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341

Freitag, 8. Januar 2016, 22:00

Davon ab, wenn die Politik was durchsetzen will, macht sie es auch, egal was kleine Leute dagegen vorbringen.
Siehe aktuelle Lage in D.
Wen kümmern dann die Probleme eines Modellfliegers?
Beschlossen und abgehakt...

Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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342

Freitag, 8. Januar 2016, 22:14

Leider!
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
Mein Verein- FMSV Callenberg e.V.
FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

Die meiste Zeit seines Lebens, wartet der Pilot vergebens (auf gutes Wetter)!
Ein guter Pilot hat gleich viele Starts wie Landungen!

Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


343

Samstag, 9. Januar 2016, 00:20

UAS vs. UAV.
Ich sag da nur Kruemelkacker.

Eine schoene Beschreibung hier:
https://www.uavs.org/index.php?page=what_is
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

344

Samstag, 9. Januar 2016, 01:04



Aber die Wahrscheinlichkeit, den dafür passenden, neutralen Mann mit genügend
Übersicht zur komplexen Lage zu finden, wird imho mit jedem Post hier zusehends kleiner...

CU Eddy


...und selbst wenn du ihn finden solltest, er wird kaum über die Pförtnerloge hinauskommen, mit dem Minister wird er niemals sprechen dürfen.

Ich verfolge diesen Trööt eigenlich nur wegen seiner ausgesprochen guten Popcornqalitäten, mehr hat er nicht. Es wäre schön, wenn sich jemand aus den Verbänden äussern könnte, nur die werden ihre Gründe haben, warum sie es nicht tun. Damit bleibt dem Rest der (speziell Wildflieger) Modellbauwelt nur die Frage: Werfe ich meine Ausrüstung vor dem endgültigen Wertverlust jetzt noch schnell in die Bucht oder mache ich nach dem Motto Legal/Illegal/Sch**ßegal und mache einfach weiter.

345

Samstag, 9. Januar 2016, 08:17

@Jörg:
Die Regelung muss einfach sein. Wie soll ein Streifenpolizist "mit Bordmitteln" einwandfrei feststellen, ob die Kamera aufzeichnet oder nicht ?

so einfach kann eine Regelung gar nicht sein bei Polizisten, welche nichteinmal den Unterschied zwischen einer Sylvesterfeier und bandenmäßigem Raub + Vergewaltigung kennen ... :puke:


aber mal ehrlich:
- unsere bräuchten doch nur Youtube durchforsten, Klarnamen abfragen, ein Anhörungsverfahren einleiten ----> bis dahin Schreibtischjob
- vor Ort eines CamFluges: entsprechende Zulassungspapiere (evtl. Sondergenehmigungen) des Piloten + des Kopters überprüfen ----> nichts anderes wie ein Verkehrskontrolle

Für FPV hat das alles übrigens eh wenig Auswirkungen. Jeder, der mit Brille/Bildschirm ohne Sicherungspiloten fliegt, fliegt heute schon mindestens in einer Grauzone, je nach Gesetzesauslegung sogar illegal.
Da macht ein neues Gesetz nicht mehr viel aus.
Die "österreichische Lösung" ist ein Gummiparagraph, der keine Rechtssicherheit bietet. Die Ansicht, dass FPV ohne Aufzeichnung erlaubt sei, ist nur eine der möglichen Auslegungen.


:ok:
dies kann nur über gängige Rechsprechung mittels Auslegung Rechtsicherheit bringen, aber eins ist auch sicher: Gesetze/Paragraphen welhe nicht überwacht/kontrolliert werden werden immer Gummiparagraphen


Spätestens dann, wenn das Signal in der Bodenstation in irgendeiner temp Datei zwischengespeichert wird, gehen die Probleme doch los. Und in Österreich gibt es eine Höhenbegrenzung von 150m außerhalb von Modellflugplätzen. Am Steilhang im Hochgebirge ist das egal, wo will man da denn die Null setzen. Aber in der Ebene kann man damit keinen Segelflug mehr betreiben und auch keinen Kunstflug mit Modellen jenseits von Parkflyern.

ich glaube an der 150m Grenze wird festgehalten aufTeufel komm raus, meine Vermutung: der Luftrau darüber soll fürs Kapital (Paketdienste etc) reserviert werden.

andernfalls könnte die Ö-Regelung ganz einfach adaptiert werden, indem man die 150m Höhenbegrenzung ausschließlich auf CamFlieger anwendet. Alle außer CamFlieger könnten dann höher.


