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1

Montag, 8. November 2010, 16:25

Spannungsregler 8 A von L... Servoflattern - wer kann helfen?

Hallo zusammen
liebe Freunde der RC gesteuerten Flugobjekte ... - ich habe ein Problem und bin auf der Suche nach einem Elektroniker, der mir vielleicht helfen kann.
Ich habe den Spannungsregler 8A von Lindinger in einer Ultimate. Dort werden 7 Servos angesteuert und von einem Lipo 2S 1600mAh befeuert. Komischer weise zuckt immer ein Querruderservo (von insgesamt 4) wenn die Außentemperatur absinkt.
Also im Sommer konnte ich abends nicht mehr fliegen und jetzt im Herbst gar nicht mehr. Es sei denn die Sonne scheint einwenig auf das schwarze Modell.
Habe das vermeidliche Servo ausgetauscht – Ergebnis: auch das neue Servo zuckt bei kälte :shake: . Liegt es an einer zu niedrigen Spannung, vom Regler? Wie kann ich an dem Spannungsregler den Ausgangsstrom verändern – das wird in der Beschreibung nicht erklärt. Ich bin sicher, dass durch die steigende Temperatur und die Stromleitfähigkeit verändert wird. Wer könnte mir einen Tip geben, als erstes würde ich den Servos mehr Saft geben – wie kann ich das an dem Regler einstellen?
Würde mich über eine Antwort freuen
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

Steff08

RCLine User

Wohnort: Baden-Baden

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2

Montag, 8. November 2010, 17:28

Den Ausgangsstrom an einem Spannungsregler ändern wiederspricht sich schon von vorne herein. Du kannst wenn dann die Spannung erhöhen. Was beträgt denn die Spannung direkt am Regler und am Servo bzw. wie stark bricht sie unter Last ein?
Da es aber immer nur das eine Servo ist würde ich eher auf die Verkabelung tippen als an den Spannungsregler. Da meist auch feuchter wird wenn es abkühlt würde ich heir mal die Steckkontakte anschauen und mal alles was zwischen Empfänger und Servo ist austauschen bzw. mal einen anderne Steckplatz probieren.
Modellflugzeuge:
Jamara PT-17 2m, OS Max 160
Piper PA-18 3,5m, Mvvs 80
Easy Glider, electric
CAP 580 1,3m, electric
Höllein Libelle Brushless
Quick 30 Pro
Mini Titan mit AC-3X, Turnigy E500
Raptor 50 V2.5, OS 50 SZ-H

3

Montag, 8. November 2010, 18:04

hallo Steph - in der Beschreibung steht: Ausgangstrom : DC 5V - 6V (Einstellbar)
mein gesunder Menschenverstand sagt mir, das ist dann einstellbar, und das macht Sinn, gerade dann, wenn man 7 Servos anschließt. Kontakte sind alle überprüft, Verkabelung auch. Immerhin sind jeweils linke und rechte Querruderservos über ein Y Kabel auf einen Empfängerausgang geschaltet. Es ist sicher der Spannungsregler - nur wo einstellen? Wenn es kalt wird bricht die Spannung zusammen und das allerletzte Servo macht dann den Zittrigen ...
Gruß Markus
Maki

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Flat

RCLine User

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Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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4

Montag, 8. November 2010, 18:21

V=Volt=Spannung
A=Ampere=Strom

Wenn das letzte Servo am Kabel zappelt würde ich mal den Leitungsquerschnitt vergrössern.
Wie hoch ist die Spannung direkt am Servo?
viele Grüsse

Bernd

Am Ende wird alles gut und wenn nicht, dann ist es auch noch nicht das Ende .........


Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Steff08

RCLine User

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5

Montag, 8. November 2010, 18:36

Wie du auch richtig erkannt hast ist die Spannung einstellbar, nicht aber der Strom. Ein reiner Stromregler macht keinen Sinn bei einer Empfängerversorgung.
Ohne einen Namen zu dem Spannungsregler und den bereits gefragen Spannungswerten sind alle Lösungsvorschläge nur ein Blick in die Glaskugel.
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6

Montag, 8. November 2010, 18:46

ja spannungsregler A8 von Dualsy VR - 8L

ich suche da auch noch mal hinterher.
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

Steff08

RCLine User

Wohnort: Baden-Baden

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7

Montag, 8. November 2010, 19:19

So wie ich die Anleitung deute gibt es auf der Platine 4 Drahtbrücken. Je nachdem welche geschlossen wird, erhöht oder verringert sich die Ausgangssppannung.
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hsh

RCLine User

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8

Montag, 8. November 2010, 22:21

Du solltest das Problem beim Empfänger oder der Verkabelung suchen. Wenn dein Spannungsregler ein Problem hätte, würde die ganze Empfangsanlage ausfallen. Da du das Servo schon getauscht hast, wäre eine Wackelkontakt (kalte Lötstelle) am Empfängersteckplatz naheliegend. Du erwähnst Y-Kabel; mit Steckkontakten oder selber gelötet? Bei einer Parallelschaltungen und symetrischen Kabellängen, müssten die Servos paarweise Probleme machen wenn die Leitungen zu lang sind.

Wie schaut dein Kabelbaum aus?
Welchen Empfänger und welche Servos setzt du ein?
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hsh« (8. November 2010, 22:22)


9

Dienstag, 9. November 2010, 18:32

so jetzt habe ich es herausgefunden ... und wenn die lieben Leute bessere Anleitungen schreiben würden, dann hätte die Frage erst gar nicht auftauchen müssen. Also in der Anleitung steht, dass die Ausgangsspannung verändert werden kann von 5 - 6V. So temperaturabhängige Wackler hängen meist mit einer zu geringen Spannung zusammen - denn warm leitet besser (grob ausgedrückt). Da ich ja 8 Servos in der Kiste habe - das 2. Höhenruderservo hatte ich ganz vergessen, muss die Spannung entsprechend hoch sein und die lag wohl gerade noch auf der Grenze, bei warmen Wetter lief alles prima. Servos: Graupner C 5191 auf allen Rudern. An dem Spannungsregler ist eine kleinbe Schraube und oh Wunder, wenn diese Schraube herein oder herausgedreht wir ändert sich wohl die Spannungslage (ich habe nicht gemessen) aber das Flattern ist ruck zuck weg.
Ich habe dann die Kiste gleich nach draußen in die Kälte gestellt und den Test durchgeführt - alle Ruderservos bewegen sich optimal ... :)
ich habe mal ein Bildchen anghängt von der Einstellschraube und dem eingebauten Spannungsregler. Also Anleitungen sind doch echt ein Graus oft unvollständig und meist sehr schlecht überstzt und wie hier lückenhaft.
»Kobold Maki« hat folgendes Bild angehängt:
  • 01.jpg
Maki

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10

Dienstag, 9. November 2010, 18:33

und hier mal ein Bild von der Ultimate von Eurolight.
»Kobold Maki« hat folgendes Bild angehängt:
  • 03.jpg
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kobold Maki« (9. November 2010, 18:34)


11

Dienstag, 9. November 2010, 18:36

übrigens ein wirklich tolles Modell
»Kobold Maki« hat folgendes Bild angehängt:
  • 04.jpg
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

Fliegerassel

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Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

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12

Dienstag, 9. November 2010, 19:58

Also Maki,

ich will dir ja nicht ernsthaft auf den Schlips treten. Aber deine Ausführungen sind schon arg seltsam.
Klar ist erstmal, dass warm nicht besser leitet! Je wärmer ein Leiter wird, desto höher ist sein Widerstand! Warm leitet also schlechter.
In der Anleitung steht, dass die Ausgangsspannung verändert werden kann. Ja und? Warum ist die Anleitung dann nun schlecht? Ich verstehe das nicht.
Und du weißt gar nicht, was du da an dem Poti verstellst (hast es ja nicht gemessen), meinst aber die Ausgangspannung verändert zu haben und die Anleitung ist daran Schuld...

Ich glaube ja eher, dass deine elektrotechnischen Grundkenntnisse sehr bescheiden sind (was wirklich kein Beinbruch ist!!!) und du das daraus entstandene Dilemma auf die Anleitung schiebst. Die kann aber vielleicht gar nichts für das Ruderflattern in deinem Doppeldecker. Ich finde, dein BEC ist schlicht überfordert, nichts weiter.

Gruß Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

hsh

RCLine User

Wohnort: Österreich

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13

Dienstag, 9. November 2010, 20:00

Zitat

Original von Kobold Maki
[...] So temperaturabhängige Wackler hängen meist mit einer zu geringen Spannung zusammen - denn warm leitet besser (grob ausgedrückt). Da ich ja 8 Servos in der Kiste habe - das 2. Höhenruderservo hatte ich ganz vergessen, muss die Spannung entsprechend hoch sein und die lag wohl gerade noch auf der Grenze, bei warmen Wetter lief alles prima. [...]

Tut mir Leid, aber da liegst du weit daneben.
1) leiten Metalle bei niedrigen Temperaturen besser.
2) hat die Servoanzahl nichts mit der Betriebsspannung zu tun.

Zum sicheren Betrieb vieler Servos braucht es eine entsprechend niederohmige Spannungsquelle und passende Verkabelung um Spannungseinbrüche gering zu halten.
Wenn die Verkabelung einen zu geringen Querschnitt oder mangelhafte Steckkontake und damit einen zu hohen Widerstand aufweist, kann es zu zu starken Spannungsabfällen kommen. Bei normalen Analogservos muss es da aber wirklich grobe Mängel in der Verkabelung geben, um deswegen Probleme zu bekommen. Das Servo läuft einfach etwas langsamer. Digitalservos sind da deutlich anfälliger.

Ich wiederhole mich, gerade im Sinne dieses optisch schönen Modells, noch einmal. Die von dir geschilderten Symptome deuten auf einen Wackelkontakt oder kalte Lötstelle am Empfänger oder Kabelbaum hin, wenn ein Servodefekt ausgeschlossen werden kann.
Überprüf bitte unbedingt die Lötstellen der Servostecker am Empfänger und falls du Servoverlängerungen benutzt, die Steckkontakte auf Oxidation oder schlechte Crimpverbindungen. Gerade bei Verbrennermodellen mit den recht starken Vibrationen gibt es in diesem Bereich immer wieder Probleme.

Ein Erhöhen der Bordspannung könnte höchsten dann Sinn machen, wenn die Spannung durch die Servoströme zu stark einbricht und den Empfänger in einen Reset treibt (manche 2,4GHz Empfänger sind recht empfindlich). Dann zucken aber alle Servos. Da mit der Bordspannung aber die Stromaufnahme der Servos steigt, ist diese Maßnahme nur in den wenigsten Fällen zielführend. Ein Bufferkondensator ist da nützlicher.
mfg Harald

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »hsh« (9. November 2010, 20:02)


14

Dienstag, 9. November 2010, 21:53

hallo Mirco hallo Harald - vielen Dank für eure Hilfe - also im einen habt ihr beide auf jeden fall Recht - Elektrik ist nicht mein Ding - da bin ich ein echter Stümper. Zum Glück gibt es immer Kollegen die mir bei WISSENSLücken unter die Arme greifen und ich lerne gerne dazu. Ich werde auf jeden Fall den Kabelbaum noch einmal checken - das macht auf jeden Fall Sinn. Ich glaube aber nicht an einen Wackler oder kalte Lötstelle verwundert doch die temperaturabhängige Fehlstellung des Servos. Servkabel sind alle über Stecker miteinander verbunden und mit Schrumpfschlauch gesichert hatte ich bereits an entsprechender Stelle getestet.

Ausgangsspannung verändert werden kann. Ja und? Warum ist die Anleitung dann nun schlecht? ...
weil sie nicht beschreibt wie die Spannung verändert werden kann, nämlich mit Hilfe dieser Schraube. Aber ich gebe dir Recht. Ich sollte mal Ströme messen und dann die Einstellung verändern. Eine Anleitung hätte doch von vornherein die Sache beschreiben können.
Abgesehen davon funktioniert jetzt alles ohne Probleme - ich habe wirklich getestet und nochmal getestet. Keine Aussetzter oder Fehlstellungen mehr.
Also den Kabelbaum der linken Tragfläche nochmal durchgehen und den Empfänger und die Eingangskabel testen. Das ist ne Menge Arbeit ... macht aber Sinn
ich werde berichten ...
Gruß Markus
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

15

Dienstag, 9. November 2010, 21:57

Zitat

Original von Kobold Maki
hallo Mirco hallo Harald - vielen Dank für eure Hilfe - also im einen habt ihr beide auf jeden fall Recht - Elektrik ist nicht mein Ding - da bin ich ein echter Stümper. Zum Glück gibt es immer Kollegen die mir bei WISSENSLücken unter die Arme greifen und ich lerne gerne dazu. Ich werde auf jeden Fall den Kabelbaum noch einmal checken - das macht auf jeden Fall Sinn. Ich glaube aber nicht an einen Wackler oder kalte Lötstelle verwundert doch die temperaturabhängige Fehlstellung des Servos. Servkabel sind alle über Stecker miteinander verbunden und mit Schrumpfschlauch gesichert hatte ich bereits an entsprechender Stelle getestet.

Ausgangsspannung verändert werden kann. Ja und? Warum ist die Anleitung dann nun schlecht? ...
weil sie nicht beschreibt wie die Spannung verändert werden kann, nämlich mit Hilfe dieser Schraube. Aber ich gebe dir Recht. Ich sollte mal Ströme messen und dann die Einstellung verändern. Eine Anleitung hätte doch von vornherein die Sache beschreiben können.
Abgesehen davon funktioniert jetzt alles ohne Probleme - ich habe wirklich getestet und nochmal getestet. Keine Aussetzter oder Fehlstellungen mehr.
Also den Kabelbaum der linken Tragfläche nochmal durchgehen und den Empfänger und die Eingangskabel testen. Das ist ne Menge Arbeit ... macht aber Sinn
ich werde berichten ... also hier hat das Modell auch seine Schwäche - es ist ziemlich eng verbaut und der Kabelbaum liegt sehr geornet aber auch eng im Rumpf. Natürlich habe ich auf verdrillte Servokabel geachtet und einen entsprechend großen Durchmesser geachtet, damit der Widerstand möglichst gering gehalten wird.
Gruß Markus
Maki

"Was leicht ist, ist leicht zu Fliegen, was schwer ist, ist leicht zu bauen."

Fliegerassel

RCLine User

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16

Mittwoch, 10. November 2010, 09:48

Moin Markus,

ich weiß, dass solche Fehlersuchen manchmal echt komisch ablaufen, mit Phänomenen, die man sich nicht wirklich erklären kann. Und Fakt ist bestimmt auch, dass der recht hat, der das System zum Laufen bringt und nicht der, der die schönsten Fachwörter niederschreiben kann.
Aber wir haben auch schon soooo oft festgestellt, dass man gar nicht so blöd denken kann, wie es manchmal läuft. Also zu sagen: "Daran kann es nicht liegen..." oder "...das wird es nicht sein, das glaub ich nicht...", kann echt tödlich sein. Bei einer Fehlersuche darf man schlicht keine Möglichkeit ausschließen, bevor sie nicht sicher überprüft ist.
Und ein Schrumpfschlauch über einer sicher aussehenden Steckverbindung ist bestimmt kein Garant, dass das wirklich sicher ist. Da hilft leider nur nackig machen und alles eingehend betrachten und natürlich auch mal Messen der Übergangswiderstände. Mit einem normalen Multimeter kann man da schon einiges machen. Und ich garantiere dir: Die einfachen Grundlagen der E-Technik, die du dazu brauchst, kannst du überall gut beschrieben nachlesen. Das ist weder kompliziert noch schwer zu begreifen, weil alles recht logisch ist. Und wenn du dahinter steigst, wie Spannung, Strom und Widerstand so ticken, hast du viel mehr Klarheit bei Problemen und kannst mit mehr System suchen. Also trau dich und lies mal etwas in den Tiefen des Web. He?

Gruß Mirko
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

tiworg

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Wohnort: Luzern / CH

Beruf: Informatiker

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17

Mittwoch, 10. November 2010, 13:38

Hy Maki

Dein Problem mit dem einen Servo ist temparaturabhängig, das hast Du beobachtet und das wird so wohl stimmen. Das hat aber nichts mit der Spannung zu tun, was sich mit der Temparatur am meisten ändert ist die Ausdehnung von Metallen. Irgendwo hast Du einen faulen Kontakt, garantiert! Bei viel warm ist der Druck an der Stelle noch knapp gross genug, wenns kalt wird zieht sich das Metall zusammen und der (eventuell bereits leicht oxidierte) Kontakt wird zum Wiederstand. Dieses Problem überbrückst Du mit ein bisschen mehr Spannung, indem Du das mit '5V-6V Adj' beschrifteten Poti hochgedreht hast (Das find ich gut, Poti am Regler angeschrieben, da muss man nicht erst die Anleitung bemühen....). Elektronisch gesehen ist das nachvollziehbar, dass eine schlechte Kontaktstelle mit mehr Spannung entschärft werden kann. Aber irgendwann wird das Problem auch bei 6V wieder auftauchen. Entweder wenns einfach noch kälter wird oder wenn die Oxidation an der Stelle weiter fortschreitet. Ganz kalt ist es ganz oben, also wirst Du wohl oder übel irgendwann mitten im Flug einen Servoflatterer haben. Das wollen wir alle nicht!

Liebe Grüsse
Rainer
MiniZoom 3Blatt :nuts: / 4B120 / Eco8 / T-Rex 450 Paddelkopf und einiges an Flächenzeugs
MX16s mit Jeti :ok:

18

Mittwoch, 10. November 2010, 14:10

Zitat

Original von Fliegerassel
Klar ist erstmal, dass warm nicht besser leitet! Je wärmer ein Leiter wird, desto höher ist sein Widerstand! Warm leitet also schlechter.

Stimmt so nicht, Halbleiter (und davon gibt es ja genug in der Elektronik) leiten bei hohen Temperaturen besser.

Ohne Messung da rumzudrehen ist aber mutig. Wenn das Poti nicht beschrieben ist, kann das z.B. sein, weil bei der Herstellung was schief ging und der Regelbereich ein anderer ist, als gewünscht. Also ist die billigste Lösung das Poti fix einzustellen und es dem Anwender zu verschweigen - nur so ein Gedanke.

Ein Multimeter kostet fast nichts und gehört einfach in eine Werkstatt. Wie willst du sonst eine Verkabelung testen oder nach einem Fehler suchen.

RK

Fliegerassel

RCLine User

Wohnort: Angermünde

Beruf: Erzieher

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19

Mittwoch, 10. November 2010, 18:34

Hey Reinhard,

wenn du schon klugscheißern musst, dann bitte richtig. Wa?
Ich schrieb nämlich von Leitern, nicht von Halbleitern. Ätsch! :dumm:

Gruß Mirko :w
Meine Seite: www.fliegerassel-modellbau.de.tl

20

Donnerstag, 11. November 2010, 11:48

Zitat

Original von Fliegerassel

wenn du schon klugscheißern musst, dann bitte richtig. Wa?
Ich schrieb nämlich von Leitern, nicht von Halbleitern. Ätsch! :dumm:

Wikipedia ist da aber anderer Meinung. Unter Leiter fällt eine Menge. Halbleiter sind sogar noch bei den Leitern 1.Klasse.
Bei der 2.Klasse finden sich da so exotische Leiter wie flüssiges Glas !

RK