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grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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21

Dienstag, 21. April 2015, 00:07

Hallo.

Falls Interesse: http://www.rc-network.de/forum/showthrea…%E4tzli-Technik

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

22

Dienstag, 21. April 2015, 00:18

Eventuell könnte die Reparaturanleitung "Blätzli-Technik" von Swiss-Composite noch ein paar gute Anregungen liefern:
http://www.swiss-composite.ch/pdf/i-blaetzlitechnik.pdf
Unter dem Stichwort "Blätzli" oder "Plätzli" finden sich hier im Forum und auf anderen einschlägigen Seiten diverse Reparaturberichte ähnlicher Fälle.

Hallo.

Falls Interesse: http://www.rc-network.de/forum/showthrea…%E4tzli-Technik

Gruß Andreas

:ok:
Passt
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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23

Dienstag, 21. April 2015, 03:42

Was sollen ein paar Rovings bringen? noch dazu innen???

Der Rumpf ist vermutlich aus einer Lage 280er oder ähnlich schweren Glasgewebe laminiert. Den Bruch mit Sekundi heften, dann einfach 2 Lagen 80er Glasgewebe mit ausreichend Harz auslaufend auf eine Lage von außen drauflaminieren. Vorteilhaft in 45°, weil es sich da besser anschmiegt. Das überschüssige Harz einfach mit Zewa oder Klopapier abtupfen, und aushärten lassen.

Ein Wettbewerbsmodell wär damit schon fertig für den nächsten Einsatz und würde meist auch nicht mehr weiterbehandelt werden.

Wenn mans "schön" haben will, mit 100er anschleifen, dann 320er, dann Spritzfüller aus der Dose. Den Spritzfüller mit 320er, 500 und 800er schleifen, Lack drüber, fertig.

Alle darüber hinausgehenden "Verstärkungen" schwächen den Rumpf eher vor und hinter der Reparaturstelle.

Krafteinleitung vom Leitwerkshebel ins Rohr und nicht in die Knickstelle leitwerk-Rohr wo bei last das Rohr gestauht wird bis es bricht.
Ich gehe ntürlich davon aus das das dann dauerhaft halten soll. Auch bei drehern beim Landen .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

24

Dienstag, 21. April 2015, 08:56

Hi, anke für die Tipps. ich dachte Plaätzli Technick wäre bei Rissen oder Löchern zu verwenden. Ich möchte das Heckrohr gerne auf dem gesamten geschliffenen Bereich, inkl. die Anfänge der Seitenflosse verstärken. Ich tendiere im Moment dazuz wie oder 3 Lagen 50er Glasgewebe in -45°, 90°, +45° von außen aufzubringen und mit Folie (Trennmittel behandelt) zu bandagieren/pressen (Seitenflosse). Schleifen, Grundieren, schleifen und lackieren.

Plätzli hätte ich an der Fläche gemacht. Aber da die Oberfläche keinen richtigen Riss hatte, habe ich da nur mit Epoxy unterspritzt und es kommt eine Lage Gewebe drauf. Das ist ja auch ganz außen an der Spitze, da wird (bis auf die nächste unsanfte Landung) keine große Kraft wirken. Innen ins ROhr wird eich keine Rovings machen. Das wird nur ein unsägliches Gemansche mit dem Epoxy und versau mir noch den Rest, das trau ich mir so wie von Bernd beschrieben nicht zu.

War gestern bei einem Lack-Mixer und wir haben eine halbwegs passende Farbe gefunden. Staufenbiel konnte den Farb-Code nicht mitteilen, meinten nur GULF Blau. Die Rezeptur für GULF Blau Code 823 ist aber wohl geheim :) Macht nix, sieht so ähnlich aus und nach 5m sieht man's eh nicht mehr.

Gruß, Holger

25

Dienstag, 21. April 2015, 10:25

Ich möchte das Heckrohr gerne auf dem gesamten geschliffenen Bereich, inkl. die Anfänge der Seitenflosse verstärken.

Da würde ich mir ein Stück Schaumstoff zurechtschnitzen.
In den Schaumstoff 2 Kohleovrings über Kreuz durchfädeln (so das der Schaumstoff, diese später innen
an die Wand drückt).
Schaumstoff mit Kohleovrings in Harz tränken und ab durch das Servoloch damit.

Beim Kleben (laminieren) gilt, ohne Druck, keine Festigkeit.
Wenn das Laminat mehr oder weniger auf einer Harzschicht schwimmt,
hält das nicht lange.

P.S. Meine Rümpfe repariere ich ausschließlich mit der Plätzli-Technik.
Mit Seku etwas direkt an Bruchstellen zu fixieren, davon kann ich nur abraten.
Das gibt erneute Sollbruchstellen.
An GFK/CFK Tragflächen ist es noch kritischer, da kann der Sekundenkleber den Stützstoff lösen.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (21. April 2015, 10:47)


26

Dienstag, 21. April 2015, 11:42

Und wie kriege oich den überflüssigen Schaumstoff da wieder raus? Es muss ja noch das Servokabel irghendwo lang. Um die Glasgewebelagen kommt eine mit Trennmittel behandelte Folie, die ich dann mit Tesa o. ä. umwickle und so anpresse. Das Gewebe an der Seitenflosse wird auch mit Folie überdeckt und zwischen Schaumstoff und zwei Brettchen eingepresst.

Aber auch Plätzli Flicken muss man anpressen? ich habe nicht mit Seku fixiert, sondern mit 5 Min Epoxy von innen. Durch die groben Löcher gedrückt und innen verlaufen lassen.

Egal wie ich's mache, es wird stabiler als vorher :)

27

Dienstag, 21. April 2015, 12:12

Und wie kriege oich den überflüssigen Schaumstoff da wieder raus?

In der schnellen Methode, garnicht(wofür auch).
Servoverlängerungskabel vorher einziehen.
Oder, bspw. mit einer gebogenen Fahrradspeiche eine Öffnung durch den Schaumstoff stochern.
Dann mit einem Draht das Servokabel durch die freigestocherte Öffnung ziehen.

Wenn bei den Plätzischnipseln ohne Druck gearbeitet wird, hat die
Reparaturstelle gerade mal 1/10 (wenn überhaupt) der Festigkeit,
als wenn es vernünftig gemacht wird.

Bei Gefrierbeutel benötigt es kein Trennmittel.
Zu dem in fast jedem Haushalt zu finden. ;)

Gruß Tom

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

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28

Dienstag, 21. April 2015, 12:24

Lackieren nach der Repertur und Trennmittel.

Wenn Wachse oder Ähnliche auf dem Laminat zurückbleiben ... wirds mit weiterverarbeiten unter umständen Besch.....
ganz bekommt man das Zueg denn nicht weg und wenns in iem Pinhole ist gar nicht.

Einzige ausnahme die ich kenne PVA folientrennmilttel das zeug kann man mit warmen Wasser abwaschen rücksatndsfrei abwaschen und auch sollten wirklich Reste zurückbleiben Sorgnefrei Überlackieren ohne Auftrennen der Lacke oder Spritzspachtel.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

29

Dienstag, 21. April 2015, 13:27

Zu dem in fast jedem Haushalt zu finden
Wir frieren alles in Tupper ein :) Außerdem habe ich das olle Trennmittel extra gekauft nun will ich es auch verwenden ;) http://shop1.r-g.de/art/165110 Hat bisher gut funktioniert, lässt sich einfach auftragen und ist wasserlöslich.

30

Dienstag, 21. April 2015, 17:59

Krafteinleitung vom Leitwerkshebel ins Rohr und nicht in die Knickstelle leitwerk-Rohr wo bei last das Rohr gestauht wird bis es bricht.
Ich gehe ntürlich davon aus das das dann dauerhaft halten soll. Auch bei drehern beim Landen .

Und du glaubst, das ist mit ein paar innen eingelegten Rovings zu machen? Die werden bei der erste Landung vom Laminat abplatzen!