...


my 2 cents in blau

nette Grüße vom See
* just my 2cents *
Grüße Jörg

* fly fast - live slow *

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Seebodener« (9. Januar 2016, 11:17)


346

Samstag, 9. Januar 2016, 13:24

Und wenn ich die Wahl habe, ob die FPVler über die Klinge springen oder der gesamte Modellflug einschneidend reguliert wird, dann ist meine Entscheidung klar pro Modellflug. Multicopter kann man dann ja immer noch fliegen, aber halt ohne Kamera.

;( Das ist schon ein wenig diskriminierend. Meine FPV-Kamera dient nur den
sportlichen Zweck zur Steuerung des Flugmodells und nicht zur Aufzeichnung.
Handys und andere Geräte mit denen eine Aufzeichnung möglich ist,
gehören dann auch verboten. 10 Jahre der Zurückentwicklung und
schwupps wir finden uns im Mittelalter+in der Sklaverei wieder.
Alle oder Keiner. Der Modellflug hat sich halt weiterentwickelt.
Das ist ganz klar pro Modellflug.
Theoretisch kann sich der Modellflug noch weiter zurück entwickeln.
Dann ist nur noch Freiflug, Fesselflug und Drachen steigen lassen erlaubt.
Ob das noch zu deinem pro Modellflug passt?
Dann lass uns lieber mal über die heutigen Erziehungsmethoden
und Wertevorstellungen nachdenken.

Gruß Tom

Was wäre für Dich der größerere Verlust?
Deine Segler wegen eines 100-150m Deckel praktisch garnicht mehr fliegen können oder Deine FPV-Motorflieger nur noch auf Modellflugplätzen?

stefano

RCLine User

  • »stefano« ist der Autor dieses Themas

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347

Samstag, 9. Januar 2016, 14:06

Jetzt muß ich mich als Threadstarter mal wieder melden..

Auch ich bin für eine differenzierte Betrachtung und Trennung der Sparten. Jedoch wird dabei nichts, aber auch garnichts geopfert oder komplett verboten!

Ziel "unserer" Aktivitäten ist es, den klassischen Modellflug so wie er ist zu erhalten und für Copterpiloten so wenig wie möglich neu zu regulieren.

Denn ob mit Kammera oder ohne, oder dem Verwendungszweck, oder technisch differenziert.... Wenn eine Definition gefunden wurde, dürfen alle noch fliegen, die klassischen wie bisher, die "Kopterdrohnen" dann halt nur bis zu einer max höhe!

Ergo, wird niemand geopfert!

Und ich kann euch sagen, es sieht im Moment gar nicht so schlecht aus, das es funktionieren könnte... ;)

Wir sind bisher 11 Vereine mit über 1000 Mitgliedern.... (siehe hier: http://www.modellflugsport-oberland.de/f…chraenkung.html )
Weitere Vereine können sich gerne dranhängen....

Stefano

comicflyer

RCLine User

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348

Samstag, 9. Januar 2016, 14:48

Auch ich bin für eine differenzierte Betrachtung und Trennung der Sparten. Jedoch wird dabei nichts, aber auch garnichts geopfert oder komplett verboten!

Ziel "unserer" Aktivitäten ist es, den klassischen Modellflug so wie er ist zu erhalten und für Copterpiloten so wenig wie möglich neu zu regulieren.

Hi Stefano,
zu der Differenzierung gehört imho zunächst mal festzustellen: Es gibt auch Modellbauer/-flieger, die Multicopter fliegen,
zusätzlich zu Fläche oder Heli. Für die sollte sich wenig bis gar nichts ändern, bzw die sollten am normalen Modellflug dranhängen,
für den sich auch nichts ändern sollte (Angesichts der Sachlage nur eine gute Hoffnung)

Das Problem, welches hier immer wieder auf diese Modellflieger reflektiert wird, ist der ungeordnete Verkauf von FOTOdrohnen
an Endverbraucher, die eigentlich gar keine Modellflieger sein oder werden wollen und es deswegen mit den zZt geltenden und
völlig ausreichenden rechtlichen und gesetzlichen Regelungen nicht so genau nehmen wollen/können (Aufklärung).

DIESE Differenzierung zu verinnerlichen, täte bei dem einen oder anderen hier erstmal Not. Immer wieder wird aber jeder Multicopter
fliegende Modellpilot in die og Problemreihe gestellt und eine Fäkalbombe gezündet.

Und für die og Problemkäufer sollte/muss schon etwas eklatant geändert werden. Anfangen kann man da imho nur bei den Verkäufern.
Bei jedem Lipo muss beim Kauf ein Gefahren-Beipackzettel liegen, weil der blöde Anwender ja sonst da reinbeisst.
Bei Schwebestativen ist das nicht möglich?

Eure Vereinsinitiative finde ich gut!

FPV-fliegen steht für mich auf derselben Berechtigungsstufe wie Segler oder Scale-Helis uA. Andere schauen eben nicht über den Tellerrand.

CU Eddy

PS: Ich habe zu Zeiten von Varioton/Variophon mit der Modellfliegerei angefangen... - da sind andere hier noch im Rhein geschwommen <LOL>
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »comicflyer« (9. Januar 2016, 14:55)


stefano

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349

Sonntag, 10. Januar 2016, 12:26

Hallo Eddy,

es geht uns hauptsächlich um den 100m Deckel. Wenn das die Kopter treffen wird, ist dies nicht so schlimm, da die meisten eh gerne in Bodennähe rumschwirren. Was meineserachtens nicht mehr zu verhindern ist, ist das fliegen in geschlossenen Ortschaften, das haben "wir" uns selber vorbockt und wird wohl alle treffen.

Außerdem ist die rote Linie immer noch der Platz mit Aufstiegsgenehmigung! Wenn da (jetzt noch) Einschränkungen kommen sollten, wird es Klagen über Klagen rasseln, ohne Ende.
Auch ich bzw. unser Verein wird dann Klage vor dem Verfassungsgericht einreichen.

Stefano

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »stefano« (10. Januar 2016, 17:30)


Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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350

Sonntag, 10. Januar 2016, 20:01

Ich wage aber zu bezweifeln, dass du bzw. die Vereine mit einer Klage weiterkommen!
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
Mein Verein- FMSV Callenberg e.V.
FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

Die meiste Zeit seines Lebens, wartet der Pilot vergebens (auf gutes Wetter)!
Ein guter Pilot hat gleich viele Starts wie Landungen!

Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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351

Sonntag, 10. Januar 2016, 20:20

Nö,

das Schlüsselwort dazu heißt "Bestandsschutz" (engl. "Grandfathering"). Mehr dazu bei Wikipedia...
Ohne gute Rechtsanwälte wird das aber nichts werden.

Gruß,
Helmut

352

Sonntag, 10. Januar 2016, 21:07

Ich wage aber zu bezweifeln, dass du bzw. die Vereine mit einer Klage weiterkommen!


Och doch. Klagen kann doch jeder.

Nö,

das Schlüsselwort dazu heißt "Bestandsschutz" (engl. "Grandfathering"). Mehr dazu bei Wikipedia...
Ohne gute Rechtsanwälte wird das aber nichts werden.

Gruß,
Helmut


Helmut, bitte definiere in dieser Situation "Bestandsschutz". Was ist das? Ich habe meinen Sender seit Jahren? Die Wiese hier draussen gibt es seit Jahrzehnten?
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

albvogel

RCLine User

Wohnort: Linsenhofen

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353

Montag, 11. Januar 2016, 08:50



Aber die Wahrscheinlichkeit, den dafür passenden, neutralen Mann mit genügend
Übersicht zur komplexen Lage zu finden, wird imho mit jedem Post hier zusehends kleiner...

CU Eddy


...und selbst wenn du ihn finden solltest, er wird kaum über die Pförtnerloge hinauskommen, mit dem Minister wird er niemals sprechen dürfen.

Ich verfolge diesen Trööt eigenlich nur wegen seiner ausgesprochen guten Popcornqalitäten, mehr hat er nicht. Es wäre schön, wenn sich jemand aus den Verbänden äussern könnte, nur die werden ihre Gründe haben, warum sie es nicht tun. Damit bleibt dem Rest der (speziell Wildflieger) Modellbauwelt nur die Frage: Werfe ich meine Ausrüstung vor dem endgültigen Wertverlust jetzt noch schnell in die Bucht oder mache ich nach dem Motto Legal/Illegal/Sch**ßegal und mache einfach weiter.

eben .. so siehts aus.. In Ö-Land haben sie sich bei menem letzten Aufenthalt fast schlappgelacht nach meiner Frage nach den 15o Metern.. soviel dazu
Gruß von der Teck.... der Rüdi

FloBau

RCLine User

Wohnort: Weinheim

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354

Dienstag, 12. Januar 2016, 13:43

Es ist schon ziemlich wahnsinnig, auf was für Ideen die Leute hier kommen.

"Kopter verbieten!", "FPV verbieten!"

Aus meiner Sicht machen Kopter ohne FPV gar keinen Sinn z.B.

Die 150 Meter werden immer wieder überschritten werden. Auch wenn es in Holland jetzt einmal jemanden erwischt hat bei einer Kontrolle, bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass flächendeckend kontrolliert wird gleich Null.

Hier wird es dann allerdings bei einem Unfall interessant...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FloBau« (12. Januar 2016, 14:07)


stefano

RCLine User

  • »stefano« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Burgkirchen

Beruf: Maschinenbaumeister

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355

Dienstag, 12. Januar 2016, 20:43

Es ist schon ziemlich wahnsinnig, auf was für Ideen die Leute hier kommen.

"Kopter verbieten!", "FPV verbieten!"

Eine differenzierung bzw eine neue Sparte der "Drohnen" bedeutet nicht verbieten! Ziel ist es, den klassischen Modellflug so wie er heute geregelt ist zu erhalten und für Copter sinnvolle Regeln zu finden.
Wenn dann die "Drohnen / Copter " nur noch bis 100m hoch fliegern dürften, wäre es nicht so schlimm.... denn Sie könnte immer noch sinnvoll betrieben werden.

Von verbieten spricht hier wirklich niemand, nur von möglichkeiten, die Fluggeräte zu unterscheiden bzw. zu deffinieren.

Stefano

356

Dienstag, 12. Januar 2016, 21:02

Genau. Und Drohnen ist alles was per Fernsteuerung unterwegs ist. Also erstmalig eine klare Linie. Alles gleich.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

357

Dienstag, 12. Januar 2016, 21:09

Die 150 Meter werden immer wieder überschritten werden. Auch wenn es in Holland jetzt einmal jemanden erwischt hat bei einer Kontrolle, bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass flächendeckend kontrolliert wird gleich Null.

Richtig. Aber ich denke den einen oder anderen auf Youtube, werden sie sich vorknöpfen.
Ohne Einblendung des Datums wird es aber schwierig nachzuweisen ob der Film vor oder nach der Gesetzesänderung
gedreht wurde. Daher trifft es in jedem Fall die Richtigen.
Von den Holländern sieht man immer weniger FPV-Filme auf Youtube. ;)
Das heißt sicher nicht das da keiner mehr FPV-Flüge absolviert.
Krass wird es erst, wenn die Polizei mit Videoempfängern den Flug aufzeichnen können
und das Material als Beweismittel nutzen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (12. Januar 2016, 21:18)


358

Dienstag, 12. Januar 2016, 21:20

Für ein Höhenlimit für die Copter braucht man kein Gesetz, das ergibt sich z.g. T. Aus dem Fluggerät selbst.
Dein Einsatz in allen Ehren.
Ich halte auch nichts davon die Copter irgendwie auszugliedern.
Es bleibt dann immer eine Gruppe, auf die man mit dem Finger zeigen kann.
Das braucht keiner, auch nicht die ewige Diskussion über die Trennung im RCN.
Es ist wie mit vielen Dingen in unserem Land.
Der Gesetzgeber hat wieder mal gepennt und rennt jetzt den Ereignissen, mit dem üblichen Aktionismus hinterher.
Seitdem die ersten X Twins damals in den Supermärkten auftauchten, gibt es Stimmen, das das so, nicht gut gehen kann.
Wie lang ist das her?
Das Spiel hat sich nun aufgeschaukelt. Wie man nun aus der Nummer wieder rauskommt, ohne das unser Kaspertheater vollends das Gesicht verliert, weiß ich im Moment auch nicht.
Eines weiß ich aber mit Sicherheit. Die Copter sind nur ein vorgeschoben Argument.
Ich bin eher für Aufklärung, Versicherungspflicht , Luftrecht, etc.
Da müssen aber viele an einem Strang ziehen, aber da ist leider zu viel Geld und Gier im Spiel.
Die sozialen Netzwerke sehe ich da auch kritisch.
Spätestens, wenn uncool wird, erlischt das Interesse.
Was man jahrelang versäumt hat, bekommt man über Nacht nicht geregelt.
bis bald Maik

359

Mittwoch, 13. Januar 2016, 09:53

Irgendwie kommt mir das so vor wie damals bei dem CB - Funk. 500mW Sendeleistung waren erlaubt, aber gesendet wurde damals unter Umständen mit bis zu 1 Kw !!!! Erst, als dann Rettungsdienste und auch andere Dienste sich gestört fühlten, kam dann damals die Post.
Der Rechtstaat hat doch kaum die Möglichkeiten (Personal) um das ständig zu überprüfen. Im Augenblick noch nicht mal genügend Leute um Geschwindigkeitsmessungen zu machen.
Im Übrigen fliegen die sogenannten Copter selten über 100m Höhe. Die einzigsten die es da trifft, sind wir die Flächenleute. Wenn ich den einen oder anderen Vogel mit Leistung starte, ist der in wenigen Sekunden auf 150, 200 oder mehr Metern.
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

JaRa

RCLine User

Beruf: Physiker

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360

Mittwoch, 13. Januar 2016, 10:11

Das Problem, welches hier immer wieder auf diese Modellflieger reflektiert wird, ist der ungeordnete Verkauf von FOTOdrohnen
an Endverbraucher, die eigentlich gar keine Modellflieger sein oder werden wollen und es deswegen mit den zZt geltenden und
völlig ausreichenden rechtlichen und gesetzlichen Regelungen nicht so genau nehmen wollen/können (Aufklärung).

DIESE Differenzierung zu verinnerlichen, täte bei dem einen oder anderen hier erstmal Not. Immer wieder wird aber jeder Multicopter
fliegende Modellpilot in die og Problemreihe gestellt und eine Fäkalbombe gezündet.

Und für die og Problemkäufer sollte/muss schon etwas eklatant geändert werden. Anfangen kann man da imho nur bei den Verkäufern.
Bei jedem Lipo muss beim Kauf ein Gefahren-Beipackzettel liegen, weil der blöde Anwender ja sonst da reinbeisst.
Bei Schwebestativen ist das nicht möglich?


Der ungeordnete Verkauf und das Lockmittel, jeder kann sofort ohne irgendwelche Vorkenntnisse und Bauaufwand loslegen, sind der Kern des Image-Problems, das der Modellflug heute hat. Da stimme ich Dir zu. Aber das nur auf Fotodrohnen zu beschränken halte ich für Unsinn, denn es entstehen auch schon genug Negativschlagzeilen, weil irgendein Idiot mit seiner 0815-Drohne einfach so mal irgendwo rein kracht.
Das eigentliche Ziel der Politik ist aber offensichtlich, der Lobby den Weg für die kommerzielle Drohnenfliegerei auf Kosten der Hobbyfliegerei zu ebnen. Was sonst soll das Höhenlimit? Wie viele der Unfälle und Beinahe-Unfälle, die ständig in den Medien aufgebauscht werden, wären denn verhindert worden, wenn es so ein Höhenlimit gäbe?