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1

Donnerstag, 9. Juli 2009, 06:57

Schaumwaffeln bei stärkerem Wind

Hi an alle,

gibt es eine Möglichkeit EPP Flieger auch Hochdecker mit einem Gesammtgewicht von unter 1 kg auch bei Windstärke 4 bis 5 also ( Birkenstämme biegen sich) fliegen zu lassen

Müsste ich das gesammtgewicht hierfür erhöhen oder eine Art Supermotor einbauen.

Meinte die frage als grundsätzlich was ich an Modellen ändern müsste damit diese nicht unkontrolierbar werden.

Gruß
Mico

cheesa

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

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2

Donnerstag, 9. Juli 2009, 08:19

RE: Schaumwaffeln bei stärkerem Wind

also du müsstest schwerer bauen...dazu brauchst du aber stärkere motoren----> mehr gewicht...dazu noch eine verstärkung des fliegers...dann noch nen größeren akku wegen stärkeren motoren --------> noch mehr gewicht...

Lass es lieber schaumwaffeln sind für sowas nicht ausgelegt...

Nurflügler lassen sich bei wind gut steuern :-D

warum willst du überhaupt bei so nem wind fliegen?

mfg cheesa
Je schneller man fliegt, desto tiefer steckt man in der Erde :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »cheesa« (9. Juli 2009, 08:21)


3

Donnerstag, 9. Juli 2009, 09:35

RE: Schaumwaffeln bei stärkerem Wind

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht:
ich fliege eine kleine Me163 aus 6mm Depron - gebaut als Kreuzrumpf (Shocky-Style) -
Rumpf und Flächen mit 1,5mm Carbonstab verstärkt,Spannweite 65 cm , Gewicht 150g.
Kräftig motorisiert fliegt der kleine bei 4-5 bf Wind problemlos (wenn du es kannst) - das einzige Problem ist nach der Landung - der Wind verweht ihn manchmal, weil er so leicht ist. Der Flugi hat sehr wenig Windwiderstand, ist gut motorisiert und -bisher- stabil genug.
Cheesa - es ist geil, bei viel Wind zu fliegen! :ok:
powered by Turnigy , Zippy , Rhino & co

Kupfer

RCLine User

Wohnort: Niederösterreich

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4

Donnerstag, 9. Juli 2009, 10:15

RE: Schaumwaffeln bei stärkerem Wind

Hallo!

Um bei Wind zu fliegen, gibt es eigtl. nur zwei Voraussetzungen, der Flieger muss schneller fliegen als der Wind bläst, und der Pilot muss ziemlich gut drauf sein!

Ich bin schon mal mit meiner 800g Waffel bei 37km/h geflogen, da war das Problem eher das einen selbst mit Brille die Augen zu tränen anfangen.
Wichtig ist, dass du nach der Landung nicht das Gas wegnimmst, sonst kann es sein, dass der Wind das Flugzeug auf den Rücken schmeißt ==[]

Lg. Jürgen
[SIZE=3]Ich kann nichts für meinen Flugstil, ich fliege Pitch auf einem 3 Stufen Schalter :evil:[/SIZE]

SynergyN9 - Prôtos500CFK - BeamE4 - Raptor50 - Funjet - RS Simply - Magic3D - Typhoon3D - RobbeGemini - FutabaT8FG

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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5

Donnerstag, 9. Juli 2009, 10:39

Ich bin auch schon mit ner Mustang EPP bei sehr viel Wind geflogen, keine Ahnung, wie viel Wind. Es geht, aber es macht überhaupt keinen Spaß...
Liebe Grüße
Hartmut

6

Donnerstag, 9. Juli 2009, 10:54

also ich hab gestern meinen "FOX" bei Windstärke 4 geflogen :nuts:
Mit nem 3s Antrieb und rund 140gr. eher was flottes. Aber ging erstaunlich gut. Er tänzelt und kämpft - aber wenn Du Gas drin lässt, fliegt er recht eigenstabil. Beim Landen ists allerdings heikler - aber da gibts bei so nem schweren Fox eh meist nen kontrollierten Absturz :evil: (dank Elapor passiert aber auch nix...)

Mein "Blizzard" geht auch völlig problemlos bis Stärke 5!

Und ich fliege nen "Funjet" im Leichtsetup (310gr.!! 8( ) auch bis Winstärke 4! Alle glauben, dass ginge nicht - aber ganz ehrlich - der "Funjet light" ist aus meiner Sicht mein am einfachsten zu fliegendes Modell überhaupt! (und ich hab bald zwanzig...) Bei dem starken Wind kannste sogar rückwärts fliegen... :D :evil:
»jan gpl« hat folgendes Bild angehängt:
  • fox.jpg
Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. ;) Gruß, Jan

7

Donnerstag, 9. Juli 2009, 10:57

...ach ja - bevor Einwände kommen -
errechnete Strahlgeschwindigkeit und GPS-Messungen belegen bei beiden Modellen Geschwindigkeiten im Mittel von rund 70 km/h und Spitzen von fast 100km/h. Damit gehts also auch bei Wind, der flott bläst. Insbesondere wenn das Schubverhältniss stimmt... :evil:
Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. ;) Gruß, Jan

8

Donnerstag, 9. Juli 2009, 10:58

Zitat

Original von killozap
Ich bin auch schon mit ner Mustang EPP bei sehr viel Wind geflogen, keine Ahnung, wie viel Wind. Es geht, aber es macht überhaupt keinen Spaß...

Genau andersherum sehe ich das bei Zaggi-artigen. Da fängt der Spaß eigentlich erst bei Wind an. Da kann man sich dann so richtig spielen und ist gefordert, weil das Flugverhalten doch sehr asymmetrisch wird. D.h. mit dem Wind eine Rakete, gegen den Wind ein Drachen (der mit Leine...).

Bei Wasserflugtreffen kann ich die Leute auch oft verblüffen. Wenn der Wind auffrischt und kaum noch wer draußen ist, fliege ich mit dem Wingo (Styro, leicht, Flugverhalten ähnlich Easystar). Wenn der Wind reicht, kann man ihn schön parken :-)

Beim (Power-)Funjet merkt man halt selbst starken Wind kaum, der muß schon sehr ruppig sein, bevor er sich auswirkt.

RK

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rkopka« (9. Juli 2009, 11:00)


9

Donnerstag, 9. Juli 2009, 11:25

Zitat

Beim (Power-)Funjet merkt man halt selbst starken Wind kaum, der muß schon sehr ruppig sein, bevor er sich auswirkt.


:ok: Genau - und beim "light-Setup" auch (ich glaub der Funjet an sich fliegt handzahm. Bin schon bei starkem Wind ewig lange OHNE Antrieb im Wind gesegelt :nuts:
Glück ist nicht die Abwesenheit von Schwierigkeiten, sondern ihre Bewältigung. Die Abwesenheit von Schwierigkeiten nennt man Langeweile. ;) Gruß, Jan

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

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10

Donnerstag, 9. Juli 2009, 12:40

Meine TSII Brushless (mit Akku 1Kg) kann man locker in Böigem 3-4 Wind fliegen. Macht Spass sie bei Schrittgeschwindigkeit in den Wind zu stellen um sie dann nach einem Turn wiewild abhauen zu sehen.............

:-)
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

enedhil

RCLine User

Wohnort: Erfurt / Thüringen

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11

Donnerstag, 9. Juli 2009, 12:48

Meine Parkzone Corsair bin ich auch schon bei 3-4 bft, einmal sogar bei 5-6 bft böigem Wind geflogen. Wenn sie erstmal in der Luft ist, macht es wirklich riesig Spaß, sie gegen den Wind in der Luft zu "parken" oder mit dem Wind mit einem Mörderspeed durch die Gegend zu heizen.

Ich fliege bei mir auch an einem kleinen Hang, wo eigentlich immer ein wenig Wind ist, der teilweise auch recht ruppig sein kann. Für jemanden wie mich, der aus der RC-Heli-Fliegerei kommt, ist das alles nicht so das Problem. Nur beim Start muss man etwas mehr aufpassen und die Landungen sind bei solchem Wind wirklich kein Zuckerschlecken und teilweise eher kontrollierte Abstürze. Die Corsair hat aber bisher alles locker weggesteckt.
Gruß
Stefan
[SIZE=1]
T-Rex 550 FBL
FMS Giant P51D Mustang
Parkzone F4U Corsair
MPX Blizzard
Hype MX-2

[/SIZE]

12

Donnerstag, 9. Juli 2009, 17:29

EPP und nur Schwachwind?
Also ich fliege auch mit der Graupner-Diskus (1,2m) mit Mo-Aufsatz am Hang, allerdings mit QR, bis 10min vor "Gewitterankunft" (Kaltluftausfluss war schon da). Geht "wie Sau", nur bei der Landung muss man eben "zirkulieren".

Grüße
Reinhard

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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13

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:09

also ich bin auch der meinung, dass wind oft überbewertet wird ;)

konstanter wind ist üblicherweise kein problem, solange folgendes gegeben ist:
- das modell ist in der lage, gegen den wind noch vorwärts zu kommen
- du musst nicht quer zur windrichtung landen

landungen quer zum wind gehen zwar, sind aber ziemlich stressig. böiger wind is auch ungut, wobei ich dabei fast am blödesten finde, wenn sich gleichzeitig noch vom boden so vereinzelte thermikblasen ablösen, die den flieger im tiefflug aus der spur werfen.

eine wichtige grundregel beim starkwindfliegen ist allerdings: beim fliegen mit dem wind nicht das gas rausnehmen, weil man denkt, der flieger sei eh schnell genug! das stimmt nicht!!! relativ zum boden ist er schnell, relativ zur luft, die ihn umgibt, nicht... und nur letztere sorgt für auftrieb. also: beim fliegen mit dem wind ordentlich gas stehen lassen.

ich hab auch alle meiner modelle (bis aufn heli) schon mal mehr oder weniger rückwärts fliegen lassen, bzw. senkrecht gelandet, wenn ausreichend wind war.

meine schmerzgrenze ist dann erreicht, wenn der wind den prop meines fliegers schon so sehr antreibt, dass er annähernd vollgasdrehzahl erreicht :D
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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14

Freitag, 10. Juli 2009, 14:35

Dieses Video kennt ihr?
http://www.rcline.tv/video/87/easystar-auf-mallorca

Der EasyStar war hierfür nicht aufballastiert, hatte kein vergrößertes Seitenruder, ... und während des gesamten Urlaubs musste ich nicht ein einziges mal nachladen ;-)

:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

MADSEN

RCLine User

Wohnort: Ochsenfurter Gau

Beruf: TZ

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15

Freitag, 10. Juli 2009, 16:31

stimme da den leo vollkommen zu!

also bei wind nicht fliegen wäre ja langweilig! solang er einigermasen konstant is, muss dein Flieger nur dagegen ankommen können. Bin auch schon mit meinem Zagi xs(der von den Küstenfliegern) bei recht starken wind geflogen (das aufbalastieren konnte ich sein lassen, der 8Zellen Nimh Akku un der Bürsten Motor waren schwer genug) klar, Termikfliegen is mit sowas dann nicht mehr, aber es macht bei Wind umso mehr fun! komplizierter wird das bei Böigen Wind oder wenn du hinter einem Wald stehst un die kompletten verwirblungen abbekommst...Da hilft dann nur Erfahrung bei Wind...

Das Modell Rückwertsfliegen lassen, hab ich auch schon mit meiner Blei SE 200 (ca. 2,2kg Kampfgewicht...ich wog das iwann mal Spaßeshalber nach) erfolgreich Fabriziert... :evil:

Kanns jeden nur empfehlen sich auch mal mit entsprechendem Gerät bei Wind rauszutrauen!

:w
©Thomas
"SED" - "SED-PDS" - "PDS" - "Die Linkspartei.PDS" - "WASG" + "Die Linkspartei.PDS" => "Die Linke" - Und wenn Sie sich noch 10 mal umbennen...
www.radio-legende.de

Pfanni

RCLine User

Wohnort: Nähe Krems / Donau

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16

Freitag, 10. Juli 2009, 19:26

nachdem ich mich leider nicht nach dem Wetter richten kann wenn ich fliegen gehe (aufgrund der mangelnden Freizeit) fliege ich auch des öfteren wenns richtig bläst. Dann schaut mein Kopf so in etwa aus: :dumm:
Fast immer dabei habe ich die Super Decathlon von Graupner. Das Teil ist etwa 800Gramm leicht und fliegt auch bei stärkerem Wind. Irgendwelche Zusatzgewichte habe ich jedoch nicht dabei.

Gruss - Chris.
Gruß Pfanni

17

Freitag, 10. Juli 2009, 20:36

Um noch mal kurz zusammenzufassen.

Es muss also ein starker Motor sein. mit genügend Schub und Speed

Gewicht spielt eher eine untergeortnete Rolle

Das Landen ist bei starkem Wind reine Glücksache

ein Beispiel für mein besseres Verständnis wenn mein Modell 800g wiegt

sollt wohl der Schub mind. 801g sein und Speed wenn ich bei 30 - 40 km/h fliegen
will größer als 40

Wäre das so korekt wiedergegeben

Gruß
Mico

BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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18

Freitag, 10. Juli 2009, 20:40

finde es auch kein problem bei starken wind zu fliegen. bin mit meine Wild Hawk(ES verschnitt) schon bei fast 40km geflogen mit original motor und Nixx akkus.

Meine Twinstar bin ich sogar schon bei gut 50kmh wind geflogen. war allerding ein höhenwind so ab 50m höhe. Und meinen SkyHawk bin ich schon bei 40kmh wind mit 65mh höhen geflogen war lusstig weil das teil dann bei den böhen zum teil schlagartig rückwärts geflogen.

zu den gewichten
:

WH: ca 750g
TSII: 1000g
SkyHawk: 600g

allso alles kein problem nur fliegne sollte man halt können
Your-Aerial-Pic.de

dieter w

RCLine User

Wohnort: Grünstadt (Pfalz)

Beruf: Dipl. Ing. Elektrotechnik

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19

Freitag, 10. Juli 2009, 20:44

Der Schub ist nicht soo wichtig, schau dir das verlinkte Seglervideo an. Entscheidend beim Flug in der Ebene ist die Strahlgeschwindigkeit. Diese muss eine Fluggeschwindigkeit größer der Windgeschwindigkeit ermöglichen. Hat man dann in kritischen Situationen ein wenig Leistungsüberschuss, dann lässt es sich gut fliegen.
Die Landung hängt im Wesentlichen davon ab, ob die Luft über dem Boden stark verwirbelt ist. Gerade in diesem Punkt vertragen Schaumwaffeln auch mal eine härtere Ankunft.
:) Dieter
Wasserflieger sind geil! :nuts:

BlackJack

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Wohnort: d-41236 Mönchengladbach D-52064 Aachen

Beruf: Student

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20

Freitag, 10. Juli 2009, 20:51

Hui wenn das so aber 50-100cm über grund so richtig beutelt ists lustig da dann den flieger ind der luft anhalten und dann heists gerade hallten und einparken. das ist echt anstängend!!!!



Gruß

Jack
Your-Aerial-Pic.de