Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

grossiman

RCLine User

  • »grossiman« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

1

Sonntag, 26. April 2015, 22:16

Das kommt davon wenn man auf Andere hört, benötige Rat

Hallo.

Ich bin gerade dabei meinen alten Rabbit wieder auf Vordermann zu bringen. Nach einem Absturz letztes Jahr war der Rumpf 4-fach gebrochen, der ist aber wieder i.O.
Wo ich schon gerade dabei war habe ich die Fläche (die hatte beim Absturz nichts abbekommen) auch in Angriff genommen, die ca. 20 Jahre alte Bespannung war erneuerungsbedürftig und einige kleine Dellen sollten dann auch beseitigt werden.
Die Fläche ist einteilig aus Styro-Abachi. Der damalige Vorbesitzer hatte die Oberfläche mit irgend einem Zeugs vorbehandelt, ich vermute mit Heißsiegelkleber, was auch erklärt das die Folie über die Jahre blasen-und faltenrei geblieben ist.
Auf jeden Fall war es eine schmierige Angelegenheit die Oberfläche zu bearbeiten damit diese wieder glatt wird.
Ein Modellflugkollege hat mir empfohlen die Oberfläche mit Zapon-Lack zu behandeln, was ich auch getan habe. Die Oberfläche wurde gut versiegelt und ließ sich auch schön glatt schleifen.
Heute wollte ich nun bespannen, aber was war das 8( ?
Blasen, Blasen, Blasen...... ohne Ende :wall: , und das beim ersten Arbeitsgang mit 90°C Bügeltemperatur. An einem Ruderblatt habe ich dann mit dem Fön mit geringer Temperatur einen Test ohne Folie gemacht, der Zaponlack gast gewaltig aus, also absolut ungeeignet für eine nachfolgende Folienbespannung. Aber wie heißt es so schön: Aus Schaden wird man klug.

Nun meine Frage, was tun um das Drama noch zu retten?
Gedacht habe ich an:
- beglasen, aber hält das Harz auf der vorbehandelten Oberfläche?
- einfach füllern/grundieren und dann Lack drauf (die Oberfläche ist ziemlich fest/hart)?
- mit Papier bespannen und lackieren, eventuell mit G4 aufbringen?

Für jede hilfreiche Antwort wäre ich dankbar.

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

  • Nachricht senden

2

Montag, 27. April 2015, 08:25

Wie wäre es mit Orastick? Also nicht bügeln, sondern kleben?
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

franz_zier

RCLine User

Wohnort: Ö neben Braunsberg

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

3

Montag, 27. April 2015, 10:19

Mit dem Zapponlack und 25g Gewebe "Beglasen" und lackieren. Wasserlöslichen Fußbodenlack kann man auch verwenden.

Franz

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

  • Nachricht senden

4

Montag, 27. April 2015, 10:49

Ich wüde jetzt die Klebemethode mit Orastick bevorzugen , dürft wohl das Lechiteste sein an Oberflächenverschönerung.
Alles andere bringt mal heftig gewicht.
Es soll ja Lackier geben die Füllern und lackisern unter 20Gr/m² hinbekommen ich schaff das nicht mit gutem Ergebniss.

Mit mehrgewicht errsichst Du.
Höhere masseträgheit:
Schlechters steigen mit vorhandener Motorisung.
Bessern durchzug im flotten Seglen.
Schlechters Sinken .

Modelle mit wenig Flügelfläche reagiern da recht brachial auf veränderte Flächnebelastungungen .

Die schwerste Methode dürfte geglasen sein bei 25gr/m2 Glas und dann weider glatter oberfläche rechne ich mit rund 75gr/m2 mehr.
+ Lack ;)

Füller und Lack auf Zapon? Wenn das Zapon zeug bei erwärmung ausgast, wei reagirt es dann Mit Lacken ? Und dann in der Sonne.

Und unter Folie?

Wenn du ein richtig warmes Plätzchen hast , das zeug mal eien Woche ausgasen lassen bevor du mit irgendwas weitermachst. Sonne und ein Windstilles Platzchen kann da auch hilfreich sein.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

grossiman

RCLine User

  • »grossiman« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

5

Montag, 27. April 2015, 23:45

Wie wäre es mit Orastick? Also nicht bügeln, sondern kleben?
Vom Prinzip nicht schlecht, aber wie sieht das mit den Rundungen aus? Randbögen habe ich beim Verzieren damit noch nie Faltenfrei hinbekommen.

Wasserlöslichen Fußbodenlack kann man auch verwenden.
Könnte ich mal am Höhenleitwerk ausprobieren. Wenn sich dieses wegen dem Lack auf Wasserbasis verziehen sollte wäre es nicht schlimm, das HLW besteht nur aus einem 4mm Balsabrett und wäre schnell neu gebaut ;) .

Die schwerste Methode dürfte geglasen sein bei 25gr/m2 Glas und dann weider glatter oberfläche rechne ich mit rund 75gr/m2 mehr.
+ Lack ;)
Damit hätte ich kein Problem, die Fläche war vorher mit Oracover pink fluoreszierend bespannt, Gewicht 102g qm.
Also viel schlechter kann es nicht werden.
Nur wie schon von mir erwähnt, hält das Harz auf der vorbehandelten Oberfläche?

Was das ausgasen vom Zapon-Lack angeht, das sollte schon längst erledigt sein, über 2 Wochen im Heizungsraum sollten langen.

Erst einmal ein Danke an Alle für die Antworten. Ich werde wohl erst einmal Balsareste mit dem Zaponlack behandeln und ein paar Versuche machen, bevor ich den Styro-Abachi-Flügel versaue.

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

Horgul123

RCLine User

Wohnort: Heßheim (Pfalz)

  • Nachricht senden

6

Dienstag, 28. April 2015, 08:39

Die Orastick kannst Du auch noch zusätzlich büglen usw. um die Randbereiche hinzubekommen...
Bye,
Oliver

Modelle: E-Segler, Nuris, Warbirds, E-Flieger, Quadcopter, Para-RC
Sender: FrSky Taranis
Mein Verein: Modellflugverein Bad Dürkheim - Ludwigshafen e.V.

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

  • Nachricht senden

7

Dienstag, 28. April 2015, 14:01

Ist dieser Zapon-Lack nicht eigentlich für Metall?
Oder gibt es da auch noch andere Ausführungen?
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

8

Dienstag, 28. April 2015, 16:47

Wie wäre es mit Orastick? Also nicht bügeln, sondern kleben?

Die wird aber auch festgebügelt bzw. gefönt und angerieben. Also auch hier Hitze ;)

9

Dienstag, 28. April 2015, 20:41

Neuer Vorschlag ;)
Oracal
Verwendet u.a. Tangent für seine Modelle.
bis bald Maik

grossiman

RCLine User

  • »grossiman« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 29. April 2015, 00:42

Ist dieser Zapon-Lack nicht eigentlich für Metall?
Richtig, daher kenne ich es eigentlich.

Also auch hier Hitze
Randbogen könnte vielleicht noch gehen, müsste ich an einem Probestück mal testen.

Neuer Vorschlag ;)
Oracal
Das kenne ich von Fahrzeugbeschriftungen (Plotterfolie). Wie sieht es mit Rundungen/Randbögen aus?


Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 29. April 2015, 06:17

Im Grafikerbereich gibts es eien menge Klebefolien die von fast brüchig steff bis hin zu dehnbar und um shärische Körper klebbar sind.
Mit letzeren werden ganze Autos Umklebt.

Geföhnt wird aber auch dabei wenn ums Eck geht
Ich habe schon länger nix mehr damit zu tun deswegen kann ich nicht sagen welches Produckt jetzt wirklich taugt.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

grossiman

RCLine User

  • »grossiman« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Engelau, Schleswig-Holstein

Beruf: KFZ-Meister, spez. Karosserieinstandsetzung

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 29. April 2015, 18:45

Ich habe schon länger nix mehr damit zu tun deswegen kann ich nicht sagen welches Produckt jetzt wirklich taugt.

Oracal ist schon gutes Zeugs, wie schon erwähnt kenne ich das von der Firma her, dort kommt ab und an ein Fahrzeugbeschrifter und beklebt meist Firmenwagen mit Werbung.

Allerdings liebäugle ich mit beglasen, aber erst mache ich ein Probestück welches ich mit Zapon behandelt habe. Wenn es gut haftet, wird der Flügel beglast. Wenn nicht....... :( , dann wird es wohl selbstklebende Folie oder es wird direkt gefüllert und mit 2K-Industrielack lackiert (müsste ich dann auch noch auf Zapon testen ob es sich verträgt).

Gruß Andreas
Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
Einige verbinden beides miteinander:
Nichts funktioniert und keiner weiss warum ??? .

Mein Verein: http://www.lsc-condor.de/

13

Mittwoch, 29. April 2015, 20:49

Tangent bekommt das seit Jahren erfolgreich hin, mit der Folie .
ich habe gerade so ein Exemplar auf dem Bautisch.
Die Folie ist weicher und dehnbarer, als Orastick.
beste Voraussetzungen, wenn man ohne , oder mit sehr wenig, Temperatur auskommen will.
Ich würde einfach auf der Unterseite mit Blockstreifen anfangen.
Sind somit erstmal recht handliche Stücke, um Gefühl zu bekommen. ;)
Beglasen ist ein nicht zu unterschätzender Mehraufwand
bis bald Maik

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

  • Nachricht senden

14

Mittwoch, 29. April 2015, 20:57

dann wird es wohl selbstklebende Folie oder es wird direkt gefüllert und mit 2K-Industrielack lackiert (müsste ich dann auch noch auf Zapon testen ob es sich verträgt).

Ja, das ist dringenst zu empfehlen, denn ich habe schon die Erfahrung machen müssen, dass z.B. Acryllack sich nicht mit einem anderen Acryllack vertrug und dann sieht das alles nur noch sch.... aus. Die Arbeitszeit und das Material ist dann für die Füße.
Aber frag doch mal in einer Schreinerei, ob Du eventuell mit Beize die Farbe wieder runter nehmen kannst. Unter Umständen kommst Du so leicht wieder an einen "bebügelbaren" Zustand.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

15

Mittwoch, 29. April 2015, 21:34

Chem Experimente sind m.M.n. mit Vorsicht zu genießen.
Wenn sich das Zeugs durchs Holz wuselt, wars das für den Styrokern.
Wird dann eher Wellblech.
bis bald Maik

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 29. April 2015, 21:54

Deswegen würde ich ja bei einem Schreiner nachfragen. Außerdem sind doch heute die richtig fiesen Beizen ohnehin nicht mehr zu bekommen.
Das ist doch heute oft nur noch ein Gel und das zieht nicht ins Holz ein, sondern beschäftigt sich mit der Farbe, die weg soll.
Der Schreiner oder ein Tischler wird das sicher beantworten können.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

Dix

RCLine User

Wohnort: BS

Beruf: Duft- und Schaumbadtechniker

  • Nachricht senden

17

Donnerstag, 30. April 2015, 08:05

Ein Schreiner hat doch keine Ahnung von unseren Styro-Balsa-Flächen! Die haben Hartholzfurniere auf Holz- oder Pappe-Kern.
Der Lösemittelgehalt interessiert die doch bloß, wenn es um Lackverträglichkeiten oder um den Arbeitsschutz geht...
Liebe Grüße
Dirk

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

  • Nachricht senden

18

Donnerstag, 30. April 2015, 08:15

Ich habe schon länger nix mehr damit zu tun deswegen kann ich nicht sagen welches Produckt jetzt wirklich taugt.

Oracal ist schon gutes Zeugs, wie schon erwähnt kenne ich das von der Firma her, dort kommt ab und an ein Fahrzeugbeschrifter und beklebt meist Firmenwagen mit Werbung.

Allerdings liebäugle ich mit beglasen, aber erst mache ich ein Probestück welches ich mit Zapon behandelt habe. Wenn es gut haftet, wird der Flügel beglast. Wenn nicht....... :( , dann wird es wohl selbstklebende Folie oder es wird direkt gefüllert und mit 2K-Industrielack lackiert (müsste ich dann auch noch auf Zapon testen ob es sich verträgt).

Gruß Andreas

Welches oracal?
da gibts midestens 20 Sorten, die sich von abziehbar bis dauerhaft Verklebt und in den Verwendeten kunstsoffen stark unterscheiden.
Ich habe unter anderm Spinnackertuch damit beklebt an Skydandecern und Aufblasbaren Displays .
Dafür lieferte der grafiker eine sehr geschmeidige Ware die dann auch richtig Teuer war. Das Zeug liies sich in die Stoffkontouren einföhnen, Umnäht hilt das dann auch dauerhaftauf den Flattermännchen.
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

lichtl

RCLine User

Wohnort: Bayern voll inner pampa

Beruf: muß mann haben

  • Nachricht senden

19

Donnerstag, 30. April 2015, 08:29

Mit der http://kremer-pigmente.de/79550.htm beschreibung für Zaponlacke vermute ich mal das sich die Weichmacher bei Erhitzen verflüchtigen .

Ob dann die Eigenschft immer weider Lösbar oder Abziehbar auch noch Trenn Qualitäten bei erneuten Harzbeschichtungen hat ?

Jetzt hast Du die Versuchswerkstatt :dumm:
auch im Winter gibt es Thermik !

Gruß Bernd :ok:

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

  • Nachricht senden

20

Donnerstag, 30. April 2015, 19:15

Ein Schreiner hat doch keine Ahnung von unseren Styro-Balsa-Flächen! Die haben Hartholzfurniere auf Holz- oder Pappe-Kern.
Der Lösemittelgehalt interessiert die doch bloß, wenn es um Lackverträglichkeiten oder um den Arbeitsschutz geht...

Und Du glaubst, wenn er nachfragt, wird er mit einem Knüppel aus der Schreinerei gejagt?
Fragen kostet nichts und Beize sickert nicht durch Holz.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.