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(Jo)Hannes

RCLine User

Wohnort: Trier

Beruf: Dipl. Inf.

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21

Freitag, 12. Februar 2010, 23:50

Tja, auch wenn die Ruder jetzt aus Balsa sind ist bei Voll-Speed noch etwas wenig Ruderwirkung da, da bräuchte man wohl stärkere Servos...beim nächsten vieleicht...
Baubeschreibungen und Fotos meiner Modelle unter http://www.der-frickler.net

22

Samstag, 13. Februar 2010, 14:32

Hast du den Blizzard schon Bestellt?
Habe ihn auch und kann dir sagen, dass auch dieser nicht ganz vollgas fest ist, weil die Flügel recht schnell beginnen zu flattern.
Wenn du wirklich einen Flieger willst der so schnell ist, würde ich lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und einen voll Gfk/Cfk Hotliner nehmen. :ok:
Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin - aber ohne Bier und Rauch, stirbt die andre Hälfte auch.

normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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23

Samstag, 13. Februar 2010, 17:00

Zitat

Original von stefan 94
Hast du den Blizzard schon Bestellt?
Habe ihn auch und kann dir sagen, dass auch dieser nicht ganz vollgas fest ist, weil die Flügel recht schnell beginnen zu flattern.
Wenn du wirklich einen Flieger willst der so schnell ist, würde ich lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und einen voll Gfk/Cfk Hotliner nehmen. :ok:


Oder man nimmt sich ein, zwei Stunden Zeit und legt ne schöne Lage GFK über die Flächen, damit sollte auch das Flattern unterbunden werden..;)

Aber an sich stimmts schon, wenn man ordentlich heizen will muss man ordentlich investieren oder man zahlt ordentlich Leergeld^^


Gruß,Marcus
Mit freundlichem Gruß
Marcus

(Jo)Hannes

RCLine User

Wohnort: Trier

Beruf: Dipl. Inf.

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24

Samstag, 13. Februar 2010, 17:49

Ach mir gehts weniger ums heizen bem EG-Pro, ist einfach nett mal für 5sec. Gas zu geben und dann wieder Höhe abturnen zu können. So kann man auch mit 3,5min Akkulaufzeit schon ganz schön lange fliegen...
Baubeschreibungen und Fotos meiner Modelle unter http://www.der-frickler.net

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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25

Samstag, 13. Februar 2010, 19:55

Zitat

Original von normalfreak

Zitat

Original von stefan 94
Hast du den Blizzard schon Bestellt?
Habe ihn auch und kann dir sagen, dass auch dieser nicht ganz vollgas fest ist, weil die Flügel recht schnell beginnen zu flattern.
Wenn du wirklich einen Flieger willst der so schnell ist, würde ich lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und einen voll Gfk/Cfk Hotliner nehmen. :ok:


Oder man nimmt sich ein, zwei Stunden Zeit und legt ne schöne Lage GFK über die Flächen, damit sollte auch das Flattern unterbunden werden..;)


Hallo,
an sich ne gute Idee, funktioniert nur leider nicht. Ich habe schon mal ein paar Lagen Glasgewebe auf ein Modell aus einem ähnlichen Material laminiert (Carson Eurofighter). Das Laminieren an sich geht noch ganz gut. Das Problem ist nur, dass das Harz vom Material abgestoßen wird (es war R&G Laminierharz, also eigentlich recht gute Qualität). Oder anders ausgedrückt: Es sieht zwar ganz nett aus, hält aber nichts. Besser (aber nicht wirklich gut) geht es mit dünnflüssigem Sekundenkleber, aber für so große Flächen ist das wohl auch eher keine Option...

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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26

Montag, 15. Februar 2010, 13:25

Zitat

Original von der_rote_baron

Zitat

Original von normalfreak

Zitat

Original von stefan 94
Hast du den Blizzard schon Bestellt?
Habe ihn auch und kann dir sagen, dass auch dieser nicht ganz vollgas fest ist, weil die Flügel recht schnell beginnen zu flattern.
Wenn du wirklich einen Flieger willst der so schnell ist, würde ich lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen und einen voll Gfk/Cfk Hotliner nehmen. :ok:


Oder man nimmt sich ein, zwei Stunden Zeit und legt ne schöne Lage GFK über die Flächen, damit sollte auch das Flattern unterbunden werden..;)


Hallo,
an sich ne gute Idee, funktioniert nur leider nicht. Ich habe schon mal ein paar Lagen Glasgewebe auf ein Modell aus einem ähnlichen Material laminiert (Carson Eurofighter). Das Laminieren an sich geht noch ganz gut. Das Problem ist nur, dass das Harz vom Material abgestoßen wird (es war R&G Laminierharz, also eigentlich recht gute Qualität). Oder anders ausgedrückt: Es sieht zwar ganz nett aus, hält aber nichts. Besser (aber nicht wirklich gut) geht es mit dünnflüssigem Sekundenkleber, aber für so große Flächen ist das wohl auch eher keine Option...

mfg Der Baron


lol, ich hab mir auch was auf den Eurofighter geharzt, klappt aber mit leichtem anrauhen vorher wunderbar und da hat sich auch nie was gelöst...
Ich benutze das Epoxydharz L, der Hersteller ist mir aber unbekannt.
Also mit 80er bis 150er Schleifpapier sollte man schon anrauhen ,da die obere Schicht die wie du schon sagtest das Harz nicht aufnimmt ,durchdrungen wird und das Harz in das Material einziehen kann.

Dann hält das auch:ok:


Gruß,Macus
Mit freundlichem Gruß
Marcus

der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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27

Montag, 15. Februar 2010, 13:29

Hast du da auch mal versucht, das Gewebe an den Ecken wieder ein wenig abzupopeln? Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber ich würde fast behaupten, dass wir das Zeug damals auch etwas angeschliffen haben...

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

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udo260452

RCLine User

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28

Montag, 15. Februar 2010, 18:02

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Das ist nicht richtig. Luft wird unterhalb von 400 km/h nicht komprimiert. Das aber nur zum Thema Strömungslehre.
Gruß,
Günther
Nun ja, ich weiß ja nicht, wo du dein Wissen herhast, aber wenn ich Luft auf mein Fahrradreifen pumpe, werde ich wohl die 400 km/h nicht ganz erreichen, trotzdem stelle ich da eine gewisse Komprimierbarkeit der Luft fest.

Grüße
Udo

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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29

Montag, 15. Februar 2010, 19:15

Udo,

daß man Luft bis zu ca. 400 km/h als inkompressibel ansehen kann, hat nichts mit der Kompressibilität an sich zu tun, ist also sprachlich nicht korrekt.

Vielmehr ist es so, daß die in der Strömung auch im ungünstigsten Fall auftretenden Druckänderungen so gering sind, daß die zugehörigen Volumenänderungen vernachlässigbar gering sind. Die Luft verhält sich dann genauso wie z.B. (das an sich schon inkompressible) Wasser.

Diese Erkenntnis ist eine der Grundlagen der ganzen "inkompressiblen Strömungslehre". Studis lernen das im ersten Semester Strömungslehre.

Ab etwa 400 km/h geht´s gaaanz langsam los mit den Kompressibilitäts-Einflüssen, richtig von Bedeutung wird´s ab ca. 600-700km/h. Man muß dann auch drandenken, daß oft bei Strömungen lokale Übergeschwindigkeiten (z.B. auf der Profiloberseite) auftreten, und dort kann dann Schallgeschwindigkeit erreicht werden (nennt sich dann "kritische Machzahl" des Profils).

Alles wie üblich vereinfacht gesagt...


