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121

Donnerstag, 19. November 2015, 11:20

Bis jetzt sehe ich nur die Höhenbegrenzung als Gefahr.

Es geht zu 99% um die Höhenbergenzung. Also im Grunde nur darum, denn genau das ist der Stich ins Herz. Genau das ist auch, was Dobrindt höchstwahrscheinlich beabsichtigt. Alles andere spielt hier keine Rolle und bei Ihm auch nicht.
Die Zeichen sind überdeutlich. -->> Luftraumfreiräumung und Legitimierung der autonomen Fliegerei. :wall:
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

122

Donnerstag, 19. November 2015, 12:27

Luftraumfreiräumung und Legitimierung der autonomen Fliegerei.

Das wird spannend, wenn in der Anfangszeit gratis Copterersatzteile vom Himmel fallen. :D
Ich denke auch das es früher oder später zur 100Meter Reglementierung kommt.
Vielleicht mit Ausnahme von Modellflugplätzen.


Gruß Tom

123

Donnerstag, 19. November 2015, 15:59

Es darf auf Modellflugplätzen keine Limitierung geben (außer eben die Luftraum G Limitierung)
Bei einem 100m Limit braucht man keinen Motorflug (außer kleineren Modellen) und kein Segelflug mehr machen.

Die Frage die ich mich stelle ist wofür sollen die neuen Regelungen gut sein?!?
Ist jetzt doch schon geregelt. Und bei einigen Verstössen ist schon nach geltendem Recht verstoßen worden.
Aber wenn man diese Regel weder einhält, noch kontrolliert bringt es auch nichts noch restriktivere Gesetze zu machen?!?!

Toby

124

Donnerstag, 19. November 2015, 16:11

Die Frage die ich mich stelle ist wofür sollen die neuen Regelungen gut sein?!?

Für Amazon und Co. natürlich
Gruß Stefan

Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

FloBau

RCLine User

Wohnort: Weinheim

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125

Donnerstag, 19. November 2015, 16:24

Selbst wenn es zu einer Gesetzesänderung kommt, wird sich für Modellflugplätze wenig ändern.

Das größere Problem würde für alle Wildflieger bestehen, welche dann deutlich eingeschränkt werden, wie z.B. in Österreich.

Mir persönlich würden 100-150m Höhe sogar locker reichen, aber speziell für die Segler wäre eine entsprechende Gesetzesänderung natürlich katastrophal.

Ich habe mir einmal Forenbeiträge zum Wildflug angesehen, welche teilweise schon über 6 Jahre alt sind und in denen schon aufgrund der vielen RTF-Modelle die Befürchtung geäußert wurde, dass es zu einer starken Beschränkung unseres Hobbies kommen könnte.

Damals war allerdings noch nicht abzusehen, dass die Gefahr nicht von den RTF Helis ausgehen würde, da diese für die Masse immer noch zu kompliziert zu fliegen sind sondern von den Koptern, welche teilweise sogar alleine fliegen können.

Wir können jetzt eigentlich nur noch abwarten und hoffen.

Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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126

Donnerstag, 19. November 2015, 16:34

Selbst wenn die 100m Grenze kommen sollte, wie will man das kontrollieren? Ich meine richtig kontrollieren geht doch nur, wenn man Telemetrie hat. Da müsste ja Telemetrie im gleichem Atemzug vorgeschrieben werden. Alles andere ist nur grobe Einschätzung der Höhe des fliegenden Modells! Und Telemetrie vorzuschreiben ist genau so wenig umsetzbar!
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
Mein Verein- FMSV Callenberg e.V.
FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

Die meiste Zeit seines Lebens, wartet der Pilot vergebens (auf gutes Wetter)!
Ein guter Pilot hat gleich viele Starts wie Landungen!

Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


127

Donnerstag, 19. November 2015, 16:39

Ich glaube ehrlich gesagt nicht das es zu dieser 100 Meter Regelung kommen wird. Zumindest nicht an zugelassenen Modellflugplätzen. Ich habe da Vertrauen in unsere Verbände. Wobei allein diese Idee eines Ministers, der kein Modellflieger ist, kann schon ziemliche Unruhe und auch bei mir Unbehagen stiften. Wahrscheinlich grenzt sich seine Sicht auf ein fertiges Modell mit 1 m Spannweite ein, das man in der Grabbelbox mit 27 Mhz Fernsteuerung kaufen kann. Wenn man nur mal die Angelegenheit weiter spinnt, zieht die 100 Meter Regelung einen Reigen nach sich, der nicht nur unseren Modellbauhandel und die Hersteller von Modellbausätzen und Teilen in Deutschland betrifft, sondern auch unsere Wettbewerbspiloten und alle die uns in Modellbaudingen im Ausland vertreten (Deutsches Jetteam) usw. Wir würden im Bereich Flugmodellbau und Flug in die Steinzeit katapultiert werden. Selbst das Starten von Freifliegern kann man nicht mehr verantworten (damit wäre Ottopeters Jugendarbeit auch torpediert). Man kann nur hoffen das die Spitze des DMFV bei Herrn Dobrindt Gehör findet und ihm erklärt das es auch Modellflugzeuge gibt, die knappe zwei Sekunden benötigen um über 100 m zu steigen und das es sowas wie Thermik gibt, in der ein Segler auch mit einem Meter Spannweite deutlich über 100 Meter aufsteigen kann. Ich fliege schon jahrelang öfter auf manntragenden Flugplätzen ( Anklam und Pasewalk ) und nie gab es große Probleme in der Absprache und Sicherheit. Darum sind einige Regularien wirklich absolut unnötig. Ottopeters Idee einen Brief zu schreiben finde ich nicht schlecht.

Viele Grüße
Michael

128

Donnerstag, 19. November 2015, 17:37

Ein Höhenbegrenzung außerhalb von Modellflugplätzen wäre nicht weniger fatal als eine Höhenbegrenzung für alle. Gerade die Segelflieger fliegen oft nicht nur auf Vereinsplätzen, sondern z.B. auch am Hang. Hangflug bedeutet nicht nur Hangkantenfräsen, Thermikanschluss aus dem Hangaufwind heraus ist tägliche Praxis und bedeutender Teil der Attraktivität des Hangfluges insgesamt. Die meisten Mittelgebirgshänge eignen sich sowieso nicht fürs Hangkantenfräsen, dort muss grundsätzlich in einer Kombination von Hangwind und Thermik geflogen werden.

Viele IGs und manche kleine Vereine haben auch feste Plätze ohne Aufstiegserlaubnis, also auf 5kg begrenzt und nirgends als Modellflugplatz registriert. Diese Plätze wären Opfer einer Höhenbegrenzung, die nur Ausnahmen für Modellflugplätze zulässt.

Der Modellflug braucht den Luftraum G in seiner heutigen Form!


Mit dem Thema Sicherheit kann man auch nicht argumentieren, wenn man Ausnahmen für Modellflugplätze verlangt. Diese sind nicht in ICAO Karten eingetragen, sind ortunkundigen Piloten manntragender Flugzeuge also nicht bekannt, können also nicht vorausschauend umflogen werden. Für einen Piloten eines manntragenden Flugzeugs taucht ein von einem Modellflugplatz gestartetes Modell genauso plötzlich auf, wie ein von der grünen Wiese gestartetes Modell. Und beide Modelle sind ausweichpflichtig, ihre Piloten gemäß Sichtflugregeln verpflichtet, den Luftraum zu beobachten und bei Bedarf zu reagieren.
Angesichts dessen, dass es äußerst selten Beschwerden von Piloten Manntragender über Begegnungen mit "klassischen" Modellflugzeugen gibt und noch dazu kein einziger Unfall dokumentiert ist, bei dem sich nicht mindestens einer der Beteiligten nachweislich NICHT an seine zum Unfallzeitpunkt gültigen Höhenvorgaben gehalten hat (beim einzigen neuzeitlichen Unfall war es der Manntragende, der gerichtlich festgestellt viel zu tief flog!), kann man davon ausgehen, dass die gültigen Gesetze ihren Zweck erfüllen. Es besteht also kein Bedarf, irgendetwas zu ändern.

Zitat

Selbst wenn die 100m Grenze kommen sollte, wie will man das kontrollieren?
Modellflug findet gezwungenermaßen in der Öffentlichkeit statt. Denunzianten gibt es überall. Du stehst auf Deiner Wiese (oder Deinem Modellflugplatz) und fliegst. Irgendjemand stört das, aber anstatt Dich anzusprechen ruft er ohne Dein Wissen die Polizei und meldet, dass da jemand sehr hoch fliegt. Ob er das tatsächlich beobachtet hat spielt keine Rolle, das kann die Polizei am Telefon nicht prüfen. Also schickt sie ne Streife hin, um nachzusehen. Und die kommt blöderweise genau zu dem Zeitpunkt, als Du den einzigen richtigen Bart des Tages erwischt hast und jwd am Kreisen bist. Und schon hast Du neben dem Denunzianten auch noch zwei Zeugen in Uniform gegen Dich. Wenn Du Pech hast, erkennen die Gefahr in Verzug und stellen kurzerhand Deine Ausrüstung samt gespeicherter Telemetriedaten sicher. Dann wird daraus plötzlich auch noch Vorsatz.

Zitat

Und Telemetrie vorzuschreiben ist genau so wenig umsetzbar!
Die EASA philosophiert offen über eine Geofencing-Pflicht. Da ist Telemetriepflicht nicht mehr weit entfernt.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (19. November 2015, 17:58)


Wohnort: 08132 Mülsen (Sachsen)

Beruf: Schweißer

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129

Donnerstag, 19. November 2015, 18:26

Zitat


Zitat
Und Telemetrie vorzuschreiben ist genau so wenig umsetzbar!
Die EASA philosophiert offen über eine Geofencing-Pflicht. Da ist Telemetriepflicht nicht mehr weit entfernt.
Das heißt aber wieder, jeder, der keinen telemetriefähigen Sender hat, muss sich einen neuen mit Telemetrie kaufen. Und was macht da ein (z.B. 9-jähriger) Einsteiger, der sich mühevoll seinen 2,4 Ghz Sender ohne Telemetrie zusammengespart hat, weil er auch nicht wusste, dass Telemetriepflicht besteht? Und er vielleicht auch keine andere Möglichkeit hat, einen entsprechenden neuen Sender mit Telemetrie zu kaufen oder schenken zu lassen? Wird ihm da der Modellflug verweigert? Da würde er ja gleich wieder die Lust an dem Hobby verliegen! Super Idee, wenn das wirklich so kommen sollte :wall: !

Echt, nur noch Vollpfosten, die das schöne Hobby zerstören :no: :wall: !!!
AG Flugmodellbau Glauchau- Von Flugmodellbauern für Flugmodellbauer
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FLUGMODELLBAU- EIN VIRUS, DEN MAN NICHT HEILEN KANN!

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Bellanca Decathlon, TC Piper PA-18, TwinStar II, Yuki ASW17, Modster ASW 28 und viele andere


130

Donnerstag, 19. November 2015, 22:06

Wie gesagt, ich glaube nicht so richtig an diese Regelung, weil die Überprüfbarkeit nicht gegeben ist. Ich als ehemaliger Wetterfrosch weiß wie schwierig es ist, die Höhe einer Wolkenuntergrenze oder eines Flugobjektes zu schätzen. Dazu braucht man schon einiges an Erfahrung und liegt manchmal trotzdem nicht richtig. Außerdem kann einem Keiner aufzwingen eine Telemetrie zur Höhenmessung kaufen zu müssen. Und selbst wenn ,wer würde diese bei allen Modellpiloten Auslesen und kontrollieren.

131

Donnerstag, 19. November 2015, 22:55

In NL gab es inzwischen mindestens einen Fall, in dem eine Überschreitung des im Juli dort eingeführten Höhenlimits von 120m geahndet wurde. Details liegen mir nicht vor.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/546252-DMFV-Stellungnahmen?p=3866634&viewfull=1#post3866634

Dort zeigt sich, dass ein solches Höhenlimit nicht nur tatsächlich kontrollierbar ist, sondern wie erwartet auch wirklich zu erheblichen Einschränkungen im Flugbetrieb führt.


