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1

Samstag, 26. Dezember 2009, 14:29

Torsionssteuerung für Querruder, welche Drahtdicke?

Hallo zusammen,
ich möchte ein kleines 1m Elektroflugzeug, welches bis max 800g wiegen wird, umbauen.
Halt nen bl rein. Das Teil soll so bis ca 100kmh schnell fliegen.
Für das Querruder ist eine Torsionssteuerung vorgesehen, die ich damals mit 1mm Federstahldraht und Messingröhrchen gebaut habe.
Die Steuerung kommt mir aber weich vor, man kann die Querruder hoch runter federn lassen :( ...ich fürchte, das gibt beim schnellen Flug Ruderflattern und wird ansonsten vielleicht unpräzise.
Was meint ihr, wie stark müßte man so eine Torsionssteuerung auslegen?
Funzt das eventuell so?
Gruss
Cadoma

chemienator

RCLine User

Wohnort: Landkreis OPR (Brandenburg)

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2

Samstag, 26. Dezember 2009, 14:43

Wie Torsionssteuerung?
Du willst die Querruder ansteuern, indem du den Federstahldraht verdrehst und diese Drehung dann die Ruder ansteuert?

Das kannst du vergessen. Damit das so spielarm wird, dass man damit Ruder (speziell bei 100km/h) anlenken kann, soltest du schon ein 6mm Alurohr nehmen.

kauf dir 2 kleine Servos, pack die in die Flächen und gut ist.

hvdh

RCLine User

Wohnort: Rheine

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3

Samstag, 26. Dezember 2009, 18:26

Hallo
die kaufbaren Anlenkungen sind meist aus 2mm Stahldraht, da ist das Gewinde gleich draufgeschnitten..
Wenn alles sauber verklebt ist, (Draht im Ruder) kann das auch recht spielfrei sein.
100km/h ist auch nicht so wahnsinnig viel, ich hab die Anlenkungsart auch schon in Mini-Pylonfliegern gesehen, die deutlich schneller sind.

2 Servos in der Fläche ist natürlich am einfachsten

Hermann

4

Sonntag, 27. Dezember 2009, 09:00

Moin zusammen

2mm Stahldraht ist spielfrei und hält gut , wenn der Draht gut eingeklebt ist hält das auch und dann " federt " auch nichts .

Die Ruderanlenkung dann mit dem gleichen Draht gebaut und an diese dann Kugelpfannen und Kugeln ( z.b. von einem Heli ) .

Pro Querruder ein Servo , selbige in die Fläche gebaut .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »guest100919« (27. Dezember 2009, 09:03)


Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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5

Sonntag, 27. Dezember 2009, 09:47

Ist auch abhängig davon wie lang die Anlenkung ist, wie gross die Ruder etc.

Wenn sie quer durch den halben Flügel geht und der Flieger schnell sein soll würde ich 2mm auch noch als etwas knapp bemessen ansehen, eher 3mm Stahl, oder eben gleich auf noch dickere Röhrchen zurückgreifen.

Flattern ist das eine, das andere ist wieviel Ausschlag noch übrigbleibt wenn etwas Last auf's Ruder kommt.

Paul
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reset-leo

RCLine User

Wohnort: Oberösterreich

Beruf: Softwareentwickler und Scrum Master

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6

Sonntag, 27. Dezember 2009, 11:44

wenn es sich platzmäßig ausgeht würde ich auch 3mm nehmen.

gegen die torsionsanlenkung ist nix einzuwenden. hat sich gut bewehrt zu einer zeit, als servos noch lkw-größe hatten und eine lawine kosteten. außerdem is es aerodynamisch äußerst vorteilhaft!
Alfa Model P51-D - Robbe Super Star - BMI Fieseler Storch - FW 190D (Eigenbau) - COX Micro Corsair - Graupner Nemesis - Blade mSR S300 Scale - Blade nCP X - Blade mCP X
-- und noch einige mehr --


Und in groß: PA-18-150 Super Cub D-ELUK, PA-28-181 Archer III OE-KMV

Heinz Stanek

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Beruf: Steintechniker

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7

Sonntag, 27. Dezember 2009, 11:52

Torsionssteuerung für Querruder, welche Drahtdicke?

Hallo Cadoma,

Du schreibst 1mm Durchmesser war dir zu nachgiebig.

Wenn Du 1,5mm nimmst, hast du die 2,25-fache Festigkeit (Quadrat von 1,5).

Bei 2mm hast du schon die 4-fache.

Jetzt kannst du dir ja selber ein Bild machen

Heinz

8

Montag, 28. Dezember 2009, 09:36

RE: Torsionssteuerung für Querruder, welche Drahtdicke?

Danke für die vielen Antworten.
Ich werde wohl auf 2mm gehen.
Gruss
Cadoma

Gregor2

RCLine User

Wohnort: Allgäu

Beruf: Otoplastiker

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9

Montag, 28. Dezember 2009, 15:25

RE: Torsionssteuerung für Querruder, welche Drahtdicke?

2mm ist schon besser und macht bei 1m Spannweite keine Probleme.
Falls Du 2 Servos einbaust, bei Tiefdeckern empfiehlt es sich von oben anzulenken.

Meine kürzlich erworbene Spit mit 1,1m Spannweite hat auch 2mm als Torsion und das hält und lässt sich nicht verbiegen.
Du verwendest Federstahl, da bist bei 2mm auf der sicheren Seite, kann aber sein das es sich schlecht Löten lässt, auf jeden fall vorher anrauhen und eventuell Lötfett verwenden. Wir haben Federstahl von gekürzten Antennen in der Lehre ohne Ende gehabt, die waren verzinkt und kaum Lötbar. Einfach ausprobieren.

Edit: Hoppla, Tiefdecker natürlich ohne Fahrwerk
Hallo erstmal.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gregor2« (28. Dezember 2009, 15:27)


domi76

RCLine User

Wohnort: daheim

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10

Montag, 28. Dezember 2009, 16:21

Interessant dass es tatsächlich schon eine Generation Modellflieger gibt, die diese Anlenkmethode garnicht kennen, oder zumindest ihr mit Skepsis entgegen treten.

2mm Draht wie käuflich zu erwerben ist vollkommen ausreichend, viele viele Trainermodelle sind damit rumgeflogen und die waren damals gewiss nicht langsam.

p.s.: Beim Ikarus Trainer annodazumal ob die 6,5er oder 10ccm Version war es gar 2mm Eisendraht, oder Schweissdraht, wie auch immer man das nun nennen mag.... 2mm Federstahl kann kaum einer zuhause mit einfachen Mitteln vernünftig biegen, und aus verzweiflung wird er dann meist auch noch heiss gebogen wenn er glüht und dann erst recht schön weich gemacht.....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »domi76« (28. Dezember 2009, 16:23)


Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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11

Montag, 28. Dezember 2009, 16:33

Wobei die Festigkeit meist gar nicht das Problem ist - sondern die Steifigkeit, und die ist bei Federdraht und weicherem Draht gleich.

:w Paul
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