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (15. Februar 2010, 19:16)


Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

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30

Montag, 15. Februar 2010, 19:52

Zitat

Original von Bruch_pilot
Tja, dann muß halt doch der Blizzard her,aber mit stärkeren servos! :D :D :D
Wusch und weg!!
THX


Den würd ich mir verkneifen wenn Du richtig heizen willst. Da musste dann wieder verstärken und Tapen und wasweisich. Dann lieber nen Bandit von FVK oder sowas. Da haste dann nen gescheiten Hotliner.

Nichts gegen Schaumwaffeln, aber irgendwann entwächst man denen halt ;.)
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

31

Dienstag, 16. Februar 2010, 12:49

Zitat

Original von udo260452

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Das ist nicht richtig. Luft wird unterhalb von 400 km/h nicht komprimiert. Das aber nur zum Thema Strömungslehre.
Gruß,
Günther
Nun ja, ich weiß ja nicht, wo du dein Wissen herhast, aber wenn ich Luft auf mein Fahrradreifen pumpe, werde ich wohl die 400 km/h nicht ganz erreichen, trotzdem stelle ich da eine gewisse Komprimierbarkeit der Luft fest.

Grüße
Udo


Helmut hat nun wissenschaftlich korrekt erklärt, dass sich Luftströmungen unterhalb 400 km/h inkrompessibel verhalten.

Woher ich mein Wissen habe? Ich habe ebenfalls an der RWTH Aachen mein Diplom gemacht und dazu gehörte auch Strömungslehre. Außerdem bin ich Segelfluglehrer und unterrichte auch in der Theorie Aerodynamik.

Übrigens ist Dein Vergleich mit dem Fahradschlauch total irreführend, weil die Luft im Schlauch nicht strömt.

Gruß,
Günther
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

udo260452

RCLine User

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Beruf: Pensionär

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32

Dienstag, 16. Februar 2010, 13:05

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Übrigens ist Dein Vergleich mit dem Fahradschlauch total irreführend, weil die Luft im Schlauch nicht strömt.
Gruß,
Günther
Komisch, wie geht denn die Luft in den Reifen rein, wenn ich pumpe? Nach deiner Aussage strömt die doch dann nicht, kann also auch nicht in den Reifen strömen. Muss die Physik neu erfunden werden?

Unser Disput um dieses Thema begann doch damit, dass du diesen Vergleich gebracht hattest:

Zitat

Aber generell ist das Verhalten des Piloten ungefähr so, als ob man mit dem neuen Auto einfach mal mit 30 km/h gegen eine Wand fährt.
Daraufhin hatte ich behauptet, dass Luft im Gegensatz zu einer festen Wand immer komprimierbar bleibt. Ich hatte nichts von Strömungslehre erwähnt. Da du studiert hast, solltest du in der Lage sein, Geschriebenes auch dem Sinn nach zu verstehen.

Bitte widerlege mir, dass Luft erst oberhalb einer Strömungsgeschwindigkeit von 400 km/h komprimiert werden kann, darunter nicht.

Bitte erkläre mir, wieso ich es schaffe, die Luft in der Luftpumpe auf mindestens 400 km/h zu beschleunigen, damit sie komprimiert werden kann.

Bitte erkläre mir, wie die Luft von der Luftpumpe in den Reifen kommt, wenn sie nicht strömt.

Grüße
Udo

33

Dienstag, 16. Februar 2010, 13:14

Zitat

Original von LS6-a_Pilot
Helmut hat nun wissenschaftlich korrekt erklärt, dass sich Luftströmungen unterhalb 400 km/h inkrompessibel verhalten.

Vorsicht, diese Aussage ist mißverständlich und auch nicht ganz das, was Helmut geschrieben hat:
Die Luft wird sehr wohl komprimiert, es gibt schließlich Druckunterschiede. Man darf aber trotzdem einfachere Formeln verwenden. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt bis etwa 1/3 Schallgeschwindigkeit, was wiederum diesen 400km/h entspricht.

Der absolute Druck, z.B. im Reifen hat damit nichts zu tun, da gibt es schließlich keine Strömung schneller Mach 0,3. Das kann anders aussehen, wenn man die Strömung im und am Ventil betrachtet, während der Reifen aufgepumpt wird, sofern man kräftig genug pumpt :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jochen K.« (16. Februar 2010, 13:19)


der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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34

Dienstag, 16. Februar 2010, 13:44

Hallo,
dann will ich es mal versuchen... Vorweg: Strömungslehre ist nicht wirklich mein bestes Fach, also bitte korrigieren, wenn ich irgendwo arg daneben liege.

Die Sache mit der Inkompressibilität ist im Grunde nur eine Vereinfachung für die Strömungsberechnung. Da die Luft am Profil zunächst (mal mehr, mal weniger) beschleunigt und dann wieder abgebremst wird, gibt es am Profil Druckunterschiede. Da Gase im Gegensatz zu Flüssigkeiten prinzipiell und immer komprimierbar sind, gibt es dabei auch Dichteunterschiede, was man gemeinhin als Kompressibilität bezeichnet. Der springende Punkt ist nun der, dass diese Dichteänderungen bei Strömungsgeschwindigkeiten bis etwa 0,3 Ma (was bei 20°C etwa 103 m/s = 370 km/h sind) vernachlässigbar gering sind und bei den Berechnungen deswegen nicht mitgeschleppt werden müssen, weil sie keinen großen Einfluss auf das Ergebnis haben. Deswegen nimmt man das Gas bei so niedrigen Geschwindigkeiten, wie sie bei uns auftreten, als inkompressibel an, was es streng genommen natürlich nicht ist. Erst wenn die Geschwindigkeit darüber liegt, gibt es wesentliche Dichteänderungen, die in den Gleichungen berücksichtigt werden müssen.

Die Sache mit dem Fahrradschlauch hat nichts damit zu tun, da du beim Pumpen den statischen Druck des Gases änderst, nicht den dynamischen. Du zwingst einfach mehr Gasmasse in ein räumlich begrenztes Gefäß (den Schlauch), als nötig wäre, um Umgebungsdruck zu erreichen. Deswegen geht der Druck innerhalb des Schlauches automatisch hoch. Das hat aber nichts mit einer Profilumströmung zu tun, weil die Druck- und damit Dichteänderungen dort von der reinen Gasgeschwindigkeitsänderung verursacht werden. Die ist im Fahrradreifen nach Abschluss des Pumpvorgangs aber gleich null. Klar ist auch, dass die Luft selbstverständlich in den Reifen strömt, wenn man noch beim Pumpen ist. Sie komprimiert sich dabei aber nicht, weil sie mit über 400 km/h einströmt, sondern weil sie aufgrund des Innendrucks im Reifen dazu gezwungen ist.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

35

Dienstag, 16. Februar 2010, 14:16

Welch hohes fachliches Niveau hier erreicht wird ist echt beachtlich...

Hört sich beinahe so an wie auf der Arbeit (Dampfturbinenkonstrukteur) was dort die Thermodynamiker immer so tuscheln um doch noch irgendwo ein halbes MW aus der Kiste zu kitzeln :-)

Hut ab....
"Der Mensch ist das einzige Wesen, das im Fliegen eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann.“

Hangar:
Easyglider Pro 670 W Brushless
Germania 3D
Zackspeed Nuri
Corsair HK
ME109 Parkzone
MPX Gemini
Twister 3D Storm Heli
450 PRO

Silberkorn

RCLine User

Wohnort: Steinheim/Murr

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36

Dienstag, 16. Februar 2010, 15:40

Zitat

Original von Frickelkopp
Welch hohes fachliches Niveau hier erreicht wird ist echt beachtlich...


Für mich sieht das eher nach intellektueller Masturbation aus die die Diskussion um das eigentliche Problem des Ursprungsposters keinen Deut nach vorne bringt :tongue:
--
lieber Gruss, Alexander

Überzeugter OpenTX Benutzer.

Lars77

RCLine User

Wohnort: Sachsen

Beruf: Dipl.-Ing.

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37

Dienstag, 16. Februar 2010, 16:18

Dessen Problem ist auch nicht lösbar, sondern höchstens vermeidbar... :nuts:
[SIZE=1]Aktuell in Betrieb: EJS | PZ Mustang | PZ Habu | Freewing MiG-15 | Phase 3 F-16 | TwinJet BL | MPX Fox | concepta | Rennfloh [/SIZE]

udo260452

RCLine User

Wohnort: Geilenkirchen, zur Zeit Mazar-e-Sharif, Afghanistan

Beruf: Pensionär

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38

Dienstag, 16. Februar 2010, 18:18

Zitat

Original von Frickelkopp
Welch hohes fachliches Niveau hier erreicht wird ist echt beachtlich...
Hut ab....


@Silberkorn

Zitat

Für mich sieht das eher nach intellektueller Masturbation aus die die Diskussion um das eigentliche Problem des Ursprungsposters keinen Deut nach vorne bringt


Ach mann .....lasst uns doch einfach auf hohem Niveau Unsinn erzählen, macht doch Spass und man lernt noch was dazu. (Oder auch nicht).

Grüße
Udo

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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39

Dienstag, 16. Februar 2010, 19:09

Tja Leute,

müssen so mehr oder weniger kluge "Bemerkungen" eigentlich sein ?
Denkt doch mal dran, daß diejenigen, die etwas richtig erklären wollen, sowas nicht so gut finden und sich künftig zurückhalten.

Nochmal zur Sache:
Es gehört zu den am weitesten verbreiten Irrtümern, wenn der Auftrieb an einem Tragflügel mit "verdichteter" Luft auf der Unterseite und "verdünnter" Luft auf der Oberseite erklärt wird; also mit Dichteunterschieden.

Auch ohne Studium gehört es irgendwie zur "Lebenserfahrung", daß bei Gasen Druck- und Volumenänderungen miteinander verknüpft sind. Aber die Druckänderungen können so klein sein, daß die resultierenden Volumen- bzw. Dichteänderungen vernachlässigbar gering sind. Das ist bei unseren "Niedergeschwindigkeitsströmungen" immer der Fall, und das "Gefühl" täuscht uns. Für die Auftriebserklärung reicht der Druckunterschied völlig aus.

Und noch ein Beispiel, aus dem sogar eine technische Definition abgeleitet ist:
Von "Ventilatoren" oder "Gebläsen" spricht man, wenn die auftretenden Dichteänderungen des Strömungsmediums vernachlässigbar gering sind und man daher so tun kann, als hätte man es mit einem "inkompressiblen" Medium zu tun.
Wenn dagegen nicht vernachlässigbare (idR gewünschte) Dichteänderungen auftreten, dann spricht man von "Verdichtern" oder "Kompressoren".


Gruß,
Helmut

40

Dienstag, 16. Februar 2010, 20:03

Zitat

Original von haschenk
Für die Auftriebserklärung reicht der Druckunterschied völlig aus.

Nur so als Beispiel, wie groß der Druck dazu sein muß (und ich hoffe, ich verschiebe das während der Rechnung nicht versehentlich das Komma):

Einheit für Druck ist Pascal, also 1N je Quadratmeter oder anschaulich - Physiklehrer bitte kurz wegsehen ;) - in der Einheit unserer Flächenbelastungen 1g/dm².
Im Vergleich dazu beträgt der Umgebungsdruck ca. 100.000 Pascal.

Strömungslehre ist zwar nicht das ursprüngliche Thema, aber man muß Dinge wie "inkompressible Strömung" oder diejenigen, die die Hintergründe erläutern wollen nicht ins Lächerliche ziehen, obwohl streng genommen sogar Wasser durch Druck komprimiert wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jochen K.« (16. Februar 2010, 20:12)