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vista

RCLine User

  • »vista« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Schüler

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1

Sonntag, 6. Dezember 2009, 14:16

Wissenschaftliche Arbeit

Hallo Leute

Ich bin 17 Jahre alt und habe schon den einen oder anderen Beitrag zu Themen bezüglich des Modellflugs hier geschrieben. Unter anderem über ein Eigenbauprojekt namens "Hangflitzer" --> http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…did=201581&sid=
Ich wage mich daher mal als einigermassen versierten Modellbauer zu betiteln. Nun, ich gehe ans Gymnasium in der Schweiz und dort muss man eine sogenannte Maturaarbeit schreiben. Ich befinde mich noch im Stadium der Themensuche. Daher möchte ich euch alle, die hier ab und zu tüfteln und ausprobieren, fragen: Gibt es etwas, was euch schon lange interessiert, ihr aber noch nicht angegangen seid, aus was für Gründen auch immer?
Schreibt, was auch immer euch in den Sinn kommt, oder euch schon lange im Kopf herumschwirrt. Es muss weder durchdacht sein, noch muss eine Absicht dahinter sein, dass es wirklich funktionieren muss...

Meine Überlegungen zogen mich bis jetzt in Richtung eines Nachbaus einer Osprey V-22. Der Name sagt es schon: "Nachbau"... Klar gibt es einige ziemlich knifflige Probleme zu lösen, doch handelt es sich immer noch um einen Nachbau, was nicht wirklich innovativ ist. Habe dies jetzt auch nur erwähnt, weil ich zeigen wollte, in welche Richtung das ganze in etwa gehen sollte; nämlich Luft und Fernsteuerung, wobei das zweite nur bedingt notwendig sein muss.

Danke schon im Voraus für euer Fantasieren
Es grüsst euch,

Samuel Jaccard
-Tiltrotor (Eigenkonstruktion und -bau)
-Smove (Eigenbau)
-Gecko (Eigenbau)
-Hangflitzer (Eigenkonstruktion und -bau)
-Highlight II Speed

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vista« (6. Dezember 2009, 14:18)


normalfreak

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2

Sonntag, 6. Dezember 2009, 15:26

Wenn ich das richtig verstanden habe:
Ich habe schon lange über eine Möglichkeit nachgedacht ein Profil im Flug zu verändern, und damit meine ich nicht einfach nur wie mit Wölbklappen die Endleiste zu verstellen sondern schon fast eher eine grundlegende Veränderund, wie das gesamte Profil dicker oder dünner zu machen.
Ein weitere Schritt wäre das Profil im Flug umdrehen zu können ohne die Tragfläche zu drehen.
Ein Problem dabei ist nicht nur die technische Herausfürderung um das überhaupt zu realisieren, sondern den Vorgang noch in einer akzeptablen Zeit zu machen (wir wollen ja nicht das das Modell abstürzt;)).
Es gibt zwar schon ein Modell das sowohl vorwärts als auch rückwärts fliegen kann, aber das ist eher ein shocky und da ändert sich am Profil nichts.

Vielleicht wäre das ja was für dich ...=)

Gruß,Marcus
Mit freundlichem Gruß
Marcus

vista

RCLine User

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3

Sonntag, 6. Dezember 2009, 17:42

Vielen Dank für deine Überlegungen! Von diesem Shocky habe ich auch gelesen. War ja auch aufgrund einer Maturaarbeit entstanden. Ich werde darüber nachdenken, doch sollte sich das ganze innerhalb von einem dreiviertel Jahr realisieren lassen.
Genau solche Überlegungen in diese Richtungen sind gut...

Gruss
Samuel
-Tiltrotor (Eigenkonstruktion und -bau)
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4

Sonntag, 6. Dezember 2009, 18:00

RE: Wissenschaftliche Arbeit

Zitat

Original von vista
Meine Überlegungen zogen mich bis jetzt in Richtung eines Nachbaus einer Osprey V-22.

http://www.yellow-bl.de/fs/modelle.htm

Mich würde ein Segler mit Solar, Elektromotor und Akku interessieren, der richtig lang oben bleiben kann und die Thermik optimal nutzt. Da das aber alles viel zu teuer für mich ist, fliege ich weiter Blizzard :evil:

MIT BL :evil:

Elektroniktommi

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Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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5

Sonntag, 6. Dezember 2009, 18:22

RE: Wissenschaftliche Arbeit

Über einen Solarsegler mache ich mir auch schon lange Gedanken.
Auf dem Weg zu einem MPP-Tracker zum laden des Akkus bin ich auch schon ein wenig weiter.
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Klaus(i)

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6

Sonntag, 6. Dezember 2009, 19:00

- Interessant wäre auch die Verwendung "neuer" Materialien.
Ich denke da z.B. an geschäumtes Aluminium bzw. Sandwiches aus verschiedenen Materialien.
Das Problem ist wahrscheinlich die Verfügbarkeit.
http://www.metallschaum.info/de/pressemi…aren-alu-schaum
http://de.wikipedia.org/wiki/Metallschaum
Das kann man ja auch nur an einzelnen speziell belasteten Teilen ausprobieren.

- Auch könnten verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten von heute schon verwendeten Materialien untersucht werden
o z.B. das Formen von Depron: Tiefziehen, ....
o Verwendung von PET-Flaschen als Material

- Oder man beschäftigt sich mit Alternativen in der Fertigung von Modellen.
o z.B. Bau eines Fliegers aus Papier und anschließender Beschichtung zur Herstellung der gewünschten Stabilität / Eigenschaften.
o neue Ansätze im Formenbau

Das war jetzt erstmal die Herstellung.

Jetzt kommt das Fliegen:

- Automatisches Abfliegen einer Route nach GPS-Koordinaten
- Automatisches Landen von Modellen (mit entsprechenden Sensoren)
jeweils mit Rechner am Boden, nicht im Flieger.

EDIT: man kann ja auch nur Teilaspekte von den vorgeschlagenen Themen bearbeiten. Nicht, dass es eine Doktorarbeit wird.
-

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »klausi0« (6. Dezember 2009, 19:32)


7

Sonntag, 6. Dezember 2009, 20:48

Vielleicht auch den grünen Aspekt mit einbeziehen, also wiederverwertbare Stoffe oder besonders hohe Effizienz....

MIT BL :evil:

vista

RCLine User

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8

Montag, 7. Dezember 2009, 17:10

Solarsegler:
Da habt ihr recht. Erstens, das gibt es schon seit 1978 als Modell. Und ich selbst hätte hier keinen Nutzen oder Erkenntnis, da ich ja nichts daran selbst Herstallen könnte, werde mich jedoch mal noch genauer in die Materie einlesen, man braucht ja nicht nur eine Solarzelle, damit es unendlich fliegt :tongue: . Der Angesprochene Kostenpunkt ist natürlich klar. Von dem her: Ich werde mich informieren und dann wird weiter geschaut.

Depronbearbeitung:
Da habe ich gerade von einem im Nachbargymnasium gehört, der einen F3A-ähnlichen Flieger gebaut hat mit 1,8 m Spannweite und komplett (klar, bis auf wenige Teile wie z.B Motorspant) aus Depron tiefgezogen.

"Papierflieger"
Kann mir noch nicht genau etwas darunter vorstellen. Angenommen ich einen einfachen Papierflieger aus einem DIN A4-Blatt. Den dann einfach mit Glas beschichten und elektrifizieren, oder meinst du was grösseres oder andere Stabilisierungsmaterialien?

Ansätze im Formenbau:
Da bin ich ehrlich gesagt zu wenig versiert, da ich noch nie z.B. einen Rumpf in einer Form hergestellt habe.

Autopilot:
Habe ein Video von einem Quadrocopter gesehen, der vollautomatisch (über Rechner am Boden natürlich) eine Verbindungsstrecke flog. Ist daher nicht wirklich was neues. Vor allem würde ich sehr gerne noch etwas bauen und nicht programmieren.

Grüner Aspekt
Habe ich auch schon dran gedacht. Habe nur bis jetzt dran gedacht, dass das ganze, was auch immer elektrisch, oder "gar nicht" angetrieben wird.

Zu all den Themen, wo ich jetzt ncihts geschrieben habe, habe ich momentan keine Fragen und die werde ich mir noch genauer anschauen...

Herzlichen Dank an alle! Ich denke es ist möglicherweise auch für euch interessant, zu sehen, wovon andere denken und grübeln :ok:

Gruuz

Samuel
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chemienator

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9

Montag, 7. Dezember 2009, 18:34

Beim Solarsegler sollte man noch bedenken, dass die Solarkostante bei etwas um die 1,3kW/m² liegt. Also die Leistung, die von der Sonne pro Quardatmeter verlustfrei ankommt.

Man rechnet daher vereinfacht mit 1kW pro m³ bei bestem Sonnenschein.


Nehmen wir mal an, du hast einen Segler, der 1 m² Tragflächenfläche (z.B. 3m Spannweite bei 33cm Flächentiefe) hat, die man mit Zellen (Monokristaline (ma-Si) Wirkungsgrad 20%) bestücken könnte, so hast du bei Voller Sonne 200W Antriebsleistung. Also durchschnittlich vllt 100W für einen 3m-Segler.

