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CoCoDio

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1

Freitag, 17. September 2010, 20:13

Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

Wegen begrenzter Landeplatz-Möglichkeiten habe ich schon diverse Modelle erfolgreich und effektiv mit Flaps nachgerüstet. Nun war der Trainer S dran. auf vielfachen Wunsch hier mit kleinem Bildbericht.

1. Innere Grenze ca. 0,5 cm neben dem Rumpf markieren und dann ausgehend von den Querrudern die Flaps an den demontierten Flächen anzeichnen. (ca. 5,3cm tief)
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2

Freitag, 17. September 2010, 20:13

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

noch ein Bild dazu:
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3

Freitag, 17. September 2010, 20:17

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

2. Dann von unten die senkrechten Schnitte machen und von der Oberseite mit an den Schnitt-Enden angelegtem Lineal mit dem Cuttermesser nach und nach immer tiefer die Flaps einschneiden mit leichtem Biegedruck nach unten der Flaps bis diese weggeklappt werden können.
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Freitag, 17. September 2010, 20:22

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

3. Erst wollte ich die Ruder an Restmaterial belassen und nur von unten mit Klabestreifen sichern, aber so hatten sie in der 0-Lage zu viel Gegendruck auf die Servos später. Also habe ich sie komplett rausgetrennt, die Schnittflächen mit dem Cutter mehr bereinigt und geglättet sowie die seitlichen Führungen etwas erweitert, dass dort nichts schleift. Dann habe ich die Flaps von unten und von innen mit Klebeband angeschlagen und dabei darauf geachtet, dass sie leicht gehen und auch (GANZ WICHTIG!!!) ohne Gegendruck in der oberen 0-Lage bleiben bei Bedarf.
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CoCoDio

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5

Freitag, 17. September 2010, 20:28

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

4. Die Servoplätze markieren, einschneiden und mit kleinem Schraubenzieher das Elapor "Wegpopeln" :D
Dabei muss jetzt entschieden werden, ob ich einen Servoreverse-Baustein nutzen will oder nur ein Y-Kabel, wie bei mir.
Bei einem Y-Kabel müssen die Servos gleich weit vom Rumpf entfernt stehend eingebaut werden in der selben Einbaurichtung. Die Kabel verschwinden im Schlitz der nicht 100% zugeklebten Stabistangen-Schacht-Abdeckung in der Kante. Siehe Bild.
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Andreas 1989

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6

Freitag, 17. September 2010, 20:29

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

und bringen die landeklappen was
wie landest du den nun senkrechter abstieg und dann ziehen wie bei ner wilga oder anders
3W 24
Krumscheiddämpfer + Krümmer
Befestigungsset
Tank
VHB 500 Euro

MX 16S mit Pult und SMC 14
VHB 170

CoCoDio

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7

Freitag, 17. September 2010, 20:31

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

hier kommen schon die ersten Zwischenfragen, bevor ich fertig bin :evil:

Hier erstmal ein Bild der Servos, die ich benutze:
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8

Freitag, 17. September 2010, 20:34

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

5. Da ich keine Servoanlenkungen für die Flaps hatte, habe ich einfach aus dem Set ungenutzte Servoarme missbraucht nachdem ich sie etwas beschnitten habe. dann ins Elapor gepiekt und dabei verklebt.
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9

Freitag, 17. September 2010, 20:37

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

6. Als Anlenkungen habe ich vorhande steife Stahldrätchen genommen, die wie folgt genau gleich lang zurechtgebogen werden gleichsinnig, da meine Servos ja durchs Y-Kabel gleichsinnig laufen und dennoch gleichweit vom Rumpf entfernt eingeabut werden.
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CoCoDio

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10

Freitag, 17. September 2010, 20:42

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

7. Nun wird erst alles am Empfänger angeschlossen, der Arbeitsweg des Flap- oder Gear-Kanals auf 100 bis 150% gestellt und erst dann das Gestänge eingehangen und auf das Servo endgültig gesteckt und festgeschraubt. Jetzt kann per Subtrimm die 0-Lage eingestellt werden und per Travel-Adjust die gewünschte maximale Auslenkung zwischen 30 und 90 Grad (muss noch erflogen und getestet werden incl. zugemischtem Tiefenruder zwischen 10 und 30%.
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  • P1040166 [640x480].jpg
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11

Freitag, 17. September 2010, 20:46

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

8. Testflug konnte wegen starkem Wind noch nicht erfolgen. Aus der Erfahrung sollte man erste Tests in Sicherheitshöhe machen. Das Modell wird sich beim Aktivieren der Flas zunächst aufbäumen, was per Tiefenruder abgefangen werden muss, dann muss man mit Schleppgas eine stabile Fluglage finden mit der man dann in sehr langsamen Tempo Richtung Landebahn "schleichen" kann :ok:

Auch senkrechte Abstiege aus grossen Höhen ohne Geschwindigkeitszuwachs sind möglich.

Der Startweg mit Flaps wird auch deutlich kürzer.

Das ganze sieht dann so aus:
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Christian_B

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12

Freitag, 17. September 2010, 22:52

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

Die Klappen sehen recht klein aus, wieviel % von der Tragfläche sind das ???
Gruß Christian

[SIZE=3]REX-500 PROTOS 500 [SIZE=1]REX-250 [/SIZE] [/SIZE] FF-6/T8
Belt CP mit MX-12 Esky HH Gyro SG90.
CopterX in 2,4GHz
S.R.B. Quark mit MX-12
Cessna 182 SpW 1410mm <> Stinson Reliant <> ME-109 <> FunCub <> SuperCub

CoCoDio

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13

Samstag, 18. September 2010, 08:08

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

Die Klappen sind zwar in der Länge im Verhältnis zu den QR kürzer, haben aber mehr Wirksame Flächentiefe. Da grössere Klappen oft nur zu 30 bis 45 Grad ausgefahren werden, kann man ggf. hier etwas mehr ausschwenken. Ich habe die Voreinstellung so bei 75 bis 80 Grad gewählt. Leider sagt mir der Blick aus dem Fenster, dass es wohl heute wieder sehr windig ist ... mal sehen ob gegen Abend ein Testflug möglich ist!? :wall:

Zum Vergleich übrigens. Der Flächenanteil könnte etwa vergleichbar sein mit den Klappen an Warbirds (Me109) im Original. Dort ist es ähnlich.

Bei meiner 170cm FPV-Drohne Skywalker sind die Klappen im Verhältnis noch etwas kleiner. Diese lasse ich annähernd 90 Grad ausfahren. Und diese wirken fantastisch!! :ok:
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  • P1040168 [640x480].jpg
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14

Samstag, 18. September 2010, 22:39

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

Zitat

Original von CoCoDio
[...]

Zum Vergleich übrigens. Der Flächenanteil könnte etwa vergleichbar sein mit den Klappen an Warbirds (Me109) im Original. Dort ist es ähnlich.

[...]



http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B…3Seiten_neu.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:B…3Seiten_neu.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:M…-6_D-FMBB_1.jpg
http://commons.wikimedia.org/wiki/Messerschmitt_Bf_109
V-1 bis zur E (und T) Serie: normale Wölbklappen. Ab der F Serie (Ausnahme T) ganz innen Spreizklappen die gleichzeitig die Regelklappen der Wasserkühler sind, zwischen Spreizklappen und QR normale Wölbklappen. Zusammengenommen also über etwa die Hälfte der Spannweite Klappen.

bei anderen Warbirds ist das ähnlich.

Deine kleinen Klappen sind bei sehr großem Ausschlag mit Sicherheit sehr gute Bremsklappen :ok: , liefern aber gerade bei Ausschlägen über 80° kaum noch Zusatzauftrieb. Zusatzauftrieb ist bei vielen Modellen auch garnicht nötig, Auftrieb ist sowieso genug da. Die Klappen sollen nur bremsen, also den Gleitwinkel verkürzen und den Anstellwinkel der Profilsehne am Innenflügel soweit vergrößern, dass ein Strömungsabriss garantiert dort beginnt und nie am Außenflügel. So kann man steiler zur Landung anfliegen und wenn man zu langsam wird sackt das Modell einfach durch anstatt abzukippen. ;)

CoCoDio

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15

Samstag, 18. September 2010, 23:01

RE: Graupner Elektro Trainer S Landeklappen - Nachrüstung

ah okay, muss mich da tatsächlich revidieren, Hatte da scheinbar irgendwas falsch in Erinnerung :-)

Jedenfalls klappt es u.a. beim Skywalker, siehe weiter oben, sogar mit weniger Flächenanteil super. Sicherlich bei dem hohen Ausstellwinkel mehr als Bremsklappe. Was ja okay ist und auch unseren Zweck erfüllt, wenn man eine kurze Landebahn hat.

:ok:

Hoffentlich ist morgen der Wind hier so, dass ich den Testflug machen kann.
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16

Sonntag, 19. September 2010, 12:21

Sehr schöner Bericht. Bin auf die Erfahrung nach dem Erstflug, bzw der Erstlandung gespannt :)

BG
Uwe
Irgendwas ist ja immer!

Flieger
Multiplex EasyStar
Multiplex TwinStar
Carson Eurofighter
Cessna Skylane 182

Sender
Spektrum DX 6i

CoCoDio

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17

Sonntag, 19. September 2010, 16:45

Bist DU DER Uwe?

:w

Leider ist bis jetzt immer noch fast Sturm bei uns. Vielleicht wird es zum Abend etwas besser.

Ich habe übrigens inzwischen noch 95mm grosse Räder an den Trainer gemacht 8(

Sieht aber erstaunlich besser aus, als befürchtet. Man muss halt immer etwas an die Alaska Buschflieger mit ihren Ultra-BigFoot-Piper denken :ok:
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Christian_B

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18

Sonntag, 19. September 2010, 17:00

Zitat

Original von CoCoDio

Leider ist bis jetzt immer noch fast Sturm bei uns. Vielleicht wird es zum Abend etwas besser.



Heute Abend kannst Du fliegen :tongue:

Bei uns ist fast immer zwischen 18 und 19 Uhr der Wind schlagartig weg, da sollte man aber schon in den Startlöchern sitzen, denn danach wird es schnell dunkel. :evil:

Ich lade jetzt schon mal meine Flieger ins Auto, und dann schau ich nur noch auf die Blätter.
Gruß Christian

[SIZE=3]REX-500 PROTOS 500 [SIZE=1]REX-250 [/SIZE] [/SIZE] FF-6/T8
Belt CP mit MX-12 Esky HH Gyro SG90.
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19

Sonntag, 19. September 2010, 17:15

jaja, die letzte Stunde vor Sonnenuntergang ist hier auch meist die Beste, aber die letzten Tage hat es leider nicht hingehauen :wall:

Zum Glück muss ich nur hinters Haus gehen :ok:
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20

Sonntag, 19. September 2010, 19:55

Erstflug

So, der Erstflug / die Erstflüge konnten erfolgreich absolviert werden ==[]

Resumè:

1. Da ich zeitgleich auch grössere Räder (95mm) angebaut habe, musste ich sofort etwas Höhe trimmen, da die Räder mehr Luftwiderstand haben.

2. Flaps. Hier kann ich zwei verschiedene Konfigurationen vorstellen:

2a: "Normal-Flieger" Flaps ca. 60 Grad ausgeschwenkt und Tiefe 40% zugemischt. Hierbei bleibt die Fluglage weitgehend neutral bei aktivierten Flaps. Es kann mit Schleppgas kombiniert werden und insgesamt ergibt sich eine geringere Mindestgeschwindigkeit, welche natürlich auch eine kürzere Landebahn erfordert und natürlich auf schlechten Untergründen weniger Schäden provoziert.

2b: "Hardcore-Flieger" FFlpas ca. 80 Grad ausgeschwenkt, keine Tiefe zugemischt. Kann nur ohne Motor im Landegleitflug aktiviert werden bei sofortigem heftigem manuellen Tiefenruder um das wilde Aufbäumen abzufangen. Danach allerdings geht der Flieger in einen sehr langsamen Sackflug über, wo er die ganze Zeit schon die Aufsetzposition für die Landung beibehält. und nach weniger als der Hälfte der üblichen Landebahn aufgesetzt und angehalten hat :ok:
Der Flieger setzt dabei nicht ganz so sanft auf, wie normal möglich, allerdings noch immer sehr akzeptabel. Auch Höhenruder ziehen im AUfsetzaugeblick bringt nicht mehr viel.

Startversuche mit Variante 2a als Starthilfe sind praktikabel, wenn man nicht zu viel Gas gibt, sonst steigt der Flieger zu drastisch senkrecht weg und muss mit viel Tiefe gegengesteuert werden. Startversuche mit Version 2b sind kaum zu bändigen, da der Flieger quasi nach einem Meter schon senkrecht aufbäumend in die Luft springt und man sofort die Flaps deaktivieren muss um ihn in den Griff zu bekommen.

Das mit den Startversuchen ist aber auch unwichtig da der Trainer mit 3S sowieso einen sehr kurzen Startweg hat.

Ergo: Wer wirklich einen kurzen Landeweg braucht oder für Landungen auf sehr üblen Untergründen möglichst langsam reinkommen will, der sollte die Version 2b "Hardcore" mal ausprobieren. Das ist einfacher zu praktizieren als es hier klingt und man kommt wirklich seeehhhhrr schön langsam rein und steht quasi auf normaler Wiese ca. 1m nach dem Aufsetzen 8(

Ein Hinweis noch: Da bei beiden Varianten die Landegeschwindigkeit sehr langsam ist, sprechen die Querruder nur noch sehr träge an. Hierbei empfiehlt es sich, das Seitenruder zu 90 bis 100% zu den QR dazuzumischen um ein besseres Ansprechen auf Lenkbefehle zu erreichen. Kann man ja gleich mit über den Flaps-Schalter aktivieren.

Ich hoffe, diese Ausführen waren etwas hiflreich.

8)

Nachtrag:

Ein wichtiger Hinweis noch. Da die extrem ausgefahrenen Klappen bei aktiviertem Motor ein heftiges Auftriebsmoment erzeugen, kann man nur bei Version 2a im Notfall nochmal Durchstarten und hat noch etwas Zeit, danach gleich die Flaps abzuschalten. Bei Version 2b ist es kaum möglich Durchzustarten. Das dürfte nur gelingen, wenn man kurz vorher schon oder unmittelbar dabei die Flaps abschaltet. Ansonsten Zieht der Trainer quasi fast sofort in einen Looping :evil: ... halt die Hardcore-Version. ... dafür klappen dabei, wenn man schön im Segelanflug in 3m Höhe die Flaps setzt, die Landung quasi immer ohne weiteres ZuTun.
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