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Thomas_V

RCLine User

Wohnort: Buxtehude

Beruf: Spezialist Mobilfunk (T-Mobile)

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21

Mittwoch, 14. April 2010, 08:39

80 Ampere?...da sollte es schon ein vernünftiger Regler sein, z.b. die neue Brain Serie vom bösen Shop. Der hat erinen integrierten Flightlogger für Spannung, Strom, Temperatur, Drehzahl und Gaslevel. Und das alles für 89$ plus die bekannten Nebenkosten....halte ich für ne gute alternative.

gruß
thomas
F3K: Chilli von Stratair, Vortex 2.5 , YaSAL RDS
F3J: Art-Hobby HighAspekt

Mein Flugplatz

22

Mittwoch, 14. April 2010, 11:10

Provisorien leben ja bekanntlich am längsten... deshalb helfe ich mir seit nem Jahrzehnt mit zwei tollen Provisorien aus:

#1: nem einfachen selbstgemachten Kabel-Shunt aus - ein Stück Kabel, Anschluss-Steckerpaar und Messabgriff an den Kabelsteckern... das ganze dann mal an "bekannter" Stromquelle kalibriert und eine Übersetzungstabelle aufgestellt.

#2: Berührungsloses Amperemeter mit Allegro 3515 Hallsensor, der in einen aufgeschlitzten Ringkern eingesetzt wurde. Da wird dann das Kabel zum Regler durchgesteckt, es funktioniert quasi genau wie ein (DC) Zangenamperemeter. Übersetzungstabelle brauch ich im Prinzip auch hier, allerdings habe ich noch nen Spindeltrimmer in die Messleitung geschleift, so dass ich "schöne" Kalibrierwerte habe und es notfalls auch ohne Tabelle geht.
Leiderleider funktioniert dieses Ding bei geringen Teillastverhältnissen (<50% Regleröffnung) nicht sonderlich genau. Vollgasmessungen sind aber problemlos möglich. Das geht (im Prinzip) bis 100A.

gruß
andi

Flat

RCLine User

Wohnort: Raum Hannover und zunehmend Raum Hamburg

Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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23

Mittwoch, 14. April 2010, 19:02

Da lobe ich mir doch mein gutes altes Dreheisen-Messinstrument. :)
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

xels

RCLine User

Wohnort: Österreich

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24

Donnerstag, 15. April 2010, 16:24

Zitat

Original von schwobaseggl
Provisorien leben ja bekanntlich am längsten... deshalb helfe ich mir seit nem Jahrzehnt mit zwei tollen Provisorien aus:

#1: nem einfachen selbstgemachten Kabel-Shunt aus - ein Stück Kabel, Anschluss-Steckerpaar und Messabgriff an den Kabelsteckern... das ganze dann mal an "bekannter" Stromquelle kalibriert und eine Übersetzungstabelle aufgestellt.

#2: Berührungsloses Amperemeter mit Allegro 3515 Hallsensor, der in einen aufgeschlitzten Ringkern eingesetzt wurde. Da wird dann das Kabel zum Regler durchgesteckt, es funktioniert quasi genau wie ein (DC) Zangenamperemeter. Übersetzungstabelle brauch ich im Prinzip auch hier, allerdings habe ich noch nen Spindeltrimmer in die Messleitung geschleift, so dass ich "schöne" Kalibrierwerte habe und es notfalls auch ohne Tabelle geht.
Leiderleider funktioniert dieses Ding bei geringen Teillastverhältnissen (<50% Regleröffnung) nicht sonderlich genau. Vollgasmessungen sind aber problemlos möglich. Das geht (im Prinzip) bis 100A.

gruß
andi


Sorry, aber ein billiges Zangenamperemeter ist genauer, billiger, einfacher zu handhaben usw.......
Deine Lösung hat bestenfalls Experimantalcharakter, sonst nix!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »xels« (15. April 2010, 23:47)


Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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25

Donnerstag, 15. April 2010, 21:32

Ein Zangenamperemeter misst den Strom ausgehend von einem Sinusförmigen Wechselstrom. Also ist das bei Brushless-Antrieben überhaupt nicht genau da auf der Akkuseite kein Wechwselstrom in Sinusform auftritt. Es wird niemals das Magnetfeld umgepolt wie bei einem Wechselstrom.
Liebe Grüße
Hartmut

xels

RCLine User

Wohnort: Österreich

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26

Donnerstag, 15. April 2010, 23:49

Ist auch vollkommen egal.

Einzig ist auch nur interessant wie hoch der GLEICHStrom Akkuseitig ist, der gezogen wird.

