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1

Mittwoch, 2. Juli 2014, 11:13

Schwerpunkt bei selbstgebautem Flieger ausrechnen aber wie??

Hallo, ich baue gerade eine neue Polaris mit anderen Flügeln :angel: etc. mir stellt sich nur die Frage wie berechne ich von diesem neuem Model den Schwerpunkt??

Viele Grüße Norman

2

Mittwoch, 2. Juli 2014, 11:29

Ich bin kein Experte, aber so ich das im Kopf habe, ist der Schwerpunkt grob bei 1/3 Flächentiefe von vorne. Rest über Flugversuch ermitteln.

3

Mittwoch, 2. Juli 2014, 15:52

hmmm aber wie ist es wenn die tragflächen weiter hinten am Flieger befestigt sind, dann muss er sich ja entsprechend verschieben?!!?

Crischi74

RCLine User

Wohnort: Mötzingen

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4

Mittwoch, 2. Juli 2014, 16:09

Probier mal die Software "WinLaengs"

http://home.germany.net/100-173822/schwerp.htm
Wer nicht viel weiss muss viel glauben. ¯\_(ツ)_/¯
Schaut mal rein. http://500px.com/ChristianDamm
oder https://www.instagram.com/chrischi74/

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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5

Mittwoch, 2. Juli 2014, 16:10

Dadurch verschiebt sich der tatsächliche SP, aber nicht der "Soll-SP" ;)
Der verändert sich eher durch besondere Tragflächengeometrien, z.B. Pfeilung.
Es gibt aber Programme, in den man die Tragflächengeometrie eingeben kann und man erhält als Ergebnis den SP. Per google solltest DU die innerhalb von Sekunden finden können.
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

6

Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:26

Da die Tragflächen die tragende Fläche ist, ist es egal wo am Rumpf es befestigt ist.
Die Tragkraft wirkt so bei 1/3 des Profils ... folglich sollte da auch der SP sein, damit die 2 Kräfte sich ausgleichen können ...

7

Mittwoch, 2. Juli 2014, 18:52

oki danke, damit habt ihr mir gut geholfen ich werde mal die software testen!!

8

Mittwoch, 2. Juli 2014, 23:43

Mein Favorit dafür. :ok:
unter Software ;)
bis bald Maik

Minihawk

RCLine User

Wohnort: Timbuktu

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9

Donnerstag, 3. Juli 2014, 00:30

WinLaengs ist garantiert keine schlechte Software dafür, wenn die Flächengeometrien nicht zu heftig sind. Wenn es um wertvolle, größere Modelle geht, dann sollte man schon auf professionellere Software bauen, die es zwar auch kostenfrei gibt (Lichtl: Wie hieß die Software noch einmal, irgendwas mit Vortex?) und dann muss man aber auch mehr Gehirnschmalz reinstecken, um das zu bedienen.

Für meine Depron-Gurken hat WinLaengs völlig ausgereicht ...
Liebe Grüße
Hartmut

10

Donnerstag, 3. Juli 2014, 08:19

;) geht auch einfacher: Bei halber Flächenlänge links+rechts von vorn 27% der Porfiltiefe markieren. Die beiden Punkte verbinden--in der Mitte ist der CG.
Rest erfliegen :ok:

11

Donnerstag, 3. Juli 2014, 11:51

Bei halber Flächenlänge links+rechts von vorn 27% der Porfiltiefe markieren. Die beiden Punkte verbinden--in der Mitte ist der CG.
Rest erfliegen :ok:
kapier ich irgendwie nicht, kannste das bitte näher erläutern?

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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12

Donnerstag, 3. Juli 2014, 12:04

Kann aber einfacher nicht sein:
Angenommen 2m Spannweite, dann ist jeweils die Mitte der Flächenhälften anzuvisieren, ich gehe mal von 50cm aus.
Gehen wir mal davon aus, dass die Flächentiefe an der Stelle 10cm ist, weil es so schön zu rechnen geht. Dann geht man an der Stelle also 27% = 2,7cm von der Nasenleiste nach hinten.
Dann ist das eigentlich schon der Schwerpunkt (den wir hier in Deutschland übrigens eigentlich noch immer mit SP abkürzen). Um aber den Schwerpunkt besser messen zu können macht man das rechts wie links und verbindet die beiden
Punkte. Dann kann man den Schwerpunkt auch in Rumpfnähe besser sehen/bestimmen, oder wie auch immer.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

13

Donnerstag, 3. Juli 2014, 14:01

Bei sehr kleinen Depronmodellen nehme ich drei Punkte am Modell und befestigt dort jeweils einen Faden. Dann hänge ich das Modell an einem der Fäden auf und klebe dann senkrecht eine Schnur auf das Modell. Zuletzt ergibt sich dann einen Schnittpunkt der drei aufgeklebten Schnüre (man kann sich das natürlich auch mit Stiftlinien markieren) und somit abe ich meinen Schwerpunkt.
Gruß Alexander :w

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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14

Donnerstag, 3. Juli 2014, 14:03

Damit siehst Du wo der absolute Schwerpunkt ist, aber wenn Du ein Modell konstruierst kannst Du damit nicht bestimmen, wo der Schwerpunkt sitzen muss, damit das Modell auch fliegt.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

15

Donnerstag, 3. Juli 2014, 14:09

Ja das stimmt.
Gruß Alexander :w

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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16

Donnerstag, 3. Juli 2014, 17:04

WinLaengs ist garantiert keine schlechte Software dafür, wenn die Flächengeometrien nicht zu heftig sind. Wenn es um wertvolle, größere Modelle geht, dann sollte man schon auf professionellere Software bauen, die es zwar auch kostenfrei gibt (Lichtl: Wie hieß die Software noch einmal, irgendwas mit Vortex?) und dann muss man aber auch mehr Gehirnschmalz reinstecken, um das zu bedienen.

Für meine Depron-Gurken hat WinLaengs völlig ausgereicht ...

Flz Vortex
http://www.flz-vortex.de/

Tutorial lesen und die eingaben sollten dann schon passen.
Bei allem was ich damit gebaut ahbe passte der schwerpunkt recht genau... stabiltätsmaß ~ 16 Eingeben und festsetzen für Normalfluglage
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

17

Donnerstag, 3. Juli 2014, 22:04

ich bin von Winlaengs eigentlich ganz begeistert...habe neulich einen Canard Delta mit tragendem Leitwerk gebaut und SP hat mit der SW auf Anhieb gepasst. Bei meinen Flugbooten muss ich nur immer den Rumpf als Fläche mit eingeben dann wird es recht genau...und alles andere musst du eh erlfiegen
Hangar: zu viel...fast alles von Dornier und auch mal was aus der Packung..

opflettner

RCLine User

Wohnort: Mecklenburg-Vorpommern

Beruf: Mensch

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18

Donnerstag, 3. Juli 2014, 23:44

Mir scheint, unser Themenstarter ist sich nicht bewusst, dass es zwei Schwerpunkte gibt.
Wir reden immer wie selbstverständlich vom aerodynamischen Schwerpunkt.
'Der Schwerpunkt eines Körpers ist der Punkt in dem sich alle auf ihn einwirkende Kräfte treffen" So hab ich das mal gelernt.
Beim Flugzeug müssen wir aber neben der Einwirkung der Gewichtskraft auch die Einwirkung der aerodynamischen Kräfte, wie Wieder stand, Auftrieb, Trägheit/ Stabilität u.s.w. berücksichtigen.
idealerweise liegt der Masse Schwerpunkt nahe dem aerodynamischen Schwerpunkt.
Danach richtet man die Konstruktion eines Flugzeugs aus.
Man kann also nicht einfach die Tragfläche weiter nach hinten setzen, oder eine größere Pfeilung einbauen ohne dabei den Masse Schwerpunkt den veränderten aerodynamischen Bedingungen an zu passen.
Darüber gibt es im allgemeinen Richtwerte, die aber selbst bei großen Flugzeugen letztlich immer noch in der Feinabstimmung erfolgen werden müssen.
Will jetzt nicht zu theoretisch werden,
aber der Hinweis auf den Masse Schwerpunkt und den vollkommen anderen, aerodynamischen Schwerpunkt erscheint mir an dieser Stelle zum Verständnis der Problematik doch wichtig.
:ok: :prost:
Mit den besten Grüßen aus dem Lilienthalland.
Ottopeter




Wage deinen Kopf an den Gedanken,
den noch keiner dachte.
Wage deinen Schritt auf die Straße,
die noch niemand ging.
Auf dass der Mensch sich selber schaffe,
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.
Schiller

19

Freitag, 4. Juli 2014, 00:10

Was ist den der Polaris für ein Modell?
Die 1/3 Regel trifft meist bei den Profilen
zu, die die größte Wölbung weit vorne haben und
das sind überwiegend Motormodelle.
Bei einem Segler mit relativ moderen Profil und
gerader Endleiste fängt man min. bei 40% der
Flächentiefe an.

Gruß Tom

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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20

Freitag, 4. Juli 2014, 06:40

Danke Ottopeter.

Hinzufügen möchte ich noch das der Schwerpunkt von Leitwerks Flugzeugen auch noch abhänging istvon.
Tragflächengeomentrie
Leitwerkshebel
Leitwerksgröße
Einstellwinkeldifferenz.
Mittlerer Flugeschwindigkeit ( ev Druchpunktverschibung durch Blasenbildung)
Anstellwinkel (Druckpunktverschiebung am Profil)
Flügelklappenstellungen (ebenfalls Druckpunktverschiebung am Profil)
Alles zusammen gibt bei berücksichtigung eines sinvollen Stabilitätsmaßes hier ertmal nur um die Nickachse ein gut leistungsvoll Fliegendes
Modell.
Die Profilierung und Profilstarks lass ich hier mal aussen vor, rümpfe die Aerodymisch auf den Aerodymaischen druckpunkt wirken auch.
das wird erst mal zuviel.


Ein teil davon ist aber auch in winlängs involviert,um sicher zu starten.

Um eine wirkliche optimierung der Flugleistungen geht es aber hier anscheiend erstmal nicht.

Bei Eigenkonstruktionen und Umbauten rentiert es sich schon sich Grundlegend mit der Theorie zu beschäftigen.


Die Themen um das ganze füllen Bücher und auch Studiengänge.
Für ein Grundverständniss hilft heutzutage Googeln und so mach Wikipedia.

Erfahrungen sammeln schadet auch nichts... aber man sollte dann wissen warum es geklappt hat oder nicht. :evil:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok: