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dabri

RCLine User

  • »dabri« ist der Autor dieses Themas

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21

Dienstag, 23. Juni 2009, 18:40

Gefunden. Hier der Link zur AVB 300/2008 (Grundlage für die DMO Versicherung):

http://www.modellsport-kahla.de/attachme…VB_300-2008.pdf

Zitat

2.1 Der Versicherungsschutz umfasst auch die persönliche gesetz -
liche Haftpflicht
2.1.1 des Halters sowie aller Personen, die mit Wissen und Willen des
Halters an der Führung und Bedienung der Luftfahrzeuge beteiligt
sind, einschließlich der Personen, die berechtigt sind, die
Fernsteuerungsanlage eines Flugmodells zu bedienen;


@stratoman

Es ist abgesehen von den Kosten witzlos über eine Versicherung von Kindern nachzudenken, da eine Schuldfähigkeit unter 14 Jahren eh nicht gegeben ist. Bei denen haften gestaffelt je nach Alter die Aufsichtspflichtigen.

Gruß,
Daniel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dabri« (23. Juni 2009, 18:52)


22

Dienstag, 23. Juni 2009, 19:28

Zitat

Original von stratoman
hallo,

wieso eigentlich immer diskutieren usw.

einfach ne versicherung abschliessen und gut ist.

wenn ic hdafuer keine kohle habe, dann muss ich mir wohl ein anders hobby suchen.

aber immer diese zeitverschwendung für diskussionen gähn....



gruß



Ja, das seh ich genauso:
Wenn du keine Kohle hast, geh halt Ziegen...

melken.

Und außerdem: Man ist fast mit Gewalt gezwungen, mit seine Augen über den Fred zu schweifen, und hastenichgesehen ist der Abend im Eimer und die Freundin wieder unbefriedigt. Denn alles zusammen geht nicht. Dafür hat sie kein Verständnis.

aber immer diese zeitverschwendung für diskussionen gähn. :nuts:
"Navigare necesse est." sagte der Urologe,
"Kein Sex mit der Antifa!"

23

Dienstag, 23. Juni 2009, 22:09

@stratomann

Dann beantworte mir bitte folgende Frage.
Fallbeispiel:
Lehrer (L) ist versichert und stellt sein Modell dem Schüler (S) zur Schulung zur Verfügung.
Beide sind seit über einem Jahr beim DMFV versichert und in einem DMFV organisierten Verein. Es passiert ein Unfall. Wird der Versicherer den L nach der Regulierung in Regress nehmen?
Diese Frage habe ich auch an den DMFV gesendet, da ich dort versichert bin.
Eine Antwort steht noch aus.
Gemäß den Statuten des DMFV ist der Lehrer/Schüler Betrieb nämlich nur für 6 Monate versichert. Greift hier die Versicherung des Schülers? Der ist aber nicht der Halter und somit sollte diese Versicherung aussen vor sein.
Viele Grüße, Michael

fuchs755

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24

Dienstag, 23. Juni 2009, 22:15

Zitat

Und genau das ist nicht der Fall!!! Daher auch mein Einwand bei Punkt 4 Vor dem Gesetz ist es genug, da der Schaden von einer Versicherung übernommen wird. Ich bin beim DMFV versichert und der Lehrer Schüler Betrieb ist dort sehr eng geregelt. Wenn man also gegen die Versicherungsbedingungen des Versicherers verstöst kann man sehr wohl, nach einer erfolgten Regulierung durch den Versicherer, zur Kasse gebeten werden.


was in den Bedingengen des DMFV steht ist interessant:
Nach dem LuftVG DARF eine halterhaftung NICHT auf Personen beschränkt werden, das führt die Halterhaftung ad absurdum. Hier ist der Personenkreis insofern eingeschränkt, als Nicht Vereinsmitglieder in der Regel nicht autorisiert sind (imho gilt aber nur solange der verein der halter ist)
Berechtigt ist JEDE Person, die vom HALTER die Erlaubnis hat das Luftfahrzeug zu führen (Tut sie dies überhaupt?)
weder ein Kind noch sonstwer haftet wenn das Modell des vaters/freundes einen schaden verursacht 8außer bei Fahrläsigkeit aus verschulden, dies deckt abe auch der DMFV nicht ab!)

Zitat

Ohne das der Schüler versichert sein muss

Es bringt auch NIX wenn der schüler versichert ist und ein Vereinsmodell ohne versicherung fliegt. der PILOT MUSS NICHT VERSICHERT SEIN!

Zitat

In freier Wildbahn habe ich es mit einem zumeist nicht zugelassennem Gelände zu tun.

Fordert ja auch niemand für Flieger unter 5kg MTOW :w
Streite nie mit einem Idioten - der Zuhörer könnte den Unterschied nicht erkennen.

25

Mittwoch, 24. Juni 2009, 00:19

Zitat

Original von micbu
@stratomann

Dann beantworte mir bitte folgende Frage.
Fallbeispiel:
Lehrer (L) ist versichert und stellt sein Modell dem Schüler (S) zur Schulung zur Verfügung.
Beide sind seit über einem Jahr beim DMFV versichert und in einem DMFV organisierten Verein. Es passiert ein Unfall. Wird der Versicherer den L nach der Regulierung in Regress nehmen?
Diese Frage habe ich auch an den DMFV gesendet, da ich dort versichert bin.
Eine Antwort steht noch aus.
Gemäß den Statuten des DMFV ist der Lehrer/Schüler Betrieb nämlich nur für 6 Monate versichert. Greift hier die Versicherung des Schülers? Der ist aber nicht der Halter und somit sollte diese Versicherung aussen vor sein.


Dann muss man halt mal dem DMFV in den Allerwertesten treten und diese Frage klären.

Ansonsten gilt:
Wenn jeder versichert ist, zahlt die Versicherung desjenigen der den Unfall verursacht hat. Das kann man auch bei L/S nachvollziehen denke ich mal, oder man sagt bei L/S zahlt grundsätzlich die L Versicherung der S muss aber auch eine haben solange L/S Betrieb herrscht.
Und wenn eine Versicherung meint jemanden in Regress nehmen zu müssen, obwohl derjenige eine Versicherung hat dann hilft wohl nur der anwalt.

Es kann doch nicht sein, dass die Versicherungen immer versuchen die Schuld auf andere abzuwälzen und sich möglichst lange vor dem Zahlen drücken wollen.

gruß
[SIZE=1
- Die Pflaumen reifen im Schnee, doch der Pfarrer ißt sie gernel :-)
[/SIZE]

26

Mittwoch, 24. Juni 2009, 08:45

Siehst du, genau aus diesem Grund wird hier diskutiert um auf solche etwaige Fallen, aufmerksam zu machen.
Sollte sich das, nach der Antwort des DMFV als unbefründet herausstellen, na um so besser, aber dann kann man beruhigt schulen.
Viele Grüße, Michael

dabri

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27

Mittwoch, 24. Juni 2009, 09:45

Zitat

Wenn jeder versichert ist, zahlt die Versicherung desjenigen der den Unfall verursacht hat.


Solange das so von den Versicherungen gehandhabt wird - schön. Dann reicht theoretisch genau so gut auch eine private Haftpflicht.

Nur Entspricht diese Form der Schadensregulierung eben nicht dem im LuftVG vorgegebenem gesetzlichen Rahmen. Es mag sein, dass bei Bagatellschäden den Versicherungen der Aufwand zu groß ist von den bisherigen Regulierungsformen abzuweichen. Spätestens aber dann wenn es sich um einen "Millionenschaden" handelt wird Axa wohl kaum für Gerling den Schaden bezahlen wollen und wird die Frage nach dem "Halter" auch vor Gericht gestellt werden. (Wäre der Fall, wenn ein DMO-Versicherter das Modell eines DMFV-Versicherten fliegt und einen erheblichen Schaden verursacht.)

Wenn ich die verlinkten Versicherungsbedingungen vergleiche fällt mir auf, dass der DMFV (im Gegensatz zum DMO) unter der Überschrift Halter-Haftpflicht-Versicherung letztlich auch nur eine personenbezogene - nicht modellbezogene -Versicherung anbietet. Ob das den gesetzlichen Bestimmungen des LuftVG genügt ....