Das Ganze könnte man jetzt noch weiterspinnen, indem man mit Gleitzahl und Geschwindigkeit ausrechnet, wie weit der Segler pro zeiteinheit fällt. Aus dieser Höhe ergibt sich eine potentielle Energie, die über die Zeit integriert wiederum eine Leistung ergibt, die notwenig ist, den Flieger in der Luft zu halten.


Worauf ich hinaus will ist, dass es an sichs ehr verlockend klingt, wenn man überlegt einen Segler durch Solarenergie in der Luft zu halten. Wenn man das Ganze aber kurz durchrechnet, stellt man schnell fest, dass man sich sehr nah am Bereich des technisch machbaren bewegt.
Wenn du das Ganze vorhast, rechne es vorher mal durch ud überlege dir, ob du in der Lge bist,e inen Segler zu bauen, der derart gute Gleiteigenschaften bei entsprechender Flücgelfläche hat, dass das ganze überhaupt rein rechnerisch möglich ist und wie weit du an dieses Ideal rankommst.

vista

RCLine User

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10

Montag, 7. Dezember 2009, 18:40

Das war mir durchaus klar. Eindrückliche Rechnung! Und nein, ich glaube nicht, wo ich dazu in der Lage bin. Wie schwer wüst ein Quadratmeter diese Zellen denn?

Samuel
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11

Montag, 7. Dezember 2009, 18:42

Was mir schon sehr lange im Kopf herumschwirrt is ein Segler der tauchen kann fuer Unterwasseraufnahmen oder FPV.
http://deepflight.com/
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_U-Boot

http://de.wikipedia.org/wiki/Deepflight

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »offline« (7. Dezember 2009, 18:55)


neonerl

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12

Montag, 7. Dezember 2009, 18:56

Der Ansatz mit dem im Flug veränderlichen Profil ist sehr interessent. Zumal man dann evt. völlig auf Ruder verzichten könnte. Die Firma Festo hatte sowas schonmal entwickelt. Allerdings auf Basis von Gasballons.
Der Trüg scheint.

hilti7

RCLine User

Wohnort: Südtirol

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13

Montag, 7. Dezember 2009, 18:57

Solar - Flieger

Dieser junge Mann hat ebenfalls seine Physikarbeit darüber gemacht.

@Christoph S. es geht doch, und das in beeindruckender Art und Weise!!

http://www.rclineforum.de/forum/thread.p…r&hilightuser=0

LG Lukas

chemienator

RCLine User

Wohnort: Landkreis OPR (Brandenburg)

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14

Montag, 7. Dezember 2009, 20:41

Die Sache mit veränderlichen Flügeln habe ich auch mal aufmerksam verfolgt. Ob es nun Festo war, kann ich nicht sagen, aber die Jungs leisten auf jeden Fall Pionierarbeit im Gebiet der Bionik.

@ Lukas, ich ahbe nicht gesagt, dass ein Solarsegler unmöglich ist, sondern nur, dass man sich damit an der Grenze des Machbaren befindet. Sprich, dass das Ganze eher etwas für eine Doktor- oder Diplomarbeit als für eine Maturaarbeit ist, da man sich da schon ziemlich in dei Materie einarbeiten muss.

edit: die Idee mit den variablen Flügel hatten schon die brüder Wright bei ihren ersten Flugversuchen. Nur leider ist diese Art der Steuerng etwas zu schnell fürs menschliche Gehirn. Zum Glück gibts ja heute Kreisel und Expo

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chemienator« (7. Dezember 2009, 20:44)


15

Montag, 7. Dezember 2009, 23:46

Hallo Samuel, und alle anderen.

Vorweg: ich habe keine Ahnung welchen Umfang eine Maturaarbeit haben muss/soll/kann.

Bei den Vorschlag von keiliekiller den grünen Aspekt mit einzubeziehen kam mir der Gedanke "alternative Materialien". Die häufig verwendeten Verbundwerkstoffe GFK/CFK sind ja recyclingmäßig nicht von Vorteil. Oft bleibt da nur die thermische Verwertung.
Wie wäre es mit der Suche nach Alternativen für z.B. für den Bau eines (wegen Luftwiderstand) Nurflügels. Spontan denke ich da an Schalenbauweise. Ansätze zu Alternativen Faser gibt es bereits, z.B. Hanf oder Flachs. Wie es mit Matrixsystemen aussieht, keine Ahnung auf die Schnelle.
Gerne noch mit einem alternativen Antrieb wie Brennstoffzelle oder Solar.

