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timbo

RCLine User

  • »timbo« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: A-Korneuburg

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1

Dienstag, 6. Mai 2014, 12:48

Elapor lackieren - Primer - Vorgehensweise

Hallo,

ja, ich fliege nur Schaumwaffeln und ja :-) ich habe keine davon je selbst lackiert.
Shockies per Edding :-) und sonst die Decals die dabei waren.

Das soll nun beim MPX Dogfighter anders werden.
Farbgebung soll wohl schwarz/gelb werden - Dosen hierfür hätte ich bereits. MPX Primer hole ich mir noch.

So - da ich das noch nie gemacht habe:

Wie trage ich den Primer auf? Pinseln? Ganz dünn?
Nach dem Trocknen des Primers dann mit den Dosen drüber gehen.
Oder benötige ich davor noch eine Styropor Grundierung (gesehen in nem youtube Video)?

Ich lackiere ganz zu Anfang, also als ersten Arbeitsschritt ...oder bau ich zuerst z.B. Servos ein...

Ja, ich stell mich grad bissl doof an - ich weiß. Wie macht ihr das?

Der Dogfighter hat ja an der Schnauze die Auspuffrohre, die hätte ich gerne schwarz, den Rumpf sonst gelb. Sprüh ich hier zuerst den Rumpf gelb und dann...ähm mit Edding die Auspuffrohre, oder anders gefragt - wie maskiere ich nach dem Gelbsprühen den Rumpf, dass ich nur die Auspuffrohre schwarz sprühen kann?

Bitte um kurzen Input.

Danke,
Tom

2

Dienstag, 6. Mai 2014, 15:46

Hallo Tom,

ich bin bei meiner Funcub (die vom Profilbild) wie folgt vorgegangen:

Erst habe ich lackiert, dann die Komponenten eingebaut.
Zum Lackieren habe ich die Elapor-Color-Farben von MPX benutzt, auch den passenden Primer. Den Primer habe ich mit einem Schwamm dünn (!) aufgetragen, danach sofort mit einem Papier-Küchentuch wieder abgewischt. Das ganze habe ich dann einige Minuten ablüften lassen und danach mit der Elapor-Farbe lackiert. Eine zusätzliche Grundierung brauchst Du nicht. Ich habe bei der FC auch die Zylinderköpfe und angedeuteten Auspuffrohre nach dem Lackieren farblich mit Aluminium und Schwarz abgesetzt. Hierfür habe ich Revell Aqua Farben benutzt. Abgeklebt habe ich da nichts, sondern vorsichtig mit einem feinen Pinsel angestrichen.
Mit dem Ergebnis bin ich hinsichtlich Deckkraft und Griffestigkeit zufrieden.


Liebe Grüße

Stefan

swessels

RCLine User

Wohnort: 31535 Neustadt, in der Woche HH

Beruf: Arbeitsplanung in der Luftfahzeugkomponenten - Instandsetzung

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3

Mittwoch, 7. Mai 2014, 12:14

Das Elapor mit Isopropanol - Alkohohl reinigen sollte eigentlich reichen. Anschliessend Wasserbasierende Acryllacke.

Gruß,
Stefan

4

Donnerstag, 8. Mai 2014, 22:24

Hallo liebe Kollegen,
bin auch gerade dabei ein Dog Fighter-Kit aufzubauen.
Hinsichtlich der Lackierung hatte ich vor Jahren mit dem EG-Pro die ersten Erfahrungen gemacht.
Da habe ich das Elapor mit einem Tuch ,das leicht mit Multiprimer getränkt war abgerieben.
Dadurch wurde das Elapor oberflächlich etwas angelöst und nach ein wenig Regenerationszeit habe ich dann normalen Acryllack aufgetragen.
der hält heute nach 7 Jahren noch unbeschadet.
Was ich nicht empfehlen würde ist Isopropanol. Der reinigt zwar die Oberfläche , doch beseitigt nicht das wachsartige Trennmittel , das beim Einspritzen in der Form verwendet wird.
Habs gerade heute noch am Dog Fighter ausprobiert , weil ich keinen Multiprimer mehr habe.
Werde mir morgen Azeton besorgen das im Endeffekt das gleiche wie der MPX-Multiprimer ist.

Gruß, Joachim
Gruß von der Küste ,Joachim


Fläche : Dynam Pitts Python S12--PZ Extra 300--Dynam Hawker Tempest
Segler : MPX EG Pro--Baracuda 1500 E -
Speedo Pro MK II--Schweißgut Chinook II - Thor - Nuri XXs - Nuri163 - Green Wing - Strong Mini - Miro Light - EPP Hai
Wasser : TT-Outlaw JR OBL
Erde: HSP Torche Pro...Märklin-Spur Z
TX : DX6i/DX8

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http://www.mfc-tarp.de

5

Dienstag, 13. Mai 2014, 15:34

Hatte doch noch den MPX-Primer gefunden und mit einem benetzten Tuch alles zweimal abgerieben.
Das Material war nach dem regenerieren stumpf und ich zufrieden.
Hab dann LRP-Magic Colour F oben und MPX-Elaporfarbe unten aufgesprüht.
LRP stinkt mehr nach Verdünner und ist nach 10 Minuten "trocken"
MPX-Farbe ist geruchsneutraler , aber dauert dagegen 1 Std.

Hab dann Std. später das Modell in der Hand gehalten und die Auspuffrohre lackiert.
Das dauerte eine viertel Std. und indeß hat sich meine wohl feuchtgewordene Hand wieder mit dem Lack verbunden.
Als ich das Modell loslassen wollte merkte ich die Klebrigkeit und es blieben auch kleine Lackstücke an ihr hängen.

Elapor ist zwar ein sehr gutes Material für Schaumflieger , doch es hat dafür mehr Nachteile beim Lackieren und den späteren Kontakten.

Vielleicht ist es wirklich besser einen Lack mit Lösungsmitteln zu nehmen der sich wenigstens oberflächlich hineinfrisst ?
Denn der MPX-Primer , der genau wie Nitroverdünnung riecht schadet dem Elapor nicht !
Ist eigentlich ein Witz für 100 ml Nitroverdünnung 12€ zu bezahlen !!!!

Grüße,Joachim
Gruß von der Küste ,Joachim


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6

Mittwoch, 14. Mai 2014, 09:26

:ok: Normale Sprühfarbe vom Billig-Shop geht prima! Mit der Zeit schabt sich bei Betrieb +Transport sowieso die Farbe stellenweise ab---oder?

7

Mittwoch, 14. Mai 2014, 13:30

Bei Bauchlandern wird die Farbe mit der Zeit höchstwahrscheinlich unten abgeschliffen ,
deshalb hab ich den DogFighter unten unlackiert belassen.
Bis auf die Tragflächenenden und dem Höhenleitwerk.
Weiß gibt ja auch einen guten Kontrast zum Leuchtrot !
Gruß von der Küste ,Joachim


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Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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8

Freitag, 16. Mai 2014, 13:42

Ich nehme schon seit Jahren - und auch schon zu Zeiten, bevor Multiplex auf den Trichter gekommen ist - diesen Primer aus dem Obi.

Der hinterlässt einen silbrigen Schimmer (Du siehst genau, wo Du noch nichts aufgetragen hast) auf dem Untergrund und man kann ihn ganz ganz dünn auftragen.
Vorher die Teile mit Spiritus abreiben. Zwei Sprühgänge mit etwa 10 Minuten dazwischen und wenn sich nach dem zweiten Sprühgang der Primer trocken anfühlt, kommt die Farbe drauf - und die hält dann auch!
Man muss schon stark kratzen, damit man die Farbe wieder runter bekommt.

Bin mir jetzt wegen des Preises unsicher. Ich glaube 6-8 Euro.
»Oberst_Krass« hat folgendes Bild angehängt:
  • Primer.jpg
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

9

Freitag, 16. Mai 2014, 17:56

Moin Herr Oberst !

Das hört sich doch schon mal ganz gut an.
Vor allem das das Zeug einen Film hinterlässt , den ein sogenannter Primer ja als "Vorstrich" haben sollte.
Auf welcher Basis trocknet er ab...Wasser oder Lösungsmittel ?

Der MPX-Primer hat meines Erachtens nur die Aufgabe das Elapor vom Trennwachs/silikon zu reinigen.
Ich vermute das es sich dabei nur um eine Art Nitroverdünnung handelt(riecht zumindest genauso) und nach dem regenerieren
das Elapor zwar stumpfer ist ,doch eine Grundierungsschicht konnte ich nicht feststellen. Die Farbe hält dort nur ein wenig besser !
Gruß von der Küste ,Joachim


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10

Freitag, 16. Mai 2014, 21:20

Ich verwende auch diesen Kunststoffhaftvermittler aus dem Autolackregal (meiner ist von Max Bahr). Wichtig ist, dass man ihn hauchdünn aufträgt, denn er lässt EPP aufquellen. Wenn man zu viel nimmt, bekommt der Flieger eine Orangenhaut.

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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11

Montag, 19. Mai 2014, 16:40

auf dem Untergrund und man kann ihn ganz ganz dünn auftragen.



...hatte ich nicht ohne Grund geschrieben, denn der ist natürlich auf Lösemittelbasis - anders geht es nicht.
Der Primer, welcher auch immer ist aber nicht einfach nur eine Verdünnung, sondern ein Mittel, das die Oberfläche leicht "anfrisst" und gleichzeitig eine lackierbare Oberfläche bietet.
Primer = Haftgrundvermittler
Jensemann

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bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

-=RAGE=-

RCLine User

Wohnort: Osterhofen

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12

Dienstag, 1. Juli 2014, 11:20

Will auch mal meine Elapor / Epo Erfahrungen kund tun.

Das EPO Material von Parkzone ist schon schei*e zu lackieren, aber das Elapor topt das ganze noch. Es ist fast wie ein Lotuseffekt. :puke:
Die Oberfläche vorsichtig mit feinem Schmirgelpapier anschleifen bringt überhaupt nichts - das vernichtet nur die Oberfläche. Irgendwie auch logisch, man öffnet lediglich die Luftporen.

Jegliche Primer brachten wenig bis gar nichts. Werde aber mal o. g. Produkte ausprobieren.

Man sieht es bei den Herstellern selbst: Nimmt man die Kabinenhabe ein paar mal ab, blättert die Farbe schon ab.

Meine jüngsten Erfahrungen beziehen sich auf den Solius Segler von Multiplex. Da mir das Modell und dessen Flugeigenschaften sehr gut gefällt, entschied ich mich, den Segler etwas zu "personalisieren".
Zur Entfernung von Trennmittelrückständen verwende ich Universalverdünner (Nitroverdünner) oder Aceton - was gerade greifbar ist. Da muß man schon mehrfach drüber gehen, dann fühlt man, daß die Oberfläche etwas stumpfer wird. Vorher klebe ich aber den Flieger schon ab; d. h. es werden nur die Lackierflächen mit Aceton behandelt.
Nebenbei bemerkt ist Aceton und Verdünner auch perfekt um Lackfehler zu entfernen, sei es versehentlicher Sprühnebel, oder auch Lacknasen, wie gestern Abend passiert.

Beim Solius kommen Farben auf Kunstharzbasis zum Einsatz, wie sie z. B. von Dupli Color angeboten werden. In meinem Fall sind es glänzende Lacke in Spraydosen. Trocknungszeit bei ca. 20°C Luft 12-24 Stunden.

Nach Behandlung mit Aceton/Universalverdünner kommt eine hauchdünne Schicht Revell Basic Color Grundierung auf das Elapor. Ich sage es vorweg, viel bringt das nicht, aber zumindest ist das Resultat wenigstens Wischfest. Es trocknet sehr schnell, ungeduldige Naturen wie meiner einer haben den Haarfön griffbereit liegen! ;)
Nach max. 5 Minuten geht es zur eigentlichen Farbe. Diese sprühe ich in dünnen Schichten direkt hintereinander auf, bis ein schöner, gleichmäßiger Glanz erreicht ist.
Dann noch ein paar Minuten anfönen/fixieren und im nicht durchgetrockneten Zustand das Abklebeband vorsichtig abziehen.
Apropos Klebeband: Ich verwende für die feinen Linien Tamiya Masking Tape und ein etwas breiteres Band von 3M. Fürs grobe kommt Tesa Kreppband zum Einsatz und Zeitungspapier. Müllbeutel sind auch hilfreich.
Die Kanten sind erstaunlich scharf und sehen überraschend gut aus. Die Oberfläche zeigt einen gleichmäßigen leichten Glanz.
Ein Biegen und leichtes Verwinden der Tragfläche lässt den trockenen Lack nicht reißen, im Gegensatz zu div. Acryllacken, die ich bereits testete. Ebenso können alltägliche Berührungen mit den Fingern den lackierten Flächen nichts anhaben.
Leider kann man aber nach wie vor mit Klebeband die Farbe beschädigen. Das Wundermittel ist noch nicht erfunden.
Gruß
RAGE aka Bert

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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13

Dienstag, 1. Juli 2014, 11:40

Prima Primer

Jau, ich nehme auch die 400 ml -Sprühflasche von OB..
Den MPX-Primer mit einem Lappen dünn auftragen, kurz abtrocknen lassen ( fühlt sich dann stumpf-klebrig an ), und rauf den Lack.
Abkleben mache ich immer mit Malerkrepp und Zeitungspapier ( vorher, logo ).
Wenn Modell ganz lackiert wird, dann die späteren Klebestellen etc.....abdecken, der SeKu hält dann besser, es verläuft dann auch keine Farbe !
Neulich gab es mal bei LID. Hochglanz-Lacke 400 ml für 2,99 €, die halten auch, hier nur etwas länger ansprühen.
Meine FC wurde so lackiert. Hält recht gut, aber Klebebandresistent geht ( noch ) nicht !
Übrigens , wenn warm und trocken ( Sonne ), trocknet alles sehr schnell !!
Ich nehme das Gedöns oft zum Flugfeld mit und ( teil-) lackiere nebenbei Flächen oder Rümpfe.......und da es dort schön windig ist,
sind die Tele ratzfatz berührungsstabil :prost:
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

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