Die Versicherung darf zwar den Gültigkeitsbereich einschränken (nur auf Vereinsgelände) aber meines Erachtens nicht den gesetzlich festgelegten Haftungsrahmen. (sagt man das so?) Eine über §33 hinausgehende personelle Einschränkung ist somit nicht zulässig.

Es sei denn, der Versicherte erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, wie das z.B. bei KFZ-Versicherungen der Fall ist nur einem bestimmten Personenkreis die Nutzung zu erlauben. (Kein Fahrer unter 25 = geringere Versicherungsprämie)

Wenn alle die gleiche Versicherung hätten wäre es müßig darüber nachzudenken. Es gibt in D jedoch (zumindest) 3 verschiedene Versicherungen hinter denen jeweils unterschiedliche Gesellschaften stehen.

Gruß,
Daniel

28

Mittwoch, 24. Juni 2009, 18:08

Nun sei doch froh das es sich bei diesen Versicherungen um eine Personen bezogene Variante handelt. Denn sonst muesstest du fuer jeden Flieger eine eigene Versicherung abschliessen.
Und so hast du auch Versicherungsschutz wenn du mal ein fremdes Luftfahrzeug fliegst.
:w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


HPR40

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Beruf: Tischler me

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29

Mittwoch, 24. Juni 2009, 18:45

Hallo Daniel und alle Anderen.

eigentlich wollt ich nix schreiben, aber Ihr verrent euch da glaube ich in etwas was eigentlich garnicht vorhanden ist.

Modellflug muss richtigerweise Haftpflichtversichert werden. Das wird aber, wie schon richtig erkannt, nicht über eine Halterhaftpflicht sondern über eine Gruppenversicherung gemacht.
Eine sogenannte Gruppenversicherung ist aber Personenbezogen, d.h. es ist der Mensch versichert und nicht das Modell.
Haftpflicht braucht also derjenige der ein Modell in Betrieb nimmt und nicht der dem es gehört.

Lehrer / Schüler:
Hier denke ich das nur der Lehrer versichert sein muss da dieser das Modell in Betrieb nimmt / startet und im Bedarfsfall jederzeit eingreifen kann bzw. der Verantwortliche Steuerer des Modells ist.

( Jetzt hoff ich mal das daß im geschlossenen Fred nicht schon gesagt wurde. :shy: Wenn nicht könnt Ihr mich ja steinigen. Bei Adressenbedarf bitte PN :D )

Der Rest im § 33 LuftVG mit Haftung bei unbefugtem Benutzen oder ein Anderer fliegt usw. bezieht sich auf Halterhaftpflichtversichrungspflichtige ( mein Gott was ein Wort ) Luftfahrzeuge, d.H. alles was in der Allgemeinen Luftfahrt rumgeiert und ein Eintragungszeichen ( Kennzeichen ) hat und in der Luftfahrzeugrolle eingetragen ist.

Mit Ausnahme der Deckungsummen ( da gillt glaube ich die Niedrigste für Modellflug ) beziehen sich die Texte im Schwerpunkt auf Charter- und Gastflugbetrieb bei den Manntragenden aber keinesfalls auf Modellflug.

Übrigens das im Absatz zur Versicherungspflicht für Modellflug erwähnten Luftsportgeräte ohne Motor die auch eine Gruppenversicherung brauchen sind Hängegleiter / Drachen, Gleit - und Fallschirme, die haben nämlich auch kein Eintragungszeichen. Also wird auch hier nur das versichert was dranhängt / steuert.

Ob eure Kinder bis 14 Jahre mitversichert sind oder welchen Deckungsumfang eure Haftpflicht hat müsst Ihr mit eurem Versicherer klären. Sollten die Kidis nicht mitversichert sein, müsstet Ihr sie eben einzeln versichern oder ggf. euren Deckungsumfang auf euch angepasst erweitern.

Ich hoffe Dir bei deinen Fragen ein wenig geholfen zu haben.

Viele Grüße Horst :w


Edit: der Thomas hat es gerade geschrieben, Personenbezogen. Sonst hätten Die beim LBA auch nen Heidenspaß.
Fallschirmspringen ist Missbrauch von Rettungsgerät

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HPR40« (24. Juni 2009, 18:49)


fuchs755

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Beruf: Dipl.- Kfm, Dipl-. Ing.

