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monstergulasch

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1

Sonntag, 27. September 2009, 19:47

Abachi Fläche bespannen

Hi Leute,

bin wie die Jungfrau zum Kind an eine Blue Cello gekommen. 3m E-Segler mit GFK Rumpf und Abachi Flächen.

So....jetzt kommt der Punkt wo der Frosch in Wasser hupft.

Wie bespanne ich die Flächen??? Bin leider kompletter Neuling bei diesem Thema :-(

Ich habe mal mit Ora Stick eine Fläche ausgebessert...das war natürlich sehr einfach weils halt klebt ;-) Kann ich meine Flächen nun auch so bespannen und muß ich das Holz vorbehandeln oder muß ich wirklich Bügeln??? Kann mir jemand Tips und Hilfestellung geben?

Vielen Dank und viele Grüße

Robert
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »monstergulasch« (27. September 2009, 20:08)


2

Sonntag, 27. September 2009, 20:33

RE: Abachi Fläche bespannen

Hi Robert !!

Für die Flächen würde ich Oracover nehmen.

Holz vorher bissel anschleifen, gut säubern und dann büeln.
Habs erst kürzlich mit einer Edge (komplett) gemacht, ging gut, obwhl ich selbst Anfänger beim Bügeln (also Modelle ==[] ) bin .

Eine ausführliche Anleitung findest Du hier .

Viel Spaß und gutes Gelingen

:w
Was vom Himmel fällt ist zumindest schon mal geflogen ==[]

Mein Verein: MFC Garbsen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Fuhrberg« (27. September 2009, 20:34)


reset-leo

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3

Sonntag, 27. September 2009, 23:23

RE: Abachi Fläche bespannen

meine erfahrung ist, dass die orastick sich auf großen flächen nicht so leicht verarbeiten lässt, wie normale oracover. bei der orastick muss man es irgendwie schaffen, die große fläche erstmal faltenfrei aufzukleben, bevor man weiterarbeiten kann. und das ist nicht so einfach. bei der "normalen" oracover reicht es, die ränder festzubügeln, den rest mit dem heißluftgebläse zu erhitzen und festzureiben, bis es kalt ist. oder festbügeln, geht auch gut.

eine vorbehandlung ist nicht unbedingt erforderlich. wichtig ist, dass die flächen absolut trocken sind. auch später, wenn die flächen mal bespannt sind, ist es pures gift, wenn sie von innen her feucht werden. mir ist mal bei einer styro-balsa-fläche fasser in die servokabelschächte geflossen, seitdem hält die folie nicht mehr wirklich...
man kann, um die haftund der folie zu verbessern, vorbehandeln. dazu gibt es spezielle haftvermittler, z.b. von oracover. hab das aber selber noch nicht gemacht, sondern wenn ich gebügelt hab, immer direkt aufs "nackte" holz.
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
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4

Montag, 28. September 2009, 13:30

RE: Abachi Fläche bespannen

er sucht hilfe für das bebügeln einer Fläche die mit
[SIZE=2]ABACHI[/SIZE]
beplankt ist
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig

5

Montag, 28. September 2009, 14:36

RE: Abachi Fläche bespannen

Zitat

Original von Controller
er sucht hilfe für das bebügeln einer Fläche die mit
[SIZE=2]ABACHI[/SIZE]
beplankt ist


Ja, und ??

Hier ist die Rede vom Bespannen einer HOLZ-Fläche gewesen.

Wenn ich mich nicht irre, dann ist Abachi eine Holzart (guggstu hier ).

Und mit der Anleitung, die ich oben als Links gepostet hatte und ein wenig Übung mit der Oracover-Folie (nicht Orastick!!) solte das kein Problem sein.
Was war daran denn nun falsch ??
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der_rote_baron

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6

Montag, 28. September 2009, 18:28

Hallo,
ich kann Uwes Link nicht öffnen, deswegen nicht wundern, wenn ich noch mal das gleiche erzähle. Es gibt von Oracover ein schönes kleines Heft, in dem die Verarbeitung von Bügelfolie sehr schön beschrieben und illustriert ist. Ich denke mal dein örtlicher sollte davon ein paar Exemplare liegen haben.

Ansonsten mal ein paar Tips im Schnelldurchlauf: Das Wichtigste überhaupt ist, dass du mit dem Anbügeln immer von der Mitte zu den Rändern arbeitest, sonst wird es niemals Faltenfrei. Schneide erstmal ein Stück passend zur Fläche aus, plus ca. 15 mm Überstand an allen Kanten. Dann das Schutzpapier abziehen, die Folie auflegen und mit der Bügeleisenspitze bei mäßiger Hitze (je nach Bügeleisen Einstellung für Synthetikstoffe bis leichtes Leinen) etwa auf halber Profiltiefe einmal über die komplette Tragfläche fahren. Erst von der Mitte zur Wurzelrippe, dann von der Mitte zum Randbogen. Andersrum gehts auch, wichtig ist nur, dass du in der Mitte anfängst. Damit sollte die Folie erstmal fixiert sein. Dann streichst du mit der ganzen Sohle in der Mitte der Tragfläche (also die Mitte zwischen Wurzel und Randbogen) erst von der Mitte zur Nasenleiste, dann von der Mitte zur Endleiste. So arbeitest du dich dann von der Mitte über die ganze Tragflächenlänge stetig zur Wurzel bzw. zum Randbogen vor. Wenn du das Bügeleisen vor dich auf den Tisch stelltst, kannst du die Tragfläche quasi über die Sohle "rollen" (streichen, streifen; ist irgendwie blöd auszudrücken...), dann kannst du die Folienüberhänge wunderbar glatt und faltenfrei um die Nasenleiste herum bügeln. Eine dritte Hand ist dabei übrigens sehr hilfreich, um die Folie etwas stramm zu ziehen, geht aber allein auch sehr gut. Wenn das erledigt ist, stellst du die Temperatur hoch (Einstellung Baumwolle bis schwere Baumwolle) und Bügelst damit den Randbogen fest. Bei dieser Einstellung fängt die Folie schon an zu schrumpfen. Wenn du damit in kleinen Schritten und gleichmäßig den Randbogen "abstreifst" und die Überstände nicht zu groß sind, wird das schön faltenfrei. Ist das erledigt, stellst du die Temperatur wieder herunter, wartest bis das Eisen abgekühlt ist (also die eingestellte Temperatur auch wirklich wieder anliegt) und wiederholst den ganzen Spaß mit der anderen Seite der Fläche. Jetzt die Temperatur noch mal hoch stellen und die gesamte Fläche oben und unten noch mal nachbügeln, damit sich die Folie wirklich innig mit dem Holz verbindet. Auch hier wieder immer schön von der Mitte nach außen arbeiten. Wenn du Lufteinschlüsse haben solltest, stichst du die Blasen einfach mit einer dünnen Nadel an und bügelst noch mal drüber. Ein Filzrakel oder einfach ein sauberes Baumwolltuch helfen beim Andrücken der Folie auch gut weiter.

So, nun ist es doch etwas länger geworden :D Ich hoffe mal, dass dir das schon mal weiter hilft. Angst haben brauchst du eigentlich nicht. Eine Abachifläche ist ein Geschenk, was das Bespannen angeht. Einfacher gehts nicht mehr, weil du eine schöne geschlossene Oberfläche hast, auf der du dir nicht wirklich Falten einhandeln kannst und sich die Fläche auch kaum durch ungleichmäßiges Schrumpfen der Folie verziehen kann.

Also dann mal viel Erfolg...^^

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

7

Dienstag, 29. September 2009, 00:38

Besser kann man es nicht formulieren :ok:

Sinngemäß steht das auch in dem Link, den ich gepostet habe.
Warum der beim Baron nicht funktioniert, weißich nicht, aber wer sich noch schlau machen will, der schaue einfach bei


www.oracover.de



rein.

Da steht alles drin.


:w
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monstergulasch

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8

Dienstag, 29. September 2009, 08:05

Guten Morgen zusammen,

Vielen Dank für den Link und die sehr gute Ausführung vom Baron :-)

Das hört sich doch schonmal alles machbar an. Muß ich die Holzoberfläche noch irgendwie mit einem Mittelchen bearbeiten oder einfach auf die saubere Oberfäche bügeln?

Jetzt hab ich doch tatsächlich von einem alten HAsen ein ziemlich langes Stück Folie bekommen. Diese wirkt aber irgendwie komisch....Ich habe nicht herausfinden können ob sie eine "Trägerfolie" hat oder nicht. Gefitzel an einer KAnnte ergaben genauso wenig erfolg wie die Tesamethode um eine mögliche Trägerfolie zu lösen. Gibt es denn Folien die quasi nackt sind???

