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141

Samstag, 21. November 2015, 12:14

Matthias, hast du die Antwort nebenan gelesen? Was ist deine Meinung dazu?
Das wuerde ja den "ich habe mal geschaetzt" Aussagen generell entsprechen.

Habe ich gelesen und sehe ich auch so.
Es reicht vollkommen, wenn jemand in Uniform etwas schätzt. Das wird als Fakt dargestellt. Dagegen anzugehen ist nur mit langem (auch finaziellem) Atem möglich.
Es ist ja auch praktisch nicht möglich, gegen ein Blitzerergebnis vorzugehen, obwohl das Bedienpersonal selbst das Messprotokoll unterzeichnet, mit dem die für eine präzise Messung erforderliche, korrekte Ausrichtung des Geräts bezeugt wird.

Der Fall in NL, bei dem eine Hubschrauberbesatzung die Höhenüberschreitung bezeugt hat, ist ein eindeutiges Beispiel. Die können mit ihren technischen Möglichkeiten nichts anderes als nach Augenmaß auf gleiche Höhe zu gehen, ihren Höhenmesser ablesen und vielleicht noch Fotos machen. Auch ein Polizeihubschrauber hat keine Visier-, Peil- oder sonstige Messeinrichtung, um die genaue Höhe eines anderen Luftfahrzeugs genau bestimmen zu können. Alles basiert auf einer Schätzung, nämlich dem Augenmaß, mit dessen Hilfe auf gleiche Höhe gegangen wird.


Die wenigen verbliebenden Modellhersteller sind sehr für eine Kennzeichnung und praktizieren diese zum Teil schon.
Sie sind eher dafür, dass die Kennzeichnung zur Pflicht gemacht wird. Auch für die Dealer aus dem Land des Lächelns.

Gruss
Frank
Kannst Du weiter ausführen, was da genau gekennzeichnet werden soll und wie man sich die praktische Ausführung dieser Kennzeichnung vorstellt?
Mit fällt nämlich auch nach langem Nachdenken keine Lösung ein, die erstens wirksam ist UND zweitens nicht einem bürokratischen, möglicherweise sehr teuren Monstrum mutiert. Alle einfachen Lösungen sind auch einfach zu umgehen und dadurch nicht mehr wirksam.

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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142

Samstag, 21. November 2015, 13:26

Matthias, hast du die Antwort nebenan gelesen? Was ist deine Meinung dazu?
Das wuerde ja den "ich habe mal geschaetzt" Aussagen generell entsprechen.

Habe ich gelesen und sehe ich auch so.
Es reicht vollkommen, wenn jemand in Uniform etwas schätzt. Das wird als Fakt dargestellt. Dagegen anzugehen ist nur mit langem (auch finaziellem) Atem möglich.
Es ist ja auch praktisch nicht möglich, gegen ein Blitzerergebnis vorzugehen, obwohl das Bedienpersonal selbst das Messprotokoll unterzeichnet, mit dem die für eine präzise Messung erforderliche, korrekte Ausrichtung des Geräts bezeugt wird.

Der Fall in NL, bei dem eine Hubschrauberbesatzung die Höhenüberschreitung bezeugt hat, ist ein eindeutiges Beispiel. Die können mit ihren technischen Möglichkeiten nichts anderes als nach Augenmaß auf gleiche Höhe zu gehen, ihren Höhenmesser ablesen und vielleicht noch Fotos machen. Auch ein Polizeihubschrauber hat keine Visier-, Peil- oder sonstige Messeinrichtung, um die genaue Höhe eines anderen Luftfahrzeugs genau bestimmen zu können. Alles basiert auf einer Schätzung, nämlich dem Augenmaß, mit dessen Hilfe auf gleiche Höhe gegangen wird.


Die wenigen verbliebenden Modellhersteller sind sehr für eine Kennzeichnung und praktizieren diese zum Teil schon.
Sie sind eher dafür, dass die Kennzeichnung zur Pflicht gemacht wird. Auch für die Dealer aus dem Land des Lächelns.

Gruss
Frank
Kannst Du weiter ausführen, was da genau gekennzeichnet werden soll und wie man sich die praktische Ausführung dieser Kennzeichnung vorstellt?
Mit fällt nämlich auch nach langem Nachdenken keine Lösung ein, die erstens wirksam ist UND zweitens nicht einem bürokratischen, möglicherweise sehr teuren Monstrum mutiert. Alle einfachen Lösungen sind auch einfach zu umgehen und dadurch nicht mehr wirksam.


Hallo,
ich habe mit etlichen, in Deutschland und der Schweiz ansässigen Herstellern gesprochen. Alle sind dafür, einen Beipackzettel obligatorisch zu machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber MPX hat glaube ich schon einen. Was noch geklärt werden müsste, ist das logistische Problem, den Zettel in den Karton zu bekommen. Entwürfe für solche Beipackzettel gibt es schon. Ferner ist beim DAeC ein Online-Lehrgang in Arbeit.

Gruss
Frank
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dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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143

Samstag, 21. November 2015, 13:34

Hallo,

schön, daß du hier mitliest, Frank.
Eine Stellungnahme des DMFVs gibt's ja schon. Vom DAeC auch ? Oder arbeitet der wenigstens daran ?

Gruß,
Helmut


Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden. Es ist in Arbeit.
Es währe nebenbei sehr hilfreich, eine inhaltlich substantielle Stellungnahme des Ministeriums, also z.B. einen Entwurf der Änderungen zur Verfügung zu haben. Dobrindts undifferenzierte Aussagen sind nicht dazu geeignet, darauf fundierte Kommentare zu begründen.
Ausserdem wird das Ministerium nicht in der nächsten Woche die LuftVO und das LuftVG ändern. Daher ist keine unnötige Eile und keine Schnellschüsse angesagt.

Es soll Leute geben, die Wert darauf legen, dass ihre Äusserungen ETWAS fundierter und durchdachter sind, als Herr Minister Dobrindt.

Gruss
Frank
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144

Samstag, 21. November 2015, 13:59

Hallo,
ich habe mit etlichen, in Deutschland und der Schweiz ansässigen Herstellern gesprochen. Alle sind dafür, einen Beipackzettel obligatorisch zu machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber MPX hat glaube ich schon einen. Was noch geklärt werden müsste, ist das logistische Problem, den Zettel in den Karton zu bekommen. Entwürfe für solche Beipackzettel gibt es schon. Ferner ist beim DAeC ein Online-Lehrgang in Arbeit.

Gruss
Frank

Ein Beipackzettel ist keine Registrierung, sondern höchstens eine Aufforderung zu einer Registrierung.

Ein Beipackzettel, der in verständlichem Deutsch eine vollständige Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen enthält, der also der Information dient, ist aber eine sehr gute Sache.
Bleibt nur noch die Frage, welchen Warengruppen man einem solchen Beipackzettel beilegt. Es wäre unverhältnismäßig, jedem Balsabrett und jedem Gabelkopf sowas beizulegen.
Extrem wichtig ist neben einer positiven Formulierung auch die optische Aufmachung des Beipackzettels. Wenn das nur irgendein Zettel voll mit Kleingedrucktem ist, liest das niemand. Das muss vom der ersten Zeile an den Eindruck erwecken, nützlich zu sein, sonst liest es keiner.

145

Samstag, 21. November 2015, 14:07

So durchdacht wie die PKW-Maut? Oder die Kinderpornowebsperren? Auf Drängen der bayrischen Stammtische durchgesetzt, teuer in Gesetzesform gegossen und dann gleich wieder auf Eis gelegt, weil die EU das eh wieder kassieren wird. Meiner Befürchtung nach wird Dobrindt das durchprügeln, damit er am Stammtisch wieder einen Erfolg vorweisen kann, dass ER die pösen Persönlichkeitsrechtverletzer-Luftfahrtgefährder-Vogelverscheucher-Kinderporno-Modellflug-IS-Terroristen alle aus dem Luftraum vertrieben hat. Amazon und DHL wird es freuen :puke:

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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146

Samstag, 21. November 2015, 14:21

Hallo,
ich habe mit etlichen, in Deutschland und der Schweiz ansässigen Herstellern gesprochen. Alle sind dafür, einen Beipackzettel obligatorisch zu machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber MPX hat glaube ich schon einen. Was noch geklärt werden müsste, ist das logistische Problem, den Zettel in den Karton zu bekommen. Entwürfe für solche Beipackzettel gibt es schon. Ferner ist beim DAeC ein Online-Lehrgang in Arbeit.

Gruss
Frank

Ein Beipackzettel ist keine Registrierung, sondern höchstens eine Aufforderung zu einer Registrierung.

