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Dienstag, 29. Dezember 2009, 16:00

Spinner wuchten ?! => "WIE" ???

Hallo !

Die Modelle werden größer ...
Die Motore werden größer ...

und

die Spinner werden größer ...

Da ich ab und zu vom Wuchten des Spinners lese, würde mich interessieren WIE (!!!)
man(n) DAS macht ...

Abgesehen vom flapsigen "...der Spinner ist eh gewuchtet..." konnte ich zu diesem Thema nichts "verwertbares" in Erfahrung bringen.

Andererseits, nehmen die Spinner mittlerweile eine Masse an, bei der "Wuchten" vielleicht nicht ganz unwichtig ist !?

Herzlichen Dank für "zweckdienliche", umsetzbare Hinweise !

LG

Bernhard

.

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Donnerstag, 31. Dezember 2009, 09:11

RE: Spinner wuchten ?! => "WIE" ???

Welchen Spinner benutzt du? Alu oder Plastik?
Ich nehme mal an Alu.... die werden entweder aus dem vollen gedreht oder gegossen und dann nachgearbeitet. Auf jeden fall sind sie auf ner Drehbank bearbeitet worden und dann laufen sie automatisch rund(sollte auf jeden fall mal).
Bei den spinnern die auf der innenseite nicht bearbeitet worden sind, würd ich mir auch gedanken machen übers wuchten...Aber sowas kaufe ich nicht mehr.....

Nun zum wuchten. Ein kumpel von mir hat sich selber mal ein übergroßes "Propellerwuchtgerät" gebaut, wo halt auch große spinner drauf passen. Aber ich glaub er hats weg geworfen, da die neuen Spinner (Alu)alle immer "Rund" waren.
FX 30 2,4GHz,
FF6 2,4GHz
DX6i 2,4GHz

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dgollubits

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3

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 09:33

@FlyingDutchman, alles schön und gut, aber WIE wuchtet man nun Spinner ?

4

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 09:55

Nun ja genau weiß ich es net. Kann dir nur die technik vom Kumpel verraten.

Der hatte ne stange durch den Spinner geschoben (geht nur bei denen, die vorne auch ein loch haben) und dann wie ein Propeller auf einen Übergroßes Propellerwuchtgerät gelegt. Die schwere Seite geht dann wie beim Prop nach unten. Dann weist du wo du wegschleifen mußt.

Wenn du Spinner hast die vorne geschlossen sind, hätt ich ne Idee. Weiß aber net ob das klappt.
Man nehme eine Welle mit gewinde(zum befestigen vom Spinner) auf die welle 2 Keramikkugellager(sind leichtlauf) und stecke das ganze dann in einen Metallblock.

Ich versuch mal ne Skizze zu machen.

Aber was anderes fällt mir net ein ???
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5

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 10:04

Hier die Skizze auf die schnelle. Denke mal man kann erkennen was ich meine.
»FlyingDutchman75« hat folgendes Bild angehängt:
  • Skizze.jpg
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6

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 10:05

Und man könnte dann noch eine Uhr drann machen zum Rundlaufprüfen.
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7

Samstag, 2. Januar 2010, 22:36

"die LÖsung" ...!!!

=> http://www.dubro.com/hobby/documents/files/100908091421.pdf

... habe ich von einem Kollegen bekommen

und

zufällig dieses Gerät ohnehin zu Hause !

LG & vielen Dank für Eure Ideen

Bernhard

8

Sonntag, 3. Januar 2010, 10:29

RE: "die LÖsung" ...!!!

Erzähl dann mal obs auch funktioniert hat. Würde mich interresieren.
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9

Sonntag, 3. Januar 2010, 19:13

Hallo !

Zitat

Erzähl dann mal obs auch funktioniert hat.


Na ja, wird nicht ganz einfach sein.

Denn:
Hatte bis jetzt auch keine (erkennbaren) Probleme mit unwuchtigen Spinnern


Mit der "Spinnermethode" auf diesm Gerät habe ich schon ganz gute Erfahrungen.
Wiege so immer meine kompletten Rotorköpfe aus und lebe glücklich & zufrieden damit :D

LG

Bernhard

.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bkramer« (3. Januar 2010, 19:16)


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Dienstag, 2. Dezember 2014, 07:35

WIEDERBELEBUNG DES ALTEN THREADS.

Hallo Spezialisten. Folgendes Problem bewegt mich zum beleben dieses Threads:

Mein 4S 1600kV Antrieb für den Flieger läuft bei rund 20.000 RPM. Der Motor läuft vibrationsfrei außerhalb des Modells. Wenn ich ihn einbaue, läuft der Motor bis ca. 70% Drehzahl rund (ohne Spinner / Latte / Mitnehmer). Ab dann plötzlich heftige Vibrationen in der Propellerebene, die fast den Rumpf (Elapor) zerstören. Drehzahltest nur möglich, wenn der Flieger an der Cowling gehalten wird, weil hier über die gesamte Länge der Motorträger befestigt ist.

Außerhalb des Modells läuft der Motor auch mit Mitnehmer, Latte und Spinner rund. Ich bin am verzweifeln und sehe hier ein Problem, dem ich physikalisch nichts entgegen zu setzen habe. Die Vibration setzt plötzlich ein bei ca. 70% Drehzahl und wird dann gegen max. Drehzahl kontinuierlich stärker.

Die Motorlagerung ist axial wie radial spielfrei, die Lager laufen störungsfrei. Die Magnete sitzen fest und auch im Motor ist nichts fehlerhaftes erkennbar (Outrunner 1250W, 1600kV).

Einzig Elektronik ist nichts, womit ich fachlich dienen kann und ich frage mich, ob das ein Problem mit der Kommutation sein kann (PWM-Taktfrequenz z.B.). Der Regler ist ein SkyWing 80A.

Für sachdienliche Hinweise, lösungsorientierte Infos und Ideen zu dem ganzen bin ich euch schonmal vorab dankbar.

Klaus.

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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11

Dienstag, 2. Dezember 2014, 08:10

Der Sky Wing 80A funktioniert in der Regel recht gut, ein solcher ist mein Standart Prüfstndregler der Mittlerwiel ein ganz grosse pallete Motoren drehen durfte, sowöhl lastlos auch bis hin zu gnadenloser Überlast für den Regler. Wenn du das Timing im verdacht hast versuche Auto timing.
Die Pwm Frqunz verusacht bei Langamen lastwechsenl oft Ruckartiges beschleunigen also kein gleichmäßiges Folgen des Motors der geforderten Drehzahländeung. Das würde ich mal ausschließen.

20000 u/min sind nicht ohne Ob der rgler da Lastlos ausser Tritt kommt? Das hannst Du nur mit einem hochwertigen Regler im Kreuztest herausbekommen .

Strom Messen! Hast Du ungewöhnlich hohe ströme wenn die Vibrationen auftauchen kanns der Regel sein aber auch der Motor.

Das Längsspiel der Welle /glocke sollte möglichst < 1/10mm sein. Wenn die Glocke von nur leicht von vorne nach hinten und zurück Vibriert macht das in Weiehn rümpfen schon Töne... das Gleiche gilt auch für Propller die Schwingen.



Glocke die nicht 100% zentrisch laufen aber gewuchtet sind können ebenfalls solche Propleme verursachen.
Hier hilft zu Kontrolle motor in Festen Prüfstand einbauen und Am freine ende der Glocke unter Laufbedingungen mit einem CD Marker oder Ahnlichem lamsam annähern bis ein strich ensteht. Its der dann nur ein telstrich und einseitig läuft die Glocke nicht Rund.



Bei Schaumis möchte man meinen das ev. Vibrtionen gedämpft werden , leider ist oft das gegenteil der Fall.In Verbindung mit Kunstoff motorspanten hat es das Thema leider Öfter gegeben .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

12

Dienstag, 2. Dezember 2014, 08:40

Hi lichtl,

das sind doch mal brauchbare Aussagen. Vielen Dank. Also die Regler sind ja von ihrem Drehzahlvermögen meist >200.000 RPM typisiert. Da sollte es bei 1/10 keine Probleme geben dürfen. Deine Aussagen zum SkyWing sind hoffnungsfördernd :) Der max. Strom mit 8x10" liegt gem. Rechnung bei ~65A, da sollte es keine Probleme geben. Zumal die Vibrationen auch mit nackter Welle auftreten. Eine Resonanzfrequenz schließe ich auch aus, da der Rumpf niemals in dieser Höhe in Resonanz geraten kann. Er ist ja nicht aus Glas ;)

Das Axialspiel werde ich mal versuchen zu messen. Die Idee mit dem Rundlauf des Rotors / der Glocke (Marker) werde ich ebenfalls mal prüfen. Ich werd da wohl auf eine Reißnadel zurückgreifen. Ist etwas präziser... Die Motorwelle selbst lässt sich nicht wirklich prüfen, da der gesamte Wellenbereich außen mit einer flachen Fräsung versehen ist (blöde Konstruktion lieber Hersteller!).

Ruckartige Lastwechsel kann ich ausschließen, der Motor macht ansich, was er soll in der Beziehung. PWM werd ich mal auf automatisch programmieren, derzeit nutze ich das Werssetting und habe den Regler noch nicht selbst programmiert.

Vielen Dank für deine Hilfe erst mal. Großartiger Input für mich.

Klaus

13

Dienstag, 2. Dezember 2014, 11:26

So. Motor Rundlauf gechecked. Läuft bis auf minimal rund. Also nix, was mich jetzt beunruhigt. Auch vibriert auf der Werkbank garnix. Also minimal, nichts was dramatisch wäre. Im Modell wieder eingebaut war der Motor ohne alles i.O. und ohne Vibrationsbefund. Folglich diesmal eine 8x8E Latte von APC montiert (mal eine andere zum Test) und siehe da, es war i.O. Leichte Vibrationen. Dann gleich nochmal hochgefahren und ähem what? Es war das alte Bild.

Ich versteh es nicht. In einem anderen Thread meinte ein Teilnehmer, es könne mit Regler / Motor zu tun haben, z.B. ein ausgefallenes Feld oder eine Reglerschwäche. Also langsam denke ich auch in diese Richtung, denn bei Unwucht sollte laut Mechanik eigentlich a) alles reproduzierbar sein und b) eine Schwingung langsam zunehmen. Ausgenommen der Resonanzfall natürlich.

Im jetzt getesteten Fall käme der Regler jetzt also nicht lastlos sondern unter Last aus dem Tritt...

BIG QUESTIONMARK IN MY HEAD SALAD!

Gun_Shy

RCLine User

Wohnort: Frankfurt

Beruf: Cold Call Spezialist im B2B

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14

Dienstag, 2. Dezember 2014, 11:43

Fals möglich teste die einzelnen komponenten mit anderen
also regler und modell mit anderem motor
selber motor mit anderm regler und dann noch selber regler und motor in anderem modell sofern vorhanden .dadurch solltest du den übeltater finden können.
check mal den motor spant auf harrrisse.
Hangar
T Rex 250 Pro / Turnbuckels / GR12 rx
HK 450 Pro TT Gps,Control 45 T.Turnbuckels Savöx 1x264 3x263 Scorpion HK II 2221-8 GR 16 RX
DHC 2 Beaver, GR 12 ,Vario,Sound Modul Sternmotor,Beleuchtet Floatplane 152 cm
Cessna 182 Sky Lane GR12+3xG+A3+Vario +Akku überwachung 160 cm
Piper Super Cup Spektrum 4e 120cm
E Flite Clipped Wing J 3 Cub 250 GR12+3xG+A3+Vario,Voltage modul 78 cm
FMS Piper J3 Cub mit GR12+3xG+A3+Vario,Voltage modul 1068 mm Spw
TX Graupner MX12/Spektrum 4e
Sim Phoenix ,ver 5,5

lichtl

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Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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15

Dienstag, 2. Dezember 2014, 12:20

Wenn Du im Modell hinkommst..... drücke mal entwerder vorne oder hinten mit einem leicht gefetteten Metallstück auf die Welle Dabei auf die Finger aufpassen.

Ein Zu weicher oder weich gelagertetr Motorspant kann einen Höllenlärm machen. Wo sich der in Resonaz einschwingt kann von uns eh niemand sagen, aber das Proplem hast auf jeden Fall.
Wenn du schon messwerkzeug hatst versuch auch mal anderes Timing Low middel high gehen auf jeden Fall. Strom dabei messen um nichts zu zeschiessen kurzfristig gehen schon mal 50% mehr strom.


Die 200000 rpm kann meim Prüfstandregler gut, an 2 Poligen innläufern bringt der immer ein Par umdrehungen mehr als Kontronik Hacker Jeti etc.
Das hat aber nur bedingt mit der Endrzahl an deinem Motor zu tun.

Motoren haben eine ne Drehfeldkonstente abhänging von Polzahl, Wicklung Magneten Bauform etc und die ist immer deutlich niedriger als die Max Feldumdrehungen des Regler. Daher auch die Kv Konstante bei Dir 1600Kv.Das Thema wird Hier ganz gut behandelt KV - was ist das nun wirklich ?

Um nicht weiterhin Rätsel zu Rten wären mal Fotos vom Modell ,Spant etc ganz nett und auch um welchen Motor es sich handelt.
Ein Video mit Ton wäre der Hammer .

Ein Lager das nicht Mitkommt .... ist auch nicht auszuschlißen, die Ursachensuche suche belibt müßig. :puke:

Es ist Lieder so das das Scheingeverhlten igrendwelcher Bautiele am Motor unter last volkommen andert ist als Im leerlauf. Die Glocke wird mit höheren Drehmomenten belastet und der Anker auch.
Und jetzt wo ichs geschrieben habe Motor öfnnen und Tetsten n ob der Anker fest auf den Stiel sitzt. :dumm:
Wenn der Anker unter last zu "zappeln" beginnt hast Du auch so ein Problem und nach kuzer betreibsdauer dann ein Größeres weil die Leitungen mechnisch belastet werden und Durchscheuern .

Viel Spaß und noch Mher geduld auf Deiner Fehlersuche .

Und... immer auf die Finger und Unherligende werkzuge etc aufpassen , bei solchen Testreihen wird man irgendwann so abgelenkt das man irgedwas Übersieht . ;) Da hab ich Erfahrung, die Finger warens nicht .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

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Dienstag, 2. Dezember 2014, 19:34

Hi lichtl.

Nice post!!!

Also: Ich habe gerade vor dem Lesen deines Posts den Regler komplett durch programmiert. Mit der Testlatte und ohne Spinner und gedöhns scheint sich die Sache etwas verbessert zu haben. Den Skywing hab ich auf 16kHz und die Einstellung für HighRev Motoren gestellt. Gleich noch Throttle und Brake eingestellt, tut hier aber nix zur Sache. Also die "Resonanz" im Drehzahlband ist nicht mehr zu spüren und derzeit (ich habe alles einfach drauf geschraubt...) sieht es nach einer reproduzierbaren Unwucht aus. Der begegne ich jetzt mal und schau nochmal peinlichst auf die Latte und den Mitnehmer. Wie gesagt habe ich eine ganz leichte Unrundheit an der Glocke festgestellt, die ist aber minimalst. Messwerkzeug hab ich übrigens nicht. Wäre ein Akt an sowas zu kommen. Leider. Die Welle und die Glocke sitzen axial spielfrei und drehen sauber. Keine Befunde an der Stelle am Motor. Auch nach dem Kurzbetrieb wird da nix heiß oder quietscht und deutet auf Lagerschaden hin. Auseinandernehmen? Hm... im Notfall.

Der Spant ist i.O. und sitzt. Da ist alles in bester Ordnung. Das mit von vorne auf die Welle drücken lass ich mal lieber. In dem Drehzahlbereich in dem mich das Ergebnis interessiert, hab ich A-N-G-S-T :D

Also wenn da bald nichts besser wird, mach ich ein Video mit Ton von einem Drehzahltest. Ich kann ja mal versuchen, Geräusch und Knüppelposition zu kombinieren.

Morgen (Kind schläft) werde ich noch einmal ohne Latte den blanken Motor testen, dann seh ich ja ob nun was besser ist. Ich hoffe es. Der Regler war auf 8 kHz und 6-Pol Motoren. Mit 3S war´s nach dem Programmieren gut bis sehr gut.

So nun zum Flieger: Es geht um den MPX Dogfighter und der Motor ist ein Aeolian 1600kV. Regler Skywing 80A und ein Zippy 4S 30C. Alles gehorcht einem GR-16 von Graupner.

So far, many thanks.
Klaus.