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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27

Freitag, 16. April 2010, 08:19

Zitat

Original von killozap
Ein Zangenamperemeter misst den Strom ausgehend von einem Sinusförmigen Wechselstrom. Also ist das bei Brushless-Antrieben überhaupt nicht genau da auf der Akkuseite kein Wechwselstrom in Sinusform auftritt. Es wird niemals das Magnetfeld umgepolt wie bei einem Wechselstrom.


Zangenamperemeter gibt es in 2 Ausführungen:

1. Messwertaufnahme über eine Spule.
Hier ist zwingend eine Wechselspannung nötig um eine Spannung zu induzieren.

2. Messwertaufnahme mit einem Hallsensor.
Der misst die Feldstärke eines Magnetfeldes, das sich durch den Stromdurchflossenen Leiter in einem sich um den Leiter befindenden Kern aufbaut, geht auch mit Gleichspannung.
Hallsensoren können statische Felder messen.

Wir benötigen im Modellbaubereich ein Zangenamperemeter nach Typ 2 ;)
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Elektroniktommi« (16. April 2010, 08:22)


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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28

Freitag, 16. April 2010, 09:50

Hallo,

Das Prinzip des Zangenamperemeters (Ringkern um den stromdurchflossenen Leiter) ist für Gleich- und Wechselstrom anwendbar. Wie Tommy schon gesagt hat, handelt es sich aber im einen Fall um einen magnetischen *Wechselfluß* im Ringkern, und im andern Fall um einen *Gleichfluß*.

Der Wechselfluß ist viel einfacher und genauer zu detektieren und zu messen als ein Gleichfluß, z.B. induktiv mit einer "Sekundär"-Wicklung um den Ringkern und nachfolgendem Wechselspannungsverstärker.

Beim Gleichfluß braucht man z.B. Hall- oder magnetoresistive Sensoren, die in den Ringkern "eingebaut" werden. Deren Ausgangssignal ist eine Gleichspannung, die in einem Gleichspannungsverstärker verstärkt werden muß. Dies ist eine ziemlich schwierige Sache, da Gleichspannungsverstärker mit Drift und Offsets behaftet sind, die man mit diversen elektronischen Tricks kompensieren muß. Daher sind Gleichstrom-Zangenamperemeter teurer.

Alle Zangenamperemeter haben ein prinzipielles Problem:
Man muß den Ringkern an zwei Stellen "aufschneiden"; im Scharnier und am freien Ende der Zange. Dadurch entstehen mehr oder weniger große Luftspalte, und deren Reproduzierbarkeit ist entscheidend für die Genauigkeit der Messung.

Wer über Grundwissen zu Magnetkreisen verfügt, der weiß, daß Magnetkreise sehr empfindlich auf Luftspalte reagieren, da Luft ein (in der Größenordnung) rd. 1000fach schlechterer Leiter für magnetische Feldlinien ist. Daher entscheidet eine präzise und hochwertige Ausführung schon von vorneherein über die Qualität/Genauigkeit der Zange.

Wenn man sich die Ausführung mancher Billigprodukte ansieht, wundert man sich fast, daß das überhaupt noch funktioniert. Für manche Anwendungszwecke reicht die Genauigkeit solcher "Zangen-Schätz-Amperemeter" aber aus. Im Modellbau ist auch das der entscheidende Punkt. Wer nur "so ungefähr" wissen will, was für einen Strom sein Antrieb zieht, wird damit zurechtkommen.

Aber die so "gemessenen" Werte z.B. mit den vom "DC" berechneten Daten zu vergleichen oder gar in diesen einzugeben, wird idR zu Frust führen. An einem präzisen Shunt+DMM führt da kein Weg vorbei.


Der Strom wird im Modellbau immer auf der Gleichstromseite des Stellers gemessen, da wir es nur hier (bei Vollast) mit guter Näherung mit Gleichstrom zu tun haben. Auf der Ausgangsseite des Stellers fließen Wechselsröme mit sehr kompliziertem Verlauf. Diese kann man nur mit sehr aufwändigen und teuren Geräten ("True RMS") messen, und man muß natürlich in allen 3 Phasen messen. Das ist Aufgabe der wirklichen Profis.


Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (16. April 2010, 09:59)


Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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29

Freitag, 16. April 2010, 11:10

Ich erlaube mir fortzusetzen:

Wobei für Feststellungen von Stromspitzen ausreichend genau ein Oszilloskop mit entsprechendem Shunt - bei hohen Strömen ein Stückchen Draht mit nur wenigen Milliohm - verwendbar ist.
Das ganze System lässt sich mit Hilfe eines DMM bei zB 5A oder 10A abgleichen.

Man braucht auch keinerlei Shunt-Abgleichungen betreiben. Die Feststellung des Verhältniswertes für künftige Umrechnungen reicht.

Kalibrieren mit zB. 10A Gleichstrom! laut DMM und Gleichstrom-Oszi-Anhebung 0.8 ergibt rechnerisch bei Stromspitze Oszi 8 dann eben100A Spitzenstrom.
Oszi in Gleichstromstellung und sinnvollerweise Nullinienabsenkung!

Das ganze geht einfacher und schneller als jetzt das Beschreiben hier. :angel:
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rcFIA« (16. April 2010, 11:11)


30

Freitag, 16. April 2010, 14:48

Zitat

Original von xels

Sorry, aber ein billiges Zangenamperemeter ist genauer, billiger, einfacher zu handhaben usw.......
Deine Lösung hat bestenfalls Experimantalcharakter, sonst nix!


Hmm, schön ja dass DU das beurteilen kannst.
Wo du doch genau zu wissen scheinst was mich das gekostet hat und wo du doch genau zu wissen scheinst wie genau das bei mir im Endeffekt ist.
:wall: :dumm:

Peter1994

RCLine User

Wohnort: Nortrup

Beruf: Schüler... :(

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31

Freitag, 16. April 2010, 22:26

Wieso baust du nicht einfach einen Vorwiederstand in die Schaltung ein? Oder geth das nicht? hatten wir letztens in Naturwisse4nschaften :ok: :dumm:

Es gibt bestimmt ein paar Experten, die dir das genau ausrechnen können, damit dein jetztiges Multimeter den Strom bis 100A berechnen kann, ohne kaputt zu gehen...
LG Peter
Impressivo | Funjet | Parkzone Extra | Robbe Puma | Telemaster | EJS | Thor | EPPtasy 3D| Multijet | MX-16s

Elektroniktommi

RCLine User

Wohnort: MK, Sauerland

Beruf: Konstrukteur

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32

Freitag, 16. April 2010, 22:32

Der Vorwiderstand nennt sich Shunt ;)

Wurde schon ausgiebig besprochen :D
Die Aufschrift "NICHT BRENNBAR" ist keine Herausforderung!
[IMG]http://www.rclineforum.de/forum/attachment.php?attachmentid=122429&sid=[/IMG]

[SIZE=4]Ströme messen nicht vergessen![/SIZE]

Chilikakaoexperte

Peter1994

RCLine User

Wohnort: Nortrup

Beruf: Schüler... :(

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33

Sonntag, 18. April 2010, 12:43

Oh... Tschuldigung :D
LG Peter
Impressivo | Funjet | Parkzone Extra | Robbe Puma | Telemaster | EJS | Thor | EPPtasy 3D| Multijet | MX-16s

34

Samstag, 24. April 2010, 22:02

Hab jetzt mal 15s vollgas gestoppt und konnte 230mAh nachladen. Wie rechne ich nur die Stromstärke aus?

Paul H.

RCLine User

Wohnort: A-Graz

Beruf: freiberuflicher Techniker

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35

Samstag, 24. April 2010, 22:06

1h= 3600s, 15s=(1/240)h

0,23Ah/(1/240h)=0,23*240 Ah/h= 55,2A

Bei der Messmethode würde ich mit sehr grossenToleranzen rechnen, vor allem bei so kurzer Laufzeit.
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
Status 30.11.2010 : Endlich geht's weiter - Kabinenhaube

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (24. April 2010, 22:10)


36

Samstag, 24. April 2010, 22:12

Danke, nur als ungefäher Zwischenwert. Werds natürlich noch messen.

37

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:20

Hallo

Frage an die E Experten.Kann ich das Gerät für die Ampere Messungen am Flieger nutzen?

http://cgi.ebay.de/Stromzange-Zangen-Mul…=item5ad851c5fe

Danke für eure Antworten

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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38

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:25

Ein Zangen-Multimeter misst Wechselstrom, am besten sinusförmigen Wechselstrom (AC, steht auch in der Beschreibung).
Zwar wird der Strom aus der Batterie nicht gleichförmig gezogen, aber eine sinnvolle Messung ist damit nicht möglich.
Liebe Grüße
Hartmut

39

Mittwoch, 26. Mai 2010, 21:38

Hallo Hartmut

Weiter unter in der Tabelle für die Technischen Daten steht aber das es DC und AC messen kann.
Bin in dem Bereich was Messgeräte angeht noch ein totaler Anfänger.

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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40

Mittwoch, 26. Mai 2010, 22:01

Es kann nur Wechselstrom gemessen werden, allerdings Gleichspannung über die mitgelieferten Kabel.

Also kann man das Gerät vergessen...

Beim Wechselstrom steht auch, dass 50/60 Hz benötigt wird.
Liebe Grüße
Hartmut