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lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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21

Montag, 1. Dezember 2014, 10:41

40m/s sind ~140km/h, was versteht sich in dem Fall als durchschnittlicher flieger??
:D Nuuun ja, das kann doch jeder hergelaufene Tucan oder Dogfighter!!! Ich denke, das hat er als Beispiel bringen wollen. Sicher kommt es da wohl auch auf die Modelle an. Eine Piper oder Cessna wird sicher solche Geschwindigkeiten nie erreichen. Dieter

Mit drehendem Propeller nicht, wenn die Latte steht und die Nase nach unten zeigt aber schon. :evil:

Moderne Segler mit etwas Flächenbelastung sind dann mal ganz schnell bei 200km/h und mehr.

Bei den Rudelasten spilt aber duetlich mehr eien Rolle als nur die Geschwindigkeit .
-Ausschlag,
-Anströmung
- Massen
- Rudertiefe !
- Hebel
etc.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

22

Montag, 1. Dezember 2014, 19:00

Mit drehendem Propeller nicht, wenn die Latte steht und die Nase nach unten zeigt aber schon.
Und dann auch noch ooohne Flächen, hääää???? :evil: Ja ich weiß, die sogenannten Hotliner. Da kommen von damals die übelsten Erinnerungen. Nicht das ICH , nee so weit war ich da noch nicht. Aber ein damals junger Mann, der in seinem Auto eine schwachbrüstige Batterie hatte, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, auch die Batterien der anderen Fliegerkollegen zu, na nennen wir es mal testen. An meine durfte er nicht ran aber an meine Ladebatterie, das durfte er. Und so hatten wir wenigstens ein Auto, das abends Starthilfe geben konnte.......Gelle???? 8)
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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23

Montag, 1. Dezember 2014, 19:21

Berechnung der Servokraft

M= Rb * Rt * Rt * v * v * Ra / 2 000 000

wobei:
M Ncm
Rb Ruderbreite in cm
Rt Rudertiefe in cm
v Geschwindigkeit in m/s
Ra Ruderausschlag in Grad

Für einen durchschnittlichen Flieger dürfte Ra mit 30 Grad und v mit ca. 40 m/s ausreichend dimensioniert sein.

Die Formel und die Aussage mit den 40m/s steht so auch auf der von mir geposteten Homepage. Hatte es aber hauptsächlich wegen der Formel gepostet. Wenn man es nach der Formel genau nimmt, müsste man erstmal ein (vorsichtshalber zu) starkes Servo einbauen und die Geschwindigkeit seines Fliegers in der Luft messen und dann ein Passendes Servo einbauen. Aber wer macht das schon :D ?
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
Mein Verein- FMSV Callenberg e.V.
FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

Die meiste Zeit seines Lebens, wartet der Pilot vergebens (auf gutes Wetter)!
Ein guter Pilot hat gleich viele Starts wie Landungen!

Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


HubiQuax

RCLine User

Wohnort: Weisenbach

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24

Montag, 1. Dezember 2014, 20:29

Um mal ein paar konkret (gerechnete) Zahlen in den Saal zu werfen

Jan's Flieger, Maße geschätzt:

Rudertiefe: 50 mm
Ruderlänge: 1000 mm
Geschwindigkeit: 100 km/h
Ausschlag: 55 Grad
-> Rudermoment: 10 Kgcm

Just my 2 cent...
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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25

Montag, 1. Dezember 2014, 21:28

55° ? Wird da mit den Rudern gebremst ?
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

26

Montag, 1. Dezember 2014, 23:00

55° ? Wird da mit den Rudern gebremst ?


Och, wenn ich bei meinem Stryker bei Vmax (~160km/h) mal voll reinlange dann steht das eine Flaperon bei fast 90° 8( Allerdings weiss ich gar nicht was da für Servos drinstecken, aber 10kgcm haben die ganz bestimmt nicht

normalfreak

RCLine Team

Wohnort: Eifel/Raum Euskirchen

Beruf: Leichtflugzeugbauer

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27

Montag, 1. Dezember 2014, 23:42

So zum verdeutlichen wie das mit den Hebelverhältnissen ist:
Einen Steuerknüppel würde ich jetzt mal als ca. 50cm lang annehmen. Einhändig bin ich in der Lage
für wenige Wiederholungen etwa 30Kg zu bewegen.
Macht auf den Meter Hebelarm also uungefähr (30kgx10/2) 150N/m.
Ein Servo schafft beispielsweise 30Kg auf einen (1) Zentimeter! macht (30kgx10/100) 3N/m !
Um einen Menschen zu ersetzen und mit der gleichen maximalen Kraft und Weg die Ruder bewegen zu können, bräuchten wir also
sage und schreibe 50 Servos á 30Kg pro Achse!

Zudem müssen wir auch auf Langlebigkeit setzen,je mehr ein Servo belastet wird, desto eher geht es kaputt.
Je überdimensionierter es ist, desto geringer ist der Verschleiß und umso geringer das Risiko das es kaputt geht.
Landestöße auf die Ruder fängt im manntragenden auch nicht der Pilot ab, im Gegensatz zu unseren Servos die bei fast jedem Loch im Rasen nen Schlag aufs Ruder bekommen.
Mit freundlichem Gruß
Marcus

28

Dienstag, 2. Dezember 2014, 00:48

Berechnung der Servokraft

M= Rb * Rt * Rt * v * v * Ra / 2 000 000

wobei:
M Ncm
Rb Ruderbreite in cm
Rt Rudertiefe in cm
v Geschwindigkeit in m/s
Ra Ruderausschlag in Grad

Nun ja, was die Kraft an deinem Ruder betrifft, stimmt die Formel
mit großer Wahrscheinlichkeit.
Kurz und Bündig habe ich auch mal damit gerechnet.
Wölbklappe 5,7cmx 60cm, 75° (Butterfly), 40m/s.
Da komme ich knapp auf unter 12Kg/cm.
Das bedeutet aber, das dann der Servohebel 90° zur Kraftlinie stehen muß,
damit das Servogetriebe mit 12Kg belastet wird.
Steht es aber nicht.Dazu kommt noch bei 90° stehendem
Servohorn habe ich ein Übersetzungsverhältnis von 3,2:1
Deshalb komme ich mit meinen 3,2Kg Servo auch jenseits der 100Km/h Marke
gut zurecht.
Schau dir mal an wie eine Kniehebelpresse funktioniert.
Gleiches macht mein 3,2Kg Servo auch.

Wenn ich das jetzt so herausfilter, kann man das Ergebnis aus deiner
Formel durch 4 teilen und dann liegt man mit der Servowahl noch auf der
sicheren Seite. Der Rest ist dann halt die Anlenkung.

Gruß Tom

29

Dienstag, 2. Dezember 2014, 11:31

Wenn man schon rechnet, dann richtig. Es sind N * cm nicht N/cm. kg kann man zwar nehmen, aber das ist eine Masse, keine Kraft. Somit physikalisch etwas anderes. Was ?

RK

HubiQuax

RCLine User

Wohnort: Weisenbach

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30

Dienstag, 2. Dezember 2014, 12:12

kg kann man zwar nehmen, aber das ist eine Masse, keine Kraft. Somit physikalisch etwas anderes. Was ?


Wenn ein Kilonewton HubiQuax auf Deinem Fuß steht, wirst Du sehr schnell feststellen dass der Unterschied eher theoretischer Natur ist.

1 Kilogramm = 10 Newton
1 Newton = 1 normale Tafel Schokolade (also 102 Gramm)

Und solange wir diesen Planeten nicht verlassen wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern.
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

Jan Herzog

RCLine User

  • »Jan Herzog« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Reinheim

Beruf: Dipl.Grafiker

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31

Dienstag, 2. Dezember 2014, 12:39

Um mal ein paar konkret (gerechnete) Zahlen in den Saal zu werfen

Jan's Flieger, Maße geschätzt:

Rudertiefe: 50 mm
Ruderlänge: 1000 mm
Geschwindigkeit: 100 km/h
Ausschlag: 55 Grad
-> Rudermoment: 10 Kgcm

Just my 2 cent...

Öhm meinst du die Theoretische 1998ziger Yak 54 aber 55grad Auschlag :dumm:
:D Beste Grüße : Jan ! :D

Meine HP : Janoschs Hangar :ok:
Club Page : Peters Flying Club :ok:
Bau und Reperaturservice : Flugakademie Reinheim :ok:


32

Dienstag, 2. Dezember 2014, 12:48

Wenn ein Kilonewton HubiQuax auf Deinem Fuß steht, wirst Du sehr schnell feststellen dass der Unterschied eher theoretischer Natur ist.

Gerade da wird der Unterschied interessant. Der HubiQuax hat immer ca. 100kg. Je nachdem wie kräftig er auf meinen Fuß steigt sind die kN und die Schreie aber sehr unterschiedlich :-)

Zitat

Und solange wir diesen Planeten nicht verlassen wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern.

Bei einer reinen Gewichtskraft ist der Unterschied (bis auf den Faktor) gering. Bei einem Drehmoment aber ist kg einfach nicht mehr passend. Und wenn du wirklich mal komplizierter weiterrechnest, kommst du irgendwann auf unmögliche Einheiten, weil da plötzlich ein m / s^2 zuviel oder zuwenig ist.

RK

HubiQuax

RCLine User

Wohnort: Weisenbach

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33

Dienstag, 2. Dezember 2014, 23:35

Wenn ein Kilonewton HubiQuax auf Deinem Fuß steht, wirst Du sehr schnell feststellen dass der Unterschied eher theoretischer Natur ist.

Gerade da wird der Unterschied interessant. Der HubiQuax hat immer ca. 100kg. Je nachdem wie kräftig er auf meinen Fuß steigt sind die kN und die Schreie aber sehr unterschiedlich :-)

Richtig, und was genau macht den Unterschied? Die Last je Fläche. Bein Servogestänge angelangt spielt das aber schlichtweg keine Rolle mehr.

Zitat

Und solange wir diesen Planeten nicht verlassen wird sich daran auch nicht wirklich etwas ändern.

Bei einer reinen Gewichtskraft ist der Unterschied (bis auf den Faktor) gering. Bei einem Drehmoment aber ist kg einfach nicht mehr passend. Und wenn du wirklich mal komplizierter weiterrechnest, kommst du irgendwann auf unmögliche Einheiten, weil da plötzlich ein m / s^2 zuviel oder zuwenig ist.

RK


Nicht wenn dieses Thema zum beruflichen Alltag gehört. Wie zu meinem.
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

34

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 12:21

Gerade da wird der Unterschied interessant. Der HubiQuax hat immer ca. 100kg. Je nachdem wie kräftig er auf meinen Fuß steigt sind die kN und die Schreie aber sehr unterschiedlich :-)

Richtig, und was genau macht den Unterschied? Die Last je Fläche. Bein Servogestänge angelangt spielt das aber schlichtweg keine Rolle mehr.

Die Fläche ist auch interessant, was dann den Druck ergibt, aber nicht zuletzt auch die Geschwindigkeit, was sich dann in negativer Beschleunigung auswirkt. Wenn er ganz sanft langsam drauf steigt, passiert nicht viel. Wenn er aus 2m draufspringt, wars das wohl mit dem Fuß.

Und gerade Beschleunigungen spielen bei Servobewegungen eine große Rolle. Wenn man dann wieder Ruder mit einem gewissen Gewicht in die Berechnung mit einbringt, sollte man tunlichst die richtigen Einheiten benutzen, sonst wird das Ergebnis interessant. Oder man bleibt bei rein statischen Belastungen, aber wo hat man das schon ?

RK

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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35

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 15:16

Gerade da wird der Unterschied interessant. Der HubiQuax hat immer ca. 100kg. Je nachdem wie kräftig er auf meinen Fuß steigt sind die kN und die Schreie aber sehr unterschiedlich :-)

==[] ==[] ==[] Diese Erklärung im Physikunterricht und die Schüler würden es endlich begreifen. :ok:
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

JaRa

RCLine User

Beruf: Physiker

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36

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 15:27

Um mal ein paar konkret (gerechnete) Zahlen in den Saal zu werfen

Jan's Flieger, Maße geschätzt:

Rudertiefe: 50 mm
Ruderlänge: 1000 mm
Geschwindigkeit: 100 km/h
Ausschlag: 55 Grad
-> Rudermoment: 10 Kgcm

Just my 2 cent...

Wenn Du die korrekten Einheiten einsetzt, kommt dabei 53 N*cm (oder als modellbauübliches Pseudodrehmoment ausgedrückt 5,4 kg*cm) raus.

Dazu kommt noch bei 90° stehendem
Servohorn habe ich ein Übersetzungsverhältnis von 3,2:1

Das Verhältnis Servoarm/Ruderhorn spielt keine Rolle, da bei Servos ja sinnigerweise das Drehmoment angegeben wird, nicht die Kraft.

37

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 16:16

Dazu kommt noch bei 90° stehendem Servohorn habe ich ein Übersetzungsverhältnis von 3,2:1

Der Teil ist mir nicht ganz klar.

Das Verhältnis Servoarm/Ruderhorn spielt keine Rolle, da bei Servos ja sinnigerweise das Drehmoment angegeben wird, nicht die Kraft.

Das stimmt allerdings nicht. Die Kraft (in der Anlenkungsstange) ist natürlich auf beiden Seiten identisch. Damit haben wir M = F*r -> F= M / r oder M1 / r1 = M2 / r2 (alles linear gerechnet ohne die Winkel mit einzubeziehen, wie es z.B. bei einer Kettenübersetzung wäre).

Also ist das Drehmoment / Hebelarm auf beiden Seiten gleich. Wenn der Servoarm also doppelt so lang wie der Anlenkungsarm ist, dann habe ich am Ruder nur das halbe Drehmoment, aber doppelten Drehwinkel.
5Ncm und 2cm am Servo - 2,5N - 2,5Ncm zu 1cm - 5cm Ruderhebel -> 12,5Ncm, mehr Drehmoment, aber nur noch ein kleiner Winkel.

RK

JaRa

RCLine User

Beruf: Physiker

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38

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 17:34

Dazu kommt noch bei 90° stehendem Servohorn habe ich ein Übersetzungsverhältnis von 3,2:1

Der Teil ist mir nicht ganz klar.

Das Verhältnis Servoarm/Ruderhorn spielt keine Rolle, da bei Servos ja sinnigerweise das Drehmoment angegeben wird, nicht die Kraft.

Das stimmt allerdings nicht. Die Kraft (in der Anlenkungsstange) ist natürlich auf beiden Seiten identisch. Damit haben wir M = F*r -> F= M / r oder M1 / r1 = M2 / r2 (alles linear gerechnet ohne die Winkel mit einzubeziehen, wie es z.B. bei einer Kettenübersetzung wäre).

Also ist das Drehmoment / Hebelarm auf beiden Seiten gleich. Wenn der Servoarm also doppelt so lang wie der Anlenkungsarm ist, dann habe ich am Ruder nur das halbe Drehmoment, aber doppelten Drehwinkel.
5Ncm und 2cm am Servo - 2,5N - 2,5Ncm zu 1cm - 5cm Ruderhebel -> 12,5Ncm, mehr Drehmoment, aber nur noch ein kleiner Winkel.

RK


Wenn damit die Längen der beiden Achsen bei gleicher Ruderbelastung gemeint war, hast Du recht. So hatte ich es allerdings nicht verstanden.

39

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 17:34

Dazu kommt noch bei 90° stehendem Servohorn habe ich ein Übersetzungsverhältnis von 3,2:1


Der Teil ist mir nicht ganz klar.


Der Anlenkpunkt Ruderhorn-Wölbklappe ist 16mm lotrecht über der Scharnierlinie(Drehpunkt Wölbklappe).
Der Anlenkungspunkt Servohorn ist 5mm vom Drehpunkt Servoachse entfernt. 3,2:1 also, wenn
die Ausgangslage Servohorn zur Schubstange 90° ist.

Wenn ich in der Ausgangslage 90° zur Schubstange bspw. meine Servowelle um 5° verdrehe,
bewegt sich die Schubstange 0,44mm.
Steht das Servohorn 0°(inline) zur Schubstange und verdrehe meine Welle um 5°,
bewegt sich die Schubstange gerade mal 0,02mm von der Klappe weg.
Da ist das Übersetzungsverhältnis deutlich größer ca. um das 22fache.
Dazu kommt noch, das der Anlenkungspunkt Ruderhorn-Wölbklappe auch nicht mehr
Lotrecht zum Scharnier steht.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (3. Dezember 2014, 17:43)


HubiQuax

RCLine User

Wohnort: Weisenbach

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40

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 18:48

Wenn Du die korrekten Einheiten einsetzt, kommt dabei 53 N*cm (oder als modellbauübliches Pseudodrehmoment ausgedrückt 5,4 kg*cm) raus.


Das Ergebnis erhalte ich auch.
Allerdings habe nicht nur die richtigen Einheiten eingesetzt, sondern auch noch das Gewicht des Ruders bei 8 G Beschleunigung.
Wie gesagt, die Datei heißt >Rudermoment.xls< und ist im Internet zu finden.
Paradoxerweise ist das Problem beim Fliegen nicht die Luft, sondern die Erde ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HubiQuax« (3. Dezember 2014, 18:53)