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30

Mittwoch, 24. Juni 2009, 20:39

Zitat

Übrigens das im Absatz zur Versicherungspflicht für Modellflug erwähnten Luftsportgeräte ohne Motor die auch eine Gruppenversicherung brauchen sind Hängegleiter / Drachen, Gleit - und Fallschirme, die haben nämlich auch kein Eintragungszeichen. Also wird auch hier nur das versichert was dranhängt / steuert. Ob eure Kinder bis 14 Jahre mitversichert sind oder welchen Deckungsumfang eure Haftpflicht hat müsst Ihr mit eurem Versicherer klären. Sollten die Kidis nicht mitversichert sein, müsstet Ihr sie eben einzeln versichern oder ggf. euren Deckungsumfang auf euch angepasst erweitern.


Nochmal: Die versicherungspflicht beziet sich auf die haltereigenschaft und sonst NIX.
damit ist EGAL wer das Luftfahrzeug führt, solange er es berechtigt tut. Da muss man keine versicherung faren. ebenso Sch... Egal ist ob die deckungssumme 1,5 oder 3Mio e ist, da der halter eh nur bis 750000 Einheiten haftet.
ObdA haftet der "Pilot" i.A. NICHT. Und wenn er es tut, ist dies durch die (Pflicht) versicherung NICHT abgedeckt!

Zitat

Edit: der Thomas hat es gerade geschrieben, Personenbezogen. Sonst hätten Die beim LBA auch nen Heidenspaß.

Wiederholen macht es nicht richtiger. Personenbezogen nur im Bezug auf die Halterschaft. Gruppenversicherungen dienen einer Gruppe von Haltern. personenbezogene Haftung wird im LuftVG garnicht behandelt, die ergibt sich aus dem BGB.
Hier sind einigen die Grundlagen der haftungsanprüche offensichtlich nicht klar:
Die haftung ergibt sich hier ausschließlich aus der Betriebsgefahr.

Zitat

Der Rest im § 33 LuftVG mit Haftung bei unbefugtem Benutzen oder ein Anderer fliegt usw. bezieht sich auf Halterhaftpflichtversichrungspflichtige ( mein Gott was ein Wort ) Luftfahrzeuge, d.H. alles was in der Allgemeinen Luftfahrt rumgeiert und ein Eintragungszeichen ( Kennzeichen ) hat und in der Luftfahrzeugrolle eingetragen ist.


Interessante interperattion. Du kannt mir sicher den passus zeigen, der zwischen Manntragenden und nicht manntragenden Fliegern unterscheidet. Ich lese immer nur Luftfahrzeuge,...
Streite nie mit einem Idioten - der Zuhörer könnte den Unterschied nicht erkennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fuchs755« (24. Juni 2009, 20:44)


fs.krause

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31

Donnerstag, 25. Juni 2009, 07:58

Alsokinder bis 7 Jahre sind vor dem Gesetz nicht deliktfähig d.h. können nicht zur Verantwortung gezogen werden wenn sie unsinn/ Schaden veruhrsachen.
Die Eltern müssen, damit sie zur Verantwortung gezogen weden können, Ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigen.
Kinder zwischen 7-18 können ihrem geistigen Reifegrad entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. ( legt ein Gutachter fest)
Alle die über 18 sind haften voll für den Blötsinn den sie verbocken
das steht nicht im Luftfahrtgesetz sondern im BGB $823 und der greift übergeortnet.(Grundgesetz)
Ansonsten empfehle ich JEDEN der ein Modellflugzeug bewegt eine entsprechende Haftpflichtversicherung egal ob der Flieger nun über od unter 5 kg liegt od nicht.

Vertraut bitte nicht auf eure Private HV wo Modellflugzeuge bis 5 kg noch drin stehn da giebts dann blos diskusionen ob Servo A mit empfänger B und modell von C geflogen werden darf od nicht.
Spezialversicherungen der großen Dachverbände können sich nicht Rausreden und von unseren Modellflugzeugen geht nun mal ein erhebliches Gefahrenpotehzial aus, darüber sollten wir uns klar sein und das gehört ordentlich versichert punkt.

