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iprik

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  • »iprik« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 12. August 2010, 14:08

Wie bekomme ich meinen Bauplan auf mein Balsaholz, CFK, GFK, ....

Hallo!!

Wie bekomme ich die umrisse der bauteile die ich aus nem Material (GFK, Balsa, Sperrholz, CFK, ...) ausschneiden will, von meinem bauplan (z.B. FMT Bauplan) aufs Material??
Wie macht ihr das um zum schluss was brachbares und genaues zu erhalten???

MFG
[SIZE=2]Easy Glider Pro
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Graupner MC22S [/SIZE]

[SIZE=4]Schöne Grüße aus dem Kärntnerland :-)[/SIZE]

Paul H.

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2

Donnerstag, 12. August 2010, 14:30

RE: Wie bekomme ich meinen Bauplan auf mein Balsaholz, CFK, GFK, ....

Hallo, gib mal in die >Suche "übertragen" ein, [nur Betreff durchsuchen], in allen Foren suchen - da gibt's schon einige Threads die zumindest zum Thema Holz einige Anregungen liefern:)

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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der_rote_baron

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3

Donnerstag, 12. August 2010, 16:39

Moin,
am besten den Plan erstmal kopieren, damit du das Original nicht ruinierst. Und wenn du das getan hast, gehts am besten die Teile grob auszuschneiden und dann mit einem Klebestift auf das Material zu kleben. Wenn die Kopie mit einem Laserdrucker gezogen wurde, kannst du die Umrisse auch auf das Holz aufbügeln. Für Details folgst du am besten Pauls Empfehlung.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

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iprik

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4

Donnerstag, 12. August 2010, 16:45

Danke für die Antworten - Werd die Suche nützen bevor ich frag :-)

Ich werd dann wohl die Bügelmethode nehmen - laser Drucker ist vorhanden - ich hoffe nur das sich GFK, CFK, usw nicht verformen!!
MFG
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der_rote_baron

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5

Donnerstag, 12. August 2010, 16:51

Bei Faserverbundwerkstoffen funktioniert die Methode nicht. Epoxydharz ist nur bis 60° C temperaturstabil, darüber verliert es seine Festigkeit. Zum Bügeln reichen 60° C aber nicht, also wirst du dir was anderes einfallen lassen müssen.

mfg Der Baron
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Paul H.

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6

Donnerstag, 12. August 2010, 18:33

Zitat

Original von der_rote_baron
Bei Faserverbundwerkstoffen funktioniert die Methode nicht. Epoxydharz ist nur bis 60° C temperaturstabil, darüber verliert es seine Festigkeit. Zum Bügeln reichen 60° C aber nicht, also wirst du dir was anderes einfallen lassen müssen.

mfg Der Baron


Nein, Epoxi hält imho deutlich, deutlich mehr aus. Platinen bestehen aus dem Zeug und werden bei über 250 Grad verlötet, und Epoxi wird ja schon zum Teil bei höheren Temperaturen ausgehärtet, zum Teil bei bis zu 180 Grad.

Möglich dass es bei 60 Grad anfängt etwas an Belastbarkeit einzubüssen (zumindest einige Sorten, z.b. 5-Minuten-Epoxi würde ich das zutrauen ), aber das ist reversibel und keine Schädigung. Bei normalem Laminierepoxi habe ich ohne Probleme z.b. Wachskerne herausgekocht, war hinterher ganz normal knochenhart.

Also einen Versuch ist es wert (an unkritischer Stelle mal probieren), kann sein dass fertige Platten noch Reste von Trennmitteln aufweisen - wenn's nicht funktioniert mal vorher mit Aceton reinigen.

:w Paul
Heavy Metal: Das Bierdosen - OV-10 Bronco - Projekt
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Paul H.« (12. August 2010, 18:37)


der_rote_baron

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7

Donnerstag, 12. August 2010, 19:18

So, jetzt wollte ich es genau wissen und habe mal bei R&G nachgesehen. Das luftfahrtzugelassene L285, auf das ich mich bezog (weil ich damit am meisten zu tun hatte) ist ohne Temperung bis 50° C zugelassen, das L+S- bzw. L+L-System (was wie ich vermute wohl das Modellbauübliche sein dürfte) bis 60° C. Es gibt zwar Harze, die mehr vertragen (besonders wenn sie getempert wurden), aber die gehen dann schon langsam in Richtung Spezialanwendungen. Die Harze, die für die Herstellung der Fan-Schaufeln für moderne Flugtriebwerke (z.B. GE90) benutz werden, sind z.B. bis 300° C temperaturfest. Aber das solche Harze für den Modellbau verwendet werden, kann man denke ich getrost vergessen. Die niedrige Temperaturbeständigkeit ist ja auch der Grund dafür, wieso alle modernen Segelflugzeuge weiß sind. Jede andere Farbe würde sich durch die Sonneneinstrahlung zu stark erwärmen und das Harz schwächen. Ich glaube dir durchaus, dass sich das Laminat nach dieser starken Erwärmung, von der du gesprochen hast, noch genau so angefühlt hat wie vorher. Aber ich bin mir fast sicher, das die Festigkeit darunter gelitten haben dürfte, auch wenn man beim reinen befummeln nichts davon gemerkt hat.

Wenn ich Teile aus GFK oder CFK herstellen wöllte, die auch was aushalten sollen, würde ich einfach auf Nummer sicher gehen, die Teile aus dem Plan ausschneiden und mit Klebestift auf das Rohmaterial aufkleben. Das lässt sich spurlos wieder ablösen und man läuft gar nicht erst Gefahr, das Material eventuell doch zu schwächen. Zumal die Bügelmethode auf CFK sowieso nicht vernünftig klappen dürfte, da schwarze Umrisse auf schwarzem Grund bestimmt nicht sonderlich gut zu erkennen sind.

mfg Der Baron
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Paul H.

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Donnerstag, 12. August 2010, 19:26

Das sind aber die Betriebstemperaturen bei denen die Festigkeitswerte noch garantiert werden. Nicht die, die sie unbelastet maximal abbekommen dürfen.
Ich bin mir zu 99% sicher dass man keinen relevanten Schaden anrichten kann wenn man mit 180 Grad aufbügelt.

Mit Ausschneiden und Klebestift (ich hatte Doppelklebeband verwendet, der Stift ist sicher problemloser) gaht's aber auch nicht schlecht.

Paul
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der_rote_baron

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9

Donnerstag, 12. August 2010, 19:28

Kann natürlich sein, aber bei Duroplasten ist das immer so eine Sache, wie ich finde...
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