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dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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921

Donnerstag, 28. Juli 2016, 21:12

Frank, verstehe ich das richtig?

Wenn ein Land z.B. keine Registrierungspflicht hat aber SERA schon gilt automatisch SERA?


Das ist bitter aber es ist so.
Und wenn die EU beschliesst, das die Erde eine Scheibe ist, ist das auch so.

Grüsse aus Absurdistan
Frank
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922

Donnerstag, 28. Juli 2016, 21:32

Frank, ich wills nur verstehen.

Deshalb mal ein ganz konkretes Beispiel. Verbesser mich bitte wenn meine Schlussfolgerungen falsch sind.

- Land hat Registrierungspficht ab 5kg
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat keine Registrierungspflit
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat Registrierungspflich ab 100g
- SERA sagt 250g
--> Es gilt die Landesregelung

Von Grandfathering jetzt mal voellig abgesehen.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

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923

Donnerstag, 28. Juli 2016, 21:37

Frank, ich wills nur verstehen.

Deshalb mal ein ganz konkretes Beispiel. Verbesser mich bitte wenn meine Schlussfolgerungen falsch sind.

- Land hat Registrierungspficht ab 5kg
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat keine Registrierungspflit
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat Registrierungspflich ab 100g
- SERA sagt 250g
--> Es gilt die Landesregelung

Von Grandfathering jetzt mal voellig abgesehen.

So isses.
Es wir in einem gewissen Sinne schon eine Anpassung des nationalen Rechts geBen. Aber dahingehend, dass alles was in SERA geregelt ist, aus dem nationalen Regelwerk heraus genommen wird. Die LuftVo wird dann sehr dünn werden.

Gruss
Frank
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924

Donnerstag, 28. Juli 2016, 21:50

@ProModellflug

Worin seht Ihr die Ursache für diese deutlich abweichende Meinung und wodruch erkennt Ihr daß in Deutschland die Modellflieger dies akzeptieren, gab es hierzu Umfragen?:

http://www.omfv.org/
>Vor allem die Vertreterin des Verkehrsministeriums hielt die von der EASA vorgeschlagene allgemeine Registrierpflicht ab 250g eher für einen Scherz als einen ernstzunehmenden Vorschlag


http://www.pro-modellflug.de/faktencheck/
>3. Kennzeichnungspflicht ab 0,5 Kilogramm Abfluggewicht
Den Ansatz zur Kennzeichnung von Flugmodellen zwecks Identifikation des Halters begrüßen wir. Vor allem, da sich die bereits bestehende Kennzeichnungspflicht für Modelle mit einem Abfluggewicht von mehr als 5 Kilogramm bewährt hat. Wir sehen darin ein wichtiges Element zur Stärkung der Sicherheit. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Zwischenfälle durch eine Verstärkung der Kontrollmöglichkeit und einer stärkeren Sanktionierung nahezu komplett vermeiden lassen. Hierzu kann die Kennzeichnungspflicht einen elementaren Beitrag leisten.

http://www.omfv.org/
>Es wurde auch sehr klar darauf hingewiesen, dass es mit Modell-Piloten keine Probleme gibt (siehe langjährige Unfallstatistiken) und bei den „Drohnen“ würde durch irgendwelche Registrierungen auch nichts gelöst werden. Wer jetzt Probleme bereitet, ist bereits nach den bestehenden Gesetzen illegal unterwegs, daran wird eine Registrierung auch nichts ändern.


Benennt bitte die Zwischenfälle auf die Ihr Euch bezieht.


@Thomas:
wenn es ein Marian-Jean Marinescu so sagt, bzw. es bei den Üsterreichern so ankommt, wieso soll es dann nicht genau so laufen?
Weil man viele in dem Glauben lässt wenn sie brav sind und Kompromisse eingehen (auf Kosten der anderen) Bestandschutz haben?
Ja, vielleicht, aber dummerweise muß man sich dann eben beugen wenn die böse EU einen übergeht und die Klassen anpasst.

Das nennt man dann Karma... wenn mein Kind Eines Tages mehr Kohle für Papierkram ausgeben muß und eine Internetverbindung braucht nur um mit einem Copter zu fliegen rufst Du mit Deiner Biene auch vor jedem Flug beim EU Tower an....mit Mehrwertdienst Nummer und Flugplan :)

Sorry, ich weiß das ist nicht so lustig wie es klingt. Aber die Frage ist ob Du es lieber kommen siehst oder überrascht werden willst?

@dd8ed
tja, wer jammert lebt noch.
Ändern kann man es nicht, denn es heißt pest oder cholera.
Daher kann man nur jammern bis es denen zu den Ohren raushängt und beim Rest schlupflöcher suchen.

Ich finde sehr interessant daß einzig die Österreicher scheinbar Eier haben und noch dazu -ungestraft!- indirekte Äußerungen zur Wirtschaftsaffinität bei Regulierungen online stellt wie ich das so lese.
"How can we win when fools can be kings" Muse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stefan_Lang« (28. Juli 2016, 21:56)


925

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:14

@Stefan,
mir ist es einfach nicht nur wichtig zu jammern sondern auch zu wissen warum man jammert oder jammern muss.
Und da ich hier immer mehr hoere das es irgendwie eh ein Ober sticht Unter geben wird hab ich gerade irgendwie Angst das einige Aktivitaeten (und damit meine ich nicht nur unsere Verbaende) gerade zu einseitig in eine Richtung gehen.

Ich bleib mal bei meinem Beispiel mit der Registrierungspflicht (und dem nicht bestaetigtem Bestandsschutz).

Nehmen wir mal an das der BMVI ueberredet werden kann das bestimmte Hobby Fluggeraete ab einem Gewicht von 500g registriert werden muessen. Eine genau definierte Gruppe von Fluggeraeten bleibt aussen vor.

Die EU mit SERA interessiert das aber nicht. Die machen keinen Unterschied ob es ein Copter, ein Segler oder eine fliegende Gummiente ist.
Beschliesst also Registrierungspflicht ab x Gramm.

Und nu? Katze frisst Maus. ;(

Das sind halt meine Bedenken.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

926

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:22

@Thomas:
ja, natürlich.
Das ist dann eben Bad Cop, more worse cop ;)

Und noch dazu ist die 500g Regulierung in dem Fall kontraproduktiv da man ja "nur um eine verringerung der Grenze verhandelt.
Noch dazu ist das österreichische Verkehrsministerium und die Österreicher Flieger einer Meinung daß auch in diesem Fall höhere Strafen und Überwachung KEINE Verbesserung bringen weil die Illegalität ja so oder so gegeben ist bei Fehlverhalten.
Zumal nach DEREN Aussage keine relevanten Zwischenfälle erfasst wären. Kannst Du ja schwarz auf weiß dort lesen.

Daher eben die Frage wie der Punkt bei dieser "Initiative" zustande kommt, aus Basis welcher Daten und Überlegungen.

p.s.: wieso Denkst Du das würde passieren:
>Eine genau definierte Gruppe von Fluggeraeten bleibt aussen vor.
"How can we win when fools can be kings" Muse

927

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:32

p.s.: wieso Denkst Du das würde passieren:
>Eine genau definierte Gruppe von Fluggeraeten bleibt aussen vor.

Ich weiss nicht ob es passieren wird. Aber in allen Informationen die ich so lesen konnte wurde das zumindest mal andiskutiert. Auch wenn wohl nie mit einem Ergebnis soweit ich weiss.
Wie man dann da was unterscheiden will das steht eh noch in den Sternen.
Gruss
Thomas
🖖

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928

Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:51

Als die Nazis die Kommunisten holten, habe
ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die
Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein
Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen
mehr, der protestieren konnte. (Martin Niemöller)

Willkommen in der EU, liebe Modellflieger.

929

Freitag, 29. Juli 2016, 07:56

@ProModellflug

Worin seht Ihr die Ursache für diese deutlich abweichende Meinung und wodruch erkennt Ihr daß in Deutschland die Modellflieger dies akzeptieren, gab es hierzu Umfragen?:

http://www.omfv.org/
>Vor allem die Vertreterin des Verkehrsministeriums hielt die von der EASA vorgeschlagene allgemeine Registrierpflicht ab 250g eher für einen Scherz als einen ernstzunehmenden Vorschlag


http://www.pro-modellflug.de/faktencheck/
>3. Kennzeichnungspflicht ab 0,5 Kilogramm Abfluggewicht
Den Ansatz zur Kennzeichnung von Flugmodellen zwecks Identifikation des Halters begrüßen wir. Vor allem, da sich die bereits bestehende Kennzeichnungspflicht für Modelle mit einem Abfluggewicht von mehr als 5 Kilogramm bewährt hat. Wir sehen darin ein wichtiges Element zur Stärkung der Sicherheit. Wir sind der Überzeugung, dass sich die Zwischenfälle durch eine Verstärkung der Kontrollmöglichkeit und einer stärkeren Sanktionierung nahezu komplett vermeiden lassen. Hierzu kann die Kennzeichnungspflicht einen elementaren Beitrag leisten.

http://www.omfv.org/
>Es wurde auch sehr klar darauf hingewiesen, dass es mit Modell-Piloten keine Probleme gibt (siehe langjährige Unfallstatistiken) und bei den „Drohnen“ würde durch irgendwelche Registrierungen auch nichts gelöst werden. Wer jetzt Probleme bereitet, ist bereits nach den bestehenden Gesetzen illegal unterwegs, daran wird eine Registrierung auch nichts ändern.


Benennt bitte die Zwischenfälle auf die Ihr Euch bezieht.
Hallo Stefan.

In unserem Faktencheck führen wir an, dass eine eventuell ausgeweitete Pflicht zur Kennzeichnung von Flugmodellen - wie sie bei Modellen ab einem Abfluggewicht von 5 Kilogramm bereits besteht - ein Ansatz sein kann, die vom BMVI immer wieder angeführten Sicherheitsinteressen mit den Belangen des Modellflugs in Einklang zu bringen. Wohlgemerkt: eine Kennzeichnung zur Identifikation des Halters, sollte diese erforderlich werden, um beispielsweise Haftungsfragen zu klären. Eine Registrierung ist etwas anderes, sodass die von Dir aufgeführten Zitate keinen inhaltlichen Widerspruch darstellen.

Die Zwischenfälle, die in dem Zitat von unserer Website angesprochen werden, stellen in der Tat bereits jetzt Gesetzesverletzungen dar. Wir haben immer betont, dass in Deutschland grundsätzlich bereits ein ausreichender Rechts- und Regelungsrahmen besteht, eine Novellierung der LuftVO also zur vom BMVI öffentlich angestrebten Erhöhung der Sicherheit nicht erforderlich ist. Hier sind Aufklärung, Kontrolle der Einhaltung der Regeln (bzw. Kontrollmöglichkeiten) und Sanktionierung von Verstößen gefragt. Und zu den Kontrollmöglichkeiten könnte eben eine ausgeweitete Kennzeichnungspflicht zählen.
E-Mail: kontakt@pro-modellflug
Internet: www.pro-modellflug.de

hubicrasher

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930

Freitag, 29. Juli 2016, 08:52

Guten Morgen,

@ProModellflug:


die EASA spricht immer von Registrierungspflicht während ProModellflug von einer Kennzeichnungspflicht redet. Für mich sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Die Registrierung scheint mir klar: ich lasse alle meine Modelle, die in die Registrierungspflicht fallen, bei einer mehr oder weniger offiziellen Stelle registrieren u. im Falle eines Falles kann der Halter - wie auch beim KFZ - relativ leicht ausgeforscht werden.

Wie soll ich mir jedoch eine Kennzeichnungspflicht vorstellen? Jeder eigenverantwortlich? Oder auch wieder über irgendwelche offiziellen Stellen?

Wie auch immer, werden da nicht unerhebliche Kosten auf die Modellflieger zukommen, denn keiner wird den doch grossen Aufwand kostenlos durchführen!
ciao - Hansn

931

Freitag, 29. Juli 2016, 09:17

Hallo hubicrasher.

Ja, eine Kennzeichnung der Modelle wäre - wie beispielsweise der obligatorische Versicherungsschutz - in Eigenregie vorzunehmen. Ist bei den Modellen über 5 Kilogramm Abfluggewicht auch jetzt schon so. Das ist aber auch kein übermäßiger (finanzieller) Aufwand, entsprechende personalisierte Plaketten kann man beispielsweise im DMFV-Shop bestellen.
E-Mail: kontakt@pro-modellflug
Internet: www.pro-modellflug.de

hubicrasher

RCLine Neu User

Wohnort: Bad Ischl

Beruf: Systemadministrator

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932

Freitag, 29. Juli 2016, 10:17

Servus ProModellflug,

dass sich die Kennzeichnungspflicht bisher mit den bestehenden Vorschriften bewährt hat, glaube ich nur bei jenen die Mitglieder in einem Verein sind. Bei Wildfliegern denke (u. weiss) ich, dass dies definitiv nicht so ist.
Sollten sich die Vorschriften verstärken, glaubt ihr doch nicht wirklich, dass jene die (auch schon jetzt) dagegen verstossen, freiwillig ihr Fluggerät kennzeichnen bzw. mit dem richtigen Namen/Lizenznummer versehen werden? Wer soll das kontrollieren bzw. überwachen - u. nur darum geht es im Endefekt!?
ciao - Hansn

933

Freitag, 29. Juli 2016, 10:36

Langsam geht mir in der Diskussion der Duckmäuse der Hut hoch: Anstelle von EASA/BMVI/wemauchimmer das Erbringen eines Beweises für die behauptete Gefährdung (die nicht bereits gesetzlich geregelt ist) zu erbringen und bis zur Erbringung des Beweises vehement gegen die Gesetztesinitiative vorzugehen - es gilt die Unschuldsvermutung! Es geht nicht an, dass alle unter Generalverdacht gestellt werden! - wird versucht alles schönzureden :wall: :wall: :wall:

934

Freitag, 29. Juli 2016, 10:41

Hallo hubicrasher.

Also zunächst gehen wir einmal davon aus, dass die überwältigende Mehrheit der Modellflieger in Deutschland ihrem Hobby verantwortungsbewusst nachgeht und sich an die bestehenden Vorschriften hält. Egal ob Wild- oder Vereinsflieger. Nur weil einzelne Piloten sich - aus welchen Gründen auch immer - nicht an die Regeln halten, sind doch die Regeln nicht automatisch schlecht. Daher noch einmal: Wir gehen davon aus, dass das bestehende Regelwerk ausreichend ist und anstelle einer Novellierung der LuftVO vor allem an den Punkten Aufklärung und Sanktionierung von Verstößen gearbeitet werden sollte. Aus unserer Sicht könnten ausgeweitete Kennzeichnungspflichten aber ein gangbarer Weg sein, die Interessen des BMVI und die Belange des Modellflugs in Einklang zu bringen. Wir forcieren das aber nicht aktiv.
E-Mail: kontakt@pro-modellflug
Internet: www.pro-modellflug.de

935

Freitag, 29. Juli 2016, 16:09

@ProModellflug
danke für die Antwort.
Die Leseweise (Kennzeichnung erleichtert Kontrolle) liest sich eben wie die Registrierung, wenn es sich nicht um eine gewissen Anforderungen entsprechende selbst erstellbare Kennzeichnung handelt.

Dennoch greifen auch hier meiner Meinung nach die zwei Argumente der Österreicher
-wer illegales tut kümmert sich auch nicht um eine Kennzeichnungspflicht. Das wäre wie mit einem Parksünder der dann eben neben fehlender Anwohnererlaubnis keine Parkscheibe auslegt.
-es gibt laut den Österreichern keine relevanten Zwischenfälle

Ich sehe es eben auch sehr kritisch falls mit Zwischenfällen argumentiert wird die man nicht benennen kann.

Das untermautert die Argumentation der Gegenseite in der Öffentlichkeit, die sich ebenfalls auf (meienr Meinung nach fiktive oder irrelevante) Zwischenfälle beruft ohne sich mit der Thematik überhaupt beschäftigt zu haben. Fordert man eine Auseinandersetzung damit würde klar werden wo die eigentlichen Beweggründe liegen. Auch wenn die EU dies laut den Österreichern bereits tat.

Falls es diese Zwischenfälle gegeben hätte und diese benannt würden könnte man die von verschiedenen Seiten geforderten Maßnahmen an diesen Szenarien "ausprobieren" und sich eine eigene Meinung über die Wirksamkeit bilden, erstmal unabhängig von der Zumutbarkeit/Relation.



@Thomas

p.s.: wieso Denkst Du das würde passieren:
>Eine genau definierte Gruppe von Fluggeraeten bleibt aussen vor.

Ich weiss nicht ob es passieren wird. Aber in allen Informationen die ich so lesen konnte wurde das zumindest mal andiskutiert. Auch wenn wohl nie mit einem Ergebnis soweit ich weiss.
Wie man dann da was unterscheiden will das steht eh noch in den Sternen.


Mit diesem Satz
>>Am Ende kam dann doch heraus, dass die nationalen Parlamente übergangen werden sollen.
Das bedeutet meiner Meinung nach daß deren Entscheidung (nationale Gesetze) keine Rolle spielt, daher ist meiner Meinung nach klar daß jedweder Verhandlung mit nationalen Ansprechpartnern für das Endergebnis (SERA 2017?) irrelevant sind. (natürlich NICHT sinnlos).

Stell' Dir einfach Deine Beispiele so anhand eines fiktiven Szenario vor:
Osram habe mit Bundesregierung vorher ausgehandelt es würden 100W Lampen nicht reguliert bis 2020 deren Produktionslinie dafür eh unwirtschaftlich würde.
EU Verordnung sagt nun: keine 100W Birnen mehr.
-> 100W Birne passee auch in D.

Sonst wäre es ja auch keine Anpassung/"Harmonisierung".
Ist doch logisch, oder?


Da alle Fluggeräte gleich "gefährlich"/im Weg sind sehe ich nicht wieso man einen manuellen Multicopter (nur Stabi) anders als einen 3D Heli oder einen Trainer oder einen Segler behandeln kann ohne die Glaubwürdigkeit der Scheinargumente zu verlieren...
Transponder/Killswitch/... machen doch nur sinn wenn dann wirklich sichergestellt ist daß ALLE Objekte erfasst und ggf. beseitigt werden.
Wie Du sagtest auch fliegende Gummienten.

Das ganze ist halt ein schmerzhafter Prozess wie bei den Bayern als Wir uns diesem bunten Haufen anschlossen.
Und bei einer neuen Regierung muß man eben erstmal gegen Korruption und Korrumption kämpfen sowie demokratische Prozesse verteidigen bzw. einführen...

Glaubst Du denn die Briten wären überwiegend dumme radikale Nationalisten und hätten völlig grund- und sinnlos diesen schweren weg gewählt?
Beide Wege sind schwer und schmerzhaft.

@zwieblum
diese Beweisumkehr ist schon lange usus.
Früher hatte man als ehrwürdiger Politiker wenigstens soviel Respekt daß Statistiken gefälscht wurden.
Heute liefert man sie nichtmal mehr sondern stellt einfach Stammtischparolen in den Raum und übergeht die Meinung.
"How can we win when fools can be kings" Muse

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Stefan_Lang« (29. Juli 2016, 16:30)


dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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936

Freitag, 29. Juli 2016, 21:08

Frank, ich wills nur verstehen.

Deshalb mal ein ganz konkretes Beispiel. Verbesser mich bitte wenn meine Schlussfolgerungen falsch sind.

- Land hat Registrierungspficht ab 5kg
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat keine Registrierungspflit
- SERA sagt 250g
--> Es gilt SERA

- Land hat Registrierungspflich ab 100g
- SERA sagt 250g
--> Es gilt die Landesregelung

Von Grandfathering jetzt mal voellig abgesehen.

Einen Punkt hatte ich jetzt übersehen.
Wenn ein Staat schärfere oder erleichterte Regeln als in einer EU-Regulation definiert einführen will, muss diese Möglichkeit in der Regulation explizit vorgesehen sein. Ist das nicht der Fall und der Staat will es trotzdem, ist das ein Verstoss gegen EU-Recht.
Das betrifft den letzten von dir aufgeführten Punkt.
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937

Samstag, 30. Juli 2016, 00:14

ok. Hilft aber nicht weiter. Waren ja nur Beispiele. :w
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

938

Samstag, 30. Juli 2016, 20:34

ok. Hilft aber nicht weiter. Waren ja nur Beispiele. :w

Verstehe nicht was Du meinst oder willst? Es steht ja alles da.

Konkretes kannst du dem österreicher Artikel entnehmen, da wird derjenige zitiert der von 1100 selbst 350 Anmerkungen erstellt hat, also vor meinem geistigen Auge scheinbar den ganzen Tag vor I Net und Actionfilmen sitzt sowie mit Industrievertreten Fettammer essen geht und sich dabei Gedanken macht wie man noch mehr Kontrolle übernehmen könnte.
Dazu was mindestens kommt braucht man also keine Glaskugel meiner Meinung nach:



>die von der EASA vorgeschlagene allgemeine Registrierpflicht ab 250g

DFS fordert ?
SERA Registrierung ab 250g
->es gilt EU weit Registrierung ab 250g


>Die verlangte Mindestausstattung wie Limiter, Geofencing, Geoblocking etc. sind sicher nicht geeignet,
>Als einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit sieht Herr Marinescu die „Drohnen“ ab 250g zu registrieren und reglementieren,

DFS fordert ?
SERA Limiter, Geofencing, Geoblocking, SIM
-> es gilt ab 250g Geofencing, Geoblocking, SIM Pflicht

Jetzt kommt die Glaskugel zum Einsatz:
Unterschied "Drohne" zu Heli?
-> gilt für alles was fliegt ab 250g
Schwarzsehermodus: natürlich auch für Fläche und Gummienten und Thomas Radetzkis Turbine.
Letztere darf wie jeder Verbrenner wegen Lärm, Geschwindigkeit und Gewicht sowie nicht umsetzbaren Limiter und Geofencing (Vibrationen) eh nur noch an ausgewählten Flugplätzen nach ausnahmegenehmigung. So wie Pulso heute auch.

Jetzt haben Wir was ziemlich sicher ist und schalten noch auf Wahrscheinlichkeitsrechnung.
Wenn Vorschläge oder Forderungen von vielen im selben Wortlaut und Variante kommen UND noch dazu wenig Details bekanntgegeben werden so ist das meißt nachgeplappert und stammt aus derselben Quelle.
Sei es ein Lobbyist oder eine annotation zu einem proposal oder ein bereits fertiger Entwurf.

Sowas wird oft 1:1 umgesetzt, denn Politiker setzen nur auf Sieger und würden sich nicht die unwahrscheinlichsten Punkte herauspicken.


http://www.heise.de/newsticker/meldung/S…en-3267829.html
Auch Scheuerle bedient sich meiner Meinung nach scheinbar bei den Annotations oder geht mit demselben Lobbyisten Essen:
http://www.zeit.de/digital/mobil/2016-06…n-flugsicherung
>Scheurle schlägt dazu vor, eine Chipkarte für Besitzer einzuführen. Ähnlich wie bei der SIM-Karte fürs Mobiltelefon müsste jeder Drohnenpilot die Karte in seinem Fluggerät aktivieren, bevor ein Start möglich ist.
->Sim wird kommen


Konkrete Höhen und Orte können dann dynamisch täglich von der EASA durch aktualisierung eines Wertes in deren Kontrollprogramm oder durch Anwesenheit eines vorrangigen Fluggerätes wie einer DHL Drohne geändert werden, daher kann man nicht von einer max. Flughöhe oder Aufstiegserlaubnis reden wie bisher.


War es das was Du wolltest? Hilft das weiter?
"How can we win when fools can be kings" Muse

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Stefan_Lang« (30. Juli 2016, 21:55)


939

Sonntag, 31. Juli 2016, 09:52

Mal völlig offtopic und dann auch wieder nicht.

Welche Höhenbegrenzungen gelten eigentlich für die bemannte Luftfahrt, speziell über bewohntem Gebiet? Der benachbarte Kirchturm hat grob 100m Höhe und ich beobachte hier auch über dem Innenstadtgebiet immer wieder Sportflugzeuge, die so niedrig sind, dass ich die Kennungen ohne Probleme lesen kann.

Wenn da draussen Leute rumsitzen, die sich Sorgen machen, dass von einer "Drohne" eine ernste Gefahr ausgeht, dann schauen die dann auch mal auf die Sportflieger?

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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940

Sonntag, 31. Juli 2016, 12:02

Zitat

keine Erwähnung im Strafgesetzbuch für "Fliegen ohne Versicherung bei Modellen"
nein, denn es gilt:

§ 58 LuftVG

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig....
....
15.entgegen
a) § 43 Abs. 2 Satz 1,
.....jeweils
in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 32 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12
Satz 1, eine Haftpflichtversicherung nicht unterhält.

Gruß
Volker

LuftVG ist aber nicht das StGB, wonach Strafen festgelegt sind. Da gibt es einen gewaltigen Unterschied.
Da ist die Frage, ob es sich um eine Ordnungswidrigkeit handelt oder tatsächlich schon eine Straftat schon ausschlaggebend, denn für eine Ordnungswidrigkeit gibt es ein kleines Bußgeld und für Strafe
kann man auch bei Nichtzahlung mal einsitzen.

Das meinte ich!
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.