Viele Grüße
Robert
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9

Dienstag, 29. September 2009, 10:13

Zitat

Original von monstergulasch
Jetzt hab ich doch tatsächlich von einem alten HAsen ein ziemlich langes Stück Folie bekommen. Diese wirkt aber irgendwie komisch....Ich habe nicht herausfinden können ob sie eine "Trägerfolie" hat oder nicht. Gefitzel an einer KAnnte ergaben genauso wenig erfolg wie die Tesamethode um eine mögliche Trägerfolie zu lösen. Gibt es denn Folien die quasi nackt sind???

Glaube ich nicht. Bei einer Oralight hatte ich am Anfang auch mächtig Probleme die Schutzfolie zu finden, aber sie war da ! Wenn gar nichts hilft, könntest du vorsichtig eine Ecke erwärmen. Die Folie müßte sich zusammenziehen, die Trägerfolie eher nicht.

RK

10

Dienstag, 29. September 2009, 10:17

RE: Abachi Fläche bespannen

Zitat

Original von Uwe Fuhrberg

Zitat

Original von Controller
er sucht hilfe für das bebügeln einer Fläche die mit
[SIZE=2]ABACHI[/SIZE]
beplankt ist


Ja, und ??

Hier ist die Rede vom Bespannen einer HOLZ-Fläche gewesen.

Wenn ich mich nicht irre, dann ist Abachi eine Holzart (guggstu hier ).

Und mit der Anleitung, die ich oben als Links gepostet hatte und ein wenig Übung mit der Oracover-Folie (nicht Orastick!!) solte das kein Problem sein.
Was war daran denn nun falsch ??




danke für die schöne angenehme erklärung, jetzt weiß auch ich das abachi auch nur holz ist

viel spass beim bügeln .......................... solltest du probleme beim bügeln haben und dich wundern warum das holz das ja auch nur holz ist sich anders verhält als balsaholz ................ hilft Uwe Fuhrberg dir sicher weiter ..................
liebe grüße Harald

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Controller« (29. September 2009, 10:18)


monstergulasch

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11

Dienstag, 29. September 2009, 11:38

Verhält sich denn Abachi beim bügeln anders als Balsa??? Sorry...bin noch nicht so weit das ich das beurteilen kann.....und zu faul um Feldversuche zu starten...man muß ja nicht jedes mal das Rad neu erfinden ;-)
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12

Dienstag, 29. September 2009, 16:40

Hallo,

ein wichtiger Tipp beim Bespannen von Tragflächen mit Styroporkern - egal ob Abachi- oder Balsa-Beplankung:

Wenn doch mal ein paar Falten entstehen, nicht versuchen lange auf der Stelle herumzudrücken, um die Folie zu spannen - dabei entstehen extreme Temparaturen im Inneren der Fläche, die den Styro-Kern eventuell zum Schmelzen bringen. Dann entstehen hässliche Druckstellen und Verformungen und die Tragfläche ist meistens hin.

Also das Bügeleisen nicht zu heiß einstellen und vorsichtig arbeiten.

Übrigens: Manche Folien (bzw. Farben) haben die Eigenschaft, sich beim Erhitzen mit dem Bügeleisen zu verfärben. Das legt sich wieder, sobald die Folie abgekühlt ist. Also keine Angst vor dunklen Stellen beim Bespannen.

Herzliche Grüße,
Jan Schnare
Redaktion Modell AVIATOR

reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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13

Dienstag, 29. September 2009, 21:29

in diesem thread wird über die vorbehandlung von abachibeplanungen gesprochen. scheinbar ist es empfehlenswert vorzubehandeln (füllern), da sich sonst die holzstruktur in der folie abzeichnet.
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14

Mittwoch, 30. September 2009, 13:10

Zitat

Original von reset-leo
in diesem thread wird über die vorbehandlung von abachibeplanungen gesprochen. scheinbar ist es empfehlenswert vorzubehandeln (füllern), da sich sonst die holzstruktur in der folie abzeichnet.


vorsicht wer lesen kann ist im vorteil, das füllern gilt für stick und ist bei bügelfolie kontraproduktiv
liebe grüße Harald

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15

Mittwoch, 30. September 2009, 16:58

OT an:

@ Controller:

Ich weiß nicht, warum Du von vornherein diese kontraproduktive Art in diesem Thread an den Tag legst.

Mit Deiner Antwort "er sucht hilfe für das bebügeln einer Fläche die mit ABACHI beplankt ist" hast Du nicht wirklich eine Aussage getroffen, das hatten wir schon vorher gelesen.

Wenn er sich seine Holzoberfläche anschaut und die Folie erstmals daraufhält wird er merken, ob die Oberfläche zu rauh ist oder eben auch nicht.

Im Gegensatz zu Dir hat sich bis zu Deinem ersten spärlichen Beitrag immerhin jemand die Mühe gemacht, kunstruktive Beiträge zu leisten (damit meine ich nicht nur mich) und auch danach hältst Du Dich mit sinnvollen Infos reichlich bedeckt und beschränkst Dich auf das rumflamen.
Diese in meinen Augen manchmal etwas unangenehme Art habe ich leider schon an anderen Stellen hier im Forum bemerkt und so den Eindruck bekommen, daß Du denken könntest, Du wärst hier der Allwissende und der überwiegende Rest seien nur Amateure.

Wenn Du etwas lehrreiches zu vermitteln hast, dann immer raus damit, auch ich bin lernfähig und gern bereit, meinen Horizont durch anderer Leute Wissen und konstruktiver Kritik zu erweitern.

Was ich allerdings nicht mag, sind nutzlose Kommentare, die nur dazu dienen, andere Forumsmitglieder als blöd dastehen zu lassen.

Btw: Mein Hinweis auf den Abachi-Link bei Wikipedia sollte in Bezug auf Deine Person gerade nicht zu o.g. dienen. Wenn es dennoch vielleicht so bei Dir ankam, bitte ich demütigst um Vergebung.
Im Übrigen solltest Du bemerkt haben, daß ich in den allermeisten Fällen versuche, auf sachliche Art etwas von meinem Wissen an andere zu vermitteln, ohne daß ich persönlich werde. Insofern war das auch mit diesem Link nicht meine Absicht.


Solltest Du also noch weitere Tips zum Bespannen von Abachi haben, wäre dem Threadstarter sicher mehr geholfen, als nur Halbsätze mit bissigem Unterton ohne weitere Erklärung abzugeben. Meine Frage, was denn nun an meiner Ausführung falsch war, könntest Du in dieser Stelle gleich mit beantworten.

Falls Dir der Sinn nach einer weiteren Erörterung mit mir steht, dann bitte per PN, wir wollen doch den Thread hier nicht mit unserem persönlichen Kram zuspammen.


OT off.........


@ Robert:

Bei der Grundierung achte auf jeden Fall auf Lösungsmittelhaltigkeit und diesbezüglich auf die Ausführungen in leos Link.
Grundsätzlich müßte es meiner Meinung nach ausreichen, wenn Du das Holz leicht wässerst, damit sich die Fasern aufstellen und Du diese dann fein abschleifst.
Versuchs halt ;)

(Ganz am Rande: das ist auch eine bewährte Methode, bei einem Billard-Queue leichte Macken aus dem Holz zu bekommen, mache ich mit meinen Queues auch gelegentlich. Hier wird aber nur punktuell gewässert).

:w
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Fuhrberg« (30. September 2009, 16:59)


der_rote_baron

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16

Mittwoch, 30. September 2009, 21:17

Zitat

Original von monstergulasch
Das hört sich doch schonmal alles machbar an. Muß ich die Holzoberfläche noch irgendwie mit einem Mittelchen bearbeiten oder einfach auf die saubere Oberfäche bügeln?


Also bei meiner SE2000 war das nicht nötig, da hält die Folie auch super auf dem nackten, unbehandelten Holz. Ich bin mir allerdings nicht so richtig sicher, ob die mit Balsa oder Abachi beplankt ist. Ich denke aber, dass das Abachi sein sollte. Normales Balsa erhält von mir vor dem Bespannen allerdings nie irgendeine Vorbehandlung. Bis jetzt haben sich meine Folien im Betrieb auch noch nie verselbstständigt. Und die Struktur des Holzes zeichnet sich auch nicht ab.

mfg Der Baron
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lichtl

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17

Mittwoch, 30. September 2009, 22:13

abachi- balsa

Anschleifen ist bei beiden Holzsorten von Vorteil weil Holz ja je nach Faserdichte oder nach Zelldichte verschieden schwindet beim altern.
auch gleichen im Brett sind Fasern unterschiedlich!
Auch beim biegen von Holz was ja beim verpressn der styro balsa oder abchi balsa flächen geschiht treten Fasern hervor.

um eine schöne Oberfläche zu bekommen enpfehle ich mit Schleifpapier 240 Körnung vor dem bügeln zu verschleifen!
mit den Fingern darüberfahren und man erkennt die bessere Oberflächen Güte.

Bei der Schleifarbeit werden Rundungen der Fasern geglättet und somit wird die haftfläche für die Folie Größer!

Nach dem schleifen die Oberfläche staubfrei machen!

Ich habe keine Druckluft zur verfügung und verwende große Lasurpinsel oder eine weiche Polsterbürste.
Damit bekommt man auch den stub aus den verbleibenden Unebenheiten.

Dann bügeln wie oben beschrieben.

Das Füllern kann ich Bügelanfängern nicht empfehlen!

Da das Holz dabei anähernd Luftdicht wird , ist die Gefahr der Blasenbildung eher größer! Ungefüllertes Holz atmet auch unter der folie noch und kann etwas Luft aufnehemnen, Die erwärmte Luft im holz ziht sich beim abkühlen zusammen und die eventuelle blas wird kleiner oder veschwindet fast ganz!



Zum Flächig bespannen habe ich noch eine Methode

ich lege dieFfolie mit ca 15 mm überstand auf die Tragfläche und bügle erst Punktweise
die Leitakante und die Hinterkante achtung an der Wurzel und am Randbogen wird nur gepunktet das die Folie haftet hier muß die luft später entweichen können.

hat man die Leit und Endkante einigermaßen faltenfrei angepunktet werden diese ca 1cm breit angebügelt mit leichtem schrumpfen der folie.

dann wird die Folie von der Tragflächen mitten an mit dem Heißluftföhn in gleichmäzigen bewegungen von der leitkante zur endkante nach aussen hin geschrumpft. die luft unter der Folie entweicht dabei nach aussen .
ca 5 cm vor der flächenwurzel und des Randbogens bügelt man dann den rest Schrumpfend.
So klappte es bei bei mir beim ersten mal und seiteden immer Falten und Blasenfrei.
Ein Votreil der Methode ist ds sich die Holzstruktur nicht so stark abzeichnet.wie beim bügeln

2ter Vorteil an der Methode ist das sich vor allem bei balsaholz die bügeleisenkanten nicht so sehr in der besapnnung abzeichnen , da das holz ja doch sehr leicht nachgibt wenn man mal mit der Kante aufdrückt.

bei Konkaven flächenunterseiten wird zusätlich zum föhnen der baumwolllumpen zum andrücken_anreiben verwendet um die folie in den konkanven zu verKleben.


So viel spaß beim Bügeln ...ich hatte vor dem erstem mal auch schiss ----es geht aber leichter als man denkt die Modernen Folien sind schon wesentlich leichter zu verarbeiten als die die aus meiner Jugend noch kenne.

Gruß Bernd
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lichtl« (30. September 2009, 22:17)


monstergulasch

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18

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 11:24

Hi zusammen,

Super das so viele hier so ausführlich schreiben!!!!!! ==[] :ok:

Vielen Dank dafür. Mittlerweile bin ich Mental bereit die Sache anzugehen, allerdings brauche ich noch einen kleinen Tip.

KAnn ich ein Haushaltsbügeleisen nehmen oder sollte ich wirklich ein Folienbügeleisen nehmen. Möchte bei dem schönen Segler nicht an der falschen Stelle sparen ;-)

btw: die Flächen sind vom Hersteller tatsächlich schon Bügelfertig verarbeitet! :ok:

Also Folie drauf und gut.

Viele Grüße
Robert


übrigens hab ich es mir angewöhnt nicht konstruktive oder unsachliche Beiträge direkt beim lesen zu ignorieren. 8)
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19

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 13:46

Zitat

Original von monstergulasch übrigens hab ich es mir angewöhnt nicht konstruktive oder unsachliche Beiträge direkt beim lesen zu ignorieren. 8)


:ok:


Du kannst ein Haushaltsbügeleisen nehmen, für die Fläche sollte es grad so gehen.
Wichtig: Vorher die Teperatur mit einem Teststreifen auf einem Holzrest ausprobieren.
Ein Modellbaubügeleisen hat u.a. den Vorteil, daß Du nicht gleich so eine große Auflagefläche hast und so etwas sauberer (weil nicht so flächig) bügeln kannst. Es funktioniert auber auch mit einem Haushaltseisen.

Ein Heißluftfön ist ebenfalls hilfreich, um die Folie sauber um die Randbögen und die Nasenleiste zu schrumpfen.

Auch hier vorsicht: Nicht zu lange auf einen Punkt halten, sondern ständig ein wenig "wedeln" und mit dem Abstand zur Folie variieren. Das bekommst Du aber schnell raus.

Also: kann losgehen :ok:

Viel Spaß und gutes Gelingen


:w
Was vom Himmel fällt ist zumindest schon mal geflogen ==[]

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20

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 13:55

viel spaß und gutes gelingen
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