Da ließe sich doch ein nettes Paket mit Materialtests, Fertigungstechnik (Formenbau), Aerodynamik, Recyclingabschätzung, CO2-Footprint... schnüren.

Gruß
Benjamin, der hofft dir nicht zu viel Arbeit zu bescheren
;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derbenjamin« (7. Dezember 2009, 23:47)


16

Dienstag, 8. Dezember 2009, 00:34

Zitat

Original von derbenjamin
CO2-Footprint..


Ja is denn heut scho Bullshit-Bingo? :D

normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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17

Dienstag, 8. Dezember 2009, 17:19

Ich hätte noch eine Idee, die ist zwar nur eine Abwandlung von meiner ersten, aber vielleicht doch interessant:
Mich persönlich hat es immer etwas gestört ,dass Ruder an den Seiten einfach aufhören, das erzeugt Wirbel und geht auf die Flugleistung.
Ein Pendelleitwerk ist zwar auch ne Idee, ich bezweifel aber das die wirklich weniger bremsen als normale Ruder.
Dafür hätte ich zwei Ideen: entweder man bespannt die Endleiste mit einer Haut die von innen bewegt wird wodurch es keine Kanten oder Enden gibt, oder man baut ein Ruder aus vielen kleinen elementen auf die als ein ganzes bewegt werden können, sich aber so überlagern ,das sie einen harmonischen Übergang bilden.

Eine weitere Idee in die Richtung ist ein Ruder zweiteilig auf zu bauen,und zwar so, das das Ruder in sich nochmal knickbar ist.
Also so, das das Ruder sich wie eine Haifischflosse biegen kann und somit eine schöne Rundung abgibt durch die ich mir weniger Wiederstand verspreche.
Das Ruder wird dann in Schalenbauweise aus GFK gefertigt und von innen über Ösen mit Seilen angelenkt.

Ist was kompliziert, aber für Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

Gruß,Marcus
Mit freundlichem Gruß
Marcus

Klaus(i)

RCLine User

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18

Sonntag, 13. Dezember 2009, 13:15

Zitat

Original von normalfreak
Ich habe schon lange über eine Möglichkeit nachgedacht ein Profil im Flug zu verändern, und damit meine ich nicht einfach nur wie mit Wölbklappen die Endleiste zu verstellen sondern schon fast eher eine grundlegende Veränderund, wie das gesamte Profil dicker oder dünner zu machen.


Da hätte ich schon eine Idee.
Man nehme einen Flügel und bespanne ihn mit einen dünnen Nylon-Stoff (blau).
An der Nasenleiste wird der Stoff fixiert.
Im hinteren Teil des Flügels ist ein elektrisch angetriebenes Rollo, das den Stoff aufrollen / spannen kann.

An der Stelle der maximalen Wölbung sitzt ein gefederter Zylinder, der den Stoff nach oben spannt. Am Ende sitzt ein dreigeteiltes Profil (rot), das für den "Normalbetrieb" ausgelegt ist.
Lässt das Rollo etwas Stoff ab, drückt der Zylinder das dreiteilige Profil nach oben. Die äußeren Enden des Profils werden durch die Arme nach unten gezogen. --> Der Fügel wird dicker.

Weil das jetzt wahrscheinlich keiner verstanden hat, habe ich mal eine kleine Skizze gemacht.

Vielleicht ist es besser das Rollo nach vorne zu machen und den Stoff hinten zu fixieren. Wollte auch nur das Prinzip aufzeigen.
»Klaus(i)« hat folgendes Bild angehängt:
  • variablesProfil.jpg
-

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »klausi0« (13. Dezember 2009, 13:19)


JTR

RCLine User

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19

Sonntag, 13. Dezember 2009, 23:15

VTOL's sag ich nur.
Youtube spuckt dabei schon brauchbare Sachen aus. Ein für mich sehr interessantes Thema.

http://www.youtube.com/watch?v=ncsINHJBP0k

RCPowers leistet meiner Meinung nach ebenso Pionierarbeit ;).
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20

Montag, 14. Dezember 2009, 10:26

Hallo,

die Betätigung von Rudern aus vielen kleinen Rudern ließe sich doch auch durch Piezo-Quarze realisieren. Spaltfrei und aerodynamisch sauber, Strom ist im Modell eh schon vorhanden. Möglich wäre in diesem Zusammenhang auch eine Verwölbung des gesamten Profils.

Ob und wie sich das realisieren läßt lasse ich mal außen vor. ur mal so als Denkansatz.
Gruß
Jörg

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[SIZE=1]Bell UH1-D mit Uni-Mechanik / Belt CP
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Pitts S1S
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Me 410 B3 (beim Zeichnen)[/SIZE]