Gruß Frank
Versicherungsfachmann

udo260452

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Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

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32

Donnerstag, 25. Juni 2009, 15:53

Zitat

Original von micbu
@stratomann

Dann beantworte mir bitte folgende Frage.
Fallbeispiel:
Lehrer (L) ist versichert und stellt sein Modell dem Schüler (S) zur Schulung zur Verfügung.
Beide sind seit über einem Jahr beim DMFV versichert und in einem DMFV organisierten Verein. Es passiert ein Unfall. Wird der Versicherer den L nach der Regulierung in Regress nehmen?
Diese Frage habe ich auch an den DMFV gesendet, da ich dort versichert bin.
Eine Antwort steht noch aus.

Ich habe inzwischen mal selbst diese interessante Frage im forum des DMFV gepostet. Hier die Antwort von Herrn Dr. Eckert (Auszug):

Zitat

Nach den Vereinbarungen mit dem Versicherungsgeber, HDI-Gerling, sind die einzelnen Piloten und die Vereine/Gruppen Mitglieder des DMFV und verfügen so über eine Halter-Haftpflicht-Versicherung für Flugmodelle. Sollte das bei einem mitversicherten Lehrer-Schüler-Betrieb eingesetzte und schadenverursachende Modell dem Verein gehören, so erfolgt eine Abwicklung des Schadens über den entsprechenden Versicherungsschutz des Vereins.


Wer direkt dort nachlesen möchte: http://www.dmfv.aero/cgi-bin/forum/ultim…t=000502#000002

Also alles im grünen Bereich, zumindest für Vereine, die die Versicherung über den DMFV abgeschlossen haben.

Grüße
Udo

udo260452

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Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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33

Donnerstag, 25. Juni 2009, 15:57

Zitat

Original von fs.krause
Alsokinder bis 7 Jahre sind vor dem Gesetz nicht deliktfähig d.h. können nicht zur Verantwortung gezogen werden wenn sie unsinn/ Schaden veruhrsachen.
Die Eltern müssen, damit sie zur Verantwortung gezogen weden können, Ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigen.
Kinder zwischen 7-18 können ihrem geistigen Reifegrad entsprechend zur Verantwortung gezogen werden. ( legt ein Gutachter fest)
Alle die über 18 sind haften voll für den Blötsinn den sie verbocken
das steht nicht im Luftfahrtgesetz sondern im BGB $823 und der greift übergeortnet.(Grundgesetz)
Gruß Frank
Versicherungsfachmann

Vollkommen richtig.

Zitat

Vertraut bitte nicht auf eure Private HV wo Modellflugzeuge bis 5 kg noch drin stehn da giebts dann blos diskusionen ob Servo A mit empfänger B und modell von C geflogen werden darf od nicht.

Es ist viel schlimmer: Die private Haftpflichtversicherung versichert überhaupt keine Flugmodelle mehr, da man dafür inzwischen eine Pflichtversicherung benötigt, ganz unabhängig davon, was in den einzelnen Verträgen steht, das ist Null und Nichtig!

Grüße
Udo

dabri

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34

Donnerstag, 25. Juni 2009, 16:39

@Udo

Die private Haftpflicht war / ist nicht Thema dieses Freds. Ich bitte das zubeachten. Es wurde auch nicht die Frage gestellt inwieweit eine private Haftpflicht den gesetzlichen Anforderungen genügt!

Thema war die Halterhaftpflicht nach §33 LuftVG.

Der Hinweis, dass bei vereinseigenen Modellen beim DMFV die Halter-Haftpflicht des Vereins (der als juristische Person und "Halter" der Modell auftritt) greift ist sehr aufschlußreich. Damit wird zumindest für diesen Fall die Haftung eindeutig nach §33 LuftVG geregelt.

Vielleicht läßt sich ja auch klären wer zahlt wenn ein DMO-Versicherter mit dem Modell eines DMFV-Versicherten einern Schaden verursacht bzw. umgekehrt? Dann wäre nämlich geklärt, ob die Versicherung des Piloten oder die des "Halters" in Anspruch genommen wird. Und damit wären wiederum alle Fragen dieses Freds eindeutig beantwortet ...

Vielleicht heißt es ja in Zukunft wenn ein Unbekannter auf einem Fluggelände auftaucht nicht mehr "Zeig mal deine Versicherung" sondern "Zeig mal die Versicherung deiner Modelle". ;-)

Gruß,
Daniel

fs.krause

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35

Donnerstag, 25. Juni 2009, 17:38

ich verstehe nicht warum wir hier so ein riesen palaver machen meine Modelle sind nirgens gemeldet und wenn ich mit nem Flieger eines anderen fliege der nicht versichert ist (warum auch immer) wer will mir nachweisen das es nicht mein Flieger ist. Damit ist er versichert und für Schäden am Flieger nach nem absturz komt die Haftpflicht ja eh nicht auf.
Wenn jeder und ich wiederhole mich da gern JEDER der ein Modellfluggerät in die Luft befördert ne eigene Haftpflicht hat dann giebts bei den meisten Fällen keine Probleme(wenn die Minideckungssummen 1,5 bzw 3 mio € reichen) Denn in Deutschland haften wir in unbegrenzter Höhe (BGB $ 823 wer einem Dritten einen Schaden zufügt muß für den finanziellen ersatz gerade stehen) (Sinngemäß)
Gruß Frank

udo260452

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36

Donnerstag, 25. Juni 2009, 20:00

Zitat

Original von dabri
@Udo
Die private Haftpflicht war / ist nicht Thema dieses Freds. Ich bitte das zubeachten. Es wurde auch nicht die Frage gestellt inwieweit eine private Haftpflicht den gesetzlichen Anforderungen genügt!
Thema war die Halterhaftpflicht nach §33 LuftVG.
Gruß,
Daniel

Das weiß ich; meine Feststellung war auch nur als Antwort auf einen Beitrag weiter oben gedacht, von mir selbst aus hätte ich das nicht angesprochen.

Zitat

Vielleicht läßt sich ja auch klären wer zahlt wenn ein DMO-Versicherter mit dem Modell eines DMFV-Versicherten einern Schaden verursacht bzw. umgekehrt? Dann wäre nämlich geklärt, ob die Versicherung des Piloten oder die des "Halters" in Anspruch genommen wird. Und damit wären wiederum alle Fragen dieses Freds eindeutig beantwortet ... Vielleicht heißt es ja in Zukunft wenn ein Unbekannter auf einem Fluggelände auftaucht nicht mehr "Zeig mal deine Versicherung" sondern "Zeig mal die Versicherung deiner Modelle". ;-)

Ich meine, wir machen uns jetzt mit der Diskussion um diese Frage unnötige Sorgen, denn wurde ein Schaden durch ein Flugmodell verursacht, so kommt es für die Regulierung durch die Versicherung doch nur darauf an, wie und was ich als Versicherungsnehmer in die Schadensmeldung an die Versicherung reinschreibe.

Hat ein Nichtversicherter, der auch auf keinem Vereinsplatz fliegt, mit seinem Flugmodell einen Schaden verursacht, so kann dieser sich jegliche Schadensmeldung sparen, denn er hat ja keine Versicherung, die den Schaden bezahlen würde.

Fliegt ein Versicherter mit dem Flugmodell eines Nichtversicherten und es kommt zu einem Schaden, so wäre es natürlich etwas ungeschickt der Versicherung zu melden, dass das Flugmodell nicht im Besitz des Piloten war, wenn ihr versteht, was ich meine.

In allen anderen Fällen ist immer der Schaden abgedeckt, da es ja wurscht ist, ob mit dem Modell von Klaus heute der Hans den Schaden verursacht hatte, denn beide sind jeweils bei der gleichen Versicherung versichert (in aller Regel ist das ja auch so, dass auf einem Platz alle über den Mitgliedsbeitrag bei einer Dachorganisation versichert sind), oder es springt die vereinseigene Versicherung ein.


Grüße
Udo

37

Donnerstag, 25. Juni 2009, 21:42

@Udo

setzen 6, Thema verfehlt!
Ich habe explizit geschrieben, daß in meinem Beispiel, das Modell dem Lehrer gehört und nicht dem Verein.
Die Antwort geht also an der Frage vorbei. Ich habe immer noch keine Antwort vom DMFV erhalten.
Viele Grüße, Michael

fuchs755

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38

Donnerstag, 25. Juni 2009, 21:45

Zitat

EDER der ein Modellfluggerät in die Luft befördert ne eigene Haftpflicht hat dann giebts bei den meisten Fällen keine Probleme(wenn die Minideckungssummen 1,5 bzw 3 mio € reichen) Denn in Deutschland haften wir in unbegrenzter Höhe (BGB $ 823 wer einem Dritten einen Schaden zufügt muß für den finanziellen ersatz gerade stehen) (Sinngemäß)


Mann, mann, mann, ist das denn so schwer?
Die versichrung ist eine HALTER!!!!! haftpflicht für Schäden aus der betriebsgefahr. Höhere deckungssummen als 1,5Mio sind also Unfug.
Haftung nach VERSCHUDEN (BGB) deckt diese Pflichtversicherung NICHT ab. ein halter haftet auch ohne schuldhafte Handlung!
daher kann auch eine private HP den Schaden nicht übernehmen. Aus deren deckungsumfang würde man garnicht haften!

Zitat

Ich habe explizit geschrieben, daß in meinem Beispiel, das Modell dem Lehrer gehört und nicht dem Verein.

simpel: ist der verein der halter (ja, hab verstanden, Eigentümer ist der Fluglehrer) haftet der verein, ist der Fluglehrer Halter haftet er.
Ist der Verein Halter und der Flugschüler fliegt nach 6 Monaten mit dem lehrer, so haftet der verein mit regress auf den lehrer, da dieser einem Unbefugten das führen eine Luftfahrzeuges erlaubt hat.
Liegt ein Schulungsvertrag vor, so haftet imho auch der Verein, da der fluglehrer PIC bleibt und somit das Luftfahrzeug führt.

Dazu muss man kein Versicherungsfachwirt sein, sondern nur die Gesetze lesen.
Ist doch ganz simpel.

Ob das ganze geraffel, was bei manntragenden sicher halbwegs durchdacht ist unbedingt auf Modelle Anwendung finde muss ist wieder typisch deutsch.
Streite nie mit einem Idioten - der Zuhörer könnte den Unterschied nicht erkennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »fuchs755« (25. Juni 2009, 21:52)


39

Donnerstag, 25. Juni 2009, 22:51

Meine Versicherung ist Personenbezogen. Wie ja wohl eure auch. Auch das ist eine Variante der Halterhaftpflicht. :w
Das gibt es schon lange. Auch im Bereich der Drachenflieger. Und ist wenn man es mal nachliest 1:1 auch den Modellflug uebertragbar.

Ich versteh die Diskussion immer weniger.

Bitte macht euch doch mal wirklich schlau bevor ihr was postet. Vorschrift ist eine Halterhaftpflichtversicherung. Und eine Variante davon ist die Personenbezogene Halterhaftpflichtversicherung.

Punkt aus basta.

Solltet ihr dazu mal eine offizielle Aussage brauchen gebt mir mal Bescheid. Mein Versicherungsmakler ist noch im Urlaub. Aber ab naechster Woche kann ich mich mal drum kuemmern. Ich wuerde dann versuchen eine Aussage zu kriegen sie ich hier veroeffentlichen kann.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


40

Freitag, 26. Juni 2009, 07:14

Hallo zusammen!

Mal ne "Zwischenfrage":
Ist von euch hier denn niemand beim DMFV Mitglied?
Dann "könnte" derjenige doch "auf die Idee" kommen, das im entsprechenden DMFV-Forum, ODER SOGAR DIREKT beim Verbands-Rechtsanwalt (ich meine nicht den Herrn Dr., denn von dort bekommt man keine "def." Aussage, meiner Erfahrung nach) KOSTENLOS klären lassen (brauchts nur die Mitgliedsnummer dafür).
Ich meine jetzt die URSPRÜNGLICHE Frage, die gestellt wurde. ;)
Dann würde dieser "Diskussionswurm" der "Laien" beendet.
Wäre das nicht eine Idee?

Grüße
Reinhard