Ein Beipackzettel, der in verständlichem Deutsch eine vollständige Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen enthält, der also der Information dient, ist aber eine sehr gute Sache.
Bleibt nur noch die Frage, welchen Warengruppen man einem solchen Beipackzettel beilegt. Es wäre unverhältnismäßig, jedem Balsabrett und jedem Gabelkopf sowas beizulegen.
Extrem wichtig ist neben einer positiven Formulierung auch die optische Aufmachung des Beipackzettels. Wenn das nur irgendein Zettel voll mit Kleingedrucktem ist, liest das niemand. Das muss vom der ersten Zeile an den Eindruck erwecken, nützlich zu sein, sonst liest es keiner.


Das Thema Registrierung und das Thema Verbraucherinformation sind 2 verschiedene Paar Schuhe. Einem Vorschlag, wie eine Registrierung ablaufen soll, sehe ich erwartungsvoll entgegen. Wie das ablaufen soll, ist mir absolut unklar. Das LuftVG und die LuftVO geben das monentan nicht her.

Bei dem Beipackzettel gibt es natürlich das RTFM-Problem (RTFM = Read That Fucking Manual). Der Entwurf ist aber zumindest sehr bunt und auffällig.
Es gibt nebenbei auch einen Entwurf der UAV-DACH, der aber unbrauchbar da inhaltlich falsch ist.

Gruss
Frank
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147

Samstag, 21. November 2015, 14:25

:ok:

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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148

Samstag, 21. November 2015, 15:43

Hallo,

sind Worte eines Ministers heutzutage nicht mehr "substantiell" ?
Vor einem "Gefecht" kann auch ein "Warnschuss" hilfreich sein- so hat es wohl der DMFV gesehen.
Wenn dieser erkannt wird, kann man dann das Gespräch suchen.

Gruß,
Helmut

dd8ed

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Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

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149

Samstag, 21. November 2015, 16:03

Hallo,

sind Worte eines Ministers heutzutage nicht mehr "substantiell" ?
Vor einem "Gefecht" kann auch ein "Warnschuss" hilfreich sein- so hat es wohl der DMFV gesehen.
Wenn dieser erkannt wird, kann man dann das Gespräch suchen.

Gruß,
Helmut

Das ist jetzt meine rein persönliche Meinung losgelöst von allen meinen Funktionen:
Minister suchen nicht das Gespräch mit ihren Opfern und sie sind erst zum Gespräch bereit, wenn es garnicht mehr anders geht. Diese Gespräche führt dann aber nicht der Minister. Der hält es wahrscheinlich dann eher mit Adenauer:
"Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern"

Gruss
Frank
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haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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150

Samstag, 21. November 2015, 16:33

Und die CSU ist leider auch nicht mehr so "air-minded", wie sie es zu Zeiten eines FJS (bei aller sonstiger Kritik...) einmal war.

Gruß,
Helmut

maddyn

RCLine User

Wohnort: Schwarzenbruck

Beruf: Gärtner bei der Markgemeinde

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151

Samstag, 21. November 2015, 17:01

HI

zur registrierung
meine alte 40mhz graupner funke musste ich noch bei der post anmelden
so in die richtung könnte man auch wieder gehen

nicht alles was früher war war gut, aber schlecht war ach nicht alles
Gruß Martin
Runter is leichter wie rauf

stefano

RCLine User

  • »stefano« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Burgkirchen

Beruf: Maschinenbaumeister

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152

Samstag, 21. November 2015, 18:09

Wir sind doch bereits alle schon Registriert merkt ihr das nicht?

Der DMFV hat 85000, der DeAC hat 15000 ? und der DMO hat auch noch einige... da sind schon alle die sich an die Versicherungspflicht halten Registriert.

Und die schwarzen Schafe sind es halt nicht und werden es auch in Zukunft nicht machen (wollen).

Und das nicht jedes Modell Registriert werden kann, ist wohl allen außer Herrn D. klar.

Grüße,

Stefano

PS: Wieviele Modellfug - Mitglieder hat der DeAC eigentlich?

