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piotre225

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1

Sonntag, 19. Juli 2009, 14:39

GFK Rumpf Lackieren: Kunstharz-Lack oder Auto-Lack ?

Hallo zusammen,


Ich möchte meinen Simprop Lift off xs GFK Rumpf nach ein paar kleineren Reparaturen neu lackieren.

Ich war gestern im Baumarkt und habe mir mal 2 verschiedene Lacke geholt:

1. Dupli Color Car's Rallye-Lack:

* Schnelltrocknend.
* Witterungsbeständig.
* Lichtecht und vergilbungsfrei.
* Farbton- und glanzbeständig.
* Hohe Oberflächenhärte.
* Abriebfest.
* Frei von Blei, Cadmium und anderen Schwermetallen.
Link: http://www.duplicolor.de/webgate/WG_5_2.…DTD-4Y2RTH-DE-p


2. Brico Color Kunstharz-Lack
Link: http://www.frostundconsorten.de/shop/art…048500142444%26


Nun ist die Frage welchen ich nehmen soll, ich weiß nicht genau auf welcher Basis dieser Auto-Rallye Lack ist, ich vermute, dass es ein Acryllack ist, er stinkt jedenfalls im Gegensatz zum Kunstharzlack nicht.

Ich habe mal ein paar Tests gemacht, dort macht der Rallye-Lack eigentlich einen guten Eindruck: Die Oberfläche ist erstaunerlicherweise recht hart, der Kunstharz-Lack ist bis jetzt noch nicht vollständig ausgehärtet sieht aber auch nicht schlecht aus...


Bei einem Test mit Verdünnung löst sich der Rallye Lack recht schnell und gut (eigentlich eher schlecht für einen Rumpf, oder?), der Kunstharz löst sich auch aber nicht so gut, aber der Kunstharz hat erst 12 von 24 Stunden ausgehärtet...



Was meint ihr? Welchen Lack sollte ich nehmen?


Piotre
einige Modelle :)
u.a. Extreme Flight Extra 300 EXP
T-Rex 450L Dominator
T-Rex 700 mit Pyro 750 und Kosmik 200HV

MC-22 mit Jeti Duplex
Lader: 2x Pulsar3
Bergischer Luftsportverein

2

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:07

RE: GFK Rumpf Lackieren: Kunstharz-Lack oder Auto-Lack ?

Ein Kunstharzlck kann auf einem E-Segler nicht falsch sein, den "Autolack" kenn ich nicht. Mit Kunstharzlack hab ich jedenfalls bis jetzt immer gute Ergebnisse auf GFK-Rümpfen erzielt.
Die Vorgangsweisse "Spachtel-Nassschliff-Haftgrund-Nassschliff-Haftgrund-Nassschliff" kennst Du ? Grauen oder weissen Universal-Haftgrund (Spraydose) vom Baumarkt holen. Derist meist nach drei Stunden schon schleifbar. Ich fang mit 400er Körnung an und dann 2 x mit 600er. Dann mindestens drei dünne Schichten Lack, mit jeweils einer Stunder Zwischentrockenzeit. Das gibt drei ineinander verwobenen Schichten, sehr schlagzäh das. Und nie versuchen, mit der ersten Schicht gleich deckend zu lackieren. Wenns beim 3. Mal nich ganz deckt,lieber noch ein viertes Mal drüber. Das ist halt meine Erfahrung.
lG Gerald aka greenx

Zitat

"Das Gefährliche am Fliegen ist die Erde" (Wilbur Wright)

www.modellflug-buch.com
Mini Titan
HDX-500
Blade XL F3F
Hype Fox
FF-7/2G4, MC-22s Assan retrofit

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »greenx« (19. Juli 2009, 16:07)


piotre225

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3

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:17

Hallo

zunächst erst mal Danke...

Von dieser Vorgangsweise habe ich mal gehört, mehr aber auch nicht...was für einen Sinn hat dieser Haftgrund und was genau versteht man unter einem Nasschliff?

Ich habe den Rumpf an den Reparaturstellen bereits mit 2k Polyesterspachtel verspachtelt und anschließend alles schön mit einem 400er Schleifpapier verschliffen, den Rest des Rumpfes der auch mit lackiert werden soll habe ich auch schon mit dem 400er angeschliffen.


Wollte eigentlich nun direkt den Lack drauf machen...muss ich aber nun erst noch diesen Haftgrund drauf machen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »piotre225« (19. Juli 2009, 16:20)


4

Sonntag, 19. Juli 2009, 16:40

Naja, der Haftgrund füllt die kleine Poren, die sich normalerweise im GFK befinden, auf. Mit Nassschliff, also einem wirklich tropfnassem Schleifpapier und einem Schleifkork oder Schleifschwamm erzielst Du eine ganz glatte Oberfläche. Das merkt man auch schon mit 400er, besonders aber mit 600er oder 800er. Das Schleifpapier soll nassschlifffähig sein (es ist meist schwarz).

Es läuft so, dass Du 99% vom Haftgrund wieder runterschleifst, dann nochmal aufsprühst, dann nochmal runterschleifst (wenn Du die groben Unebenheiten zuvor schon gespachtelt hast).

Alter Lack sollte, wenn es schon nicht abgebeizt wird, zumindest gut mit 600er angeschliffen werden, dann hölt der neue Lack besser.

Versuch es einfach mal, ich mach das meist über dem Waschbecken, da eine Menge "Schleifbrei", also mit Wasser vermengter Schleifstaub, anfällt, denn ich im Waschebecken gleich abspüle. Küchenrolle, um Sauerei zu verhindern, auf gehts!
lG Gerald aka greenx

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piotre225

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5

Sonntag, 19. Juli 2009, 17:22

DAnke ich werds versuchen, ich habe gerade gesehen, dass ich sogar 600er Nassschleifpapier da habe, ist zumindestens hinten ein Wasserhahn drauf :-)
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6

Montag, 20. Juli 2009, 12:53

zur frage

autolack

warum?

man kann gut durchgehärteten autolack anschleifen und mit 600er dann 1000er papier naß schleifen und zum schluß mit polierpaste wieder glanz drauf polieren
(auch gut um nassen oder pickel wegzuschleifen und nachher zu polieren)

das geht bei den meisten kunstharzlacken nicht weil sie zu weich sind

hilft dir heute nicht aber bei der nächsten reparatur, dann kannst du teillackierungen durchführen und einschleifen wie beim auto


nach dem naßschleifen immer mit silikonentferner abwischen, dann werden alle reste vom schleifpapier entfernt ...... wichtig weil naßschleifpapier behandelt ist damit es nicht vom wasser sofort zerfällt ....
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig