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uersel1964

RCLine User

  • »uersel1964« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Nähe Basel, Schweiz

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1

Dienstag, 29. April 2014, 10:45

Fliegen bei Nässe

Hallo zusammen

Im Moment herrschen ja nicht die besten Wetterbedingungen und es regnet oder tröpfelt doch immer wieder. Die Temperaturen aber sind nicht sooooo tief, dass man nicht fliegen könnte. Deshalb stellte ich mir schon oft die Frage und habe schwer mit mir gekämpft, ob ich denn nicht trotzdem fliegen gehen könnte.

Wie ist denn das so mit der Feuchtigkeit:
  • am Modell: Hier kommt ja durch die Lüftung im Rumpf die Nässe in den Rumpf. Was kann man dagegen machen und wie kann man die Elektronik eventuell davor schützen?
  • am Sender: da regnet und tropft es ja schön darauf. Wie schützt ihr eure Sender? Mit so Winterhauben oder ähnlichem?

Das wäre es ja auch schon wieder mit meinen Fragen. Danke für eure Antworten und Tipps.

Gruess
Urs
Gott erschuf die Springbäume, um uns Modellfliegern einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen.
-----------------------
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Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

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2

Dienstag, 29. April 2014, 11:10

Die Lüftungslöcher am Flieger zu verschließen ist auf jeden Fall keine gute Idee :D
Du kannst aber die Elektronik zumindest teilweise mit Schrumpfschlauch schützen und es gibt auch verschiedene Sprays, die Elektronik wasserfest machen...
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

viperchannel

RCLine Team

Wohnort: D- 74172 Neckarsulm

Beruf: Multitalent

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3

Dienstag, 29. April 2014, 11:16

Holzmodelle würde ich nicht unbedingt fliegen. Vor allem wenn die mal im Regen stehen sind die in ein paar Minuten krumm.

Lüftungslöcher: Achte mal darauf, wieviel Wasser da wirklich reingeht. nämlich so gut wie nichts. Wenn allerdings dein Regler direkt am Lüftungsloch ist oder im Freien wird er schneller abfackeln, wie du schauen kannst. Das ist vor allem bei Landungen im Schnee beliebt.

Meine Wasserflug Schaumwaffeln fliege ich ohne Gnade im Regen, Alles ist mit Wet protect getränkt, Regler sind überdimensioniert um hitzeprobleme zu vermeiden die durch das Versiegeln mit Acryl entstehen (Kein Silikon nehmen wegen dem Essig!!). Die Motoren werden irgnedwann rosten, zumindest die Lager. Daher vorher und nacher ölen.


Den Sender solltest du trocken halten. Der korridiert dir sonst. Idealerweise stehst du im trockenen und fliegst im nassen. Mein neues Auto hat eine ca 3qm Kofferaumhaube, das ist ideal zum drunterstehen :-D
Gruß Frank!

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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4

Dienstag, 29. April 2014, 12:42

Servus
Sender schützen mit den übliche Wetterschutzhauben.

Rumpf
Nachdem ich auch gerne mal ohne schön Wetter fliege verbau ich bei Elektroseglen den Regler an der Rumpfseitenwand auf Klett.
Das Verhindert schon mal das Wassertropfen die dann durch Turbospinner und Motror Müssen direkt in den Regelr Laufen können.
Den empfänger hab ich wohl meist liegend hinter der tragfläche im Rumpf aber auf einem erhöhendem Holzbrettchen.
Wenn nicht gerade ein Struzbach durchs Modell läuft ist das relativ sicher.
Ich bin gestern über eine Stunde bei nieselregen geflogen weils intressanterweise Getragen hat, und hatte keinen Wassertropfen Im Rumpf.

Wenns direkt Regnet lass ichs beliben oder schau das ich schenell zur Landung Komme.
Allein die Sichtflugereglen verbieten dann eigentlich das Fliegen, Elektronikmäßig ist mir das auch zu heiss , und mir meine Modelle zu schade.

Besoderes Augenmerk sollte man auch mal auf die Servos/servokösten in den Flächen legen, wo da Wasser eindringen kann .
Die Servo gehäuse sind alles nur nicht Wasserdicht dafür belibt Wasser und feuchtigkeit aber lange im Gehäuse wegen schlechter Belüftung.
Vor allem feuchte/nasse potis funktioniern nicht so wie das sein sollte

Am meisten Wasser bekommen meien modelle ab bei Nieselregen wenn ich hohem Gras lande.

Ich achte daruf nach solchen flügen das alles was im frien war und mit elektronik behaftet ist minimal 12 stunden in beheitzen Räumne gut austrocken kann, Betaung, also Tröpfchenbildung durch Kondesation wenn man die Elektronik dann ins Kühle frei schafft dürfte bei den ganzen smd geschichen mit den keleinen Kontaktabständen schon ein Thema sein. Bei den niedrigen Spannungen unserer Eelktroniken verurscht sauberes wasser zwar keien Kurzschlüsse aber ev Fehlfuntionen, was meist das Modell kostet . Das sicherheitsrirko ist auch nicht ganz ohne, also mit Verstand agieren!

Das wet protect brint sicherlich eine Menge , wenns das braucht hör ich aber vorher auf.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Jan Herzog

RCLine User

Wohnort: Reinheim

Beruf: Dipl.Grafiker

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5

Dienstag, 29. April 2014, 14:34

Empfänger / Regler kann man gut in ne Lümmeltüte packen und servos mit Plastidip versiegeln :

Ist eigendlich was für Cars . . . .Aber es soll ja auch Offroad Flugzeuge geben ==[]
:D Beste Grüße : Jan ! :D

Meine HP : Janoschs Hangar :ok:
Club Page : Peters Flying Club :ok:
Bau und Reperaturservice : Flugakademie Reinheim :ok:


6

Dienstag, 29. April 2014, 14:42

Zitat

wie kann man die Elektronik eventuell davor schützen?

Am einfachsten kannst du den Empfänger schützen, da er keine störenden, wegstehenden Bauteile hat. Also einfach die Platine beidseitig mit "Plastik 70" einsprayen. Das ist sauber, werterhaltend und bietet dauerhaften "Unterwasserschutz".

7

Dienstag, 29. April 2014, 15:16

am Modell: Hier kommt ja durch die Lüftung im Rumpf die Nässe in den Rumpf. Was kann man dagegen machen und wie kann man die Elektronik eventuell davor schützen?
am Sender: da regnet und tropft es ja schön darauf. Wie schützt ihr eure Sender? Mit so Winterhauben oder ähnlichem?
am Modell: garnicht. Es wird schon gut gehen. Nach dem ich gesehen habe, wie nach dem Regenflug, einer
aus seinem Virusrumpf ca. 1Glas Wasser herausgekippt hat, gehe ich mit dem Thema ganz anders um
und lasse mir von einem bisschen Regen nicht den Flugtag versauen.
Gut nach jeder Landung Flächen putzen, ist auch nervig.
Wenn es allerdings Bindfäden regnet, stelle ich mich unter oder packe ein.
Oder mit einem Holzmodell würde ich bei Regen auch ganz schnell einpacken.
Ist bei mir ja nicht der Fall, es wird nur GFK/CFK/Kevlar geflogen.
Beim Stützstoff Balsa, mache ich mir schon mal sorgen, aber der ist im Material meist gut
eingepackt.

am Sender: mit dem Sender kann ich schon fast tauchen gehen, dank raydiowarm.

Gruß Tom

8

Dienstag, 29. April 2014, 15:21

Hab das früher auch gemacht. Grade mit Holzmodellen auch, da passiert gar nichts, da die ja ordentlich lackiert sind-selbst mit Papierbespannungen bin ich durchaus auch bei leichtem Regen immer geflogen. Da wird zwar die Bespannung nen bisschen wellig (fliegt sich dann auch so), aber wenn man dann zu Hause alles ordentlich lagert (Flügel ggf. einspannen, gegen Verzug) macht denen das mal überhaupt nix aus.
Natürlich: es muss ordentlich lackiert sein und gründlich austrocknen können!

Wie man die Elektronik schützen kann, wurd ja schon gesagt.
Fürn Sender reicht notfalls ne drüber gestülpte Plastiktüte- ich brauch das Display beim fliegen nicht, ich guck zum Modell. Nebenbei ist so eine Tüte auch noch ein guter Windschutz gegen kalte Finger.

Allerdings: soo nötig hab ichs heutzutage nicht mehr, bei Mistwetter geh ich nicht mehr fliegen..;)

Übrigens ists interessant, das mal zu machen, direkt nach der Landung sieht man schön an den Wasserperlen, wie die Aerodynamik des "supertollen Hochleistungsmodells" wirklich ist... ;)
__Grüssle, Sly__

9

Dienstag, 29. April 2014, 16:05

Empfänger / Regler kann man gut in ne Lümmeltüte packen und servos mit Plastidip versiegeln :

Ist eigendlich was für Cars . . . .Aber es soll ja auch Offroad Flugzeuge geben ==[]

Lustiger Vogel im Video und tolles Video :ok: .
Ich habe immer ein Problem damit wenn irgend etwas nicht 100%
Wasserdicht ist. Das ist wie bei einem defekten Blinkerglas.
Es kommt Wasser rein und nicht wieder raus. Damit wäre das E-Bauteil sicher defekt.
So lege ich den Segler nach einem erfolgreichen Regenflugtag in Heizungsnähe und er ist
am Nachfolgetag wieder einsatzbereit.
Mit dem Plastikdipp ist ne tolle Sache. Da könnte man den ganzen Segler drin
eintauchen und als U-boot nutzen.

""@Sly
Übrigens ists interessant, das mal zu machen, direkt nach der Landung
sieht man schön an den Wasserperlen, wie die Aerodynamik des
"supertollen Hochleistungsmodells" wirklich ist... ;)""

Komplett Laminar umströmt. Nee Spaß bei Seite.

Unsere Wiesen und Äcker schmeißen nach dem Aufsetzen jede Menge Wasser und Schmutz auf die Tragfläche.
Wer danach seine Fläche nicht putzt erlebt nach einem erneutem Abwurf, wie schlecht so
ein Modell ohne exakten Profil eigentlich fliegen kann. :evil:
Bei trockenen Verhälnissen reicht Blütenstaub schon aus um die Flugeigenschaften
gravierend zu verschlechtern.


Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (29. April 2014, 16:35)


thorben97

RCLine User

Wohnort: Hamburg

Beruf: Auf dem Weg zum Fluggerätmechaniker Instandhaltungstechnik

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10

Dienstag, 29. April 2014, 16:21

Hi

Ich fliege auch manchmal im Regen, auch mit manchen Holzmodellen. Gut, die kleine Katana und die Sebart's nicht aber sonst alles. Über die Funke packe ich ein Handtuch oder manchmal auch garnichts, dann wird sie aber danach sauber gemacht. Du musst aber aufpassen. Manche Sender haben ja so ein Touch-Dingens für das Menü und das funktioniert bei Nässe nicht. Darum nehme ich nur die MPX Funke wenn ich im Regen fliege.
Ins Modell läuft so gut wie garkein Wasser, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Wenn sich aber zu viel Wasser auf dem Modell sammelt ändern sich die Flugeigenschaften.
Mein Hangar: Petr Zak Yak 54 :evil: , Sebart Wind 110, Wind S und Angel S, PA Katana MD, Zaunkönig, Arrow v6, Kobras in allen Variationen :D und eine Sebart Su 29 140e ( 6s Elektro, love it :heart: )

Helis: Logo 600 SX, Warp 360, T-Rex 250 SE

Solange die Teile im Umkreis von 5m verstreut sind, zählt es als Landung :D

Ich habe visuellen Tinitus. Ich sehe dauernd nur Pfeifen!

MfG
Thorben

11

Dienstag, 29. April 2014, 17:03

Tom: man landet _auf_ der Erde-nich mittendrin... :shy:

Meine Flieger haben allenfalls unten drunter (irgendwas muss die Erden nunmal berühren) bisschen Schmutz, aber mehr nicht....
__Grüssle, Sly__

Jan Herzog

RCLine User

Wohnort: Reinheim

Beruf: Dipl.Grafiker

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12

Dienstag, 29. April 2014, 18:51

@Tom

Segler in Plastidip Tauchen 8(
Ich würde den dan doch lieber mit Latexfarbe Streichen :D
:D Beste Grüße : Jan ! :D

Meine HP : Janoschs Hangar :ok:
Club Page : Peters Flying Club :ok:
Bau und Reperaturservice : Flugakademie Reinheim :ok:


normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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13

Dienstag, 29. April 2014, 19:16

Was man macht hängt letztendlich doch vom Modell ab.
Ich habe auch Holzmodelle die schon im Regen waren, aber da weiß ich auch wie es um die steht.
Ist alles sauber und dicht in Folie eingebügelt, dann macht es denen nichts aus.
Die Luftfeuchtigkeit vielleicht ein wenig, aber manche Leute lagern ihre Modelle auch in der Garage und die sind
meistens auch nicht dicht um die regenfeuchte Luft draußen zu halten.
Aber auch an Motor und Kabinenhauben kann Wasser eindringen, über Scharnierschlitze, Übergänge von Rumpf zu Flächen und Leitwerken und so weiter.
Auch an diese Details sollte man denken und auch wenn das Modell beim Kontakt mit Wasser nicht gleich in seine Bestandteile zerfällt,
so sollte man sich trotzdem Gedanken machen was Wasser auf lange Sicht mit dem Holz macht.
Bei Schaummodellen muss man auch gucken, dass Wasser nicht an Öffnungen von oben eindringen kann, aber hauptsächlich nur wegen der Elektronik.
Bei Verbundfliegern(CFK/GFK/Aramid) ist es nichts anderes wie bei den Schaumwaffeln auch, dem Material macht es nichts aus, nur die Elektronik sollte
safe sein.
Holzpropeller sind bei Wasserkontakt vielleicht auch nicht die allerbeste Wahl, die sollten danach, falls nicht zu vermeiden, sofort anständig getrocknet werden!
Mit freundlichem Gruß
Marcus

14

Dienstag, 29. April 2014, 19:19

Tom: man landet _auf_ der Erde-nich mittendrin... :shy:

Meine Flieger haben allenfalls unten drunter (irgendwas muss die Erden nunmal berühren) bisschen Schmutz, aber mehr nicht....

Ich kenne deine Segler und Landezonen nicht. Wie schon hier geschrieben, es ist Nass.
Unsere Landezonen haben eher etwas ackermaßiges, gespickt mit Maulwurfshügeln.
Die Segler werden auch des öffteren mal bis zu einem Fluggewicht von 4Kg aufgebleit.
Dem entsprechend ist auch die Landegeschwindigkeit und der Segler rutscht
schonmal 3-6Meter über den Boden. Dabei hat der Rumpf Bodenkontakt und schmeißt
an der Rumpfnase die Erde hoch ;) . Sichtbar auf dem Mittelteil.
Ein Flugkollege hatte nach Bodenkontakt seinen Sender schon wegelegt und der Segler war wieder in der Luft.
Merkwürdigerweise ist die Fläche unten drunter
(wenn man nicht gerade einen Maulwurfshügel bügelt) Blitzsauber
und oben drauf hats einige Ablagerungen.

Meine Landungen sind zu 99,7% Sicher und 85% davon Perfekt (auf bekannten Hangfluggelände).
Selbst die Landungen ohne Sicht, sind mir bis jetzt zu 100% gelungen(Glück gehabt).
Vor einigen Jahren sah das, natürlich noch anders aus.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (29. April 2014, 19:39)


uersel1964

RCLine User

  • »uersel1964« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Nähe Basel, Schweiz

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15

Mittwoch, 30. April 2014, 08:49

Danke erst Mal für die vielen Ideen und Lösungen.

Heute ist wieder so ein Nieseltag. Es regnet nicht, ist aber auch nicht trocken. Da werde ich mal mit einem ungeschützten Flieger in die Luft gehen und schauen, wie und wo er dann eventuell Feuchtigkeit aufnimmt.

Für den Sender sollte es noch kein Problem sein. Aber da schaue ich mich noch weiter um.

Dann euch auch guten und trockenen Flig

Gruess
Urs
Gott erschuf die Springbäume, um uns Modellfliegern einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen.
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