat. Der Empfänger kommandiert dann die Servos an den proportionalen
Kanälen in die Fail-Safe-Position. Der Piepser hängt aber an einem Schaltkanal
und bei denen kann man meines Wissens keine Fail-Safe-Positon programmieren.
Also wird der Piepser auch nicht aktiviert.
Gut, kann man sagen, ist auch kein Problem, dann lass ich den Sender einge-
schaltet und aktiviere den Piepser mittels Schalter. Das würde funktionieren, immer
vorausgesetzt, die Stromversorgung und der Empfänger als solches funktionieren
noch.

Beim Absturz meines PARABOLIC's war es so, dass der ziemlich zerdrückte Akku
noch Strom abgab. Der Empfänger hatte aber während des Fluges die Bindung
zum Sender verloren und war nun im "Binding Mode", dummerweise aber in einem
ewigen Binding-Mode, denn er liess sich später nie mehr an einen Sender binden.
So war dann die Ausgangslage diese, dass alle Servos wunderbar in ihrer Ruhe-
position standen, weil der Strom ja da war, aber vom Sender aus liess sich nichts
mehr steuern. In dieser Situation hätte der Piepser nicht selber ausgelöst, weil
am Empfängerausgang immer noch das letzte gültige Signal ausgegeben wurde,
und das war der letzte Flugzustand nach dem Verlust der Bindung, also Piepser
aus; und mittels Schalter auslösen hätte da ja auch nicht geholfen.

Vielleicht müsste es einen Piepser geben, der mittels Beschleunigungssensor
aktiviert wird, sprich, wenn er einen maximal tolerierten G-Wert überschritten hat.
So wie es die ELT's in richtigen Flugzeugen haben.
Das würde dann bei einem wirklichen Absturz helfen, eben dort, wo auch die Elektronik
oder die Stromversorgung ausfallen können.
Bei "harmlosen" Aussenlandungen besteht ja dann die Gefahr des Totalausfalls
der Elektronik oder der Stromversorgung weniger (bis auf einige wenige Fälle
vielleicht, z.B. Ausfall eines Schalters, usw.). Meistens werden diese Aussenlandungen
durch kurz- oder kürzerfristige Störungen des Empfangs provoziert.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

14

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:49

Zitat

Original von axr33

Zitat

Original von compitech
Vielleicht gibt es ja auch einen Strommasten in der nähe? Mal ein bisschen da drauf hochklettern kann nciht schaden ;) So haben wir bei uns auch schon 2 Flieger wieder gefunden.


Und eeehm bitte nich zu hoch... :D


Hallo zusammen

Bei den Strommasten, die ich schon gesehen habe, prangte jeweils ein grosses,
gelbes Schild, auf dem sinngemäss steht: Lebensgefahr, Klettern verboten!
Ich weiss nicht, ob das eine gute Idee ist, muss nur ein Spaziergänger vorbeikommen
und stillschweigend die Polizei via Handy alarmieren und schon gibt es Ärger (und
sicherlich eine Busse)!

@stratoman

Bei den Piepsern ist heute noch ein anderes Problem, früher konnte man den
Sender ausschalten, der Empfänger hatte kein gültiges Signal mehr (vorausge-
setzt, die Stromversorgung funktionierte noch nach dem Absturz), die Servos
fangen an zu zucken und der Piepser gibt Alarm. Bei den heutigen Anlagen, z.B.
bei meiner Spektrum, nützt das Ausschalten des Senders gar nichts mehr. Die
Servos, und auch der Piepser, "merken" nicht mehr, dass der Sender kein gültiges
Signal mehr hat. Der Empfänger kommandiert dann die Servos an den proportionalen
Kanälen in die Fail-Safe-Position. Der Piepser hängt aber an einem Schaltkanal
und bei denen kann man meines Wissens keine Fail-Safe-Positon programmieren.
Also wird der Piepser auch nicht aktiviert.
Gut, kann man sagen, ist auch kein Problem, dann lass ich den Sender einge-
schaltet und aktiviere den Piepser mittels Schalter. Das würde funktionieren, immer
vorausgesetzt, die Stromversorgung und der Empfänger als solches funktionieren
noch.

Beim Absturz meines PARABOLIC's war es so, dass der ziemlich zerdrückte Akku
noch Strom abgab. Der Empfänger hatte aber während des Fluges die Bindung
zum Sender verloren und war nun im "Binding Mode", dummerweise aber in einem
ewigen Binding-Mode, denn er liess sich später nie mehr an einen Sender binden.
So war dann die Ausgangslage diese, dass alle Servos wunderbar in ihrer Ruhe-
position standen, weil der Strom ja da war, aber vom Sender aus liess sich nichts
mehr steuern. In dieser Situation hätte der Piepser nicht selber ausgelöst, weil
am Empfängerausgang immer noch das letzte gültige Signal ausgegeben wurde,
und das war der letzte Flugzustand nach dem Verlust der Bindung, also Piepser
aus; und mittels Schalter auslösen hätte da ja auch nicht geholfen.

Vielleicht müsste es einen Piepser geben, der mittels Beschleunigungssensor
aktiviert wird, sprich, wenn er einen maximal tolerierten G-Wert überschritten hat.
So wie es die ELT's in richtigen Flugzeugen haben.
Das würde dann bei einem wirklichen Absturz helfen, eben dort, wo auch die Elektronik
oder die Stromversorgung ausfallen können.
Bei "harmlosen" Aussenlandungen besteht ja dann die Gefahr des Totalausfalls
der Elektronik oder der Stromversorgung weniger (bis auf einige wenige Fälle
vielleicht, z.B. Ausfall eines Schalters, usw.). Meistens werden diese Aussenlandungen
durch kurz- oder kürzerfristige Störungen des Empfangs provoziert.

Gruss

Rolf


gugst Du hier: Eigene Batterie, Zeit einstellbar und geht wunderbar.

http://www.polzin-elektronik.de/Produkte.html

gruß
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- Die Pflaumen reifen im Schnee, doch der Pfarrer ißt sie gernel :-)
[/SIZE]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »stratoman« (11. Juni 2009, 14:50)


15

Donnerstag, 11. Juni 2009, 14:55

Ich seh schon, ich muß morgen da nochmal ins Feld stiefeln... :evil:

Im übrigen hab ich ganz gut geschätzt, bis zu dem fraglichen Feld sind es laut Google Maps etwa 320 Meter...


Click pic 4 big!

Sieht zwar flach aus, ist aber doch recht hügelig da. Die Senke da oben fällt mal locker 20m ab, da gehts ganz schön runter. Hier sieht man auch gut, daß es mehrere kleine Felder sind. Das Gras steht derzeit etwa 1,20m hoch, das Kraut im Absturzgebiet wie gesagt etwa 1,50m hoch. Wie gut, daß der EG Pro grad mal 1,30m lang ist... :nuts: :dumm:

Katan25

RCLine User

Wohnort: Kalletal - Stemmen

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16

Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:13

Danke für die Standortbeschreibung , werde denn ma gleich Suchen gehen ;) .

Nee, viel Erfolg !!
Gruß Katan

Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

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17

Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:25

Eine andere Möglichkeit wäre noch, mal einen Rundflug mit einem Motorsegler zu machen und gezielt den Bereich abfliegen. Im Zweifel noch Luftbilder dabei machen :shy:

axr33

RCLine User

Beruf: Verkehrsflugzeugführer (B777)

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18

Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:39

Zitat

Original von stratoman
gugst Du hier: Eigene Batterie, Zeit einstellbar und geht wunderbar.

http://www.polzin-elektronik.de/Produkte.html

gruß


Hallo stratoman

Dieses Teil ist natürlich eine feine Sache, ein Timer, der einfach nach der eingestellten
Zeit losschrillt! Und dies unabhängig von der Bordstromversorgung oder irgendeinem
Empfängersignal, also komplett autonom. Prinzip Eieruhr. Mitunter sind die einfachsten
Lösungen einfach doch die besten.

Ein kleiner Kritikpunkt an gerade der Elektronik ist aber der, dass die einmal festge-
legte Zeitdauer nicht immer wieder geändert werden kann, sondern bei der Bestellung
angegeben werden muss. Will ich mit meinem Hotliner maximal 20 Minuten fliegen,
mit dem Thermiksegler aber zwei Stunden, muss ich zwei Elektroniken kaufen.
Sonst aber eine tolle Sache und sicher gut investiertes Geld.

Gruss

Rolf
Weil die Lichtgeschwindigkeit höher ist als die Schallgeschwindigkeit, hält man viele Leute für helle Köpfe, bis man sie reden hört.

19

Donnerstag, 11. Juni 2009, 17:37

Zitat

Original von axr33

Zitat

Original von stratoman
gugst Du hier: Eigene Batterie, Zeit einstellbar und geht wunderbar.

http://www.polzin-elektronik.de/Produkte.html

gruß



Ein kleiner Kritikpunkt an gerade der Elektronik ist aber der, dass die einmal festge-
legte Zeitdauer nicht immer wieder geändert werden kann, sondern bei der Bestellung
angegeben werden muss. Will ich mit meinem Hotliner maximal 20 Minuten fliegen,
mit dem Thermiksegler aber zwei Stunden, muss ich zwei Elektroniken kaufen.
Sonst aber eine tolle Sache und sicher gut investiertes Geld.

Gruss

Rolf


hallo rolf,

ja das mit der zeitdauer ist mir auch aufgefallen. bin noch am überlegen welche spanne ich nehmen soll. die idee mit den 2 timern ist aber auch nicht ohne .-)

mal schauen was ich nehme.

gruß ralf
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- Die Pflaumen reifen im Schnee, doch der Pfarrer ißt sie gernel :-)
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20

Freitag, 12. Juni 2009, 01:27

Hilft zwar beim verlorenen Flieger jetzt nicht mehr, aber nachdem ich mal 3 Stunden im hohen Gras gesucht habe mache ich es jetzt so:

Wenn ich merke der Flieger ist nicht mehr zu halten, versuche ich so genau wie möglich zu sehen wo er runtergegangen ist.

Ich merke mir einen Bezugspunkt in der Achse zur Absturtzstelle.

Bevor ich loslaufe stecke ich irgendetwas Hohes an die Stelle wo ich stehe.

Wenn ich jetzt losgehe, bleibe ich in der Achse der Markierung des Ausgangspunktes und dem Bezugspunkt zur Absturzstelle.

Wie schon geschrieben liegt der Flieger immer weiter weg als vermutet.
Deshalb ab vermuteter Entfernung alle paar Meter ruhig stehen, Servos bewegen und horchen (bitte nicht den Motor einschalten, das ergibt höchstens das finale Rauchwölkchen :angel: ).

Die Methode funktioniert ziemlich genau. Selbst auf eine Entfernung von ca. 400 m konnte ich einen Flieger 2 m neben der Achse Ausgangspunkt - Bezugspunkt wiederfinden.

mfG Ch.D.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chd6.« (12. Juni 2009, 01:33)