Wenn schon Rovings, dann als erstes auf die Reparaturstelle außen drauf, dann Gewebe drüber, so daß die Rovings im Sandwich sind. Dann besteht aber die Gefahr, daß der Rumpf am Übergang weiches Glas/steife Kohle wesentlich schneller bricht als bei gleicher Materialpaarung.

Jürgen N.

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31

Dienstag, 21. April 2015, 18:26

Zitat

Dann besteht aber die Gefahr, daß der Rumpf am Übergang weiches Glas/steife Kohle wesentlich schneller bricht als bei gleicher Materialpaarung.

Richtig!
Einfach ein paar Kohlerovings reinpäppen bringt gar nichts.
"Kohle" dehnt sich unter Belastung praktisch nicht. Im Gegensatz zu "Glas". Völlig anderes "Elastizitätsmodul".
Unter Belastung merkt das Glas gar nichts, weil alle Last von der Kohle übernommen wird.
Bis diese reisst. Dann muss alles vom Glas übernommen werden. Mit den üblichen Folgen.
Gruss Jürgen

32

Mittwoch, 22. April 2015, 10:32

Ich hatte seinerzeit mal R&G nach passendem Verstärkungsmaterial gefragt, damals für Verstärkungen beim TurnLeft rund um die Öffnung. Die Antwort war, dass man Glasrümpfe auch nur mit Glasrovings verstärken sollte, weil Kohle Rovings zu GFK Laminat "technisch nicht passt". Da R&G auch (und gerade) im manntragenden Flug aktiv ist, glaube ich das mal :)

Wie dem auch sei, ich werde da innen keine Rovoings reinfummeln. Ich kann die Bruchstelle noch so aufwändig reparieren, beim nächsten Mal wird es dann eben davor/dahinter brechen. Die Reparatur soll ja dem "Gesamtkonzept" des Hawk angemessen sein. Wir reden ja hier nicht von einem 1000€ Raketenwurm :) Die äußerliche Reparatur mit ein paar Lagen 50g/qm Glasgewebe in verschiedenen Maschen-Winkeln halte ich für angemessen für den Flieger.

Gruß, Holger

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

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33

Mittwoch, 22. April 2015, 18:08

Richtig, Holger!
Nach dem kurzen Schlechtwetter kannst du wieder in die Luft.
Viel Spass, Gruss Jürgen

34

Montag, 27. April 2015, 09:08

So ich bin mal wieder ein kleines Stück weiter. So sieht das aus, nachdem ich zwei Lagen 50g/qm Gewebe abgestuft mit 40 Min Epoxy laminiert habe (45 und 90°). Allerdings bin ich zu doof zum Bandagieren. Ich schaffs nicht, das ohne Falten hinzubekommen. Am Rumpfrohr habe ich Tesa-falschrum genommen, das ging noch. Das Seitenleitwerk habe ich zw. Folie/Schaumstoff gepresst. Am Übergang Rohr/Leitwerk hat es aber wieder Falten aus Epoxy gegeben. Nach 2 Stunden Schleifen sieht's dann doch ganz passabel aus. Nun noch spachteln neu schleifen und lackieren.

Ich habe "normalen" Lack beim Lack-Mixer anmischen lassen (kein 2K). Muss ich die Stellen nach dem Spachteln/Schleifen noch vorbehandeln oder gleich den Lack drauf?

Womit kann ich nach dem Lackieren die Übergänge alt/neu polieren? Auto Politur?

Gruß, Holger
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lichtl

RCLine User

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Beruf: muß mann haben

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35

Montag, 27. April 2015, 10:32

Bei den Bangagier geschischten wird das nie Arschgaltt , der entschdende Vorteil ist der Anpressdruck und eien etwas bessere Oberfläche.
Zudem wird Überschüssiges Harz ausgepresst was dann aber ev auch Weggeschilffen werden muss. Man arbeitet dabei auf das Bestmögliche ergebniss hin, und Mit etwas erfahrung wird das immer Besser.

Reperatur sieht soweit mal Gut aus.

Lackieren . Gute lacke halten direkt auf dem Laminat, je nach dem welche Oberfkäche du anstrebst wirst du um Füllern und Beischlefen aber nicht herumkommen wenns wirklich gut aussehen soll . Wenn du irgendwo Luftbläschen aufgeschliffen hast fällt Lack halt gnadenlos da rein und die Kleine fehler werden besser sichtbar als das jetzt der Fall ist. Dies Löcher und unbeneheitn zu verschlissen ist aufgabe des Füllers. Was aber Feinschleifen nach sich zieht.
Auf 5m Entfernung sieht man gewöhnlich nichts mehr von Kleinen Fehlern ;)

Geschätzt wirst du max . noch 3gr Gewichtszuwachs mit nur Lack haben , meiner meienung nach die Beste lösung weil gewicht am Heck die Schiebemomente erhöht, und das am Langen hebel.
Zusäzlich wird die steuerung übers Höhenruder träger wie erst mal mehr masse ineien bestimmte richtung beschlunigt werden muss beim Ruder geben.

Inweiweit das bei dem Modell auffällig wird ?

Eine gesunde Masse Dämpfung kann auch ruhigers Flugverhalten verursachen.
Ich perönlich Fliege gerne nidriges Stabilttsmaß und mags gerne wenn das Modell sofort auf Ruderaktionen reagiert, ebefanlls auf auf Strömungsveränderungen.
Das mag nicht jeder wenn ein Modell eher nervös reagiert .
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

36

Montag, 27. April 2015, 14:28

ok, danke. Ich weiß nicht genau was Füller ist. Ich wollte die Unebenheiten mit Simprop Schnellspachtel glätten und danach mit feinem Papier schleifen. So super aussehen wie vorher wird es eh nicht mehr. Kann ich den Schnellspachtel wohl dazu nehmen?

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

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37

Montag, 27. April 2015, 17:15

Ich persönlich würde auf Spachtel aller Art verzichten. Bringt nur Mehrgewicht und Arbeit.
Ist natürlich Geschmackssache.
Geeignet wäre der erwähnte sicher.
Gruss Jürgen
PS: vergiss "Füller". Der denkt gar nicht daran, in "Microporen" einzudringen. Die sind aber nur ein Problem für Perfektionisten und Rumpf-Hersteller

icepick

RCLine User

Wohnort: Augsburg

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38

Montag, 27. April 2015, 17:50

Es gibt neben dem Füller und Grundierung aucvh einen Füllspachtel aus der Dose. Der ist in der Regler dicker von der Konsitstentz, man kann ihn auch und er trägt auch dicker auf und verschließt auch normal alle kleinen Pooren und man kann damit saubere übergänge schaffen durch feines schleifen des Füllspachtels. Ich denke nicht das es auf 5gr mehr oder weniger jetzt ankommt. Durch die reperatur ist das heck sowieso schon etwas schwerer als im original zustand udn kann man ja mit Akku verschieben oder gewicht vorne ausgleichen

39

Montag, 27. April 2015, 22:51

So ich bin mal wieder ein kleines Stück weiter. So sieht das aus, nachdem ich zwei Lagen 50g/qm Gewebe abgestuft mit 40 Min Epoxy laminiert habe (45 und 90°). Allerdings bin ich zu doof zum Bandagieren. Ich schaffs nicht, das ohne Falten hinzubekommen. Am Rumpfrohr habe ich Tesa-falschrum genommen, das ging noch. Das Seitenleitwerk habe ich zw. Folie/Schaumstoff gepresst. Am Übergang Rohr/Leitwerk hat es aber wieder Falten aus Epoxy gegeben. Nach 2 Stunden Schleifen sieht's dann doch ganz passabel aus. Nun noch spachteln neu schleifen und lackieren.

Ich habe "normalen" Lack beim Lack-Mixer anmischen lassen (kein 2K). Muss ich die Stellen nach dem Spachteln/Schleifen noch vorbehandeln oder gleich den Lack drauf?

Womit kann ich nach dem Lackieren die Übergänge alt/neu polieren? Auto Politur?

Gruß, Holger

Du bist nicht zu doof zum bandagieren, das kann bei dieser Form nicht funktionieren und ist in diesem Fall nicht nur sinnlos, sondern beschert zusätzliche Schleifarbeit. Gewebe auflaminieren und das überschüssige Harz mit Küchenrolle abtupfen ergibt keine Harzkrusten, die sich mühsam wegschleifen lassen.

2 Lagen 50er wär mir zu wenig, ich würde noch eine 45°drüberlegen, ohne bandagieren. 90° bringt nur die halbe Festigkeit, da nur die Längsfäden wirken, bei 45° tragen alle Fäden.

Spritzfüller, Füller in Dose, Füllgrund oder wie auch immer das Zeug genannt wird sollte schon drauf. Das füllen der sicher auftretenden Microporen ist ganz einfach: Erste dünne Schicht aufspritzen und sofort mit einem Lappen verreiben. Dabei geht das meiste wieder ab, aber die Poren werden gefüllt. Ein paar Minuten anziehen lassen, dann 2 bis drei Schichten jeweils mit Wartezeit bis die vorherige Schicht nicht mehr am Finger klebt. Nach dem trocknen schleifen, Lack drauf, fertig. Wenns ganz genau geht die Übergänge mit Poliermittel z.B. RotWeiß polieren. Gängige Autopolitur ist nicht geeignet, evtl. eine spezielle für matte, stumpfe Lacke, die Politur sollte abrasiv sein.

40

Montag, 4. Mai 2015, 09:54

Hi Leute, danke nochmal für eure Tipps bzgl. Füller.

Ich habe "nur" 2 lagen 50er Gewebe auflaminiert. Hatte Angst, dass es zu schwer wird, weil ich den Schwerpunkt gerade so hinbekommen habe, viel weiter nach vorne kann der Akku nicht. Bin trotzdem der Meinung, es ist stabiler als vorher :)

Da ich ja nun dummerweise doch bandagiert hatte, musste ich natürlich - wie von euch vorhergesagt - mit den Harzfalten kämpfen. Habe schön in der Sonne auf meiner Gartenbank gesessen (meine Frau hat mich zum Schleifen von der Terrasse gejagt :) ) und habe zwei Stunden geschliffen, erst grob dann runter bis zu 1000er Papier. Es fühlte sich schon gut glatt an. ich habe dann doch mit dem Simprop Schnellspachtel gearbeitet und alles wieder runtergeschliffen, bis es meiner Meinung nach nur noch in den Vertiefungen saß, die ich nicht rausschleifen konnte. Fühlte sich immer noch glatt an

Na ja, erste Dosis Lack drauf. Profi Lack vom Lack Mixer (aber kein 2K). ich kann ziemlich viel werkeln, aber beim Malen und Lackieren bin ich ne Niete. Dank des guten Spray Lacks habe ich aber doch eine ganz passable Oberfläche hinbekommen. Aber erst als es hochglänzend war, hat man die Unebenheiten gesehen. Weil ich immer Angst habe, dass zu viel Lack Nasen bildet habe ich etwas gespart und es hat im ersten Durchgang nicht 100% gedeckt. Habe den Lack 24h trocknen lassen und wollte ihn dann nochmal mit 1000er schleifen für die 2. Schicht.

hab mich schon gewundert, dass er nicht so fest war, dass man gut hätte schliefen können, komisch ... 2 Schicht Lack drauf und wieder 24h trocknen lassen (im Keller bei 20°). Sah alles - für meine Verhältnisse - super aus. Habe mich dann drangemacht, das Heckservo einzubauen und als ich fertig war sah ich, dass die ganze Seitenflosse mit Fingerabdrücken voll war. Shit! Wie lange muss man den so einenLack trocknen lassen, bis er schlagfest wird?

Egal, jetzt lass ich das so, kann ich wenigstens immer beweisen, dass es mein Hawk ist :) Leider ist das Blau auch nicht der identische Farbton. Na ja, ich habe viel gelernt.

Danke Forum für eure Hilfe und Tipps.

Gruß, Holger
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