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gpsbublies

RCLine Neu User

  • »gpsbublies« ist der Autor dieses Themas

Beruf: ZfP-Prüfer RT

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1

Freitag, 17. Juli 2009, 17:43

Schwerpunkt einer Luftschraube

Moin zusammen
Schwerpunkt einer Luftschraube, wo ist dieser?
Und damit meine ich nicht die Bohrung für die Motorwelle.
Warum?

Wenn ich die Rotorblätter meines Helis auswucht, mache ich das so, das ich Klebestreifen im Schwerpunkt des leichteren Rotorblattes klebe.

Bei einer Luftschraube müsste es ja genauso gehen. Nur wo liegt hier der Schwerpunkt des Blattes? Ober ist es egal wo der Klebestreifen am leicheren Propellerblatt hinkommt?


Gruss Gordon

2

Freitag, 17. Juli 2009, 19:26

Moin

möchtest du die LS auwuchten ?
Dazu brauchst du so ein gestell mit zwei Rolle und einem Klemmkonus für den Prop.
Prop darein und am schweren Blatt etwas Materieal wegschaben.
Oder am leichte Klebeband.

Hoffe konnte Helfen
Gruß
Felix
Wenn bei der Landung die Trümmer in Flugrichtung liegen gilt die Landung als Geglückt :D

gpsbublies

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3

Freitag, 17. Juli 2009, 19:46

Hallo,

zum auspendeln des schweren und des leichten Blattes habe ich was. Ich weiß auch schon welches das leichtere und das schwerere ist.
Und das ich das leichtere Blatt beschweren muß auch, nur.....
wo genau hin mit dem Klebestreifen. An die Blattspitze, Blattmitte, oder an der Wurzel.
Oder in den Schwerpunkt des Blattes, wenn denn dieser so einfach zu bestimmen ist?
Oder spielt hier der Schwerpunkt des Blattes gar keine Rolle?
Das wollte ich lediglich wissen.

Gordon

AnLö

RCLine User

Wohnort: Lübeck, Schleswig-Holstein

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4

Freitag, 17. Juli 2009, 21:06

Hallo Gordon,

eigentlich ist es relativ egal, wo Du den Klebestreifen bei der Luftschraube anbringst, weil sich durch den Klebestreifen ja auch der Schwerpunkt des Blattes ändert. Entscheidend ist das Gewicht des Klebestreifens.
Bin zwar kein Physiker, aber der Schwerpunkt eines Props liegt (in der Theorie) in der Mitte der Bohrung für die Motorwelle, egal ob man den Prop vertikal oder horizontal wuchtet.
Wenn man jetzt einen Klebestreifen mit dem Gewicht x an die Blattspitze des leichteren Blattes klebt und beim Auswuchten feststellt, dass das leichtere Blatt nun das schwerere ist, klebt man den Klebestreifen ein Stück weiter zur Prop-/Blattmitte und zwar so weit, bis beide Blätter der Luftschraube gleich schwer sind.
Wenn man so den Prop gewuchtet hat, laufen beide Schwerpunkte der Blätter in einer Kreisbahn um den Schwerpunkt der Luftschraube.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas

Mein Verein:
http://www.fmc-luebeck.de/

FLX

RCLine User

Wohnort: Köln

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5

Freitag, 17. Juli 2009, 21:41

Hallo Andreas,
die Erklärung ist sehr gut, vielen Dank!
Was für ein Klebeband verwende ich denn, wenn ich den Propeller auswuchte?
Und auch: wird durch die Veränderung des Propellerprofils durch das Klebeband nicht auch der Wirkungsgrad sinken?

Beste Grüße,
Felix

Corn*Holio

RCLine Neu User

Wohnort: Pälzer

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6

Freitag, 17. Juli 2009, 21:47

Was ist besser einen Klebestreifen oder Mit schmirgelleinen leicht abschleifen ??
also bisher hab ich immer abgeschliffen !!
Gruß Corn

gpsbublies

RCLine Neu User

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Beruf: ZfP-Prüfer RT

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7

Freitag, 17. Juli 2009, 22:00

Also ich habe es mit Tesa gemacht. Muss halt nur gut kleben. Ist auch die sauberste Lösung. Kein Abrieb vom Propeller. Dauert keine drei Minuten, und der Propeller war in Waage.

acromaster

RCLine User

Wohnort: Böblingen

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8

Freitag, 17. Juli 2009, 22:48

ja bei kleineren propellern tesa, bei größeren würd ich dann ehr klarlack verwenden

Zitat

Kann ich nur aus Depronplatten einen Shockflyer bauen, rc rein und fliegen? und ohnt sich das?

AnLö

RCLine User

Wohnort: Lübeck, Schleswig-Holstein

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9

Montag, 20. Juli 2009, 21:32

Hallo Felix!

