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aerostar

RCLine User

Wohnort: Rhoihesse

Beruf: Kunststoffing.

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21

Montag, 22. Juni 2009, 15:46

Moin Chris,

2s1p in der Größenordnung von 3000mAh. Du brauchst mit dem Standardmotor ungefähr 150 - 180g Akkugewicht, um ohne Blei auszukommen. Motorlaufzeit im gemischten Betrieb liegt damit bei >20min.

Kleinerer Akku und etwas Blei geht natürlich auch.

Denk' an ein passendes Ladegerät. NiMH/NiCd-Lader sind nicht geeignet! Lipo-Lader mit Balancer muß es sein.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

22

Montag, 22. Juni 2009, 16:30

muss mal ausrechnen auf wieviel gewicht ich erstmal mit meinen AA Eneloops komme. Die haben 2000mAh. Davon 6-8 Stück sind vielleicht auch ganz schön.
Wenn mir die Flugzeit zu gering ist kann ich ja danach immer noch auf LiPo umsteigen.

Wieviel Watt hat denn der Motor?
Wieso kann ich den trotz der nur 6V mit über 9V fliegen?
Was ist das optimale, also wieviel Volt sollten für den 6V 400er Standard Motor benutzt werden?

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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23

Montag, 22. Juni 2009, 16:40

Optimal (Leistungsmässig, nicht Lebensdauer - aber die ist zweitrangig) nutzt man einen 6V 400er mit 8 Zellen an einer Günni aus, 7 Zellen sind noch ganz ok, 6 etwas mau wenn man Schwermetall rumschleppt, 2s entsprechen etwa 7 Zellen. Der MPX-Günniersatz zieht etwas mehr Strom, sollte besser zu 7 Zellen passen, keine Ahnung welcher Prop da heutzutage mitgeliefert wird.

Strom bei 7-8 Zellen um die 10-13A. Ich bin mir nicht sicher ob das die Eneloops aushalten, oder ob du sie ohne Leistung rauszubekommen schnell himmelst.
http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=40317&sid=&

"6V" ist nur eine Nennspannung, wenn man so nen Moter der eigentlichj nicht für's fliegen gebaut wurde ewig betreiben will, wir wollen aber Leistung und nehmen dafür mehr oder weniger Abstriche punkto Lebensdauer in Kauf.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (22. Juni 2009, 16:42)


24

Montag, 22. Juni 2009, 16:56

Hier auch noch ein Angebot. Leider haben sie das Superangebot was 30 Euro teurer war und anstatt dem Zebra Sender eine MX-12 beinhaltete nicht mehr im Sortiment :(

http://shop.lindinger.at/product_info.ph…oducts_id=75847
Gruß Cedric

Anonym im Internet ist so versteckt, als wenn du auf der Strasse nackt mit einem Kondom rumläufst.

aerostar

RCLine User

Wohnort: Rhoihesse

Beruf: Kunststoffing.

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25

Montag, 22. Juni 2009, 16:58

Moin,

die 150-180g gelten für einen Akku ganz vorne reingeschoben. Das Cockpit hat massig Platz, 250g-300g-Akku geht auch noch. Nur weiter hinten platziert.

Martin
:ansage: [SIZE=2]Failure is not an option! [/SIZE] It's basically included. :D

grmpf

RCLine User

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Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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26

Montag, 22. Juni 2009, 16:58

Hallo Chris,

"Hausgebrauchs-akkus" wie die eneloops sind für Niederstromanwendungen gedacht (CD-Player,
Sender, etc). Mehr als ca. 3-4A würde ich denen auf Dauer nicht zumuten, außer DU hast zu viel Geld! :angry:

Nimm für Modellbauantriebe nur die Akkus, die auch dafür vorgesehen sind.
Sonst könntest Du eine böse Überraschung erleben, vor allem, da der Antriebsakku auch den Empfänger
und die Servos versorgt
Wenn der also wegen Überlastung ausfällt, dann hast Du einen unkontrollierten Flugkörper. :angry:

Und denke bitte auch an die notwendige Versicherung!
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

27

Montag, 22. Juni 2009, 17:20

Danke für den Hinweis.

Dann denk ich mal wird ein NIMH Akku 7-8 Zellen also 8,4V-9,6V für meinen Easystar reichen.
Jetzt muss ich mir nur noch über die mAh gedanken machen.

cheesa

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

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28

Montag, 22. Juni 2009, 17:51

so viel wie du erwischt^^

ne also wenn du einen gescheiten lader bessitzt am besten gleich gute akkus kaufen und beim lader auch was gescheites kaufen...

Desto mehr kapazutät desto länger kannst du fliegen...desto mehr spaß hast du...

Für den anfang reicht der billig lader...wenn du aber dann mehrere akkus besitzt und aktiv bist. unbedingt gescheiten lader kaufen...ich habe das ultramat 14 mit LBA10 balancer und finde es echt klasse :D gibt natürlich in der preisklasse schon viel bessere ladegeräte ist halt schon älter

mfg cheesa
Je schneller man fliegt, desto tiefer steckt man in der Erde :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cheesa« (22. Juni 2009, 17:53)


29

Montag, 22. Juni 2009, 17:53

hab gerade keine lipos zuhause.

zum testen mein ich reicht ja erstmal der normale akku NIMH.
Langfristig werd ich sicher zu Lipos greifen

dgollubits

RCLine User

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30

Montag, 22. Juni 2009, 18:29

Denk drann nicht doppelt zu kaufen, das kann schneller gehen als man denkt
und bei dem Set http://www.der-schweighofer.at/artikel/7…verfuegbar%2521
ist ein doch vernünftiges Ladegerät schon dabei.
Vor allem ist der Sender für die nachfolgenden Modelle auch ausreichend.

spar halt noch ein paar Wochen für das Set, es zahlt sich mehr aus.

und als zweitakku:
http://shop.lindinger.at/product_info.ph…oducts_id=65039

gibt es sicher in D auch wo zu beziehen.

Sorry wenn ich das Set nochmals anspreche, aber ich finde die Zusammenstellung
wirklich recht gut gelungen, das mit der MX12 gibts ja leider nicht mehr.

LG,
Dieter

Real-Fly

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31

Montag, 22. Juni 2009, 18:40

Nochmal zum Thema 6V Bürsti und 9V akkus ich habs bei meinem ES gemacht nach 6 Flügen war der Motor im eimer.
Gruß Pascal :ok:

Fliegt nicht gibs nicht ! :dumm: :dumm:
:ok:

Baupläne und anderes zum Modellbau http://www.modellbauplaeneonline.de.vu/

dgollubits

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32

Montag, 22. Juni 2009, 18:54

... ich bin auch der Meinung dass ein 8 Zeller zuviel ist, ein 7 Zeller reicht und geht gerade noch.

Nur die 7,2V Typen halten 3S ein wenig länger aus, aber da würde ich auch eher mit 8 Zellen arbeiten, als mit 3S.

BG, Dieter

33

Montag, 22. Juni 2009, 21:01

Nur mal so Interesse halber.
Kann man mit einem professionellen Netzgerät LiPos aufladen?
Kann ja dort ohne Probleme Spannung und Stromstärke einstellen.

VG

reset-leo

RCLine User

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Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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34

Montag, 22. Juni 2009, 21:12

Zitat

Original von argonid
Nur mal so Interesse halber.
Kann man mit einem professionellen Netzgerät LiPos aufladen?
Kann ja dort ohne Probleme Spannung und Stromstärke einstellen.

VG


NEIN!!! (sollte als antwort reichen, wenn nicht, schau mal, ob du irgendwo eine lade-strom-/spannungskurve für eine lipo-ladung findest)
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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35

Montag, 22. Juni 2009, 21:22

BTW: jetzt haben wir ja schon eine menge über akkus, motoren, etc. hier gelesen, mir fehlen aber noch ein paar wesentliche fragen an einen anfänger:
- bist du handwerklich begabt?
- WILLST du basteln (es hieß ja mal "modellbau"), oder quasi ausschließlich fliegen?
- wie ist dein fluggelände in etwa beschaffen?
- hast du jemanden erfahrenes, der dir behilflich sein kann?

meine meinung dazu, welche flieger ich für anfänger geeignet halte, habe ich in anderen posts schon ohne erfolg gepostet - man ist einfach machtlos gegen die multiplex-gemeinde...
(ich hab auch mit einem multiplex flieger angefangen: dem filius - segler, kein motor - und noch dazu aus holz! so machte man das früher, als es noch modellbau hieß ;) ...)
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


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dgollubits

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

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36

Montag, 22. Juni 2009, 21:24

... um Gottes willen - probier das bitte nicht mal im Traum aus :-)

Dass solltest du tunlichst lassen, das kann aber so schnell ins Auge gehen,
und ich meine im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge.

LG,
Dieter

37

Montag, 22. Juni 2009, 21:25

- handwerklich begabt bin ich somit werde ich auch später das MODELLBAUEN fortsetzen, bspw. in dem ich später mal Querruder anderer Motor etc. oder ähnliches einbaue.
- ein bekannter, den ich leider zu selten sehe fliegt auch.
Komme aus dem Raum Peine zwischen Hannover und Braunschweig. Also eher Flachland mit vielen Feldern. Perfekt für Bruchlandungen ;)

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

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38

Montag, 22. Juni 2009, 23:55

ok.
handwerkliche begabung ist gut. somit stehst du nach einem absturz zumindest nicht völlig hilflos vor einem trümmerhaufen, sondern kannst den flieger vielleicht selber wieder flicken. außerdem wird vor dem fliegen ganz sicher noch ein wenig bauen erforderlich sein.

ein bekannter, den du wenig siehst, nutzt dir nicht viel. wenn du echt niemanden hast, der sich ein wenig auskennt und bei deinen ersten versuchen dabei ist, dann wird das eine spannende angelegenheit... wenn du das so in angriff nimmst, dann will ich dir hier zumindest ein paar tips geben:
- das flugareal sollte möglichst übersichtlich sein und es sollten möglichst keine bäume herumstehen. außerdem sind hochstehende felder und dergleichen zu vermeiden, weil du sonst das ding nach einer "außenlandung" vielleicht nicht wieder findest.
- AUF KEINEN FALL darfst du dort fliegen, wo viele autos, menschen oder tiere in der gegend (sichtweite) sind!
- AUF KEINEN FALL darfst du in der nähe von flugplätzen, bzw. modellflugplätzen (nur AUF) fliegen!
- denk an den versicherungsschutz
- wenn deine fernsteuerung die möglichkeit einer failsave-programmierung bietet, dann stell beim ES am besten ein: gas aus, etwas höhe, ganz wenig seitenruder
- lass den flieger von jemanden werfen, der sich das zutraut und sei demjenigen nicht böse, wenn er/sie es versaut ;)
- außer dir und dem werfer sollten nach möglichkeit keine leute bei den ersten versuchen dabei sein. falls doch, dann bitte sie, sich in deiner nähe hinter dir aufzuhalten. am anfang bist du quasi der einzige punkt, für den du es halbwegs kontrollieren kannst, ihn nicht anzufliegen. die vorausschauende flugweise kommt erst mit etwas erfahrung, sodass du dann schon im vorhinein merkst, wenn sich ein hindernis nähert (baum, haus, mensch, ...).

jetzt fällt mir erst ein, dass viel von dem zeug wohl sowieso auch in der anleitung steht... aber ich wollte es nur nochmal gesagt haben, weils wichtig ist. diese dinge gelten übrigens nicht nur für den ES.
ich halte es nicht für eine schlechte idee, es einfach mal alleine zu versuchen! mit dem ES sind die erfolgschancen nicht schlecht. aber weils halt doch keine ganz ungefährliche angelegenheit ist, sollte man sich schon gedanken darüber machen, was man da tut. rechne damit, dass nicht das passieren wird, was du erwartest. und rechne damit, dass du nach den ersten versuchen ein wenig sekundenkleber brauchen wirst :dumm:

wenn du irgendwie die möglichkeit hast, dann such dir einen, der sich auskennt und "beim ersten mal" dabei ist, oder such sogar einen modellflugplatz auf. dort wird einem wahrscheinlich auch geholfen.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »reset-leo« (22. Juni 2009, 23:56)


39

Montag, 22. Juni 2009, 23:59

vielen Dank für Deine ausführlichen Tipps. Die werde ich beim Erstflug alle beachten :)

Bin nun über die Tuningmaßnahmen am überlegen, und das ohne einen ES schoon zuhaus zu haben.

So wie alle schreiben benötigt man nen besseren Motor, somit nen anderen Regler um auch Lipos zu benutzen. Das sind ja dann schon wieder 100€ mehr.

Muss ich mal ne Nacht drüber schlafen ;)

Danke

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

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40

Dienstag, 23. Juni 2009, 05:54

Zitat

Original von argonid
Nur mal so Interesse halber.
Kann man mit einem professionellen Netzgerät LiPos aufladen?
Kann ja dort ohne Probleme Spannung und Stromstärke einstellen.

VG


Wenn du damit ein genaues Labornetzteil mit einstellbarer Spannung und regelbarem Strom meinst: Ja, aber: Prinzipiell geht's, aber wenn du nicht jede Zelle einzeln ladest ist's nichts mit Balanzieren, und die Möglichkeit Fehler zu machen ist recht gross, deshalb würde ich ebenfalls davon abraten wenn du nicht genau weist was du tust und dir das Ladeverfahren nicht ganz klar ist, als Notlösung wenn man mal nix anderes zur Verfügung hat mach ich das auch schon mal, aber wie gesagt, für den alltäglichen oder regelmässigenm Einsatz ist mir das Potential Fehler zu machen zu gross, ich weiss dass ich irgendwann mal unaufmerksam sein kann, und bei Lipos sind die Folgen ja unter Umständen mehr als nur ein kaputter Akku.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (23. Juni 2009, 05:56)