Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 15. November 2009, 12:30

Neues Eigenbau Flugzeug

Hallo,

Um meine Autodesk Inventor Kentnisse zu vertiefen und einen Anreiz zu bekommen die Aerodynamischen Grundzyklen des Flächenfliegens zu lernen habe ich ein Eigenbau Flieger Projekt begonnen.

Folgende Anforderungen hatte ich an den Flieger:
- eingeschränkt Kunstflugtauglich
- beherrschbar
- stabil
- sowohl als Verbenner als auch Elektro verwendbar.

Der unvollständige vorläufige Plan ist angehängt (Verbrenner Version)
Ich muss vorallem die Rechtschreibung überarbeiten sowie die Technischen und Aerodynamischen Daten anfügen (welche ich verlegt habe). Auch fehlen noch die änderungen für die Elektroversion.

Weiterhin würde ich gerne die einzelnen Rumpfteile zum CNC Fräsen vorbereiten. Vielleicht kann mir jemand erklären welches Format & Layout dazu am besten geignet ist.


Ich würde mich freuen wenn sich ein paar "Experten" mein Modell anschauen und mir eventuelle schwachstellen verraten könnten.
mfg

Die Datei liegt hier:

https://disc.alice.de/

Ordner: jonas.welde[at]alice.de
passwort: wde

Jonas

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »josh« (15. November 2009, 12:36)


joejoe

RCLine User

Beruf: Student Elektrotechnik FH

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 15. November 2009, 13:03

RE: Neues Eigenbau Flugzeug

also ich weiß ja nicht was du mit "experte" meinst, aber hier mal meine meinung:

das kohle-rohr in der fläche ist unnötig, deine styro/gfk-konstruktion ist stabil genug und wird vom kohlerohr nicht besser- oder soll das eine flächensteckung sein?!

die aufnahme vom fahrwerk und tragfläche war mir nicht ganz ersichtlich, hier - falls noch nicht geschehen - eine aufdoppelung.

eine sollbruchstelle könnte der rumpf im bereich der kabinenhaube haben, warum gestaltest du den übergang von rumpf zu kabinenhaube zu rumpf nicht rund?

ansonsten schöner flieger! :ok:

supermat1989

RCLine User

Wohnort: Attendorn (sauerland)

Beruf: Azubi Schlosser

  • Nachricht senden

3

Sonntag, 15. November 2009, 13:53

Hi,

ich finde den echt gut gelungen...;-)...sorry ist keine wirkliche hilfe.... :ok:
gruß
Patrick

Ich fliege: Robbe Arcus Sport; Piccolo Pro; Devil; Excel Competition 2; T-Rex 500

FF-9CHP

Erv

RCLine Neu User

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

4

Sonntag, 15. November 2009, 14:13

Hallo,
zeichne zwar auch mit Inventor, aber so aufwändig hab ich´s nie betrieben.
Alle Achtung! :ok:

Grüße Erwin

Erv

RCLine Neu User

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

5

Sonntag, 15. November 2009, 14:33

Achja, nochwas

Ich habe mir den Multijet nachgebaut und den Rumpf, der ja eigentlich aus Selitron ist, aus 1mm Sperrholz.gefertigt. Zuerst Inventor, Ableitung der Kontur der Sperrholzteile in dwg-Format und dann zum Laserschneiden spaziert. Gibt´s hier in Wien beim Modellbau Kirchert und hat mich vielleicht ohne Material..hmmm...12 bis 15 Euro gekostet. Also wirklich eine unkomplizierte und billige Lösung.
Beim CNC-Fräsen wird´s schon komplizierter weil man da ein zusätzliches Programm abgestimmt auf die Maschine braucht die Werkzeug, Vorschub,usw. berücksichtigen muß. Ist eher für die Serienfertigung interessant.

Grüße Erwin

6

Sonntag, 15. November 2009, 18:57

Hallo,

ersteinmal vielen dank für eure Antworten.

@ Joe

Wieso sollte ich den Übergang rund gestalten? Das bringt doch keine vorteile und passt rein optisch auch nicht rein. Solltes du den Befestigungsklotz 8 meinen, finde ich einen eckigen Anschliff leichter.

Das Kohlerohr soll in der Tat teil der Flächensteckung sein. Diese sollen den Verbindungsholm, welchen ich leider auf dem Plan ausgeblendet habe, aufnehmen.
Meint ihr ich könnte dafür die vordere Frontverstärkungsleiste 4 weglassen?

Die Fahrwerksaufnahmen und Flügelbefestigungen sind mit 4mm Flugzeugsperrholz und GFK verstärkt, das sollte eigendlich reichen.



@ Erv.

Hast du die teile vorm Lasern einzeln abgeleitet oder ein fertiges DWG (dxf) Layout erstellt? Meinst du ich könnte die Balsasheets einfach ohne die Wasserzeichen in dxf/dwg konvertieren und zum fräsen/Lasern bringen?

Des weiteren habe ich von Austauschformaten gehört die das einarbeiten in spezielle cnc Programme vereinfachen, kann aber auch sein dass es sich dabei um dxf gehandelt hat.

Vielleicht hat ja ein Leser zufällig eine cnc Fräse im keller stehen und kann mir mehr zu diesem Thema erklären.

Waren die sperrholzteile gewichtsmäßig mit 3mm Balsa vergleichbar? Die Stabilität ist egal, schließlich tragen die Balsateile am Flieger so gut wie nichts.

mfg
Jonas

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 15. November 2009, 19:39

Hallo,
wirklich schicke Pläne, ganz soviel Arbeit hab ich mir mit Solid Works auch noch nicht gemacht...

Im Prizip sieht alles nach dem ersten Überfliegen ganz gut aus. Ich würde aber an deiner Stelle lieber den Schlussspant zweiteilig ausführen und das Höhenleitwerk dafür einteilig und durchgängig machen. Das kann die Biegemomene nämlich nicht wirklich in die Zelle leiten, zumindest hab ich jetzt kein Teil entdeckt, welches diese Aufgabe übernehmen könnte. Wenn du Pech hast, könnte das Leitwerk in der aktuellen Konfiguration beim kräftigen Ziehen über dem Kopf in die Hände klatschen. Für das SLW gilt eigentlich das gleiche. An deiner Stelle würde ich also das HLW (genauer gesagt die Dämpfungsflosse) einteilig machen und das SLW so weit nach unten verlängern, dass du es noch einmal mit dem HLW verkleben kannst. Zusammen mit der Führung in der oberen Beplankung sollte das dann genügen, um den auftretenden Belastungen Herr zu werden.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

joejoe

RCLine User

Beruf: Student Elektrotechnik FH

  • Nachricht senden

8

Sonntag, 15. November 2009, 19:41

RE: Neues Eigenbau Flugzeug

hey josh

für den fall dass wir aneinander vorbei reden: skizze

an den pfeilen reißt der rumpf schneller wenn ecken eingebaut sind, auch dann wenn du doppelte materialstärke einbaust. stichwort kerbwirkung http://www.lehrerfreund.de/in/technik/1s/kerbwirkung/
drum macht man ausparungen in spanten ja auch rund und nicht eckig


die steckung würde ich maximal 1/3 der spannweite machen, weiter nach außen bringt es nix, weil flächen wenn dann zentral brechen.
»joejoe« hat folgendes Bild angehängt:
  • Unbenannt.jpg

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

  • Nachricht senden

9

Sonntag, 15. November 2009, 20:01

RE: Neues Eigenbau Flugzeug

Zitat

Original von joejoe
die steckung würde ich maximal 1/3 der spannweite machen, weiter nach außen bringt es nix, weil flächen wenn dann zentral brechen.


Oder aber an einem Steifigkeitssprung, wie dem Ende eines Steckungsrohres. Bei einem Drittel der Halbspannweite (in diesem Fall 250 mm von der Wurzelrippe entfernt) wirken immer noch etwa 50% des maximalen Biegemomentes auf den Holm. Wenn die Fläche an sich stabil gebaut ist, dürfte sie das problemlos vertragen, ich würde das Rohr fürs schlechte Gewissen aber sicherheitshalber 300...320 mm in jede Flächenhälfte hineinreichen lassen. Dann bist du mit dem Biegemoment schon fast auf 1/3 runter. Das gilt alles natürlich nur dann, wenn die Fläche ansonsten keine Holme mehr bekommen soll. Willst du oben und unten noch jeweils eine Kieferleiste als Holm einziehen (wie du es glaube ich schon agedeutet hast), brauchst du wirklich nur ca. 200 mm Steckungsrohr pro Flächenhälfte. Denk aber daran, ein vernünftiges Hüllrohr für das eigentliche Steckungsrohr vorzusehen, sonst kann es die Kräfte nicht in die Fläche leiten (oder besser die Fläche kann die Kräfte sonst nicht ins Steckungsrohr leiten).

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

  • Nachricht senden

10

Sonntag, 15. November 2009, 22:12

Ich kann auch nur sagen, ich bin begeistert, was man mit 3D machen kann. So viel Mühe habe ich mir da nie gegeben, habe nur rudimentäre Formen in Spanten und Flächen zerlegt...
Ich arbeite mit CADdy++ Maschinenbau Basic, das gibt es ungefähr vergleichbar als BeckerCAD...
Liebe Grüße
Hartmut

Erv

RCLine Neu User

Wohnort: Wien

  • Nachricht senden

11

Sonntag, 15. November 2009, 22:23

RE: Neues Eigenbau Flugzeug

Hallo josh,
Wasserzeichen sollte zumindest am dwg keines sein, der Laser fährt jeden Strich ab der auf der Zeichnung ist., also auch den Schriftkopf wenn einer da ist.:nuts:
Die Einzelteile habe ich im Inventor alle auf ein Blatt gelegt, dann als dwg abgespeichert. Anschliessend wird mit acad weitergearbeitet und zwar zuerst....wichtig!.....jede geschlossene Kontur in eine Spline umgewandelt und anschliesend die Teile solange hin und hergeschoben bis sie platzsparend auf ein Sperrholzblatt passen (War bei meinem Modellbauladen ca.? 25x30 bzw 50x30 cm).
Wenn Du willst kann ich dir ja mal eine dwg schicken die ich gemacht habe.

Wegen dem Gewicht: Keine Ahnung ob leichter, aber mit diesem Gerät lasert er auch Depron, Karton,.... Balsa sollte eigentlich auch funktionieren. Einen kleinen 50cm Flieger mit 3mm Depron habe ich auch schon mal lasern lassen. :D

Grüße Erwin