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stibo82

RCLine Neu User

  • »stibo82« ist der Autor dieses Themas

Beruf: Metallbauer

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1

Sonntag, 28. November 2010, 07:04

Probleme beim Bau von Kyosho Edge 540 Red Bull 1400mm

Hallo zusammen.
Wer von euch hat Erfahrung beim Bau der Kyosho Edge 540 1400mm.Also nicht die Styrowaffel sondern die große aus Holz was es in red bull und orange gibt.
Hab Probleme mit den Bowdenzügen für Höhen und seitenleitwerk.Die orginale Lösung mit drahtseil und Holzverbindung am gestänge möchte ich nicht verbauen weils mir etwas 0815 vorkommt.Allerdings klappt es mit normalen gestänge auch nicht.Ruder sind dann total flatterig.
Hat da jemand ne stabile Lösung für mich??Weil wenn die ruder so leichtes spiel haben dann hab ich total die unkontrollierten Steuerbewegungen am Heck.

marinus

RCLine User

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2

Sonntag, 28. November 2010, 09:08

Guten Morgen,

verwende doch einfach festes NICHT dehnbares Schnurstück und mach die Seilanlenkung.

Bei den Großmodellen haben alle Stahlseile zum Seitenruder... Wenn du es ordentlich amchst hast du keine Flatterei mehr.
suche:


der_rote_baron

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Beruf: Student (Luft- und Raumfahrttechnik)

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3

Sonntag, 28. November 2010, 09:26

RE: Probleme beim Bau von Kyosho Edge 540 Red Bull 1400mm

Moin moin,

Zitat

Original von stibo82
Allerdings klappt es mit normalen gestänge auch nicht.Ruder sind dann total flatterig.


Wenn du damit einfache Stahldrähte bzw. normale Bowdenzüge meinst, ist das nicht weiter verwunderlich. Diese Dinger müssen unterwegs mehrmals abgestützt werden (durch Spanten z.B.), damit sie sich unter Druck nicht in der Mitte einfach durchbiegen, anstatt die Kraft auf die Ruder zu übertragen. Bei den meisten ARF-Modellen habe ich mich auch immer wieder über die bescheuerten Bowdenzüge geärgert, weil die Hersteller diesem Punkt immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken. Zumal man bei den fertigen Dingern ja auch kaum noch an die problematischen Stellen heran kommt, um nachzubessern.

Zwei Möglichkeiten habe ich bis jetzt für mich gefunden, um dieses Problem zu lösen: Einmal könntest du die Servos direkt ins Heck bauen und die Ruder dann mit einer kurzen Schubstange anlenken. Wenn sie nicht wesentlich länger als 100 mm ist, ist ein Stück 2 mm Stahldraht mit aufgelöteten M2 bis M3 Löthülsen sehr gut dazu geeignet. Dann noch Kugelköpfe auf die Löthülsen schrauben und fertig. Wenn die Schubstange länger wird (130 mm aufwärts) kann man sie nach Bedarf versteifen. Nach meiner Erfahrung geht es da ganz gut, wenn man ein Bowdenzugaußenrohr (2,2 mm Innendurchmesser; 3 mm Außendurchmesser) über den Stahldraht schiebt und darüber dann noch ein Messing-, Alu- oder Kohlerohr (3 mm Innen; 4 mm Außen). Der Stahldraht überträgt dann die eigentliche Druck- bzw. Zugkraft und das Alurohr hindert ihn am Ausknicken. Diese Art der Anlenkung ist sehr steif (und damit präzise) und leichtgängiger geht es sowieso nicht mehr. Allerdings muss schon noch etwas Material am Schwanz übrig sein, um einen kleinen Servorahmen (Sperrholz 3 mm) einkleben zu können und man muss vorn genug Gewicht haben, damit der Schwerpunkt stimmt. Für extreme Leichtbauten, oder Modelle die von Natur aus eher Schwanzlastig sind, ist diese Methode also weniger geeignet.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Servos an der vorgesehenen Stelle im Rumpf unter zu bringen, normale Bowdenzüge (bzw. welche mit einer Seele aus 2 mm Stahldraht) zu verwenden und diese dann in 6x4 mm Kohlerohren zu führen. Gleiches Prinzip wie oben. Der Bowdenzug überträgt die Kraft, das Rohr verhindert das ausknicken. Damit habe ich beste Erfahrungen in meiner Zlin gemacht. Die Anlenkung ist bocksteif, sehr leichtgängig und mit relativ wenig Aufwand umzusetzen, weil man nichts am Modell umbauen muss. Der Nachteil an der Methode besteht darin, dass man die Rohre fast perfekt geradlinig nach hinten führen können muss. Eine ganz leichte Biegung geht gerade noch so in Ordnung, aber einen kleinen Knick oder engere Radien (wie sie mit normalen Bowdenzügen kein Problem sind) kann man mit so einem Rohr vergessen. Erstens ist es zu steif, um eine größere Krümmung mitzumachen und zweitens wird die Anlenkung auch relativ schnell schwergängig, wenn man zu weit von einer Geraden abweicht. Es dürfen also keine Spanten oder ähnliche Dinge im Weg sein, wenn man die Ruder auf diese Art anlenken will und wenn doch was im Weg steht, muss man den nötigen Platz schaffen. Außerdem muss der Rumpf groß genug sein, um das Kohlerohr überhaupt aufnehmen zu können. 6 mm Außendurchmesser klingen nicht nach viel, aber wenn der Rumpf dann noch Spanten, Seilzüge (Seitenruderanlenkung) etc. hat, können die 6 mm ruck zuck zu viel sein, v.a. wenn man die beiden Höhenruderblätter einzeln mit jeweils einem Bowdenzug anlenkt (und deswegen gleich zwei Rohre braucht).

Alternativ könntest du natürlich auch versuchen, an den schon vorhandenen Spanten quer verlaufende Brettchen aus 3 mm Balsa zu verkleben (etwa alle 100 mm eins) und den Bowdenzug dann dort hindurch zu führen (und jeweils mit einem Tropfen Sekundenkleber zu sichern). Aber wie schon gesagt: ARF sei Dank, klappt diese Methode so gut wie nie, weil man einfach nicht mehr ran kommt. Vielleicht haben die Spanten ja auch schon passende Erleichterungsbohrungen, in denen du die Bowdenzüge führen kannst, dann stehen die Chancen schon etwas besser.

mfg Der Baron
Die Mindesthöhe für eine Rolle ist gleich der halben Spannweite

Der Atomstromfilter - Zur Strapazierung der Lachmuskeln

stibo82

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4

Mittwoch, 8. Dezember 2010, 17:52

Danke nochmal für euren Tip.
Habe jetzt das Seitenruder über Drahtseil und höhenruder über einen etwas dickeren stahldraht der mit einen Adapterstück das gestänge zweiteilt das höhenruder links und rechts angesteuert werden können.
Ist jetzt alles stabil,leichtgängig und flattern tut au nix mehr^^