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PorterPilot

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1

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 10:01

2,4Ghz - Störungen durch Zündung?

Guten Morgen,

ich hab eine 2m Decathlon mit einem 26ccm SPE Benziner und folgendes Problem:

Ab ca. Halbgas fangen mir die Sevos mit den längsten Kabeln, Quer und Höhe, an unwillkürlich auszuschlagen.
Ich hab die Kabel bereits mit Ferritkernen ausgestattet und den Sateliten weiter nach hinten verlegt. mit wenig Erfolg. Die Zündbox ist gut 30cm vom Empfänger und noch weiter vom Sateliten entfernt.

Hier noch ein Paar Daten:

Spektrum DX7
Empfänger AR6200 mit Satelit
Empfängerstom - 4Zellen 3.600mAh (nahe der Zündbox)

Ein Fliegerkollege meinte, dass sich das Problem mit einer 5Zellen Stromversorgung für den Empfänger beheben lässt. Was haltet Ihr davon?

Danke und Grüße aus Tirol
Daniel
modellflug-tirol.at > aus Leidenschaft zum Modellflug :ok:

2

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 12:27

RE: 2,4Ghz - Störungen durch Zündung?

Sind die längeren Kabel verdrillt? Das ist meines Wissens nach ein besseres Schutz vor Störimpulsen als Ferritkerne.

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

PorterPilot

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3

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 13:26

RE: 2,4Ghz - Störungen durch Zündung?

Die Kabel in der Fläche sind verdrillt, das Höhenruderkabel nicht...
modellflug-tirol.at > aus Leidenschaft zum Modellflug :ok:

4

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 17:04

Hallo
Deine Störungen sind anderer Natur. Bei 2,4 Ghz sind elektrische Störungen fast auszuschliessen. Nach Deiner Beschreibung hast Du in Deinen langen Leitungen :evil: einen Wackelkontakt. Überprüfe deine Stecker. Ferritkerne sind bei 2,4Ghz unnötig .
happy landings
Fritz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kamikaze« (28. Oktober 2009, 17:05)


PorterPilot

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5

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19:09

Hallo Fritz,

Wackelkontakt ist auszuschließen, die Kabel sind alle neu und sauber gelötet.
Die Störungen treten auch nur ab ca. Halbgas auf...
modellflug-tirol.at > aus Leidenschaft zum Modellflug :ok:

hsh

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6

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19:44

Was passiert wenn du den Empfängerakku von der Zündbox zum Empfänger verlegst?
Wie/Wo sind die Kabel verlegt und die Ferrite montiert? Skizze/Foto?
mfg Harald

PorterPilot

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7

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19:59

Empfängerakku weg von der Zündbox muss ich noch probieren. :nuts:

die Kabel sind alle genau auf länge, ohne Kabelsalat. Die Ferritkerne sind bei den ca. 4cm nach dem Empfänger.

:w
modellflug-tirol.at > aus Leidenschaft zum Modellflug :ok:

hsh

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8

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20:16

Ich könnte mir Vorstellen, dass du dir was über die Akkuleitung einfängst. Dem Empfänger dürfte das zwar relativ egal sein, aber wer weiß. Wenn die Servokabel verdrillt sind, kann ich mir nicht vorstellen, wie da Störungen zustande kommen könnten.

Du könntest auch noch probieren einen Ferritkern ins Akkukabel (nahe beim Empfänger) zu geben und/oder einen Bufferkondensator auf einen freien Servosteckplatz zu geben. Ein fünfzelliger Akku macht jedenfalls keinen Sinn.

mfg Harald
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hsh« (28. Oktober 2009, 20:21)


9

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20:32

Zitat

Original von Kamikaze
Hallo
Deine Störungen sind anderer Natur. Bei 2,4 Ghz sind elektrische Störungen fast auszuschliessen. Nach Deiner Beschreibung hast Du in Deinen langen Leitungen :evil: einen Wackelkontakt. Überprüfe deine Stecker. Ferritkerne sind bei 2,4Ghz unnötig .
happy landings
Fritz


Hallo,
sorry wenn ich mich da einmische aber wieso ist man bei 2,4GHZ sicher vor Funkenstörungen(z.Bsp. Zündkerzen)???
Das ist in meinen Augen nicht wahr.
Funkenstörungen decken drehzahlabhängig einen sehr großen Frequenzbereich ab.
Kann mir also durchaus vorstellen das wenn die Entstörung in Form von hochohmigen(5kOhm) Kerzenstecker(n) oder auch entstörten Kerzen auf Grund eines defektes nicht funktioniert, es dann zu Störeinflüssen auch im 2,4GHZ Bereich kommen kann.
Ich lasse mich aber gerne belehren falls ich mit meiner Vermutung total daneben liegen sollte.

LG
Jörg

Trämper

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10

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20:42

Da braucht man Dich nicht belehren, das ist tatsächlich so wenn man H. Perkuhn vom DMFV glauben darf. Störungen im 2,4Ghz Bereich gibts tatsächlich nur fallen die wegen der großen Bandbreite nicht und Signalfolge nicht mehr auf.


Jürgen
Trämper´s Garage
Tamiya XC, Tamiya Wild Willy2, TL01 Clone,
Trämper´s Hangar
HIROBO SDX50, RAPTOR 50 ECUREUIL, T-REX 500, div. Flieger.

Paul H.

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Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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11

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 20:50

Es geht hier imho aber nicht um Störungen in der Funkübertragung - sondern in der Elektronik dahinter. Da war doch was dass manche 2,4Ghz Empfänger höhere Ansprüche an eine saubere Stromversorgung stellen als die meisten konventionellen Empfänger, oder?

Ist vermutlich ne überflüssige Frage :shy: : Die Zündung hängt doch nicht am Empfängerakku, oder?

Welche Servos sind das?

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (28. Oktober 2009, 20:50)


12

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 21:30

Zitat

Original von Paul H.
Es geht hier imho aber nicht um Störungen in der Funkübertragung - sondern in der Elektronik dahinter. Da war doch was dass manche 2,4Ghz Empfänger höhere Ansprüche an eine saubere Stromversorgung stellen als die meisten konventionellen Empfänger, oder?

Ist vermutlich ne überflüssige Frage :shy: : Die Zündung hängt doch nicht am Empfängerakku, oder?

Welche Servos sind das?

Paul


Hallo Paul,
aber er schreibt doch das daß Sevozucken ab Halbgas auftritt.Also liegt es nahe das es sich um eine Störung handelt für die (vllt) die Zündung des Motors verantwortlich ist und deshalb Störungen in dem Empfänger verursacht.

LG
Jörg

Andreas.Michel

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Wohnort: D-58239 Schwerte

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13

Mittwoch, 28. Oktober 2009, 22:09

Hallo zusammen,

ich fliege keine Zerknalltreiblinge, nur elektrisch.

Jedoch kann ich mir vorstellen, dass die Ruder ab einer gewissen Drehzahl in Resonanz geraten und die Servos dagegen arbeitet. Der Regelkreis schwingt sich auf und lässt sich nicht mehr beruhigen.

Ich würde versuchen, die Ruder durch provsorische Gewichte zu beschweren und damit die Resonanz in einen anderen Bereich zu legen. Wenn das Aufschaukeln dann weg ist, wird es an der Auslegung der Anlenkung liegen.

Alternativ würde ich die Anlenkung zum Ruder trennen und das Servo beobachten. Wenn es jetzt ruhig ist, kommen die Störungen sicher nicht vom Empfänger.
Gruß

Andreas

amifly's Homepage

14

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 07:33

Hallo,

"alle" Möglichkeiten für die evtl. Ursache der Probleme bei Daniels Equipment wurden ja schon genannt......ich will da nicht wiederholen.

ABER um mal mit der "Mähr" von "Störungsfreiheit bei 2G4" aufzuräumen:
--> Beitrag von H. Perkuhn --> ein TOPP-Vortrag, kann nur jedem Interessierten empfohlen werden!
ABER nehmt auch RICHTIG zur Kenntnis, von WELCHEN Störungen er redet ......

FUNKSTÖRUNGEN durch die "typischen" Störquellen, die uns das Leben teilweise auf 35/40 MHz "schwer" machen, sind bei 2G4 kein Thema mehr, ja.
LEITUNGSGEBUNDENE Einstrahlungen und Einkoppelungen in die Hardware (Direkteinstrahlung) sind bei 2G4-Elektroniken weiterhin ein Thema!
Abgesehen davon hat sich ja an den Servoelektroniken nix "geändert", nur weil die jetzt an einem Empfänger "hängen", bei dem die FUNKSTRECKE auf 2G4 aufgebaut ist.
DAS sollte bei all diesen "Diskussionen" und "Fragen" nicht vergessen werden.
Das hängt schlicht vom Layout und den verwendeten Bauteile der Schaltungen (Empfänger und Servos) ab und hat nix mit "2G4" zu tun.
Bei uns in der Firma "erleben" die Elektronikkollegen diese "Phänomene" laufend (am Anfang...und leider auch später) wärend der Entwicklung. Das gehört (grob) zusammengefasst zu dem "abendfüllenden" Thema ESD/EMV.
Sprich: Entsprechende Störquellen können auch im "2G4-Zeitalter" Logigbausteine/Mikroprozessoren "aus dem Takt" bringen.
In dem Punkt hatten die "alten/einfachen" MHz-Empfänger u.U. durchaus "Vorteile", weil diese Bauteile schlicht gefehlt haben oder eben in diesem Punkt "störresistenter" waren (hängt auch mit der "Architektur" auf den Si-Chips zusammen --> TTL-Technik/CMOS-Technik, hochintegrierte µC sind da viel empfindlicher).
Leider "sieht" man das einem Empfänger weder äußerlich noch "preislich" an.
Eine "Pauschalisierung" wäre hier völlig falsch.

So, das dazu.
Ich fliege übrigens problemlos 2G4 (E-Flug und Segler, keine Verbrenner), habe trotzdem immer noch 35MHz im Einsatz, auch ohne "wirkliche" Probleme.


Grüße
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »paraglider42« (29. Oktober 2009, 07:34)


15

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 08:47

Hatte dein Empfänger vielleicht mal einen absturz hinter sich? Könnte ja sein, das er da einen kleinen schaden bekommen hat.
Tausch mal die Zündkerze aus. Vieleicht ist die ja kaputt und überprüfe den Zündkerzenstecker.
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

3 Helis
28 Flieger
und Rechtschreibfehler :dumm: :wall:

Elektroniktommi

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Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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16

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 08:51

Ein extrem steilflankiges Signal (Rechteck) lässt sich mit der Fourier Analyse auch in ein Signal im 2.4GHz Bereich zerlegen ;)

Allerdings ist der Signalpegel sehr gering.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (29. Oktober 2009, 08:53)


PorterPilot

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17

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 10:03

Ich hab gestern mal etwas gebastelt und das Zündkabel gekürzt... kein Erfolg.

Der nächste Schritt war einen 5Zellen Empfängerakku zu verbauen... kein Erfolg :angry:

Akku weg von der Zündbox... kein Erfolg

Ferritkern auf die Akkuleitung... etwas besser aber im noch leichtes zucken ab ca. 3/4 Gas

Als ich schon am verzeifeln war und die ganze Kiste am liebsten in die Tonne getreten hätte fiel mir ein, dass mir jemand mal erzähl hat das Alufolie eine recht gute Abschirmung sei ???

Also machte ich mich ans Werk - ich hab 4 Lage von einer dicken Alufolie um die Zündbox und um die ersten 4cm aller Kabel aus der Box umwickelt.

UND.... :ansage: es FUNTIONIERT!!!!!!!! :D

Danke für eure Hilfe Leute :ok: und denkt dran wenns mal Stört - ALUFOLIE versuchen.

LG Daniel
modellflug-tirol.at > aus Leidenschaft zum Modellflug :ok:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PorterPilot« (29. Oktober 2009, 10:03)


Modellbauknaller

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18

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 10:08

Dann ist das Gehäuse der Zündung aber sehr schlecht.

Zeigt aber auch, wieviel "Störung" in einem Modell mitfliegt.

Dennoch würde ich Dir jetzt dringend noch einen Reichweitentest mit laufendem Motor empfehlen.

Gruss
Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Modellbauknaller« (29. Oktober 2009, 10:11)


19

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 11:43

Hallo,
freut mich das es nun klappt. :ok:
da lag ich mit meiner Vermutung doch Richtig 8) .

Überprüfe trotzdem mal die Entstörung von der Zündung. Z.Bsp einen neuen entstörten Kerzenstecker drauf machen.



LG
Jörg

PS: Soviel zum Thema....2,4GHZ ist ja soooooo Störunempfindlich :O

Modellbauknaller

RCLine User

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20

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 12:56

Zitat


PS: Soviel zum Thema....2,4GHZ ist ja soooooo Störunempfindlich :O


ja und nein - da die Servos nur mit langer Leitung angefangen haben zu zappeln, gehe ich davon aus, daß die Störung direkt auf das Servos gekommen sind und nicht über den 2,4GHZ Empfänger ausgegeben wurden.