Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Bruch_pilot

RCLine Neu User

  • »Bruch_pilot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Sinsheim

Beruf: BastelWastel

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:16

Easy Glider Pro nicht steuerbar!

Habe folgendes Problem,
bin im besitz eines "Easy Glider Pro Tuning" blablabla....
Im normalflug, segelflug und steigflug funktioniert alles allererste Sahne,nur:

Wenn ich auf höhe bin,vollgas gebe und in einen 40 grad sturzflug übergehe,kann
ich ihn bei vollem tempo nicht mehr steuern und er rollt nach rechts unten weg!!!

Habe die querruder schon mit gescheiten scharnieren aufgerüstet,aber keine besserung!
Hat jemand eine Idee oder ähnliche probleme?



??? ??? ??? ??? ???

Easygliderer

RCLine User

Wohnort: Bayern, Nähe Passau

  • Nachricht senden

2

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:21

der Easyglider ist kein Pylonmodell. Schneller als etwa 70km/h und er ist nicht mehr steuerbar. So schauts aus. Es ist eben ein Segler.

Bruch_pilot

RCLine Neu User

  • »Bruch_pilot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Sinsheim

Beruf: BastelWastel

  • Nachricht senden

3

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:26

Kann man dem abhilfe schaffen!
und warun reagiert er nicht mehr?

Easygliderer

RCLine User

Wohnort: Bayern, Nähe Passau

  • Nachricht senden

4

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:48

nein, die Querruder haben keine Wirkung mehr und der Vogel verbiegt sich zu stark. Willst du schneller fliegen empfehle ich hier mal den Blizzard.

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

  • Nachricht senden

5

Mittwoch, 10. Februar 2010, 11:54

Zitat

vollgas gebe und in einen 40 grad sturzflug übergehe,

Für sowas musst du dir ein anderes Modell suchen, etwas stabileres und mit stärkeren Servos in den Flächen.
Gruss Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen N.« (10. Februar 2010, 11:54)


cerker

RCLine User

Wohnort: Hochhheim (Raum Frankfurt/M.)

Beruf: Student

  • Nachricht senden

6

Mittwoch, 10. Februar 2010, 12:39

Die Ursache dieses Effekts würde mich z.B. aber dennoch interessieren.. nicht das ich sowas vorhätte, ich hab mir zwar einen Easyglider (ohne Pro) bestellt und der wird die Tage ankommen, aber ich hab den gerade genommen weil er eben nix zum heizen ist, weshalb ich den auch nicht wie üblich krankhaft übermotorisieren werden (was nicht heisst das ich den Standardantrieb nicht irgendwann tausche .. aber ballistische Flugeigenschaften sind nicht mein Ding)

Mich interessieren einfach die aerodynamischen Effekte, die hier Ursache sind. Oder sind es einfach nur zu große Ruderkräfte die die (1.5kg Klasse) QR-Servos überfordern?

Ich habe eben gerne eine theoretische Basis, die hilft doch wenn etwas seltsames passiert ...

Gruß,
Christian

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

7

Mittwoch, 10. Februar 2010, 13:53

Zitat

Original von cerker
Die Ursache dieses Effekts würde mich z.B. aber dennoch interessieren..
Gruß,
Christian
Da gibt es mehrere Faktoren, die da eine Rolle spielen:

- Zum einen ist es die aerodynamische Auslegung des Flugzeuges, wobei das wichtigste Merkmal das Tragflächenprofil ist. ES gibt Profile, die bei niedrigen Geschwindigkeiten gut tragen, einen guten Gleitwinkel haben usw., die aber bei Schnellflug eher ungünstig sind, die bremsen dann gewissermassen das Flugzeug durch zu hohen Widerstand ab. Eine Eigenschaft, die beim Easy-Glider durchaus gewollt ist. Missachtet man diese kritische Grenze durch "anstechen", womöglich noch mit Motorunterstützung, dann wird der Widerstand so groß, dass jegliche Strömung abreißt, es gibt dann nur noch Wirbel, die die Tragfläche irgendwohin zerren, wo man gar nicht hin will. Wenn am Tragflügel aber keine Strömung mehr anliegt, so sind auch die Querruder wirkungslos, da kannst du ruhig die Steuerflächen vergrößern oder stärkere Servos einbauen, das hat keinen Zweck.
Dieses Überschreiten der "Konstruktionsgeschwindigkeit" eines Flugzeuges kann sogar so weit gehen, dass der Flügel in der Luft zerrissen wird, das habe ich mal live gesehen, war ein Graupner-Motorsegler, ich glaube, das Ding hieß "Fournier" oder so in Styro-Balsabeplankungsbauweise und der Pilot hatte natürlich einen zu starken Motor eingebaut und gab im Sturzflug Vollgas. Plötzlich begannen die ja an sich steifen Flächen in sich zu flattern (sah ulkig aus) und dann hat es sie zerrissen - unten kamen nur noch ganz kleine Styroschnitzelchen an, das war sehr spektakulär.

- Zum anderen gibt es Profile, die eher zum Schnellflug geeignet sind, da liegt dann auch noch die Strömung korrekt an, wenn man damit sehr schnell fliegt (aktuelle "Dynamic Soaring" Modelle erreichen weit über 400 km/h! und sind dann noch einwandfrei steuerbar - sofern der Pilot es kann :D). Nachteil dieser Schnellflugprofile sind die nicht so guten Langsamflugeigenschaften: Da reißt dann wieder die Strömung ab, wenn eine bestimmte Mindestgeschwindigkeit unterschritten wird, mit dem gleichen Resultat, wie beim zu schnell geflogenen Langsamflieger = Keine Ruderwirkung = keine Kontrolle = Absturz.

Im Allgemeinen sind langsame Profile eher dick und schnelle Profile eher dünn im Querschnitt.

- Ein anderer Faktor, der die mögliche und sichere Höchstgeschwindigkeit eines Flugzeuges bestimmt, ist die mechanische Stabilität eben dieses Flugzeuges - wenn man ein für langsame Geschwindigkeiten konstruiertes Flugzeug zu schnell "um die Ecken fetzt", kann allein schon ein einziges solches Manöver dieses Flugzeug auseinanderreißen, weil es eben für solcherart Belastung nicht gebaut ist.

Es empfiehlt sich also, jedes Flugzeug auch nur dafür einzusetzen, wofür es ursprünglich gebaut und konstruiert wurde, denn der Konstrukteur hat sich bei der Festlegung von Tragflächenprofil und sonstiger Konstruktion schon etwas gedacht.

Will man z. B. den Easy-Glider wesentlich schneller fliegen, als für den Bereich, wo er für vorgesehen ist, so kommt man nicht umhin, andere Tragflügel mit anderen, dünnerem Profil einzusetzen und diese dann auch durch CFK-Holme z. B. zu verstärken. Ein Weglassen der Tragflächenendknicke wäre dann eine weitere Massnahme. Erst dann könnte man auch mit dem Easy-Glider sehr viel schneller fliegen, aber dann wäre das ja kein Easy-Glider mehr, damit hätte man einen ganz anderen Flieger.

Grüße
Udo

cerker

RCLine User

Wohnort: Hochhheim (Raum Frankfurt/M.)

Beruf: Student

  • Nachricht senden

8

Mittwoch, 10. Februar 2010, 14:02

Danke .. in dieser Richtung habe ich vermutet .. siehe ballistisches Flugverhalten ..

"- Ein anderer Faktor, der die mögliche und sichere Höchstgeschwindigkeit eines Flugzeuges bestimmt, ist die mechanische Stabilität eben dieses Flugzeuges - wenn man ein für langsame Geschwindigkeiten konstruiertes Flugzeug zu schnell "um die Ecken fetzt", kann allein schon ein einziges solches Manöver dieses Flugzeug auseinanderreißen, weil es eben für solcherart Belastung nicht gebaut ist."

Das habe ich mal bei einem Twinstar wo für eine Reparatur das Höhenleitwerk nur Stumpf angeklebt wurde erlebt .. in einer engen Kurve ist eine Seite abgerissen, was zu einer rasanten Rolle in den Boden führte .. erkennbar war das lediglich daran, das es 2mal geknallt hat ...

Gruß,Christian

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 10. Februar 2010, 15:24

Herzlichen Glückwunsch, Du bist an der Leistungsgrenze Deiner Schaumwaffel angelangt und willst jetzt Deinen ersten Voll-GFK Segler für mehr Spass :-)
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

Adlers83

RCLine User

Wohnort: Berlin

Beruf: -

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 10. Februar 2010, 16:27

Ich hatte den Easy Glider PRO auch mal und habe ihn gleich vor dem Erstflug mit Gfk Stäben in den Flächen und in den Rudern verstärkt. Ob es viel gebracht hat, kann ich nicht sagen, da ich ihn nur so geflogen bin. Dennoch war es nicht ausreichend. Schuld daran, warum er sich bei zu hohen Geschwindigkeiten nicht mehr steuern lässt, sind nicht die Servos, sondern das Material. Es ist einfach zu weich und verwindet sich. d.h. die Querruder geben einfach nach und halen dem Luftstrom nicht stand.

11

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:02

Zitat

Original von udo260452
...Missachtet man diese kritische Grenze durch "anstechen", womöglich noch mit Motorunterstützung, dann wird der Widerstand so groß, dass jegliche Strömung abreißt, es gibt dann nur noch Wirbel, die die Tragfläche irgendwohin zerren, wo man gar nicht hin will. ...


Um Gottes Willen, was werden hier für wilde Theorien erfunden!

Das stimmt natürlich nicht. Die Strömung reißt nicht ab. Dafür wäre der Anstellwinlkel nicht gegeben. Der Widerstand wächst ganz sicher, übrigens auch der Auftrieb, und das nicht unerheblich. Wie schon gesagt wurde, verwindet sich bei diesen Kräften die Tragfläche oder die Servos haben nicht genug Kraft.

Aber generell ist das Verhalten des Piloten ungefähr so, als ob man mit dem neuen Auto einfach mal mit 30 km/h gegen eine Wand fährt. Fazit: Man muß nichts von Aerodynamik und Flugzeugtechnik wissen, um Modelle erfolgreich zu steuern. Es wäre aber hilfreich, die Konsequenzen des Überschreitens von Grenzen zu erkennen.

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

SaschaB

RCLine User

Wohnort: Rhein Pfalz Kreis

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:14

bei meinem habe ich auf Quer etwas Seite gemischt und die Querruderanlenkungen Servoseitig innen, und an den Ruderhörnern außen eingehängt, damit die Servos mehr Kraft haben. Das Seitenruder reagiert bei hohen Geschwindigkeiten deutlich besser als die Querruder.
Seither kann ich auch im Sturzflug steuern.

Gruß Sascha

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 10. Februar 2010, 18:44

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Das stimmt natürlich nicht. Die Strömung reißt nicht ab. Dafür wäre der Anstellwinlkel nicht gegeben. Der Widerstand wächst ganz sicher, übrigens auch der Auftrieb, und das nicht unerheblich. Wie schon gesagt wurde, verwindet sich bei diesen Kräften die Tragfläche oder die Servos haben nicht genug Kraft.
Gruß,
Günther
Teilweise hast du recht, die Strömung reißt ganz bestimmt nicht komplett ab, aber sie liegt eben da nicht mehr an, wo es darauf ankommt: An den Ruderflächen. Da sind dann nur noch Wirbel und die Ruderflächen werden dann wirkungslos. Bevor es so weit ist, kommt es, wie du schon richtig geschrieben hast, zu Verwindungen, zuerst in den Ruderflächen und dann auch noch im Tragflügel selbst, die ein Steuern sehr erschweren bis unmöglich machen. Hinzu kommt natürlich, dass die Servos -es sind beim Easy-Glider ja nicht die allerstärksten Servos eingebaut- nicht mehr die Kraft haben, gegen den enormen Ruderdruck anzukämpfen.

Zitat

Aber generell ist das Verhalten des Piloten ungefähr so, als ob man mit dem neuen Auto einfach mal mit 30 km/h gegen eine Wand fährt.
Ein seltsamer Vergleich: Während eine Wand in der Regel nicht nachgibt, wächst zwar beim Flugzeug mit zunehmender Geschwindigkeit der Luftwiderstand an, die Luft bleibt aber immer komprimierbar.

Zitat

Es wäre aber hilfreich, die Konsequenzen des Überschreitens von Grenzen zu erkennen.
Da stimme ich dir zu.

Grüße
Udo

Bruch_pilot

RCLine Neu User

  • »Bruch_pilot« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Sinsheim

Beruf: BastelWastel

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:34

Danke für die umfangreichen und aufschlüssigen Antworten,muß ich mich wohl mit abfinden das der EGE halt
doch nur ein schöner guter Motorsegler ist!!!

Tja, dann muß halt doch der Blizzard her,aber mit stärkeren servos! :D :D :D
Wusch und weg!!

THX

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 10. Februar 2010, 21:29

Hallo,

Zitat

Die Ursache dieses Effekts würde mich z.B. aber dennoch interessieren..


Bei dem beobachteten Effekt handelt es sich wahrscheinlich um die sog. "Ruderwirkungsumkehr", die bei einem torsionsweichen Flügel bei zu hohen Fluggeschwindigkeiten bzw. zu hohen Luftkräften auftritt. Der Effekt ist (vielleicht besser gesagt war früher) auch bei manntragenden Flugzeugen bekannt.

Da passiert Folgendes:
Angenommen, das Querruder wird für Rechtsrollen nach oben ausgeschlagen (man will weniger Auftrieb am rechten Flügel); dann drückt die "Scharnier-Lagerkraft" den Flügel an der Scharnierstelle nach unten, und er verdreht sich. Und das so, daß sich sein Anstellwinkel vergrößert. Dadurch steigt der Auftrieb am rechten Flügel: Genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich haben wollte.

Der Effekt kann -je nach Umständen- unterschiedliche Formen annehmen: In der harmlosesten Form wird nur die Querruderwirkung vermindert; in der "nächsthöheren Stufe" wird die Querruderwirkung ungefähr kompensiert und das Ruder ist unwirksam, und in der Maximalform kehrt sich die Ruderwirkung sogar um.
Die Geschichte ist "brandgefährlich" und kann auch zum Flügel-/Ruderflattern mit Flügelbruch führen.

Abhilfe ist nur durch einen torsionssteiferen Flügel oder durch Vermeiden von zu hohen Fluggeschwindigkeiten möglich.

Das heißt hier:
Mit einem EG macht man keine 40°-Sturzflüge mit laufendem Motor. Dafür ist dieses Modell nicht konstruiert.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (10. Februar 2010, 21:31)


Pic Killer

RCLine User

Wohnort: Dorsten

Beruf: Werkstoffprüfer

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 10. Februar 2010, 22:43

Ich hatte mal letztes Jahr eine Videokamera auf Juniors EG geschnallt. Blickrichtung war gen Randbogen.
Bei höheren Geschwindigkeiten, bewegt sich das Ruder nur noch in Nähe des Anlenkpunktes.
Schaumwaffeln sind halt klasse für Einsteiger, für alle anderen gibt es besseres,mit ordentlicher Flugleistung, oder man übertreibt es halt nicht.. :shy:

Ein steiferes Ruder könnte helfen,sofern der weiche Flügel da nicht gegen arbeitet.

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

17

Mittwoch, 10. Februar 2010, 23:30

Hi,

derselbe Effekt ist noch zu WW2-Zeiten beim einen oder andern Flugzeugtyp während der Flugerprobung am Höhenleitwerk aufgetreten.

Etwa so:
Das Flugzeug wird bei den Tests absichtlich in einen Bahnneigungsflug gebracht und wird dabei zu schnell; es tritt z.B. "Leitwerksschütteln" auf. Jetzt "zieht" der Pilot, aber durch zu weiche Hltw-Struktur tritt Ruderwirkungsumkehr auf, der Vogel wird noch schneller...
Wenn jetzt der Pilot nicht sofort das Gas rausnimmt und entgegen seinen gelernten Reflexen erstmal (kurz) drückt, ist das Flugzeug verloren. Es hat auch Fälle gegeben, in denen sich dann das ganze Leitwerk verabschiedet hat...

Das darf man aber nicht mit Kompressibilitäts (Machzahl) -Effekten verwechseln, die eine ganz andere Ursache, aber gleiche Wirkung haben.

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (10. Februar 2010, 23:39)


18

Freitag, 12. Februar 2010, 10:50

Zitat

Original von udo260452
Während eine Wand in der Regel nicht nachgibt, wächst zwar beim Flugzeug mit zunehmender Geschwindigkeit der Luftwiderstand an, die Luft bleibt aber immer komprimierbar.

Grüße
Udo


Das ist nicht richtig. Luft wird unterhalb von 400 km/h nicht komprimiert. Das aber nur zum Thema Strömungslehre.

Der Vergleich sollte verdeutlichen, dass schon der Versuch, einen Easy Glider mit getuntem Antrieb bei Vollgas und 45° Bahnneigung ungefähr einer bewußten Kollision eines Autos mit einer Mauer gleichkommt. In beiden Fällen muss ich davon ausgehen, dass Schäden zurückbleiben.

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

  • Nachricht senden

19

Freitag, 12. Februar 2010, 11:53

der EG ist kein hottie

und siene ruderzüge ja genau das von höhenruder sin doch sehr "windig" ausgelgt

das sich die schaumquerruder bei höhern geschwindikeiten und blasbildung an den flächen auch verwinden sollte auch klar sein

Dem letzen EG den ich im anstech flug bei vollgas gesehen hab hat gerade noch das abfangen mit heftig drücken geschafft.

nach der rückenlandung war der bowdenzug vom höhenruder deformiert .

Alles was meine vorschreiber hier geschriben haben ist auch möglich.

was ich noch in betrcht ziehe ist ein strömungsabriss am höhenleitwerk.......
selbiges ist ja recht dick und kurz !

meine empfehlung MACH SOWAS NICHT die göttin der aviatik wird sich sonst dien EG hohlen!
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

20

Freitag, 12. Februar 2010, 15:05

RE: der EG ist kein hottie

Wie schon Johannes der alte Frickler bemerkt hat:

09.09 Nach knapp 9 Monaten und 40 Flugstunden wurden mir die Elapor Ruder zu weich. Bei Vollgas war kaum noch Ruderwirkung da. Habe Quer und Höhe nun gegen Balsaruder getauscht, bringt eine deutliche Verbesserung.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nachzulesen auf : http://der-frickler.net/modellbau/planes/egp

Grüße, Frickelkopp...

(der auch noch "weiche" Ruder hat.....)
"Der Mensch ist das einzige Wesen, das im Fliegen eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann.“

Hangar:
Easyglider Pro 670 W Brushless
Germania 3D
Zackspeed Nuri
Corsair HK
ME109 Parkzone
MPX Gemini
Twister 3D Storm Heli
450 PRO