153

Sonntag, 22. November 2015, 09:39

Ich bin mir nicht ganz sicher, aber MPX hat glaube ich schon einen
In der Bauanleitung vom, als Beispiel, Dogfighter ist der Hinweis auf eine Versicherung gegeben. (Blöd ausgedrückt.) Ja, sogar in der Bau und Betriebsanleitung der ""Magister"" aus dem Jahre (ungefähr) 2004 ist da am Schluß ein entsprechender Hinweis auf die Versicherung!!!!! Und die Firma Graupner hatte mal eine ganze Zeit lang einen Gutschein vom DMFV dabei gelegt. Also !!!!!!!! Es geht!!!! Und das schon seit langer Zeit!!!!! :ok: :ok: :ok:
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

154

Sonntag, 22. November 2015, 09:49

zur registrierung
Meine 35 und 40 MHZ Sender wurden auch alle registriert. Jaaa sogar meine Funkmikrofone!!!! Und drei Tage später stand da ein Wagen von der damaligen Bundespost vor der Tür und überprüfte die Funkmikrofone auf Sendeleistung und Zulassung!!!!!
Nur, wer mit seinen Modellen Unfug machen will, der wird den Teufel tun und seinen Sender registrieren lassen. Und unsere Polizei???? Nichts gegen die Leute!!!! Die haben auch schon so Arbeit genug!!!!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

155

Sonntag, 22. November 2015, 14:37

Wir sind doch bereits alle schon Registriert merkt ihr das nicht?

Der DMFV hat 85000, der DeAC hat 15000 ? und der DMO hat auch noch einige... da sind schon alle die sich an die Versicherungspflicht halten Registriert.

Wir sind eben nicht registriert. Weder die Verbände noch die Versicherungen geben diese Daten an irgendeine Form eines staatlichen Registers weiter. Dürfen sie nach aktueller Rechtslage auch garnicht ;)


Die Registrierung von Funkgeräten jeglicher Art (darunter auch Modellfernsteuerungen) wurde irgendwann Mitte/Ende der 90er abgeschafft. Vermutlich war das einfach eine Anpassung der Verwaltungspraxis an die Realität, weil die Fernmeldeämter angesichts der schnellen Zunahme von Funkanweldungen mit der Bearbeitung der Anmeldungen nicht mehr hinterher kamen. man muss nur mal drüber nachdenken, wieviele Funkanwendungen vom Schnurlostelefon bis zum Funkautoschlüssel heute jeder zuhause hat. Wenn man das alles anmelden müsste, würden 80% der Bevölkerung in den Fernmeldeämtern arbeiten :nuts:

Eine Wiedereinführung der Anmeldepflicht für Modell-Funkfernsteuerungen wäre wohl kein großes Problem. Mit einem modernen Digitalformular müsste dafür auch niemand mehr handschriftlich ein postgelbes Formular ausfüllen und wochenlang auf ein OK vom Fernmeldeamt warten.
Ich bezweifle aber, dass das irgendwas ändern würde. Wenn mal wieder ein Multikopter irgendwo auf ne Autobahn oder Fußgängerzone stürzt, hilft eine Senderregistrierung wenig. Der Sender liegt ja nicht daneben.

Um eine Senderregistrierung aus Sicht der Sicherhiet und Nachverfolgbarkeit überhaupt brauchbar zu machen, wäre aber eine technische Änderung nötig.
Jeder Sender bräuchte eine individuelle (nicht veränderliche, für die ganze Lebensdauer des Senders gültige) digitale Signatur, die er beim Binden dem Empfänger mitteilen müsste. Der Empfänger müsste diese Signatur dann so lange speichern, bis er an einen anderen Sender gebunden wird. Wenn der Sender mit seiner Signatur behördlich registriert ist, kann man ein irgendwo aufgefundenes Modell nach Auslesen des Empfängers dem registrierten Sender und somit dem Eigentümer zuordnen. Der bürokratische AUfwand würde sich auf eine einmalige Anmeldung des Senders beschränken (und darauf, dass man den Sender abmeldet, wenn man ihn weiterverkauft). Man hat damit aber immernoch keinen Beweis, dass der Eigentümer auch geflogen ist.
Und ich gehe davon aus, dass so eine Funktion nicht einfach per Softwareupdate nachrüstbar ist. Bei analogen MHz Sendern sowieso nicht. Das wäre also nur für neuproduzierte Sender und Empfänger anwendbar. Und man müsste den Herstellern eine angemessene Übergangszeit lassen, um diese Funktion in ihre Geräte zu integrieren, inklusive der Möglichkeit Lagerbestände abzuverkaufen. Alte Sender und Empfänger stillzulegen wäre unangemessen, sie würden also Bestandsschutz genießen. Und neu produzierte Empfänger müssten weiterhin mit alten Sendern kommunizieren können. Mit anderen Worten: Wenn man eine Registrierung nach diesem Muster heute einführt, dauert es mindestens 10 Jahre, bis flächendeckend die Mehrzahl der Modell-Fernsteuersysteme der neuen Vorschrift entspricht. Als Minderheit werden Altgeräte noch weitaus länger aktiv bleiben.
Frei programmierbare Geräte, also solche bei denen der Nutzer direkt in den Programmcode eingreifen kann, fängt man mit sowas aber auch nicht ein.

Die Frage ist nur, ob wir so ein System wollen. Weil eine Minderheit Scheiße baut, müssen sich alle nackig machen ???

Und wer vorsätzlich Unfug anstellen will, registriert sowieso nix.
Aus diesem Grund ist auch Dobrindts aktuell eingeführte Ergänzung der LuftVO ziemlich nutzlos. Wer mit einem Multikopter irgendwas über eine Gefängnismauer transportieren will weiß doch sowieso, dass er illegal handelt. Dem ist doch piepegal, ob er nur ein altes Gesetz bricht oder zusätzlich eine neue Verordnung :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias R« (22. November 2015, 14:57)


156

Sonntag, 22. November 2015, 21:27

Teilweise etwas populistisch formuliert, im Kern aber auf jeden Fall richtig.
Populistisch? Nun ja.
Ein paar andere Beispiele:
Wo ich früher gewohnt habe, sind die Leute immer mit 70 km/h durch den Ort gebrannt.
Irgendwann hat sich mal einer beschwert und ... es wurden Schilder aufgestellt: max. 30 km/h.
Kontrollen?
Fehlanzeige.
Fortan werden eben 30km/h ignoriert statt 50 km/h .

Wo ich jetzt wohne, ist ein bliebtes Motorradgebiet.
Es ging zu wie im Krieg.
Tempo 70 im Ort waren noch gemäßigt und die Drehzahlen gingen bis in den 5-stelligen Bereich.
In einer Saison haben sich dann 29 Unfälle ereignet (also im Schnitt einer pro Wochenende), bei denen die Piloten nicht mehr aus eigener Kraft das Schlachtfeld verlassen konnten.
Daraufhin wurde die Strecke am Wochenende gesperrt -ausdrücklich nicht zum Schutz der Anwohner vor dem Lärm, sondern um die Motorradfahrer vor sich selber zu schützen.
Da standen sie nun, die Verbotsschilder :w .

Wenn es Populismus ist, über dieses (aus meiner Sicht typische) Verhalten der Politik zu berichten, was ist dann dieses Verhalten an sich?
Und nun übertragen wir das mal auf die neuen Bestimmungen im Modellflug ...

Allgemein könnte man sagen, dass verschärfte Regeln ohne verschärfte Regelüberwachung in etwa das Gleiche sind wie ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter. :dumm:

157

Montag, 23. November 2015, 11:47

sind wie ein Fußballspiel ohne Schiedsrichter.
:ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :ok: :prost: :prost: :prost: :-)(-: :-)(-: :-)(-:
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Oh Gott! Wie alt muss ich denn dann noch werden? 8( Gruß Dieter

Crischi74

RCLine User

Wohnort: Mötzingen

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158

Montag, 30. November 2015, 06:54



Modellflug 2020.
Wer nicht viel weiss muss viel glauben. ¯\_(ツ)_/¯
Schaut mal rein. http://500px.com/ChristianDamm
oder https://www.instagram.com/chrischi74/

159

Montag, 30. November 2015, 07:18

Ein Leckerbissen für Hacker. Die werden sich noch wundern!
Ein Herz für Drohnen! Gruß Rainer

160

Montag, 30. November 2015, 11:08

Wo ich jetzt wohne, ist ein bliebtes Motorradgebiet.
Es ging zu wie im Krieg.

Kenne ich. Zumindest noch vor 10Jahren. Was ich da selbst als
Motorradfahrer gesehen habe, lässt sich in keinem Zombiefilm besser darstellen.
Aus dem Grund habe ich das Hobby aufgegeben. Dagegen ist die Gefährdung
in unserem Modellflugsport schwindend gering.
Neutral betrachtet, könnte man meinen es geht in unserem Hobby nicht um
eine zusätzlich geregelte Sicherheit, sondern um eine regelrechte Hetzkampangne
gegen den Modellflugsport.
Menschen die grob Fahrlässig handeln, wird es immer geben,
egal wieviele Verbote es gibt. Geschädigt/eingeschrängt werden nur
die jenigen, die sich ohnehin vernünftig verhalten.

Gruß Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tom.S« (30. November 2015, 11:20)