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1

Donnerstag, 27. August 2009, 10:47

Flächenstahl oder GFK Stab

Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Flächenstab für meine Graupner ASH 26.
Da der vorhanden vom Vorbesitzer etwas verbogen wurde und ich bei Graupner bisher noch keinen Erfolg hatte und für meine Alpina 2501 einen aus GFK hatte, nun meine Frage:
- Würdet Ihr wieder zum Federstahl D10mm 325mm
oder
- GFK Stab D10mm 325mm greifen!?
Grüße
Ingo

supermat1989

RCLine User

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2

Donnerstag, 27. August 2009, 15:26

Hi,

ich hab bei meiner Excel den GFK Stab gegen einen Stahl Stab getauscht um mehr Gewicht zu haben...Dann hält sie beim "heizen" über den Platz länger die Geschwindigkeit. Wenns aber eher aufs Segeln ankommt würde ich vllt. doch eher zum GFK Stab greifen...
gruß
Patrick

Ich fliege: Robbe Arcus Sport; Piccolo Pro; Devil; Excel Competition 2; T-Rex 500

FF-9CHP

lichtl

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3

Donnerstag, 27. August 2009, 18:25

Warum kein CFK

nur mal so eine frage ein 10mm gfk stab ist gegenüber einem Stahl schon ne weiche geschichte
watum also kein Kohlevollstab der ist schon mal häter als der Glasfaserstab nicht ganz so hart wie ein guterStahl und verbiegt sich nicht dauerhaft.
Mal abgesehen davon Das kohlefasre bei einem Segler auch noch eien gewichtsvorteil bringt.
Gruß Bernd
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

4

Samstag, 29. August 2009, 16:37

hi,
dann aber bitte auf die Kerbwirkung von Messinghülsen o.ä. achten. Mir ist schonmal nen 10er Kohlestab an der Winde angeknackt.... Das hat keinen Spaß gemacht mit der sehr großen V-Form und einer heraushängenden Störklappe zu landen.... Als ich den Stab dann rausgeholt hatte, konnte ich die andere Seite, die nur leicht angeritzt war mühelos mit den Händen durchbrechen.... Und jeder weiß wie stabil normalerweise ein 10er Kohlevollstab ist....

Gegen die Kerbwirkung kann man zb. ein sehr dünnwandiges 10er Alurohr nehmen (außen 10) und dann nen Kohlestab mit 24h Harz einkleben (vorher bitte anschleifen wegen Trennmittel usw.)

mfg
Lasse
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lichtl

RCLine User

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Beruf: muß mann haben

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5

Samstag, 29. August 2009, 19:15

Oder die kante vom messingrohr mit etwas schleifpapier verrunden
das müßte auch vollkommen reichen
was stimmt ist das eine schwächung bei kohlefaser sehr leicht ensteht wenn grate und ecken auf die faser drücken und sie dabei brechen oder schneiden.

Stahl ist da halt vollkommen unempfindlich.

auch eine hohe passgeneuigkeit ist wichtig hat der Kohlestab spiel in der steckung werden die belastungen auch punktuell und somit gefährdent für die steckung.

Irgendwie hat halt alles seine vor und nachteile.

ein cfk stab ist duraus nicht häter als ein gute stahlsteckung gliechen durchmessers ,
er nimmt aber biegelsten besser auf und im extremfall enlastet er die Flächen wurzel.
Über das gewicht brauchen wir erst nicht zu sprechen!
Gruß Bernd
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

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der_rote_baron

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6

Montag, 31. August 2009, 12:51

Hallo,
was du in dem Segler verwenden willst, hängt auch von deinem Flugstil und damit der auftretenden Belastung ab. Ein hochwertiger Vergütungsstahl hält im Vergleich zu einem gleichdicken Kohlestab mehr als die doppelte Biegespannung aus. Und die praktischen Nachteile wurden ja schon angesprochen. Wenn es also nicht so auf das Gewicht ankommt, bist du mit dem Stahl wohl besser bedient.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

7

Montag, 31. August 2009, 14:49

Hallo,
ich hab mich für einen Stahl entschieden.
Ist nicht nur günstiger sondern auch für meine Bedürfnisse ausreichend.
Grüße
Ingo

Heinz Stanek

RCLine User

Beruf: Steintechniker

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8

Dienstag, 1. September 2009, 09:29

Hallo Lasse,

deinen Ausführungen kann ich nur zustimmen, aber den letzten Absatz darin kann man einfach nicht stehen lassen.

Erforderlich ist doch ein 10mm-Stahl oder GfK/CfK-Stab. Dies ist ja auch durch das Steckungsrohr in der Fläche und Rumpf vorgegeben und auch erforderlich (Vorbesitzer hatte den 10-er Stahl verbogen).

Wenn man man ein "dünnwandiges" Alurohr mit einem passenden CfK-Stab "verstärkt" so ist das nur mit einem 8mm-Stab möglich.

Man erreicht somit eine Schwächung

Gruß von Heinz

lichtl

RCLine User

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9

Dienstag, 1. September 2009, 20:40

Hallo heinz
ich bin mir sicher......hoffe ich das das Alu Rohr im Kohlerohr zu liegen kommt nicht der Kohlestab im Alu Rohr so hab ich es wenigstens Gelesen......
was jetzt nix heißen soll......
kann mich auch irren
Gruß Bernd zzz
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (1. September 2009, 20:41)


10

Donnerstag, 3. September 2009, 17:17

Hallo,
der Kohlestab soll ins Alu Rohr.

Eine Schwächung ist natürlich gegeben, allerdings ist dieser Verbundstoff sehr unempfindlich und bricht nicht so leicht wie ein reiner Kohlestab. Zu vergleichen ist das mit dem A380 Aluminium, was mit GFK verstärkt wurde.... ein Alustab in einem Kohlerohr würde absolut keinen Sinn machen, da das Alu viel weicher als die Kohle ist und somit nur das Kohlerohr effektiv die Stabilität gibt.

mfg
Lasse
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der_rote_baron

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11

Donnerstag, 3. September 2009, 18:45

Hallo,
also wenn du den Durchmesser eines Kohlestabes (genauer gesagt irgendeines Stabes, gleich aus welchem Material) von 10 auf 8 mm reduzierst, reduzierst du damit seine Belastbarkeit auf etwa 51 %, sprich er hält nur noch halb so viel aus. Und die zulässige Biegespannung von reinem Alu ist so gering, dass man die getrost in den Skat drücken kann. Soll heißen, dass das Alu-Rohr mit 10x8 mm Durchmesser auch nichts mehr reißt. Diese Vorgehensweise mag also im Einzelfall gehen, da muss man dann aber vorher ganz genau hinschauen und am besten nachrechnen, ob es noch hält oder nicht. Nimmt man anstatt dem Alurohr ein Rohr aus einer Alu-Legierung, kann der Fall natürlich schon ganz anders aussehen, aber dazu muss man die Legierung ersteinmal identifizieren, was nicht so ganz leicht sein dürfte...

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

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