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1

Samstag, 10. April 2010, 22:01

Strom messen

Und zwar möchte ich bei meinem Funjet vor dem Erstflug alles durchchecken.

Laut drivecalc fliessen rund 80A Strom..

Nun kann mein (günsiges) Multimeter nur bis 10A messen. Hab grad leider kein Geld um mir ein teueres Messgerät zu kaufen.

Gibts andere Möglichkeiten?

Gibts da was für unter 20€ :shy:

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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2

Samstag, 10. April 2010, 22:30

Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Sanguinius

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt

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3

Samstag, 10. April 2010, 22:38

Servus.

Erstmal ist Drivecalc eine super Sache, aber ich würde sagen das es trotzdem
nur als grober Anhaltspunkt dient. Manchmal hab ich deutlich weniger Strom im
Stand, aber auch schon öfters deutlich mehr als Drivecalc sagt.

Als Elektroflieger sollte man schon in ein gutes Gerät investieren um den Strom
am Boden messen zu können. Ich hab das Watts Up wenns ganz genau sein
muss, und bei großen Strömen ein Zangenamperemeter.

Beim Chinesen gibt es einen Watts Up-Clon, der dürfte recht billig sein. Und für
ein Zangenamperemeter muss man schon mehr als 20 Euronen hinlegen. Das
lohnt sich aber, da man ganz einfach und schnell mal den Strom messen kann.
Preislich geht es da ungefähr bei 60 Flocken los.

Grüße
Alex

4

Samstag, 10. April 2010, 23:03

Ne neee!

@ Alex: Stimmt ned ganz, haste elektroniktommis Link wohl ned gelesen?

Zangenamperemeter hier für 22,95€!!

:tongue:

;)

Gruß, der thomas d. ..
Mein Verein :ok:


5

Samstag, 10. April 2010, 23:08

Zitat

Original von Elektroniktommi
10% drüber: http://www.conrad.de/ce/de/product/12237…Adapter/1101041


Bringt ihm aber nix, weil nur für AC.

Sanguinius

RCLine User

Wohnort: Ingolstadt

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6

Samstag, 10. April 2010, 23:10

RE: Ne neee!

Zitat

Original von thomas d.
@ Alex: Stimmt ned ganz, haste elektroniktommis Link wohl ned gelesen?

Zangenamperemeter hier für 22,95€!!

:tongue:

;)

Gruß, der thomas d. ..

Das misst aber leider nur Wechselstrom.

Grüße
Alex

EDIT: Da war schon jemand schneller ==[] :D .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sanguinius« (10. April 2010, 23:11)


7

Samstag, 10. April 2010, 23:17

RE: Ne neee!

Das mit dem Ampermeter kannst knicken das ist nur für Wechselspannung. :no:

Die idee mit dem Shunt wiedersand ist auch nicht schlecht. :ok:

Einfacher ist es wenn du dir eine "Adapterleitung" baust. Einfach die Plus Leitung vom Akku von einem Leiter auf 10 gleichgroße leitungen erweitern und dann wieder auf ein Leiter zusammen fügen. Dann nimmst du eine der 10 Leitungen und misst da in reihe den Strom.

Somit hast du den fließenden Strom durch 10 getreilt und misst mit deinem Multimeter das nur 10A kann auch nur ein Zehntel des Stroms.

Grüße

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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8

Sonntag, 11. April 2010, 00:53

RE: Ne neee!

Dann misst du Mist, der Widerstand dieser Multimeter würde das Ergebnis bis zur Unbrauchbarkeit verfälschen, ich glaub da sind enorme Messfehler wahrscheinlich wenn man die Einzelstränge nicht mit Widerständen behaftet die nicht nur die Messung, sondern auch die Spannung am Reglereingang zermüllen, die Induktivität eines solchen Kabelsalats können auch Probleme verursachen. Wenn denn mit 10 Multimetern paralell und addieren ;)

Nein, ein Shunt ist wohl die günstigste, halbwegs genaue Methode, bei den Strömen würd ich so um 2mOhm nehmen.

Ich habe mir, um die Belastbarkeit zu erhöhen, 4 Shunts als 2s2p zusammengelötet, gleicher Widerstand wie ein einzelner, aber 4-fache Strombelastbarkeit (Ich hab 10mOhm, werden bei 40A schon warm)

Drauf achten wo man die Spannung abgreift.

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (11. April 2010, 08:57)


der_rote_baron

RCLine User

Wohnort: Dresden

Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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9

Sonntag, 11. April 2010, 09:24

Hallo,
50 % über deiner Preisvorstellung gäbe es auch noch das hier vom Österreicher. Ich war mit dem Teil (seit 6 Jahren) immer zufrieden, vor kurzem hat es aber irgendwie die Hufe hoch gerissen. Bei der Messung kommt nur noch Unsinn raus und ich hab keine Ahnung, woran es liegt (vllt. mal runter gefallen). Einen Blick würde ich an deiner Stelle trotzdem mal darauf werfen, da das Ding wirklich einen sehr großen Messbereich hat und einfach in der Anwendung ist.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

chemienator

RCLine User

Wohnort: Landkreis OPR (Brandenburg)

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10

Sonntag, 11. April 2010, 11:44

RE: Ne neee!

Zitat

Original von Paul H.
Nein, ein Shunt ist wohl die günstigste, halbwegs genaue Methode, bei den Strömen würd ich so um 2mOhm nehmen.

Paul


Der Meinung bin ich auch, allerdings sollte man beachten, dass ein Shunt auch einen gewissen Widerstand besitzt und so der Tatsächliche Strom höher ist als der, der mit der Messaparatur gemessen wird (Reihenschaltung aus Messwerk und Verbraucher, Spannung fällt am messwerk ab=geringerer Strom).
Ich denke aber dass dieser Fehler doch erträglich sein sollte. Andernfalls lässt er sich mit folgender Formel rausrechnen: I2=(I1*U)/(U-I1*Rm)
dabei ist I2 der tatsächliche Strom, I1 der gemessene Strom, U die Spannung und Rm der Widerstand der Messaparatur.

Wer ein wenig tiefer in die Materie einsteigen will, dem empfehle ich folgendes Skript der technischen Hochschule Wildau:
http://www.tfh-wildau.de/goldmann/Messtechnik_2.pdf

edit: bei gemessenen 80A bei U=12V würden ohne Messaparatur (Rm=2mOhm) real 81,1A fließen, also währe der Messfehler in dem Fall zu vernachlässigen.
Es schadet jedoch nicht, das nach dem Messen nochmal kurz durchzurechnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chemienator« (11. April 2010, 11:54)


11

Sonntag, 11. April 2010, 12:24

Das vor mir genannte Teil habe ich auch, funzt sehr gut, ansonsten gibts eins für 30 beim bösen Chinesen.

Sting 249

RCLine User

Wohnort: Bayern / Nähe Ingolstadt

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12

Sonntag, 11. April 2010, 12:28

Hi

Hi All

Ich habe mein Amperemessgerät (Multimeter) bei Pollin Elektronik für 49,95 € gekauft. Misst bis 200 A.

MFG

Christian
Motorflug macht Spaß :D
Hangflug macht süchtig :dumm:
Und runter kommen sie alle. Die Frage ist blos: wie? :evil:

Farkas

RCLine User

Wohnort: München

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13

Sonntag, 11. April 2010, 13:14

Irgendwie versteh ich diese,immer wiederkehrenden Dikusionen,
um Shunts,Messgeräte,Zangeampermeter ,Wattmesser & Co.
nicht wirklich.
Freilich geht das alles,wäre mir aber heutzutage zu umständlich und ist
imho letztlich überholt.

Diese"Standmessungen"sind doch eigentlich eh bloss geeignet DC Angaben
zu überprüfen,bzw. zu verifizieren.


Meiner Meinung nach das einzig geeignete Messmittel ist ein Logger,der
mir nachvollziebare Daten über die Stromaufnahme,im"Flug",ausgibt und
natürlich auch Standmessungen,zur Antriebsauslegungsüberprüfung,zulässt.
Die wirklich relevanten Messdaten lassen sich eh nur unter Flugpraxisbedingungen erheben.


Die Möglichkeit der Verwendung anderer Messensoren ist dann noch ein schöner Nebeneffekt.
Komfortabler und Praxisbezogener gehts nimmer.........



Und so ein Logger(zB. Unilog oder Eagle Tree) kostet auch nicht mehr als ein hochwertiges Multimeter bzw.Stromzange.


Wer natürlich nichts invetieren will/kann ist mit einer Shuntmessung am besten
bedient,wer aber sowieso aufrüsten will/muss sollte gleich zumLogger greifen.





Nixfür Ungut,
Grüsse,Andi.

xels

RCLine User

Wohnort: Österreich

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14

Sonntag, 11. April 2010, 18:05

Kauf dir eine halbwegs vernünftige Stromzange.
Das kostet ab € 45,- aufwärts.

Du hast für deine Modelle und Ausstattung schon sicher wesentlich mehr ausgegeben.

Komisch, bei absolut nötigem Werkzeug, was obendrein auch noch relativ günstig ist fangen alle zum sudern an. Wahnsinn!!

15

Sonntag, 11. April 2010, 20:31

Soviel ist es mir nicht wert.

Für das eine Elektomodell

xels

RCLine User

Wohnort: Österreich

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16

Sonntag, 11. April 2010, 21:42

Das wird nicht dein letztes Elektromodell sein.

Kauf dir das und du wirst es immer wieder benutzen.

Verbrenner sterben aus!!

17

Dienstag, 13. April 2010, 14:57

Zitat

Original von Jackson0815
Soviel ist es mir nicht wert.

Für das eine Elektomodell


manche werden erst klug wenn der erste motor der erste regler oder so abgeraucht sind

oftmals haben die typen aber auch noch glück und können ohne weiteren schaden landen

manche verlieren aber alles ...... erst motor und regler dann BEC un dann den flieger ....


halt jeder wie er mag, tut ja hier jeder besser wissen .....
liebe grüße Harald

alles nur Physik und gesunder Menschenverstand, gehe streng logisch vor .... dann bleibt nur eines übrig, der wirklicher Auslöser deines Problems --- oder wie ein berühmter Detektiv sagte dann bleibt der Täter übrig

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Controller« (13. April 2010, 14:58)


Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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18

Dienstag, 13. April 2010, 15:15

Ein Shunt, praktisch auf Platine mit Anschlusssteckern und Messkabeln, und ein 10€ Multimeter reicht mir z.b. völlig um genau genug abzuschätzen was los ist - Logger sind fein, aber so genau interessiert es mich nicht.

Klar gibt's besseres, aber das wird's immer geben. Den Kompromiss zwischen Aufwand/persönlichem Nutzen muss jeder selbst finden. Wenn man 10 mal wöchentlich misst ist eine Stromzange sicher bequemer, aber ich check vielleicht alle 2 Wochen mal nen Antrieb, oder wenn ich wieder mal nen Motor baue und vermessen welche Luftschraube passt.

Zitat

manche werden erst klug wenn der erste motor der erste regler oder so abgeraucht sind


Das lässt sich auch mit einfachen Mitteln vermeiden. Eine superdupi Stromzange schützt nicht mehr davor als eine Messung mit Shunt ;)

Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (13. April 2010, 15:29)


balduin

RCLine User

Wohnort: Nordhessen

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19

Dienstag, 13. April 2010, 16:11

Hallo zusammen,

mal ganz ehrlich, wer heute ein einfaches E-Modell (wie auch den Funjet) nach Spezifikation bzw. Herstellerempfehlung betriebt, braucht keinerlei Messtechnik, weil diese Setups funktionieren. Nach 1-2 Minuten einfach mal Landen und die Temperatur der Komponenten checken.
Wer allerdings in Regionen von 80A unterwegs ist sollte sich da schon genau überlegen ober da auf Messtechnik gänzlich verzichtet. Dieser Strom ist auch für die meisten hier in Frage kommenden Lipos nicht ohne!

Ich habe jedenfalls noch kein normales Setup geschrottet, weil ich nicht gemessen habe, da war aber eben auch kein wirkliches Experiment dabei.
Dafür werde ich dann zukünftg den Eagletree v3 nutzen.

Gruß, Karl-Heinz

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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20

Dienstag, 13. April 2010, 22:56

Für den Elektroflieger lohnt sich die Anschaffung eines Spezial-Messgerätes, welches gleich Strom, Spannung, Watt etc. anzeigt und maximimal bzw. minimale Werte auch.
Sowas gibt es beim Hobbychinesen für genau die ungefähren 20 Euro, ist auch im deutschen Warenhaus gelistet. Aber sowas gibt es auch bei Höllein oder Staufenbiel oder oder oder ...
Liebe Grüße
Hartmut