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grossiman

RCLine User

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

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41

Montag, 4. Mai 2015, 17:44

Profi Lack vom Lack Mixer (aber kein 2K)

Von welchem "Lack Mixer", Autolackiererei oder Malerbetrieb?
Weil ich glaube da liegt der Hase im Pfeffer, es gibt eben verschiedene 1K Lacksorten/-arten. Oder hat man Dir 2K-Lack angemischt und vergessen den Härter mitzugeben?

Die besten Erfahrungen habe ich mit KFZ-Sprühlacken gemacht, wobei die mit Lösemitteln am schnellsten trocknen und auch später besser schleifbar sind. Gegen eine 2K-Lackierung kommt 1K-Lack aber nicht an.
Selbst gute 1K-Lacke die sich gut verarbeiten lassen und ein gutes Finish bieten sind meiner Meinung nach für einen Rumpf nur bedingt zu empfehlen. Im Heckbereich wie in Deinem Fall noch ok, aber vorn unter dem Rumpf viel zu empfindlich, er zerkratzt selbst auf dem besten Rasen zu leicht, weil er auch ausgehärtet zu weich ist. Spätestens bei einer Reparatur weiss man ob man 1K-Lack oder 2K-Lack schleift, bei 1K-Lack ist sehr schnell das Schleifpapier "dicht" :evil: .
Aber falls Du mal nicht auf einen speziellen Farbton angewiesen bist, es gibt auch 2K-Lack aus der Sprühdose (nicht nur Klarlack wie auf dem Bild ;) ).

Gruß Andreas
»grossiman« hat folgendes Bild angehängt:
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Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

42

Montag, 4. Mai 2015, 21:29

Die Kohlstock GmbH macht u. a. Autolacke und ALLES was dazugehört. Ich habe explizit nach einem 1K Lack gefragt und den auch bekommen. Ich hätte auch 2K Lack in der Farbe meiner Wahl haben können, wusste aber nicht um den Unterschied. Hätte vielleicht den Anwendungszweck sagen sollen. Kohlstock ist aber 1A in Beratung und Service, würde da jederzeit wieder hingehen.

Nun ist es wie es ist, ich könnte den 1K Lack mit Verdünner wieder runterwaschen und alles neu lackieren oder ich fliege jetzt mit den Fingerabdrücken und schaue mal, wie der 2. Jungfernflug überhaupt verläuft ... :)

Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

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43

Montag, 4. Mai 2015, 22:06

Nun ist es wie es ist, ich könnte den 1K Lack mit Verdünner wieder runterwaschen und alles neu lackieren oder ich fliege jetzt mit den Fingerabdrücken und schaue mal, wie der 2. Jungfernflug überhaupt verläuft ... :)

:ok: Würde ich auch so machen.

Noch ein Tipp für die Zukunft:

Wenn Du nur kleine Bereiche anlackierst, klebst Du zum Schluß nur die anderen Farben sauber ab. Dann mit 2000er auch um die Schadensstelle herum ein paar cm mehr anschleifen (nur ganz leicht). Die schadhafte Stelle selbst wird deckend lackiert und rundherum lässt man den Lack ausnebeln. Nachdem alles gut getrocknet ist wird der Sprühnebel auch mit 2000er vorsichtig glatt geschliffen, so das es sich zumindest glatt anfühlt. keine Angst wenn es seidenmatt wird, den nun wird zuerst mit einer etwas schärferen Politur poliert und zum Abschluss mit feiner Politur (bzw. Finishpaste). Durch das ausnebeln hat man einen weicheren Übergang und auch keine Kanten vom Abkleben. Denn auf Deinen Bildern ist gut zu sehen das der Farbton nicht wirklich passt, durch das Abkleben fällt das auf den ersten Blick auf.

Gruß Andreas
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44

Dienstag, 5. Mai 2015, 09:50

Hi Andreas, danke für die Tipps. Gilt das für 1k und 2K Lack oder nur für 2K? Kann man mit Politur auch die Abdrücke vom 1K Lack wegbekommen?

Ich wüsste jetzt aber nicht, wie ich einen kleinen Bereich mit so einer Standard Spraydose besprühe. Wenn ich die - wie gefordert - in 25cm Abstand halte, dann ist der Radius der Sprühfläche mal locker 20cm.

Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

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45

Mittwoch, 6. Mai 2015, 02:03

Kann man mit Politur auch die Abdrücke vom 1K Lack wegbekommen?

Kommt darauf an wie dick die Lackschicht ist, man müsste vorsichtig mit mind. 2000er die Fingerabdrücke runterschleifen und dann auch Polieren ( und ja, geht auch bei 1K). Wenn die Lackschicht zu dünn ist läuft man Gefahr das man durchschleift bzw. poliert, dann kommt die Grundierung durch 8( (und nochmal von vorn :evil: ).

Die 25cm Sprühabstand muss man nicht unbedingt einhalten es geht auch wenn man näher rangeht. Allerdings gehört da etwas Übung zu, man betätigt den Sprühkopf dabei nur ganz kurz. Am besten irgend eine Sprühdose nehmen die nicht mehr gebraucht wird und an geeigneten Reststücken üben, üben, üben.......
Je näher man rangeht, um so höher ist die Läufergefahr. Auch sollte man die Sprühdose dabei nicht unbedingt stillhalten, beim Stoßartigen Sprühen gleichzeitig einen kleinen Schwenker machen. Dabei ist das Timing wichtig wenn man einen Schwenker macht, man sollte im richtigen Moment den Sprühkopf betätigen wenn die Schadensstelle sehr klein ist. Bei kleinen Stellen ist es besonders bei Metalliclack wichtig immer die Sprühdose zu bewegen/schwenken, sonst sieht man sofort durch den Metalliceffekt einen Kreis im Lack, weil die Partikel sich nicht gleichmäßig verteilen können.

Oft ist es auch hilfreich die Sprühdose vorher in warmen Wasser zu erwärmen, das erhöht etwas den Druck in der Dose und die Farbe zerstäubt feiner.

Das der Sprühnebel bis zu 20cm um die Schadensstelle herum geht ist nicht immer zu vermeiden, aber nicht schlimm. Den äusseren Bereich bekommt man gut wegpoliert, den inneren Bereich, also der Übergang zur deckenden Lackierung, muss mit 2000er geschliffen und auch poliert werden. Wenn die zu lackierende Stelle groß genug ist, kann man den Sprühstrahl auch so halten das man von aussen nach innen lackiert, das minimiert den Srühnebel.

Probier auch dies einfach mal aus, schnapp Dir irgend ein glattes lackierfähiges Teil was über ist, bereite es wie gehabt vor und mach eine Teillackierung darauf. Und dann schleif und polier den Übergang. Nur Übung macht den Meister. Gleich auf Anhieb in die Vollen zu gehen und hoffen das es gut aussieht klappt sehr selten.

Gruß Andreas
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46

Mittwoch, 6. Mai 2015, 11:21

Hi Andreas, danke für die hilfreichen Tipps. Ich weiß schon, warum ich nicht Lackierer geworden bin :)

Mal sehen, ob ich genug Muße habe, das nochmal anzufassen, vllt. in der kommenden Winterpause. Und den zerschrammelten TurnLeft habe ich auch noch auf der Werkbank... Jetzt will ich erstmal FLIEGEN! Aber die Lackdose ist ja noch fast voll, da kann ich gut mal üben. Muss nur etwas finden, dass einer lackierten GFK Oberfläche nahekommt.

Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

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47

Mittwoch, 6. Mai 2015, 20:48

Ich weiß schon, warum ich nicht Lackierer geworden bin :)

Bin ich auch nicht, aber nach 40 Jahren Handwerk (nicht nur Modellbau), oft bei Anderen abschauen und bei den Profis nachfragen, dann langt es zumindest für den Hausgebrauch ;) .

Gruß Andreas
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48

Donnerstag, 7. Mai 2015, 09:10

Genau, haste recht! Es muss ja auch beim ersten Mal nicht Profi mäßig aussehen. Wichtig ist, dass es hält und ich wieder fliegen kann. Und am Himmel sieht's sowieso keiner. Man sieht den babyblauen Stealth-Hawk ja eh nicht vor blauem Himmel :)

Übung macht den Meister - obwohl ich gerne darauf verzichten würde, die Arbeit am Hawk ein zweites Mal machen zu müssen :)

Gruß, Holger

49

Freitag, 8. Mai 2015, 12:09

Nie wieder 1K Lack! Eine Stelle an der Seitenflosse musste ich noch mal ausbessern, habe geschliffen, geharzt und lackiert. Dazu habe ich die kleine Stelle neu abgeklebt. Jetzt hat das Tesa wieder Streifen auf dem 1K Lack hinterlassen, der ist jetzt eine Woche drauf und sollte mal langsam ausgehärtet sein. Das Lackierte Heck sieht total gruselig aus... Wenn ich Zeit und habe, werde ich auf jeden Fall den 1K Lack mit Nitro wieder runterwaschen und mit 2K Lack neu lackieren. Ein Satz mit X, das wahr wohl nix.

Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

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50

Samstag, 9. Mai 2015, 00:41

der ist jetzt eine Woche drauf und sollte mal langsam ausgehärtet sein

Eigentlich schon, da stimmt dann wohl Etwas mit dem Lack nicht.

Da fällt mir noch etwas ein, betrifft unterschiedlichen Farbton und passt sehr gut zu Deinem Schaden.
Wenn ein Farbton nicht zu 100% passt kann man ausser annebeln am Übergang auch ein zusätzliches Dekor oder Verzierung anbringen. Dann sieht man nicht so stark den direkten Vergleich der etwas unterschiedlichen Farben.
Ich habe mal zum besseren Verständniss eine kleine Zeichnung gemacht und als Verzierung Deinen Flieger als Vorlage genommen. Auf dem oberen Rumpf sollte man gut genug zwei etwas unterschiedliche Blautöne deutlich erkennen können. Auf dem unteren Rumpf sind es die selben Blautöne, aber durch eine Verzierung unterbrochen. Somit fällt der Farbunterschied nur bei genaueren Hinsehen auf.

Gruß Andreas
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51

Samstag, 9. Mai 2015, 19:25

Coole Idee Andreas, danke.

Ich bin gestern das erste mal nach der Reparatur wieder geflogen. Nach dem Start sieht man natürlich gar nichts mehr von der schlechten Lackierung, nur am Boden. Wenn ich mal viel Zeit und Muße habe (wahrscheinlich erst nach der Saison) wasche ich den 1K Lack wieder unter und mache 2K drauf. Je nachdem, welchen Farbton ich da erwische könnte ich mir so einen orangefarbenen Streifen gut vorstellen.

Gruß, Holger

52

Samstag, 9. Mai 2015, 19:33

Nach dem Start sieht man natürlich gar nichts mehr von der schlechten Lackierung, nur am Boden.

Dann am Boden gleich schnell ein Handtuch drueber. ;)

Ansonsten super gelungen die Reparatur. :ok: :applause:
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

53

Freitag, 5. Juni 2015, 10:20

So Leute, der Hawk fliegt nach der Reparatur seit einiger wieder super. habe ihn auch so eingestellt (EWD, SP), dass er richtig Spaß macht. Nun ärgert mich die häßliche Lackierung am Heck doch. Ich möchte das noch nch demnächst ausbessern.

Als erstes werde ich den 1K lack mit Nitro runterwaschen. Die letzten kleinen Unebenheiten werden nochmals verspachtelt und verschliffen. hier war immer die rede von "Filler". Ist das sowas wie Spachtel für kleine Unebenheiten/Orangenhaut? Was nehme ich denn da, hat mal jemand einen Link?

Danke & Gruß, Holger

grossiman

RCLine User

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54

Freitag, 5. Juni 2015, 19:28

Hallo Holger.

Da kann ich bedenkenlos diesen hier empfehlen: http://kent-pflegestore.de/shop/kent-ult…rau-500ml-dose/

Den verarbeite ich selbst, ist kompatibel mit 2K-Lacken, lässt sich super verarbeiten (gringe Läufergefahr), trocknet schnell, und lässt sich auch super glatt schleifen.

Nicht ganz billig, aber eben top.

Gruß Andreas
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55

Montag, 8. Juni 2015, 10:46

Hi Andreas,

danke für den Tipp! Ich habe auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bei einem Mipa Lackmixer angehalten und zum probieren einen Mipa Grundierfüller mitgenommen. Damit werde ich erst Mal an einem anderen Werkstück testen, ob der auch was taugt. Wenn nicht, bestelle ich mir den aus deinem Link.

Ich habe mir mal angesehen, was zur Verschönerung zu tun ist und habe gesehen, dass ich mir am Seitenleitwerk ne negative Delle reingeschliffen habe, die muss auch noch weg. Dafür aber lieber Spachtel nehmen, größere Unebenheiten wird Filler nicht zumachen?

Gruß, Holger

grossiman

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56

Montag, 8. Juni 2015, 22:08

Dafür aber lieber Spachtel nehmen, größere Unebenheiten wird Filler nicht zumachen?

Wenn man genügend Schichten sprüht irgendwann schon :nuts: . Nein, Spaß beiseite, Spachtelmasse ist da wohl die bessere Wahl, aber nimm nicht unbedingt den Kram aus dem Baumarkt. War der "Mipa Lackmixer" (ist übrigens auch gute Quali) ein Händler oder Autolackierer. Denn sonst nimm eine saubere verschließbare Dose mit und lass Dir eine kleine Menge abfüllen, macht bestimmt fast jede Autolackiererei wenn man höflich fragt und einen Taler in die Kaffekasse gibt ;) . Einen ganzen Pott zu kaufen lohnt meistens nicht, der ist auch nicht ewig lagerfähig. Bei uns in der Firma verarbeiten die Lackierer auch Mipa Spachtelmasse, ist ein ganz anderer Schnack als der Kram aus dem Baumarkt. Lässt sich viel besser verspachteln und später auch schleifen.

Gruß Andreas
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57

Dienstag, 9. Juni 2015, 08:41

Das war das Auolackcenter Mörike in Berlin, wo ich den Grundierfüller gekauft habe. Zum Spachteln habe ich mal eine Tube Simprop Feinspachtel gekauft. Stinkt fürchterlich, wird aber sehr schnell hart und lässt sich gut schleifen. Ich hab's aber nicht so mit Modellieren. ich werde dann mal die Delle ordentlich auffüllen und danach wieder plan schleifen. Der Hawk wird am WE auf 5S aufgerüstet, da muss ich eh den Ausschnitt für den Akku etwas erweitern, da mache ich das dann mit.

Gruß, Holger

58

Samstag, 13. Juni 2015, 08:28

Sodele, da mein 5S Akku dank DHL Streik (danke) nicht angekommen ist, habe ich Zeit für die Verschlimmbesserung der Seitenflosse. Ich habe den alten Lack mit Nitro abgewaschen, ging super. Die unebenen Stellen habe ich gespachtelt und geschliffen und nochmal gespachtelt. Jetzt soll er eine komplett orangefarbene Seitenflosse bekommen, da ich ja nicht denselben Blauton bekommen habe. Dazu wollte ich das restliche Blau auf der Flosse anschleifen und mit weißem Grundierfüller behandeln, danach schleifen und Orange drauf. Das sollte doch gehen , oder? Ich möchte eigentlich nicht das restliche Blau komplett abschleifen, weil die Flosse dadurch ja auch Material verliert.

Gruß, Holger

grossiman

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59

Samstag, 13. Juni 2015, 15:18

Hallo Holger.

Es langt wenn die alte Farbe gleich richtig glattgeschliffen wird, und man nur auf den gespachtelten Stellen grundiert. Dies spart auch unnötiges Gewicht, man sollte das Gewicht von Farbe nicht unterschätzen. Allerdings würde ich an einem Probestück ausprobieren wie gut das Orange deckt, wegen dem dann verschiedenfarbigen Untergrund.

Zuerst spachteln, schleifen und dann komlett einen leichten Feinschliff machen. Dann nur auf der gespachtelten Fläche Grundierfüller auftragen und am Rand ausnebeln lassen. Dann nochmals einen kompletten, diesmal richtigen Feinschliff machen und zum Abschluß lackieren.

Zum Thema Post, da bist Du nicht allein. Anfang der Woche habe ich mein UniTest2 zur Überprüfung/Reparatur eingeschickt, scheint auch noch nicht angekommen zu sein :( . Und ich möchte unbedingt einen neuen Motor vermessen.


Gruß Andreas
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60

Sonntag, 14. Juni 2015, 10:12

Moin Andreas, danke wieder Mal für dein Tipps. Di Mipa-Frau sagte, dass das Orange evtl. nicht gut über dem Babyblau (aka Gulf-Blau) deckt. Deshalb habe ich dann doch das rest-Blau an der Seitenflosse angeschliffen nud dann über die ganze Fläche Grundierfüller aufgebracht. Der ist übrigens beige nicht weiß, wie ich dachte - egal.

ich hätte schwören können, dass das vor dem Füllern alles Glatt war. Erst durch den matten Füller sehe ich noch zwei Stellen, wo noch kleine Riefen sind. Da kommt jetzt nochmal vor dem Feinschliff ganz fein Spachtel drauf. Was ist denn ein "richtiger Feinschliff" für den Füller? reicht da 1200er Papier? Feineres habe ich gar nicht da.

Alles in allem vollkommen übertrieben die Aktion :) Der Hawk ist auch mit dem schlecht lackierten Heck und den paar Dellen im Spachtel gut geflogen. Aber was macht man nicht alles, wenn's an der Ehre kratzt und man grad keine Lust (und Akkus!) zum Fliegen hat.

Gruß und schönen Sonntag, Holger