Eine einseitige Bevorzugung von Modellflugplätzen mag reinen Vereinsfliegern zunächst sympatisch erscheinen. Langfristig hätte sie aber eine Nebenwirkung, die auf den ersten blick garnicht so auffällt.
Heute ist es schon nicht ganz einfach, eine Aufstiegserlaubnis für einen neuen Modellflugplatz zu bekommen. Dabei besteht der Unterschied zum erlaubnisfreien Modellflug heute in erster Linie im auf 25kg angehobenen Gewichtslimit und einer gewissen Rechtssicherheit gegen's Vertriebenwerden. Ein Modellflugplatz hat auf die übrige Luftfahrt also nahezu keinen Einfluss. Wenn es ein allgemeines Höhenlimit von 100-150m gäbe und Modellflugplätze automatisch Freigaben für 2-4x so viel hätten, hätte die Einrichtung eines neuen Modellflugplatzes aber formal betrachtet sehr wohl einen EInfluss auf die übrige Luftfahrt. Unter 150m dürfen die Manntragenden auf Strecke grundsätzlich nicht fliegen, eine Beschränkung des Modellfluges unter diese Schwelle würde eine Entflechtung des Luftraums bedeuten und den Manntragenden einen theoretischen Sicherheitsgewinn (theoretisch, weil die Praxis auch ohne Entflechtung seit Jahrzehnten sicher ist) bringen. Gibt man bei dieser Ausgangslage einem neu angelegten Modellflugplatz eine Aufstiegserlaubnis jenseits von 150m fällt in seinem Flugsektor die Entflechtung wieder weg, es kann also theoretisch wieder zu Begegnungen von Modell und Manntragend auf gleicher Höhe kommen. Das ist der Punkt, an dem von Modellfluggegnern angesetzt werden kann, um die Erteilung neuer Aufstiegserlaubnisse sehr zu erschweren. Manch ein Verein musste in der Vergangenheit schon wegen übergeordneter Interessen auf ein neues Gelände umziehen, auch in Zukunft ist damit zu rechnen, dass gelegentlich alte Flugplätze geschlossen werden und die Vereine sich neue Standorte suchen müssen. Diese Suche wird dann erschwert.
Eine Höhenbegrenzung, die formal zur Entflechtung des Luftraums führt, ist also nicht nur mit sofortiger Wirkung der Todesstoß für den erlaubnsifreien Modellflug, sondern wird langfristig auch zum Problem für Vereine.
Wenn der Luftraum G nicht mehr von allen genutzt werden kann, werden im Laufe der Zeit auch die darunter leiden, die am Anfang noch stolz auf ihre Vorzugsbehandlung waren.

132

Freitag, 20. November 2015, 00:02

In NL gab es inzwischen mindestens einen Fall, in dem eine Überschreitung des im Juli dort eingeführten Höhenlimits von 120m geahndet wurde.

Wenn das hier auch der Fall wird, werde ich alle meine GFK/CFK Segler gegen Multicopter eintauschen müssen. :evil:

Gruß Tom

maddyn

RCLine User

Wohnort: Schwarzenbruck

Beruf: Gärtner bei der Markgemeinde

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133

Freitag, 20. November 2015, 06:35

HI

in zukunft wird dann bei gatspiloten auf modellflugplätzen nicht die frage kommen
bis zu welchem gewicht ich fliegen darf
sondern bis zu welcher höhe
Gruß Martin
Runter is leichter wie rauf

134

Freitag, 20. November 2015, 09:17

Die Überwachbarkeit gestaltet sich schwierig. Die einzige Möglichkeit wäre, die Radaranlagen zur Luftraumüberwachung zu nutzen. Da muss man aber auch wegen jedem Schwan oder jeder Wildgans ausrücken. Dann muss geklärt werden ob und wer geflogen ist, am besten mit Zeugen. Oder es muss an dem Flugplatz eine Observierung statt finden. Fliegt man außerhalb wird die Sache noch komplizierter. Ein Segler sollte dann auf dem Radar wie ein Greifvogel zu erkennen sein. Ich halte die Idee einer solchen Höhenbegrenzung für nicht umsetzbar. Zumal sicher die meisten von uns keine geeichte Höhenmessung an Bord haben. Den einen Fall in den NL sehe ich als die gefundene Nadel im Heuhaufen. Unser Club fliegt auf einem Ultraleichtflugplatz. Dort haben wir immer damit zu rechnen, das die manntragende Fliegerei im Anflug ist und Vorrang hat. Das ist aber in der Absprache mit den Piloten kein Problem. Die Begegnung kann aber auch in der 100 m Zone erfolgen. Im Landeanflug, darum ist diese Begrenzung an unserem Fluggelände völlig umsonst. Im übrigen haben in MV neuerdings alle Segelflugplätze eine Zulassung zum Modellflugplatz. Auch wenn diese bei einigen nur bis 5 kg ausgelegt ist. In Pasewalk Anklam und Schmoldow wird auch gemeinsam mit der manntragenden Fliegerei geflogen und es gab nie Probleme. Ich war mal an einem Militärflugplatz tätig und glaube nicht das es zu einer erheblichen Gefährdung der manntragenden Luftfahrt kommen kann, da die Zonen um die großen Flugplätze herum eh Tabu sind. Einflugschneisen sowie ein bestimmter Bereich parallel zur Bahn sind für Modellflug gesperrt und für militärische Tiefflugübungen gibt es vorgeschriebene Zonen. Im übrigen kann man auch einen Fesseldrachen über 100 m hinaus steigen lassen. Müssen wir jetzt noch unsere Kinder beim Drachensteigen kontrollieren? Die sind im übrigen genau so gefährlich für die großen Flieger. @ Matthias Ich habe im übrigen nichts gegen die so Genannten "Schwarzflieger". Ganz im Gegenteil, ich verachte diesen Begriff.

schmonzel

RCLine User

Wohnort: Lüchow im Wendland

Beruf: Versicherungskaufmann

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135

Freitag, 20. November 2015, 09:46

Auch wir fliegen auf einem echten Flugplatz, allerdings ist unter der Woche fast nix los.
Ist das aber doch einmal der Fall ( Sommer/Segler) gibt es Absprache mit den Piloten oder mit dem Tower.
Da passiert gar nix, auch nicht mit Gastfliegern von außerhalb ! Diese wissen, dass u.U. Modeller in der Luft sind und fliegen immer quer zur
Landebahn an und müssen auch nach unten gucken.
Vorfahrt haben die "Großen" immer, darauf achten wir genau, es ist ja meistens mehr als einer auf dem Platz und kann andere "warnen".
Und wir haben dann, falls wir nicht runter wollen/müssen, einen ausgewiesenen Ausgleichs-Flugraum über 2 Äckern, in welchem wir dann "kreisen".
Rücksicht und Absprache, und alles ist kein Problem !

Die 100 m Höhenbegrenzung wäre eine Katastrophe, da würde ich dann wohl zum Gesetzlosen :evil:

Andreas
Happy flying, Andreas :prost:
Hangar : Ca. 30 Schäumlinge aller Art von 40 - 5500 gr., sowie 1 Sebart Su 1,60 m mit 6 S und ne Piper J 3 mit 2,45 m und gut 7 kg - 8 S ! :D
Sender : DX 9 & DX 6 i ( letztere für Filius )

136

Freitag, 20. November 2015, 10:08

Naja, ich hoffe, das dieser Krug an uns vorbei geht. Im Übrigen muss jetzt erst ein mal von den deutschen Autos mit ihren Abgaswerten abgelenken. Und irgendwas muss man ja auch vorweisen können. Sonst hätte man ja in dem Ministerium gar keine Berechtigung.
Ich weiß nicht, was sich dieser Mensch da denkt.......
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

137

Freitag, 20. November 2015, 22:02

Zitat

@ Matthias Ich habe im übrigen nichts gegen die so Genannten "Schwarzflieger". Ganz im Gegenteil, ich verachte diesen Begriff.
Wieso Schwarzflieger? Schwarz wird üblicherweise als Synonym für illegal (z.B. Schwarzfahren, Schwarzarbeit) verwendet.
Die große Mehrheit der Modellflieger, die (auch oder nur) außerhalb von Modellflugpklätzen unterwegs sind, hält sich an gültige Gesetze und ist auch ordentlich versichert ==[]
Vielleicht sind die Mehrheitsverhältnisse bei reinen Kopterpiloten anders, vielleicht auch nicht. Um das zu beurteilen fehlt mir die Erfahrungen. Mir ist nämlich noch keiner von den angeblich massenhaft auftretenden Koptern begegnet, der letzte Kopter den ich fliegen gesehen habe war auf einem Modellflugplatz.

Zitat

Die Überwachbarkeit gestaltet sich schwierig.
Flächendeckende Überwachung ist schlichtweg unmöglich. Aber es wird zu Fällen kommen, an denen ein Exempel statuiert wird. Und eine Luftraumverletzung ist was ganz anderes als ein Parkknöllchen.
Wir können es nicht hinnehmen, in die Illegalität gedrängt zu werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (20. November 2015, 22:22)


138

Freitag, 20. November 2015, 22:55

Matthias, hast du die Antwort nebenan gelesen? Was ist deine Meinung dazu?
Das wuerde ja den "ich habe mal geschaetzt" Aussagen generell entsprechen.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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139

Samstag, 21. November 2015, 11:19

Ich befürchte nur, das der Herr Minister das nicht lesen wird. Das wird wie ""Spam"" behandelt und geht dann ab in den Papierkorb. Und Hinweise auf dem Karton??? Da heult die Lobby der Spielzeugindustrie auf. Und auf die wird gehört. Wir aber haben nur unsere Modellverbände. Also wenig Lobby.

Die wenigen verbliebenden Modellhersteller sind sehr für eine Kennzeichnung und praktizieren diese zum Teil schon.
Sie sind eher dafür, dass die Kennzeichnung zur Pflicht gemacht wird. Auch für die Dealer aus dem Land des Lächelns.

Gruss
Frank
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haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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140

Samstag, 21. November 2015, 12:12

Hallo,

schön, daß du hier mitliest, Frank.
Eine Stellungnahme des DMFVs gibt's ja schon. Vom DAeC auch ? Oder arbeitet der wenigstens daran ?

Gruß,
Helmut