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Superhobel

RCLine User

Wohnort: Deutschland

Beruf: Modellpilot

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1 161

Samstag, 8. Oktober 2016, 00:50

Moin,

hier mal die Resonanz aus einem nahe stehenden Verein, wo ich gern Gast :-)(-: fliege und aus der FPV Wildflugszene, der ich ebenfalls angehöre.

- "Die verfluchten Drohne sind noch nicht genug reguliert, die gehören vollständig verboten"
- "Diesen 5kg Schein mache ich nicht, bin doch kein Kind mehr"
- "30m ? Haben die den A*** auf? Halte ich mich sowieso nicht dran"
- Schön, dass die Wildflieger eingeschränkt werden und die Vereine und der DMFV gestärkt"
- "Das gibt sicher eine schöne Einnahmequelle für den DMFV als "TÜV Prüfer". Ob da wohl gemauschelt wurde?
- Die Bürokraten haben sich wieder Arbeitsplätze gesichert.
- Modellflug gehört nur auf einen Vereinsplatz und schon haben wir die Probleme alle nicht mehr.

Es scheint für jeden etwas dabei zu sein auch für die Ewig Gestrigen, die noch ihre Thermikbremsen justieren, Kopter alles Teufelszeug sind und eine 35 Mhz Anlage von Multiplex
das Höchste ist. In der FPV Szene mit ihren hoch technisierten und oft auch voll autonom über viele Kilometer fliegenden Kisten hingegen der Tenor sich noch weiter in den Untergrund
zu begeben, und generell illegal zu fliegen, was derzeit bereits von vielen an sog. Hot-Spots betrieben wird, die ähnlich wie ein Flash Mob funktionieren.

Alles in allem jedoch eine tragfähige Kompromisslösung, die auch der kommerziellen Lobby zugute kommen dürfte. Kennzeichungspflicht sowieso, habe ich eh schon immer gehabt.
Kopter etc mal eben bei Saturn kaufen und gleich mal im Garten rumkreisen und gucken wie die Welt aus 1000m Höhe ausschaut geht auch nicht. Über meiner Firma tauchen die
Dinger auch immer wieder mal auf aus dem Nichts und verschwinden wieder, Firmen wie Bombadier und Rheinmetall haben bereits aktive Verteidungssysteme auf ihren Geländen
entwickelt gegen diese Schnüffler.
Auch der 5kg Schein, denn wie ich aus meinem Vereinsleben damals weiss haben den einige bitter nötig. Zumindest übergangsweise, bis das EASA Papier durch ist, denn dann gehts
dem Modellflug endgültig an den Kragen, wie hier schon ansatzweise zu lesen ist. Denn EU Recht muss in nationales Recht umgesetzt werden binnen 2 Jahren. Und Einflussnahme auf
die EU ist deutlich schwieriger als auf einen einzelnen Minister. Und die Lobbyisten des UAVDACH machen mächtig Druck privates Fliegen stark einzuschränken und dem kommerziellen
Einsatz von Drohnen Vorrang einzuräumen.

http://www.modellflug-im-daec.de/images/…totypefinal.pdf
Die Augsburger Puppenkiste ist im Vergleich mit der Berliner Politik eine hochernste und vor allem professionelle Angelegenheit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Superhobel« (8. Oktober 2016, 00:57)


1 162

Samstag, 8. Oktober 2016, 01:03

Das siehste mal wieder.
ich stimme dir in nahezu allen Punkten zu. Insb bei den Reaktionen aus dem Verein.

Es wurde da vom BMVI eine seeeehr knappe Zusammenfassung rausgegeben. Welche die meisten sicher nichtmal gelesen haben sondern nur von Hoerensagen urteilen.
Es waere wohl besser gewesen wenn die das parallel zur Bekanntgabe an die Verbaende gleich veroeffentlicht haetten.

Dann haetten alle Diskussionen wieder Hand und Fuss (auch wenn sie vielleicht falsch und sinnlos waeren). Aber es haette erstmal eine klar Grundlage gegeben.

Meine persoenliche Meinung: Diese Kurzinfo des BMVI war der groesste Schwachsinn (wie ich auch aus diversen Diskussionen auf anderen Plattformen rauslesen kann) den sie jemals gebracht haben. Vom Flughafen Berlin mal abgesehen. :no: :no: :no:
Gruss
Thomas
🖖

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jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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1 163

Samstag, 8. Oktober 2016, 11:27

Und wieder haben wir neue Einschränkungen für unser Hobby die nur Vereinsmitglieder, IG´S und verantwortungsbewusste Wildflieger auszubaden haben.

Ist aber nicht weiter schlimm. Unser Jugend hat eh keine Lust mehr für den Aufwand und diejenigen die angeblich diese neuen Gesetze angestoßen haben ( z.B. Drohnenpiloten in verbotenem Luftraum ) interessiert es weiterhin nicht, da diese momentan ja auch nicht verfolgt und zur Verantwortung gezogen werden.

Da fällt mir ein, was lernt unsere Jugend daraus ?

Wer sich an Recht und Ordnung hällt ist dumm, denn die anderen haben Spaß ohne Aufwand, ohne Kosten und müssen für ihr Handeln keine Verantwortung übernehmen.

Tolle Zeichen die unsere Politik setzen.

@ Harald
Ich weis ja nicht wie du Modellflug betreibst, aber 100m sind selbst mit einem DLG ein Witz. Ein Wurf etwas Thermik und der Spaß ist am Ende.
Bei Kunstflugprogrammen z.B. liegt die Grundlinie auf 50 -80 m. Jede Aufwärtsfigur wäre ein überschreiten der 100m.

Wettbewerbe mit Ausnahme von Indoor kannst du dir mit 100m abschminken, Segeln kannst du vergessen.
Eigentlich macht dann nur noch FPV < 30m mit " Drohnen " Sinn. ;)
Gruß Jürgen
jbsseiten

grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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1 164

Samstag, 8. Oktober 2016, 12:05

Ich selbst komme mit 100m auch nicht aus, wie ich geschrieben habe.
Mein Kommentar Deines Beitrags kam daher, dass es sich bei Dir liest "Flugschein notwendig UND Höhenbegrenzung 100m". Ich lese aber " Flugschein ODER Höhenbegrenzung". Das ist schon ein kleiner Unterschied. Hast Du diesen Nachweis dann müssen Dich die 100m nicht mehr kümmern.
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

1 165

Sonntag, 9. Oktober 2016, 23:03

Um das Thema mal wieder auf den unsäglichen EASA Gesetzgebungsprozess zu lenken ... anscheinend wird das Proposal von englischsprachigen Lesern wesentlich tragischer gesehen als im deutschsprachigen Raum. z.B.:

https://vimeo.com/184752149
https://www.youtube.com/watch?v=RZhfQox6dDo

Wenn die englische Lesart stimmt, dann wird nur A0 für Selbstbau übrig bleiben (250g, 50m Höhenlimit, GPS Limiter ...), alles andere sind zertifizierte Kaufprodukte. Damit ist das Hobby tot.

1 166

Montag, 10. Oktober 2016, 00:05

Das Thema hier ist aber eigentlich auch nur über die Deutschen Regeln, die EASA Geschichte war anderes Thema ;)
Kann aber auch einfach sein, das die Englischsprachigen kleinigkeiten sehen, die wir mit unseren teilweise schlechten Schulenglisch übersehen/falsch Übersetzen.
Denke die werden genauso schwiegkeiten mit dem aktuellen Entwurf von uns haben

1 167

Montag, 10. Oktober 2016, 00:33

Ich kann aus dem ganzen EASA Zeugs auch nur A0 rauslesen.
Aber das muss nichts heissen. Denn A1 und hoeher sprechen von CE Zeichen.
Also vielleichht haben wir das ja alle nur falsch verstanden.

Meine persoenliche Meinung ist das gerade das BMVI sehr schoene neue Entwuerfe bringen kann. Aber uns die EASA dann doch irgendwann einholt und toppt. ;(
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

1 168

Montag, 10. Oktober 2016, 11:10

Dann bleibt nur der Dexit in Kombination mit einer Revolution ...*scnr*
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

1 169

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 11:06

Viele von Euch warten sicher gespannt darauf, was die intensive Sichtung des Referentenentwurfs zur Novellierung der Luftverkehrsordnung ergeben hat. Daher möchten wir Euch aktuell über den Stand der Dinge informieren.

Die eingehende Prüfung des Referentenentwurfs durch die verantwortlichen Gremien des DMFV und den Verbandsjustitiar hat eine ganze Reihe an (Detail-)Fragen aufgeworfen. Vor allem in Bezug auf die Bereiche Natur- und Lärmschutz sind einzelne Punkte nicht konkret genug beziehungsweise nicht eindeutig formuliert, um die erforderliche Rechtssicherheit herzustellen. Auch die umfassende Kommentierung sorgt hier nicht für ausreichend Klarheit. Definitiver Änderungsbedarf besteht zudem bei der geplanten Altersbegrenzung (14 Jahre) für den Erwerb der Bescheinigung einer Einweisung zum Betrieb von Flugmodellen über 100 Meter. Der DMFV hat daher gegenüber der BMVI-Leitungsebene bereits Gesprächsbedarf angemeldet.

Zudem stehen die Verbandsspitzen von DMFV und DAeC in direktem Kontakt, um sich kurzfristig über die Ergebnisse der jeweiligen Beratungen auszutauschen und das Vorgehen bezüglich der offiziellen Kommentierung des Referentenentwurfs gegenüber dem BMVI abzustimmen.
E-Mail: kontakt@pro-modellflug
Internet: www.pro-modellflug.de

1 170

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 12:17

Kannste dich den noch dazu äussern, wie ist das bei FPV zu verstehen, 30m Obergrenze, oder 30m Obergrenze ohne Luftraumbeobachter, der Satz ist auch etwas undeutlich geschrieben.
Ich meine jetzt nicht die Meinung vom Verband, sondern wie es in dem Entwurf gemeint ist, evtl ist das dort etwas deutlicher Formuliert worden.

1 171

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 21:40

Zudem stehen die Verbandsspitzen von DMFV und DAeC in direktem Kontakt, um sich kurzfristig über die Ergebnisse der jeweiligen Beratungen auszutauschen und das Vorgehen bezüglich der offiziellen Kommentierung des Referentenentwurfs gegenüber dem BMVI abzustimmen.


DAS ist die erste gute Nachricht, die in der ganzen Sache zu hören ist/war... :prost:
Gruß Michael
Valar morghulis
Bedienungsanleitungen werden nicht nur kostenlos, sondern meistens auch völlig umsonst beigelegt!

1 172

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 12:37

Kannste dich den noch dazu äussern, wie ist das bei FPV zu verstehen, 30m Obergrenze, oder 30m Obergrenze ohne Luftraumbeobachter, der Satz ist auch etwas undeutlich geschrieben.
Ich meine jetzt nicht die Meinung vom Verband, sondern wie es in dem Entwurf gemeint ist, evtl ist das dort etwas deutlicher Formuliert worden.
Die Regelung zum Fliegen mit Hilfe eines visuellen Ausgabegeräts (z.B. Videobrille) sieht vor, dass man bis zu Höhen unterhalb von 30 Meter fliegen kann: Wiegt das Modell weniger als 250 Gramm ohne Spotter, wiegt es über 250 Gramm mit Spotter. Wobei natürlich auch weiterhin Flüge über 30 Meter mit Videobrille möglich sind, aber dann wie bisher im Lehrer-Schüler-Betrieb und gemäß den übrigen Regelungen der LuftVO.
E-Mail: kontakt@pro-modellflug
Internet: www.pro-modellflug.de

Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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1 173

Montag, 7. November 2016, 02:17

Stand 15.10.2016

Zitat

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

sehr geehrte Vorstände, sehr geehrte Mitglieder,
aktuell läuft die Verbandsanhörung zur „Verordnung
zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten" des
Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Nachdem das Ministerium fast ein Jahr benötigt hat, diese
fertigzustellen, gibt es den betroffenen Verbänden nur 2 Wochen Zeit.
Die Frist endet somit schon am Freitag, 21. Oktober 2016.

Wir haben Ihnen aktuelle Informationen aufbereitet
und bitten Sie diese breit in die Mitgliedschaft des DMFV zu streuen.
Vielen Dank.

Beachten Sie noch eins: Gerade in diesen Zeiten
haben Spekulationen und Gerüchte, zum Teil auch bewusst gesteuert,
Hochkonjunktur. Lassen Sie sich nicht beirren. Wir haben die letzten
fast 12 Monate gemeinsam Außergewöhnliches geleistet. Wir waren eine
starke Einheit und wir versichern Ihnen: Dem DMFV geht auf den letzten
Metern nicht die „Puste" aus. Wir geben noch einmal Vollgas.

Letzten Donnerstag, 06. Oktober 2016 erhielten wir
den Referentenentwurf zur „Verordnung zur Regelung des Betriebs von
unbemannten Fluggeräten" des Bundesministeriums für Verkehr und digitale
Infrastruktur (BMVI) zur Kommentierung. Bereits am Samstag, 08. Oktober
2016 hat sich unsere „Arbeitsgruppe Dobrindt" in Bonn getroffen und
eine umfassende Erstanalyse erstellt.
Positiv ist, dass unsere bisher diskutierten Punkte vom BMVI aufgenommen wurden.

Pluspunkt: Es gibt keine Registrierung, sondern
eine einfache Kennzeichnungslösung. Über die Kennzeichnung (Art und
Form) wird noch diskutiert.

Pluspunkt: Der Flugmodellbetrieb über
Wohngebieten ist nicht, wie geplant, grundsätzlich verboten, sondern nur
über dem eigentlichen Wohngrundstück Dritter.

Pluspunkt: Der FPV-Flug wird unter bestimmten Bedingungen legalisiert.
Sehr positiv: Der DMFV hat erreicht, dass die
beauftragten Verbände, also insbesondere der DMFV, zukünftig die
gesetzlich erforderlichen Bescheinigungen über die persönliche
Befähigung für das Fliegen über 100 Meter und für den Betrieb von
Flugmodellen über 5 kg ausstellen können. Wir können unsere Dinge selbst
regeln. Und das Beste: Wir können diese Kompetenz auch auf unsere
Mitgliedsvereine weiterdelegieren.

Die Bescheinigung soll die persönliche
Befähigung des Steuerers bestätigen. Wir werden hier zeitnah eine
mitgliederfreundliche Lösung und Logistik schaffen, um unsere Mitglieder
schnell und effizient betreuen zu können.

Pluspunkt: So ist es uns auch in Zukunft
möglich, über 100 Meter zu fliegen. Die Bescheinigung gilt auch
außerhalb von Modellfluggeländen. Klarstellender Hinweis: Die
Bescheinigung ersetzt nicht die Beantragung einer Aufstiegsgenehmigung
bei Startmasse über 5 kg.
Wir haben aber auch rund 100 kritische bzw.
klarstellende Anmerkungen zu der Verordnung erarbeitet (häufig
redaktioneller Natur). Diese hier alle darzustellen, würde den Rahmen
sprengen. Die drei elementaren Kernpunkte unserer Kritik lauten:

- Überbetonung des Naturschutzes in der Verordnung.

- Keine klare Aussage, welche Anforderungen an
die geforderte persönliche Befähigung für Flüge über 100 Meter und das
Steuern von Flugmodellen über 5 kg gestellt werden. Allerdings steht im
Gesetz: „Die beauftragten Luftsportverbände legen Vorgaben für das
Verfahren der Erteilung der Bescheinigung fest." Für den DMFV ist klar:
Einfach muss es sein und die Verbände legen auch die Inhalte fest.

- Minderjährige unter 14 Jahren muss ermöglicht
werden, die oben genannte Bescheinigung zu erwerben. Andernfalls könnten
diese allenfalls bis 100 Meter fliegen und nur bis zu einer Startmasse
von 5 kg.
Wir haben diese Woche viel bewegt. Hier einige wichtige Bausteine:

1. Treffen der DMFV - „Arbeitsgruppe Dobrindt"
am 08.10.2016, also nicht einmal 48 Stunden nach Erhalt der Verordnung,
um diese auszuwerten und Ansatzpunkte für unsere Stellungnahme zu
definieren.

2. Bereits am 12.10.2016, Fertigstellung unserer
schriftlichen Stellungnahme inklusive Abstimmung, Korrektur und
Erarbeitung einer Kernessenz für die politische Mobilisierung.

3. Kontaktaufnahme mit dem federführenden
Staatssekretär Michael Odenwald im Bundesverkehrsministerium: Zwischen
dem DMFV und Staatssekretär Odenwald wurde für nächsten Montag eine
Telefonkonferenz vereinbart.

4. Kontaktaufnahme mit Kanzleramtsminister Peter
Altmaier CDU, dem Vorsitzenden des Verkehrsausschuss im Deutschen
Bundestag Martin Burkert SPD, den Ausschussmitgliedern Reinhold Sendker,
Hans-Werner Kammer, Peter Wichtel (alle CDU), Dr. Carsten Linnemann
CDU, Sören Barthol, stellv. Fraktionsvorsitzender der
SPD-Bundestagsfraktion und den Parlamentarischen Staatssekretär im
Bundesjustizministerium Urlich Kelber SPD und Überstellung unserer
Stellungnahme. Wir möchten nach unseren intensiven Vorgesprächen mit
diesen Herren, dass Sie nunmehr ihren politischen Einfluss für uns
geltend machen.

5. Alle Luftfahrtbehörden der Länder, alle
Mitglieder des Bund-Länder-Fachausschuss Luftverkehr und das
Luftfahrt-Bundesamt haben unsere Stellungnahme übermittelt bekommen. Wir
haben diesen Behörden gegenüber unsere Kritikpunkte klar benannt und um
Unterstützung gebeten.

6. Mit dem Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft, dem UAV DACH und dem Bundesverband der
Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie wurde Kontakt aufgenommen und den
dort im Anhörungsverfahren involvierten Personen die Sicht des DMFV
dargestellt.
Wir halten Sie zeitnah auf dem Laufenden und werden die nächste Woche nochmals voll nutzen.

Mit freundlichen Grüßen / Best regards

Jan Porebinski

GEBIETSBEAUFTRAGTER SACHSEN I
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
Mein Verein- FMSV Callenberg e.V.
FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

Die meiste Zeit seines Lebens, wartet der Pilot vergebens (auf gutes Wetter)!
Ein guter Pilot hat gleich viele Starts wie Landungen!

Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


1 174

Montag, 7. November 2016, 02:56

Ich bin auch einer der Drohnen-Piloten mit einer 4K-Kamera. Prinzipiell besteht die Bebop-Drohne aus einem Minicomputer, der mit Anbindung an Google Maps gescriptet locker 2 km autonom fliegen kann. Dafür ist das Teil gemacht: für Landschaftsaufnahmen. Daß diese Landschaftsaufnahme nicht primär beim Geschlechtsakt der Nachbarn stattfinden soll, ergibt sich schon aus der aktuellen Gesetzeslage.
Da Deutschland grundsätzlich immer dazu neigt Banalitäten immer weiter bis auf`s Kleinste zu verschärfen, ist auch nichts neues. Mal realistisch betrachtet, wird das am Ende keine Sau interessieren, da es niemand kontrolliert. Man kann die Situation auch mit der schrittweisen Reduzierung der Geschwindigkeit, meist von 100 auf 70, vergleichen, weil ein Irrer sich um den Baum gewickelt hat. Das Gewohnheitsrecht bleibt beim Autofahrer erhalten. Niemand fährt dort 70.
aus Gotha / Thüringen

1 175

Montag, 7. November 2016, 10:03

Prinzipiell hast du da recht. Ich denke aber, das dies so lange gut geht, bis wirklich durch so ein Gerät größerer Schaden entsteht. Wenn sich natürlich alle an die Gesetzesvorschriften halten würden, wäre die Gefahr stark vermindert. Ausschliessen kann man leider nichts. Bei uns in Sw3 hatten sie Aufnahmen gezeigt, wie sich Drohnen Verkehrsflugzeugen bis auf wenige Meter nähern. Sowas ist kriminell und solche Leute gehören eigentlich sogar für ein oder zwei Monaten hinter Gitter. Natürlich muss dann aber auch in Fernsehen, Radio und Zeitungen darauf hin gewiesen werden. UND ES MUSS IN DER GEBRAUCHSANWEISUNG GAAAANZ GROß ABGEBILDET SEIN.
Meine Meinung
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

1 176

Montag, 7. November 2016, 10:19

...Bei uns in Sw3 hatten sie Aufnahmen gezeigt, wie sich Drohnen Verkehrsflugzeugen bis auf wenige Meter nähern. Sowas ist kriminell ...
Das ist nicht nur kriminell, das war es schon immer. Es muss auch nicht extra darauf hingewiesen werden, das ist genauso gesunder Menschenverstand, wie das man keine Steine auf fahrende Autos wirft.

Die Leute, die soetwas tun, wissen sehr wohl, dass das illegal ist.
LS6-a, D-0616
robbe Arcus
Purist (nach Plan von jk-modellflug)
Falcon 56 MkII (Carl Goldberg)
MiG-15 (Art-Tech)

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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1 177

Montag, 7. November 2016, 16:38

...Bei uns in Sw3 hatten sie Aufnahmen gezeigt, wie sich Drohnen Verkehrsflugzeugen bis auf wenige Meter nähern. Sowas ist kriminell ...
Das ist nicht nur kriminell, das war es schon immer. Es muss auch nicht extra darauf hingewiesen werden, das ist genauso gesunder Menschenverstand, wie das man keine Steine auf fahrende Autos wirft.

Die Leute, die soetwas tun, wissen sehr wohl, dass das illegal ist.

Hi ON,
hier im Modellflugbereich ist das etwas anders und nur aus der Sicht eines Modellfliegers zwar richtig, aber etwas
kurzsichtig gedacht. Denn hier wird von manchem einfach "nur" geflogen, genauso, wie Du das tust. Die kennen
den Unterschied eben nicht. Warum setzt das jeder voraus? Das halte ich für etwas engstirnig.
Fliegen ist fliegen! Steine schmeissen ist was anderes.

[T]
Sollten die angedrohten Vorschriften so kommen, werden die Probleme zukünftig grösser und die Verstösse mehr.

Es wurde und wird in "Fachgeschäften" hinsichtlich der schon geltenden Vorschriften unzureichend, tlws. sogar
falsch beraten. Daran wird sich mit der drohenden Änderung aber nichts ändern. Die potentiellen "Modellflugeinsteiger"
stehen zukünftig mit genauso mangelhaftem Wissen da, wie vorher auch. Einfach dann auf die Käufer zu schimpfen
ist imho recht gedankenlos und seeeehr verfehlt, weil falsche Adresse.

Zukünftig werden genauso viele Copter und Modellflugzeuge verkauft, wie jetzt auch. Und genau, wie jetzt
werden diese Fluggeräte über 250g, über 5kg und über 100m hoch geflogen. Eben mangels korrekter, umfassender
Beratung durch den Handel. Eine Beratungsverpflichtung hat der DAeC aber nicht initiiert, dafür aber eine Kenntnisprüfung
für langjährige Modellflieger, die schon längst wissen, was sie tun.
Eine Beratungsverpflichtung ist hier genauso durchführbar,
wie im Baumarkt bei PU-Leim. Und wenn schon eine Altergrenze von 14 Jahren, dann wäre hier genauso eine Grenze möglich
gewesen, wie seinerzeit bei der Einführung des Mofa-Scheins.

Meine Einschätzung: Die Modellflieger werden zukünftig noch mehr über "Verstösse" schimpfen können...
Natürlich kann man sich auch da einen schönen Sport draus machen.

Gibt es eigentlich eine "ichschauemalüberdentellerrand-App"? Ich weiss es nicht, ich hab kein Smartphone... :O

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

1 178

Montag, 7. November 2016, 19:22

Zitat

Sollten die angedrohten Vorschriften so kommen, werden die Probleme zukünftig grösser und die Verstösse mehr.

Das ist ja auch der Sinn und Zweck der Übung.

1 179

Montag, 7. November 2016, 20:24

Eine Beratungsverpflichtung ist hier genauso durchführbar,
wie im Baumarkt bei PU-Leim. Und wenn schon eine Altergrenze von 14 Jahren, dann wäre hier genauso eine Grenze möglich
gewesen, wie seinerzeit bei der Einführung des Mofa-Scheins.

Das ist mit ein Hauptproblem!!!!
Da wurde ein (noch) Kind von seinem Vater zum Modellflug "verführt"! Dieser Bub ist jetzt so ungefähr 6 Jahre alt! Er fliegt sehr sauber und ohne "Leine"! Er fliegt dir sehr viel!!! :ok: Er wird nach der neuen Gestzeslage nicht mehr fliegen dürfen!!!! So ein Blödsinn!!!!! :no: ==[]
Ich weiß noch, wie er mit "Pampers" aber einem modellflugverrücktem Vater auf dem Platz geübt hat!!!! Der Bub ist absolut fit!!!!! Wie willst du dem eine Prüfung abnehmen????? :shake:
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

1 180

Montag, 7. November 2016, 20:59

Dieter, wo steht denn das der nicht mehr fliegen darf? Es gilt halt die 100m Grenze. Und wenn es drueber hinaus geht dann eben mal an die Leine. Ganz davon abgesehen das ich eh keinen 6 jaehrigen unbeobachtet fliegen lassen wuerde. Auch wenn ich weiss das er es koennte.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles