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Franz Tobisch

RCLine User

  • »Franz Tobisch« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oberhausen (Rheinland)

Beruf: Dipl.Ing. für Energietechnik (Thermodynamik,Strömungstechnik)

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1

Sonntag, 6. Februar 2011, 10:28

Lage von Ferritkernen

Hallo

Habe 2 Servos für Querruder installiert.
Die Länge der Servoverlängerungs-Kabel zum Rumpf beträgt ca. 50cm.

An welcher Stelle sollte man die Ferritkerne installieren.
Vielleicht in der Nähe des Empfängers?

Kann man Ferritkerne irgendwie auch selber bauen.? Der Preis für diese Dinger
ist ja unverschämt hoch.

Sind die nicht auch in allen Zuleitungen von elektronische Geräten eingebaut (diese runden Verdickungen)?

Schon mal besten Dank für eine Antwort!

Gruß Franz

Christian_B

RCLine User

Wohnort: Land Sachsen

Beruf: KFZ-Mechaniker

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2

Sonntag, 6. Februar 2011, 10:35

RE: Lage von Ferritkernen

Die Dinger kannst Du weglassen, sind genau so wirkungsvoll wie der Spruch "Holm und Rippenbruch" :D
Gruß Christian

[SIZE=3]REX-500 PROTOS 500 [SIZE=1]REX-250 [/SIZE] [/SIZE] FF-6/T8
Belt CP mit MX-12 Esky HH Gyro SG90.
CopterX in 2,4GHz
S.R.B. Quark mit MX-12
Cessna 182 SpW 1410mm <> Stinson Reliant <> ME-109 <> FunCub <> SuperCub

3

Sonntag, 6. Februar 2011, 11:19

RE: Lage von Ferritkernen

Hallo Franz,

zu 35MHz-Zeiten hatte ich die manchmal bei "langen" Leitungen und in meinen FPV-Fliegern wirkungsvoll im Einsatz (Servozittern war dann weg).
Lage so nahe wie möglich am Empfänger.
Hoher Preis? Ich habe die auf Messen für 50Ct mitgenommen.

Dein Fall:
50cm? Sind die Servos irgendwie "unruhig"? Wenn ja, dann mach das mit den Ringen, so 4...5x durchschleifen.
Wenn die Servos "ruhig" sind, dann würde ich es erst mal "so" probieren.

Grüße
Reinhard

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paraglider42« (6. Februar 2011, 11:19)


Holi

RCLine User

Wohnort: Dresden

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4

Sonntag, 6. Februar 2011, 11:32

RE: Lage von Ferritkernen

Zitat

Original von Christian_B
Die Dinger kannst Du weglassen, sind genau so wirkungsvoll wie der Spruch "Holm und Rippenbruch" :D
wie wirkungsvoll die sind kannst Du austesten wenn Du mal am Boden die Empfängerantenne durch steckst. Je näher Du zum Empfänger kommst, umso schlechter ist die Reichweite des Empfängers. Direkt am Empfänger angekommen ist es als wenn Du die Empfängerantenne abgeschnitten hättest. Wenn die nichts bringen würden, wären die nicht in z.B. Netzkabeln (TV/PC usw.) Vorschrift um die Richtlinien einhalten zu können.

@Franz

ich hab immer solche http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444…41528d2ff64deb1 Klappferite genommen. Sind recht billig. Da habe ich dann das ganze Bündel Servokabel direkt hinter dem Empfänger rein gelegt und zu geklappt. Nur einmal durch, dafür zwei Kerne hintereinander. Gab danach keine Probleme mehr mit Servozucken oder Empfängerreichweite - vorher schon. Wenn Du den Klappferit noch irgendwo festklebst hast Du gleichzeitig noch ne Prima Zugenlastung für die Servostecker.
War aber noch zu 35mHz Zeiten. Seit 2,4Ghz brauchts die wirklich nicht mehr.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Holi« (6. Februar 2011, 11:36)


Christian_B

RCLine User

Wohnort: Land Sachsen

Beruf: KFZ-Mechaniker

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5

Sonntag, 6. Februar 2011, 12:47

RE: Lage von Ferritkernen

Zitat

Original von Holi
Wenn die nichts bringen würden, wären die nicht in z.B. Netzkabeln (TV/PC usw.) Vorschrift um die Richtlinien einhalten zu können.



Die Teile sind dazu da um Störstrahlungen dieser Geräte zu unterbinden, die Geräte selbst haben davon nichts.
Gruß Christian

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Holi

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6

Sonntag, 6. Februar 2011, 14:09

RE: Lage von Ferritkernen

Zitat

Original von Christian_B
Die Teile sind dazu da um Störstrahlungen dieser Geräte zu unterbinden, die Geräte selbst haben davon nichts.
ich weiß, hab ich auch nicht geschrieben. Aber Servokabel in Flugmodellen - kreuz und quer verlegt - bilden nun mal ein Gegengewicht zur Antenne des Empfängers und können! (nicht müssen) den Empfang desselben durch ebensolche Störstrahlung beeinflussen. Mit einem Ferritkern werden diese quasi kurz nach dem Empfänger abgeschnitten, sind rein physikalisch nicht mehr vorhanden, obwohl körperlich immer noch da.
In großen Rümpfen mit viel Platz wo alles schön weit auseinander liegt wird es sicher ohne Ferritkern funktionieren. Aber in einem Segler z.B., mit je 3-4 x 3m Servokabeln in den Tragflächen (die wenigsten nutzen dann verdrillte), der auch noch an der Reichweitengrenze und/oder zeitweise ungünstigen Empfangsbedingungen betrieben wird, können solche Ferrite schon Lebensnotwendig werden. Zumal dort die Fernsteuerkomponenten eher übereinander liegen, als weit auseinander. Das ist weitestgehend vom gesamten Modell und der Qualität der Empfänger abhängig, deswegen die gegensätzlichen Meinungen zu den Ferriten. Die einen merken den Effekt, andere halten das für Quatsch. Aufgrund geringer Kosten, Baugröße, Gewicht sowie keinerlei Nachteil, hab ich grundsätzlich jedes meiner Modelle (auch kleinere) so ausgerüstet, nachdem ich beim Segler das Problem des Servozitterns auf diese billige Weise lösen konnte.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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Franz Tobisch

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7

Sonntag, 6. Februar 2011, 21:57

Hallo

Besten Dank für Eure Tipps.

Gruß Franz

Franz Tobisch

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8

Sonntag, 6. Februar 2011, 22:53

RE: Lage von Ferritkernen

Hallo Holger

Besten Dank für den Link.
Bei Graupner bzw. Läden mit deren Proukten knöpfen die Dir doch echt 4,60€ pro Stück ab.
Bei den 20 Stück die ich für verschiedene Modelle brauche eine ganz schöne Summe.

Gruß Franz

Holi

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9

Montag, 7. Februar 2011, 16:32

20 Stück?? Einer max. zwei reichen aber pro Modell. Um alle! Servokabel einer (direkt hinter dem Empfänger gebündelt), nicht um jedes Servokabel einer.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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Franz Tobisch

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10

Montag, 7. Februar 2011, 17:56

Na ja, ich habe viele ferngesteuerte Modelle in denen keine Ferritkerne sind.

6 Flugmodelle davon noch 3 im Bau.

2 Echtdampf Schiffe habe ich auch gebaut.
Wenn man da alleine auf dem See Probleme mit den Dampfmaschinen und Kesselanlagen bekommt kann das ganz schön ärgerlich werden weil diese Schiffe sehr wertvoll sind.

Dann habe ich noch 3 ferngesteuerte Echtdampf-Lokomotiven.
Na gut, da kann man hinlaufen aber das nervt ganz schön wenn die Servos ständig flattern.
Bei den Loks hat man immer mit den Empfänger-Antennen und den Servos Probleme weil halt jede an Metall drumherum ist.

Eine andere Frage. Wie ist das mit Störungen durch die Gestänge die sich im Kunststoffrohr bewegen?

Gruß Franz

Holi

RCLine User

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11

Montag, 7. Februar 2011, 18:45

ooops, doch so viel? Und bei allen Probleme? Bei den Schiffen kann ich mir das nicht so recht vorstellen, fährt man ja eher im Nahbereich.

Mit Anlenkungen aus Stahldraht hatte ich nie Probleme, die liegen meist parallel zur Antenne und führen ja auch keinen Stom.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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bernd_57

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12

Dienstag, 8. Februar 2011, 21:18

Ferrite

Hallo Holger


Schau mal auf diesen Seiten sehr günstig und wenn zweifel da sind anrufen.
Herr Nessel ist auch auf etlichen Modellbaumessen.

Zu den Ferritringen und anderen Problematijen bei 35MHZ gibt es eine gute Broschüre zum Downloaden.


Gruß Bernd

Franz Tobisch

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13

Dienstag, 8. Februar 2011, 22:42

gerade bei den Echtdampfschiffen.Wenn Du auf einem See schipperst und die sensible Dampfmaschine und Kesselanlage fallen
(der Brenner haut den Kessel durch oder die Maschine fährt nicht mehr an)
durch falsche Servostellung aus, kannst Du nur noch dahin schwimmen oder ein Gummiboot mitnehmen.

Der Verlust von so einer Dampfmaschinen-Anlage ist echt ein herber teurer Verlust.
Und ein Schiff mit E-Motor ist total langweilig.

Lege mal ein Foto von so einem Teil bei.
»Franz Tobisch« hat folgendes Bild angehängt:
  • Fertigstellung (2)kl.jpg

Holi

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14

Mittwoch, 9. Februar 2011, 16:27

sehr schön, bist Du auf dem Bild grad mit dem Einbau beschäftigt ;)

Zitat

Und ein Schiff mit E-Motor ist total langweilig.

naja, weiß nicht ob sowas langweilig ist, glaub aber eher nicht.
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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15

Mittwoch, 9. Februar 2011, 16:46

Ist halt wie vieles Geschmackssache.

Live Steam Modelle finde ich total faszinierend aber jenseits meiner finanziellen, handwerklichen und zeitlichen Möglichkeiten.

Beruflich habe ich auch mit Kesseln zu tun aber im zweistelligen Megawattbereich (Feuerleistung).

Gruß
Uwe
Es ist besser, den Mund zu halten und für einen Idioten gehalten zu werden, als es zu bestätigen!

Franz Tobisch

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16

Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:25

mit Saacke-Brenner?

Franz Tobisch

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17

Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:30

Nein

An dieser Stelle würde ich mir trotz Isolierung ganz schön die Flossen verbrennen.

Außerdem ist der Kerl viel jünger als ich.

Vielleicht werde ich ihn mal mit Barbie überraschen, wenn er gut arbeitet.

Holi

RCLine User

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18

Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:13

Das wollen wir dann aber auch sehen :evil: :D
Grüße aus dem igen Dresden,
Holger

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19

Freitag, 11. Februar 2011, 15:27

Keine Saacke-Brenner.
Einmal Wanderrost.
Einmal mit zwei Brennern von Mehldau&Steinfath mit GT-Abgas oder extra Frischlüfter.
Konserviert einen mit Wanderrost und gemauertem Feuerraum und kleinerer Druckstufe.

Gruß
Uwe
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »uwete« (11. Februar 2011, 15:28)