Zitat

Original von Felix V.
Hallo Andreas,
die Erklärung ist sehr gut, vielen Dank!
Was für ein Klebeband verwende ich denn, wenn ich den Propeller auswuchte?
Und auch: wird durch die Veränderung des Propellerprofils durch das Klebeband nicht auch der Wirkungsgrad sinken?


Dank für Dein Lob.
Denke nicht, das ein bis zwei Streifen Tesa da großartige Veränderungen im Wirkungsgrad bringen (ich meine nicht, dass man das beim Fliegen merken wird).

Mit Deiner Frage hast Du mich jetzt aber richtig kalt erwischt.
Warum?
Ich habe/musste bisher noch keinen Prop ausgewuchtet :nuts:
Nach der Montage, bei der Funktionskontrolle auf dem Basteltisch, lasse ich den Motor langsam anlaufen und kontrolliere bei ständig steigender Drehzahl das der Prop rund läuft und keine Vibrationen auftreten.
Ich verwende Props von APC und GWS. Hatte dabei noch keine Luftschraube die unrund lief.
Denke, dass sich das eh im 10tel Gramm Bereich abspielt (sonst würde man ja mit nem Tesastreifen nicht auskommen) und man kann jetzt auch mit komplizierten Formeln die 10tel Gramm mit der Drehzahl, dem Luftschraubendurchmesser und der Umfangsgeschwindigkeit ausrechnen, dass bei Vollgas dann ganze Grammzahlen rauskommen.
Ist sicher auch sinnvoll, wenn man große Luftschrauben hat. Meine größte LS ist 7x5 und es hat sich noch nichts am Modell abvibriert.
Und wenn ich das Pech (Unvermögen) hatte, dass die LS Kontakt mit dem Boden hatte, war die Luftschraube eh ein Fall für die Wertstoffsammlung :evil: 8)

Beim Heli (habe mir übrigens nen HKH450 zugelegt und verfolge entsprechenden Threat hier im Forum sehr aufmerkam) ist das Wuchten der Blätter eher von Bedeutung. Größerer "Luftschraubendurchmesser"und damit mehr bewegte Masse, zartere und längere M/Rotorwelle, filigrane Verstellmechanik.
Aber da kennst Du Dich sicher besser aus als ich.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas

Mein Verein:
http://www.fmc-luebeck.de/

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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10

Montag, 20. Juli 2009, 23:42

hmmm... wenn ich so überleg, dann komm ich auf folgende begründung, warum der schwerpunkt des blattes beim heli eine rolle spielt und bei propellern (i.d.R) wohl eher nicht: die rotorblätter des helis sind an der nabe nicht starr befestigt und werden daher bedingt durch die trägheit beim beschleunigen der rotordrehzahl, sowie den luftwiederstand stets etwas nachlaufen (dies ist eine annahme, aber ich denke, das wird wohl so stimmen). weiters nehme ich an, dass der druckpunkt (an dem die widerstandskraft auf das rotorblatt einwirkt) auf beiden rotorblättern an der gleichen stelle ist. befindet sich nun der schwerpunkt eines der rotorblätter z.b. weiter außen am radius, dann ergibt sich somit ein unterschiedliches kraftmoment (durch abstand schwerpunkt-druckpunkt) für die erwähnten kräfte, das dazu führen dürfte, dass dieses blatt mehr oder weniger nachläuft, als das andere. und somit ergibt sich eine im ruhezustand nicht erkennbare (die blätter sind ja gleich schwer) unwucht (ist das möglicherweise die dynamische unwucht, von der ich schon öfter mal gehört hab ??? ).
dadurch, dass die blätter des propellers starr mit der nabe verbunden sind, ergibt sich hier dieses problem nicht, sofern der propeller ausreichend starr ist, oder sich die gesamtkräfte in einem kleinen rahmen bewegen. ich denke, bei einem propeller, der symmetrisch produziert ist und nach der üblichen methode (aufgehangen in der mitte) gewuchtet ist, könnte sich eine falsche schwerpunktlage eines propellerblattes in einer abweichung im spurlauf der blattspitzen zeigen (sofern der propeller etwas verformbar ist)... oder ebenfalls in einer nur spürbaren unwucht, wenn sich der propeller dreht. in solchen fällen hilft dann wohl nur experimentieren, außer man hat einen klapppropeller, da könnte man ja die blätter wieder nach schwerpunkt verwiegen...

(sind alles rein logische überlegungen und erheben keinen anspruch auf korrektheit oder wissenschaftliche fundiertheit ;) )
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

11

Dienstag, 21. Juli 2009, 13:40

jaja so wird's wohl sein ;-)

Ich schleif vom schwereren Propflügel von der Hinterkante Material ab, so gut es geht über die ganze Länge verlaufend.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
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FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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12

Dienstag, 21. Juli 2009, 18:48

Zitat

Original von greenx
jaja so wird's wohl sein ;-)


:D cooler kommentar! weiß selber nicht, was da gestern wieder mit meinem hirn los war :dumm:
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