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lichtl

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1

Sonntag, 19. Juli 2009, 14:17

Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

Hallo
ich baue gerade neue flächen für meine Asw24 gewicht ca 4kg Spannweite 3,8m
Flügelprofil 7,9% wurzelrippe 205mm endrippe 95mm in postivbauweise aus styrudur!
mein problem ist das ich nach einbringen von 3 rohwings längs zur fläche und 2 Lagen cfk160gr eine diagonal und eine rechtwinklig( derzeit nur obersete Laminiert)eine sehr weiche verwindungssteifigkeit habe ........wirds noch wenn ich die unterseite laminiere
oder muß ich noch diagonalrovings einsetzen?

Es sind flugeschwindigkeiten über 200 kmh geplant!

wer hat erfahrung und kann mich beraten
Gruß Bernd
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (19. Juli 2009, 14:18)


Paul H.

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2

Sonntag, 19. Juli 2009, 15:54

RE: Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

Zitat

Original von lichtl
( derzeit nur obersete Laminiert)eine sehr weiche verwindungssteifigkeit habe ........wirds noch wenn ich die unterseite laminiere
oder muß ich noch diagonalrovings einsetzen?



Natürlich sind nur geschlossene Querschnitte verwindungssteif, d.h. auch der Klappensteg usw. muss Kräfte übertragen, dass es einseitig laminiert wackelt wie ein Oachkatzlschwoaf ist kein Wunder ;)

Nu, 200km/h, 3,8m - hältst du dich an bewährte Vorgaben punkto Dimensionierung, oder hast du selbst geschätzt?
Würde auf ne Expertenmeinung warten bevor du mit dem Laminieren fertig bist, leider hab ich mit sowas keine Erfahrung.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (19. Juli 2009, 15:56)


lichtl

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3

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:05

RE: Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

servus
s dauert eh no a weng bis i servokäsen steckungen und kabelschächte drinn hab!


das tempo kommt von Asw berechnung berechnung laut vortex bei 8,5° gleitwinkel mit wölb und quer 1,5° oben...
dann sollten die 3 ganz durch dan schaum gehenden Kohlerovings auch noch holmschlüsse verursachen bei laminat unten
Danke erstmal



das t leitwerk macht mir in dem speed bereich noch ein wenig sorgen das werd ich wohl nach genauem ewd festlegen anlaminieren müssen

das orginalteil styro balsa hlw ist glatt beim ersten looping angegebrochen.... beinecke halt!
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

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Paul H.

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4

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:11

RE: Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

Zitat

servus
berechnung laut vortex bei 8,5° gleitwinkel mit wölb und quer 1,5° oben
dann sollten die 3 ganz durch dan schaum gehenden Kohlerovings auch noch holmschlüsse verursachen bei laminat unten


Ne, ich hab die Abschätzung der nötigen Festigkeit gemeint, nicht die Berechnung ob die Geschwindigkeit erreicht wird ;), Aus dem 2. Teil des Satzes werd ich nicht schlau. Einen soliden Holmsteg würde ich persönlich schon einplanen, aber wie gesagt - in diesen Dimensionen hab ich keine Erfahrung.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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lichtl

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5

Sonntag, 19. Juli 2009, 18:59

RE: Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

die biegesteifigkeit der fläche ist derzeit so hoch das....man sichdraufstellen könnte bei links und rechts was untergelegt bocksteif

es sind 3 solide holmstege drinn zufestigkeit je steg ca 80kg laut faserliferant strangerichtet

berechnet für die festigkeit der fläche hab ich nix
ich rechne an der wurzel mit max 10G bei 2,4kg rumpfgewicht.....das bekomm ich in den griff mit 100% sicherheit oben drauf....

die verwindung macht mir nur sorgen

das leitwerk bekomm ich auch in den griff
nur die verwindungsstefigkeit gefällt mir im moment so gar nicht
fertig laminiert und zu wenig verwindungsstef hab ich dann schrott gebaut das will ich nicht..
danke für deine mühe gruß bernd
PS
vielecht sollte man das ganze mal nach modellflug allgemein schubsen da komme mehr...erfahrungen zu tage
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Paul H.

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6

Sonntag, 19. Juli 2009, 19:27

RE: Verwindungssteifigkeit von cfk flächen?

Du meinst Holmgurte - aber zwischen den oberen und unteren Holmgurten muss etwas die Scherkräfte übertragen, erste Gurt+Stege sind ein biegefester Holm. Bei so nem Flügel verteilt entweder die Schale das ausreichend gut auf den Stützstoff bzw trägt die Schale über Nasenleiste und Klappensteg nen Grossteil, oder man sieht Holmstege vor.

Wenn die Fläche jetzt schon sehr biegesteif ist kann's durchaus sein dass du ohne Stege auskommst - aber, wie gesagt, quantitativ kann ich nix dazu sagen.

Wie schon gesagt - torsionssteif ist erst ein geschlossenes Profil, eine Halbschale allein hat nur einen kleinen Bruchteil der Steifigkkeit.

Paul
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lichtl

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Sonntag, 19. Juli 2009, 21:22

danke

Danke paul fürs schnelle fred verschieben ich hatte gerade einen schönen Flug in der abendthermik
Gruß Bernd
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Gruß Bernd :ok:

lichtl

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8

Mittwoch, 22. Juli 2009, 22:15

Bitte um hilfe!

nochmal hallo
und spammäßiges hochlupfen des beitrags wiel ich eschtein bisschen hilfe brauche
wer hat mal selber flächen laminiert und wirklich erfahrungen!
Oder kaufen jetzt wirklich alle oder bauen in schaum?
Danke nochmal füs wenigstens lesen.
Gruß Bernd
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Gruß Bernd :ok:

lichtl

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9

Sonntag, 2. August 2009, 07:47

RE: Bitte um hilfe!

Der derzeitige Bauzustand Kohlelaminat oben,die schwarzen Lieneien die man auf de Unterseite sieht sind Kohlefaserbänder in den Schaukern eingeharzt ,sie gehen von der Flächenoberseite bis zur Unterseite durch den kompletten Schaumkern.
»lichtl« hat folgendes Bild angehängt:
  • avino 132.jpg
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10

Sonntag, 2. August 2009, 07:52

RE: Bitte um hilfe!

wo sind die erfahrenen Modellbauer die mir sagen könne ob die Verwindungssteifigkeit nach erstellen des Unterlaminats für wirklich flottes Fliegen ausreichend ist.
»lichtl« hat folgendes Bild angehängt:
  • avino 133.jpg
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Gruß Bernd :ok:

lichtl

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11

Sonntag, 2. August 2009, 07:55

RE: Bitte um hilfe!

Die Wurzelrippe selbst geschnitzes profil 7.9%
»lichtl« hat folgendes Bild angehängt:
  • avino 135.jpg
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Gruß Bernd :ok:

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12

Sonntag, 2. August 2009, 08:07

RE: Bitte um hilfe!

Das Flügelende es ist schon alles sehr dünn meine befürchtung ist das Trotz 4 holmstegen nach aufbringen des Unterlaminats die tragflächen zum aufschwingen neigen wegen zu wenig Verwindungsteifigkeit.
Heute werden servokästen steckungen, alle notwendigen einbauten gemacht.
und im laufe der nächsten Woche di unterseiten Laminiert .
ich werde berichtn wie sich das ganze von der Verwindungsteifigkeit her entwickelt.
Gruß Bernd
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  • avino 134.jpg
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Gruß Bernd :ok:

reset-leo

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13

Sonntag, 2. August 2009, 13:34

RE: Bitte um hilfe!

servus!
hab mal in einer FMT baupraxis was zum thema "geodätische verstärkungen" gelesen, das könnte in deinem fall ganz hilfreich sein! dabei werden getränkte rovings so um das bauteil gewickelt, dass sich ein (relativ weitmaschiges) netz ergibt. dieses netz ist dann quasi ein 3d-körper mit einer geschlossenen oberfläche (durchgehende rovings!) und damit sehr formstabil.
selber hab ichs bisher aber noch nicht gemacht... (eh klar: groß reden, aber keine ahnung haben ;) ) außerdem frag ich mich, ob diese art der verstärkung bei einer ohnehin schon vollständig mit gewebe bedeckten tragfläche noch sehr viel zusatzstabilität bringt.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

lichtl

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14

Sonntag, 2. August 2009, 15:55

danke leo

hallo
Das ist Die Wildfliegermethode und ist mir bekannt bei einer 160er matte diagonal und einer rechtwinkling zur fläche werde ich dann wohl eher noch diagonalstreben wie auch die längs gelegten kohlefaserbänder einlegen müssen.
bei labielen balskonstruktionen oder auch bei depron ist es schlicht unglaublich wieviel stabiltät zwei überkruez gelegte rovings bringen diese verarbeite ich meistens mit Sekundenkleber siehe in dem fred [http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…ghtuser=&page=2]
die Querruder und auch die Rippen auch unter der c Verkastung liegen 3 doppelsträngige Rovings und rund um die Gesamte fläche ersetzen rovings die Nasen und Endleisten

mit dem Flieger hatte ich schon ein paar böse Landungen auch auf den Flächenausseiten
Enihaken bei folttem anflug im hohen gras wobei immer nur der Rumpf schaden genommen hat die flächen sind da eher schon wie ne Pet Flasche Kratzer etc aber keine Bruchschäden.

Bringt mich aber gerade nicht weiter.........wie du schon erwähnt hast hab ich die 2 kohlelagen ja .
wenn sich keine erfahrungsträger mehr melden riskier ichs einfach und laminier die unterseite. Sollte es nicht kalappen hab ich halt dann für 120 € schrott gebaut
Gruß Bernd
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Gruß Bernd :ok:

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vanKoch

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Wohnort: Cottbus/Dresden

Beruf: Ingenieur, Leichtbau und Kunststofftechnik

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15

Montag, 3. August 2009, 15:36

Geschlossenes Profil

Hallo,

erst das geschlossene Profil von Unter- und Oberseite bringt die Torsionssteifigkeit! Die kannst du im jetzigen Zustand durch einfaches Verdrehen nicht abschätzen! Bau einfach die Unterseite und verbinde die Schalen gut über Stege, an der Nasenleiste sowie an der Endleiste. Die Torsionssteifigkeit wird überraschen!

Ilja
...leicht wirds teuer...

lichtl

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16

Montag, 3. August 2009, 19:26

Danke Ilja

Das war genau die information die ich brauchte... Super
an nasenleiste Klappen ens und derartigen ecken hatte ich eh vor noch rovings einzarbeiten
Super danke

Gruß bernd

dann geh ich mal laminieren auf das .das die hot ASW mit hohen gelitzahlen bald rum düst
8)
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Gruß Bernd :ok: