Exbird

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41

Freitag, 23. September 2016, 12:39



Es kommt zwar nicht oft vor, aber ganz selten einmal habe ich erlebt, dass Hunde nicht parieren, und dieses dann auch dem Besitzer kundgetan.
hahaha - das kommt mir bekannt vor :D

mich hat mal ein Hundebesitzer ersucht: "ich möge doch zu ihm hin fliegen, damit er seinen Hund einfangen kann"!
worauf ich noch weiter weg geflogen bin 8)
Mein Heli kam brav zu mir zurück :evil: der Hund war weg :D


nach der Landung hab ich dann den Hundebesitzer mitgeteilt: "sehen sie - ich hab meinen Heli im Griff und sie haben ihren Hund gegenüber anderen Passanten auch in Griff zu haben, oder sie hängen ihn an die Leine!!!"


:prost:
Ein guter RC-Pilot hat mindestens so viele Landungen wie Starts!

Rudi sagt: "Einmal Futaba, immer Futaba!" Rudi hat wie immer RECHT!!! 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Exbird« (23. September 2016, 15:31)


FloBau

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42

Freitag, 23. September 2016, 12:47

Schade, dass es keinen Leinenzwang gibt bzw. dies je nach Bundesland unterschiedlich geregelt ist.

Zu dem Thema Wildflug und Genehmigung:

Als Feldwegflieger befindet man sich hier z.B. oft in einer Grauzone, da dieser nur selten dem Bauern gehört sondern der Gemeinde.

Aber unabhängig, ob die Genehmigung vom Grundstückseigentümer vorliegt oder nicht, darf der Flugbetrieb trotzdem nicht behindert werden.

raimcomputi

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43

Freitag, 23. September 2016, 16:07

Also bei mir ist es ja so, das ich auf dem Weg stehe, während ich fliege. Und dieser Weg ist öffentlich und gehört der Gemeinde. Von daher brauche ich dafür ja schon mal keine Genehmigung. Wenn ich in der Luft bin, dann überfliege ich natürlich die Wiese, die einem Bauern gehört. Aber der Luftraum über der Wiese gehört dem Bauern ja nicht, also brauche ich dafür auch keine Genehmigung. Oder sehe ich das falsch. Ich habe in den ganzen Jahren, die ich dort fliege, die Wiese nur ein oder zweimal betreten, um einen abgestürzten Heli zu bergen. Die ganzen Leute mit ihren Hunden dagegen, latschen sowohl selbst ständig über diese Wiese und lassen logischerweise auch ihre Hunde drüberlaufen. Genehmigung dafür werden die wohl keine haben.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
Flächen: Phoenix 1600, Twinstar 2
Funke: Walkera Devo 10
Simulator: Clear View, Heli-X

Flat

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44

Freitag, 23. September 2016, 17:00

Schade, dass es keinen Leinenzwang gibt bzw. dies je nach Bundesland unterschiedlich geregelt ist.

Leinenzwang reicht nicht wenn der Köter an einer 20m langen Leine Kitze in der Wiese aufscheucht.
Leinenzwang würde für mich bedeuten max 2m!
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

dont feed a Troll :evil:

45

Freitag, 23. September 2016, 17:32

Naja, genauso wenig wie Nichtmodellflieger nicht wissen, dass man auf grund des Windes im Weg steht, wissen nicht Hundebsitzer auch nicht, was für Äußerungen sie mit Ihrem Leinenzwang von sich geben.
Das is die gleiche Nummer wie mit dem 100m Deckel, der kommen kann, weil einige wenige Mist bauen. Mein Hund parriert, egal ob Kind, Kegel, Katze oder Maus. Ich schnipse, zeig auf mein Bein und der Hund steht keine 20cm neben mir und bleibt da auch. Warum soll ich so ein Tier an die Leine nehmen?
Das ist auch für das Tier unnötiger Stress und Gott sei Dank gibt es bei uns keine Leinenpflicht. Kann ich meinen Hund nicht sicher führen, dann gehört das Tier natürlich an die Leine und oder in den Wald zum Freilauf. Pauschalverbote sind immer Mist. Wer sowas fordert, glänzt nie.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

FloBau

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46

Freitag, 23. September 2016, 18:54

Hunde haben mich ehrlich gesagt beim Fliegen noch nie belästigt.

Ich war aber auch schon mit dem Heli auf dem Feldweg im Schwebeflug un dann fährt ein Fahrradfahrer einfach vorbei ohne sich anzukündigen. Man muss immer damit rechnen, dass Nichtmodellflieger sich der Gefahr nicht bewusst sind.

Entweder hier auf rcline oder im Nachbarforum gab es schon einmal einen Bericht über eine Frau die sich demonstrativ mit den Händen wedelnd vor den Modellhelipilot gestellt hat und den Heli fast zum Absturz gebracht hat. Der noch anwesende Modellflugkollege konnte sie nur schwer davon abbringen.

jfbaumi

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47

Samstag, 24. September 2016, 11:26

Hi Eddy,

ob der §123 StGB uneingeschränkt auch für landwirtschaftliche genutzte Fläche gilt zweifle ich jetzt mal an. Zumindest in BW gibt es im Landesnaturschutzgesetz § 37 gewisse Einschränkungen. Allerdings weis ich als juristischer Laie gerade nicht welches das übergeordnete Gesetz ist.

Zum Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 25 Abs.1, der erste Teil Satz lautet

Zitat

(1) Luftfahrzeuge dürfen außerhalb der für sie genehmigten Flugplätze nur starten und landen
. Ich interpretiere das " der für sie genehmigten " so, dass eine 747 nicht auf jedem Platz der sich Flugplatz nennt sicher landen kann und darum geeignete Flugplätze eine Zulassung für diese Maschine haben. Sollte z.B. der Flugplatz Speyer keine Zulassung für eine Antonov AN-22 haben, aber zum Zweck der einmaligen Überführungsflug einer Antonov AN-22 nach Speyer bei sehr knapper Landebahn, dann geht das nur wenn der " der Grundstückseigentümer oder sonst Berechtigte zugestimmt und die Luftfahrtbehörde eine Erlaubnis erteilt hat. "

Weiter ist der Paragraf, meiner Meinung nach, auf Modellflug gar nicht anwendbar, da Modellflugplätze eigentlich keine Flugplätze im Sinne der LuftVG sind.

Zitat

Einschlägige Vorschriften nicht nur lesen, sondern auch verstehen!

Wenn das so einfach wäre bräuchte man keine Anwälte und Richter und letztendlich wird es ein Richter sein der erklärt wie so ein Gesetz zu verstehen ist. ;)

Nun egal wo ich nachlese, z.B. bei unseren Dachverbänden, ist man sich einig das man die Erlaubnis des Grundstückeigentümers braucht.
DMFV
Vielleicht ist dies auch der Umkehrschluss daraus, dass ein Gelände bestimmte Forderungen erfüllen muss damit man dort eine Aufstiegserlaubniss für Modellflug erteilt bekommt.
Wo sind denn hier unsere Sportflieger, die solches Wissen mal büffeln mussten?
Gruß Jürgen
jbsseiten

Ströher

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48

Samstag, 24. September 2016, 11:45

Hunde haben mich ehrlich gesagt beim Fliegen noch nie belästigt.

:D Hmmm naja, wir hatten einen Hundebesitzer und Flugmodeller im Verein. Der Hund war sehr folgsam :ok: was die anderen Modelle angeht. Aber das Modell vom Herrchen wollte er immer unbedingt apportieren, was ihm auch einmal gelungen ist........... :D Danach aber nicht wieder!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

Coloradoflieger

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49

Samstag, 24. September 2016, 12:52

Solche Aussagen wie von Eddi kann ich nur mit einem negativen Kopfschütteln beantworten.

Selbst wenn man eine Wiese betreten darf, gibt es einem noch lange nicht das Recht auf weitere Aktivitäten, wie z.B. Wildfliegen mit Modellflugzeugen. Des weiteren stehen auch in den Versicherungsbedingungen einer Modellflughaftpflichtversicherung immer, das vorher der Grundstückseigentümer eine Genehmigung erteilen muß.

Beantwortet Euch doch selbst mal die Frage, wieso immer mehr Landwirte das Wildfliegen auch Ihren Wiesen nicht mehr dulden. Das hat wohl vorher immer mal die ein oder andrere Beschwerde gegeben. So etwas kann es auch durch Hundehalter geben. Von den Flurschäden mal ganz abgesehen.

Fakt ist einfach, das die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus einiger Wildflieger grenzenlos überschritten wird.

Gruß
Cord

comicflyer

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50

Samstag, 24. September 2016, 12:59

Weiter ist der Paragraf, meiner Meinung nach, auf Modellflug gar nicht anwendbar, da Modellflugplätze eigentlich keine Flugplätze im Sinne der LuftVG sind.

Wenn das so einfach wäre bräuchte man keine Anwälte und Richter und letztendlich wird es ein Richter sein der erklärt wie so ein Gesetz zu verstehen ist. ;)

Nun egal wo ich nachlese, z.B. bei unseren Dachverbänden, ist man sich einig das man die Erlaubnis des Grundstückeigentümers braucht.
DMFV

Vielleicht ist dies auch der Umkehrschluss daraus, dass ein Gelände bestimmte Forderungen erfüllen muss damit man dort eine Aufstiegserlaubniss für Modellflug erteilt bekommt.

Zitat


Zitat
Einschlägige Vorschriften nicht nur lesen, sondern auch verstehen!
Eben!
Und wenn Du Deinen eigenen DMFV-Link mal durchgelesen und verstanden hättest, hättest Du
gemerkt, dass dort nur für "Ausnahmefälle" und Flughäfen/-plätze eine Genehmigung gefordert wird.
Das steht ausser Frage und muss nicht diskutiert werden. Der TE stand nicht auf einem Flugplatz.

Willst Du jetzt den überwiegenden und auch hier vorliegenden Normalfall oder seltene Ausnahmefälle diskutieren?
Ich hab grad Husten. Verstösst es gegen irgendwelche Vorschriften, ein Modellflugzeug zu steuern.
Muss ich dabei rote, schwarze oder weisse Socken tragen...

Mann, Mann - ihr macht Euch und Anderen das Leben wirklich unnötig schwer ^^
Ich belästige niemanden und will nicht belästigt werden - habe fettich.

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

comicflyer

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51

Samstag, 24. September 2016, 13:04

Solche Aussagen wie von Eddi kann ich nur mit einem negativen Kopfschütteln beantworten.

Selbst wenn man eine Wiese betreten darf, gibt es einem noch lange nicht das Recht auf weitere Aktivitäten, wie z.B. Wildfliegen mit Modellflugzeugen. Des weiteren stehen auch in den Versicherungsbedingungen einer Modellflughaftpflichtversicherung immer, das vorher der Grundstückseigentümer eine Genehmigung erteilen muß.
Ja, sage ich doch!
Aber es ist dann auch zwingend eine Genehmigung für genehmigungsfreien Modellflug einzuholen -> UND!

Versicherungen erzählen viel und sind NICHT Gesetzgeber!
Wo kann ich in einer Vorschrift/Gesetz nachlesen, dass ich eine solche Genehmigung brauche.
Solange DAS nicht beantwortet wird, ist das Luft in Tüten.

Solche unbelegten und unbelegbaren Aussagen kann ich nur mit einem bedauernden Kopfschütteln beantworten!

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

jfbaumi

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52

Samstag, 24. September 2016, 18:42

Entschuldigung Eddy,

wie bist du denn drauf?
Du hast den §25 Abs.1 LuftVG ins Gespräch gebracht. Was ich nicht verstanden habe warum, deshalb meine Antwort oben im Post 47 zu dem Paragrafen. Das bergen ist nicht das Thema.

Ich denke wir reden von genehmigungsfreien Modellflug.
Bedeutet für mich den Luftraum zu nutzen ohne eine Aufstiegserlaubnis vom Regierungspräsidium zu benötigen.
Bedeutet nicht das ich ohne zu fragen jedermanns Grundstück benutzen kann.

Zitat

Und wenn Du Deinen eigenen DMFV-Link mal durchgelesen und verstanden hättest, hättest Du
gemerkt, dass dort nur für "Ausnahmefälle" und Flughäfen/-plätze eine Genehmigung gefordert wird.
Das steht ausser Frage und muss nicht diskutiert werden. Der TE stand nicht auf einem Flugplatz.

Wir reden darüber ob man einfach irgend welche Gelände ( Wiesen / Äcker ) betreten darf um Modellflug zu betreiben ohne den Eigentümer zu fragen. Ich weise auf die diesbezügliche Rechtsauffassung des DMFV hin mit Quellenangabe und du sagst ich verstehe nicht was ich lese, nein du unterstellst mir sogar den Text nicht mal gelesen zu haben.

Ich habs mal rot angestrichen was du scheinbar nicht gelesen hast.

Zitat


Nach § 16 Absatz 1 Nr. 1 Luftverkehrsordnung ergibt sich, dass luftverkehrsrechtlich erlaubnisfrei mit Segel- und Elektroflugmodellen mit einem Abfluggewicht bis 5 Kilogramm geflogen werden kann. Flugmodelle mit Verbrennungsmotoren bis 5 Kilogramm dürfen luftrechtlich erlaubnisfrei geflogen werden, wenn die nächste Ortschaft weiter als 1,5 Kilometer entfernt ist.
Grundsätzlich reicht für diesen ansonsten erlaubnisfreien Flugbetrieb das Einverständnis des Grundstückseigentümers und die Beachtung allgemeiner Sicherheitsaspekte (§ 1 Absatz 1 Lu verkehrsordnung). Eine zusätzliche Genehmigungspflicht kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht, so zum Beispiel, wenn sich das Grundstück von dem aus geflogen wird, in einem besonders naturgeschützten Gebiet befindet, wie einem Naturschutzgebiet oder einem Vogelschutzgebiet. Informationen über diese Schutzgebiete sind auch im Internet zu finden


Zitat

Aber es ist dann auch zwingend eine Genehmigung für genehmigungsfreien Modellflug einzuholen -> UND!

Noch mal,
eben nicht, sofern die unter §16 Luftverkehrsordnung beschrieben Einschränkungen nicht zutreffen ( siehe oben über dem rot geschriebenen ).
Das Luftverkehrsgesetz (LuftVG) § 25 Abs.1 ist aus oben ( Post 47 ) genannten Gründen nicht auf erlaubnisfreien Modellflug anzuwenden, oder anders ausgedrückt, wenn dein Flieger mehr wie 5 Kg wiegt ist er nicht mehr genehmigungsfrei und du kannst dich mit § 25 rumärgern.


Ich fände es wirklich interessant zu erfahren wie denn ein Richter die Lage beurteilen würde, wenn durch das hochspringen der Hunde der TS seinen Heli verloren hätte und vom Hundebesitzer Schadenersatz fordern würde.
Gruß Jürgen
jbsseiten

raimcomputi

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53

Samstag, 24. September 2016, 19:06

Ich fände es wirklich interessant zu erfahren wie denn ein Richter die Lage beurteilen würde, wenn durch das hochspringen der Hunde der TS seinen Heli verloren hätte und vom Hundebesitzer Schadenersatz fordern würde.

Ich schätze mal, das ich schlechte Karten gehabt hätte. Und zwar aus dem einfachen Grund, das hier Aussage gegen Aussage gestanden hätte. Denn ich war allein und der Hundebesitzer war abgesehen von seiner kleinen Tochter auch allein. Und da kann ich viel behaupten, wenn der alles abstreitet.

Raimund
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Coloradoflieger

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54

Samstag, 24. September 2016, 19:57

Moin Raimund,

Aussage gegen Aussage wär sicher nicht Dein Problem gewesen. Dein Problem ist einfach, das Du von einem öffentlichem Weg aus gestartet bist. Wie schon geschrieben, bist Du als Modellflieger für einen sicheren Betrieb des Flugmodell verantwortlich und mußt daher auch jede Störung, auch durch Hunde oder Mitmenschen, einkakulieren. Woher soll ein normaler Mensch die Gefahren, die von einem Modellflugzeug bzw. Hubschrauber ausgehen, kennen. Für die ist dies nur ein Spielzeug. Du hast durch Deinen Modellhubschrauber weniger Rechte, als Du denkst, weil von Dir eine größere Gefahr ausgeht.

Ihr könnt Euch alles noch so "Schönreden". Fakt sind nun mal die Paragraphen des Gesetzes und die Versicherungsbedingungen, die Ihr hoffentlich Unterschrieben habt.

Gruß
Cord

55

Samstag, 24. September 2016, 20:16

Du irrst, siehe #4.
Es grenzt schon an Comedy, das man sich hier über 3 Seiten, in teils besserwisserhafter Kleinkariertheit, eine Schlacht liefert .
Alles nur ,weil man nicht in der Lage ist, vernünftig miteinander umzugehen.
Wenn dort jemand, statt dem Helis einen Drachen steigen gelassen hätte, oder 2 Leute Federball, o.ä. gespielt hätten, würde auch niemand verlangen, das die sofort aufhören, weil ja jemand in die Leinen vom Drachen laufen könnte, oder zwischen die beiden Spielenden und dann vom Ball getroffen werden.
Hier hat einfach mal der gesunde Verstand und Respekt des Hundehalters gefehlt. Die Hunde haben niemanden anzuspringen und schon gar keinen Piloten, der grad ein Modell steuert!
Wo war das Problem, zu warten, bis der Akku leer ist und der Helis landet? Bei keiner Ahnung, kann man ja fragen, oder wenn es wirklich so dringend ist, auch den Piloten bitten zu landen. Der Ton macht die Musik. Arroganz und abwertendes Grinsen, ist hier völlig fehl am Platz.
Nach Raimunds Schilderung, verdient der Hundebesitzer das Prädikat:" für die Öffentlichkeit nicht zugelassen"
Da braucht man auch nicht nach irgendwelchen, teils sinnlosen Argumenten, zu suchen, um sich hier noch ins, vermeintlich bessere Licht, zu rücken.
Scheinbar fällt es einem Großteil schwer, sich normal zu benehmen ich, oder das Wissen darüber ist einfach nicht (mehr) vorhanden.
Traurige Welt.
bis bald Maik

56

Samstag, 24. September 2016, 20:22

@ Cord

Bist du Richter? Ich tippe mal auf nein.
Ein großer Faktor in der Rechtssprechung ist gerade in solchen Fällen die "im Verkehr übliche Sorgfalt". Der Hundebesitzer hat, solange Raimunds Schilderungen zutreffen grob fahrlässig bis vorsätzlich gehandelt, da er auch auf die Bitte des Unterlassens hin nicht reagierte.
Ein Schadensersatz kann da durchaus Erfolg haben.
@all --> Aber hetzt ma alle schön.

Genau so der Spruch, "Ich fliege nur da, wo garantiert keiner vorbei kommt" ==[] ...geil...Hinterm Mond oder wo?
Ich nenne das internettypische Klugscheißerei. Da steht irgendwo was, ich mach das mal zum Heiligen Gral.

Wenn das hier bei uns passiert, sind die Typen mit den Hunden oftmals 2m große tätowierte Nazis aus irgend welchen hier ansässigen Bikergangs mit 4-beiniger Kampfmaschine im Schlepptau. Da will ich mal einen von den Superhelden hier sehen, wenn er es dann auch besser weiß:P
Es hängt immer von der Situation ab und hat mit Recht oder Unrecht so gut wie nichts zu tun. Wenn das hier endlich mal begriffen wird. Kann man auf das eingehen, worum es hier anfangs ging.--> Einen Vollidioten mit Kind und Hund und der Möglichkeit solcher Situationen Herr zu werden.
Der Rest ist doch eh heiße Luft von gleichartigen Pumpen.
Natürlich birgt der Modellflug Risiken, darum sind wir auch alle extra versichert. Es ist aber Blödsinn, das dadurch grundsätzlich ein rechtlicher Nachteil entsteht. Leute, also bitte.
Ich hab auch ein Flugzeug :dumm:

57

Samstag, 24. September 2016, 20:31

Von einer kurzzeitigen Ablenkung darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, das sollte man schon kompensieren können, wenn man in öffentlich zugänglichem Gebiet fliegt.

Aber wenn ein oder mehrere Tölen einem ans Bein pinkeln oder an einem rumspringen, und der Dosenöffner schert sich auch nach Aufforderung, seine Vierbeiner zu bändigen, nen Dreck darum und es kommt zum Absturz, dann hat man auch beim Richter gute Karten, egal wo man gerade geflogen ist - sofern es Zeugen gibt, ansonsten siehts mau aus. Beweise erst mal, das der Störer der Grund für den Absturz war, und nicht du selbst... :(


Gruss,
Axel.
Ich kann alles und ich weiss alles ! (in variabler Qualität und Quantität). :D

raimcomputi

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58

Samstag, 24. September 2016, 20:36

Moin Raimund,

Aussage gegen Aussage wär sicher nicht Dein Problem gewesen. Dein Problem ist einfach, das Du von einem öffentlichem Weg aus gestartet bist. Wie schon geschrieben, bist Du als Modellflieger für einen sicheren Betrieb des Flugmodell verantwortlich und mußt daher auch jede Störung, auch durch Hunde oder Mitmenschen, einkakulieren. Woher soll ein normaler Mensch die Gefahren, die von einem Modellflugzeug bzw. Hubschrauber ausgehen, kennen. Für die ist dies nur ein Spielzeug. Du hast durch Deinen Modellhubschrauber weniger Rechte, als Du denkst, weil von Dir eine größere Gefahr ausgeht.

Ihr könnt Euch alles noch so "Schönreden". Fakt sind nun mal die Paragraphen des Gesetzes und die Versicherungsbedingungen, die Ihr hoffentlich Unterschrieben habt.

Gruß
Cord
Naja, das kann man so aber nicht stehen lassen. Natürlich kalkuliere ich immer ein, das jemand vorbeikommt. Wenn das passiert, wird entweder gelandet, oder der Heli so weit weg in der Luft geparkt, das keine Gefahr besteht. Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, das ausgerechnet in dem Moment, wo jemand vorbeikommt, meinetwegen ein Funkverlust eintritt, dann wird auch nichts passieren, weil ich Failsafe programmiert habe, demzufolge dann der Heli halt einfach in die Wiese fällt.

Aber, ich muss keinesfalls einkalkulieren, das jemand seine Hunde nicht im Griff hat, so das die mich anspringen und der Besitzer nichts dagegen tut. Jeder Hundebesitzer ist dafür verantwortlich, das von seinen Tieren keine Gefahr für andere ausgeht. Das hat der in meinem Fall aber nicht gemacht. Ich hingegen meine nach wie vor, das ich ausreichend Vorkehrungen getroffen habe, das niemand gefährdet wird. Wieso, das mußt du mir bitte erklären, soll ein Fußgänger, oder ein Radfahrer oder jemand mit seinen Hunden mehr Rechte haben, als ein Modellflieger. Wie heißt es doch so schön: Vor dem Gesetz sind alle gleich.
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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59

Samstag, 24. September 2016, 22:42

So. Hab mir das hier jetzt mal komplett durchgelesen.
War schon am ueberlegen das in die Plauderecke zu verschieben.

- Genehmigung Grundstueck ( und da lassen wir mal komplett raus was im Luftrecht beschrieben ist )
Sucht euch bitte mal hier die einzelnen Paragrafen selber raus. Ich will das jetzt nicht alles noch selber zitieren.
Ja. Es ist sehr viel erlaubt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Betretungs…Erholung,_Sport)
Bayern geht da im Artikel 141 seiner Verfassung noch um einiges weiter. Es ist alles Betreten erlaubt was nicht explizit verboten ist (natuerlich mit Ruecksichtnahme)

- Gefaehrdungspotential fuer die Zuschauer
* Ihr habt hier auch Drachen ins Spiel gebracht. Einen Einleiner sehe ich da bei Null. Kann hoechstens mal jemand ueber die Leine stolpern wenn sie am Boden liegt.
Aber ein Sportleckdrachen mit zwei oder vier Kevlar Leinen der quer ueber die Wiese jagt ist wie ein Messer.
Der Pilot kann aber jederzeit den Drachen hochziehen und parken. Geht der Wind aus ist eh keine Gefahr mehr da. Der Drachen sinkt auf den Boden.
* Flaechenflieger da kommt es auf die Groesse und Kraft an. Da kann auch schon ein kleiner Prop ein paar Verletzungen bringen
* Helis auch da ist die Groesse und Kraft entscheidend. Mit nem 700ter "wild" zu fliegen sehe ich schon mehr als grenzwertig an.

Ich bin selber auch Heli auf der Wiese geflogen. Und habe wie Raimund auch immer geschaut das niemand kommt. Und wenn dann trotzdem jemand kommt bin ich gelandet (parken war nie eine Option fuer mich).
Wenn es ernst wuerde dann wuerde ich lieber den Heli ganz schnell in den Boden jagen. Schoen auf die Seite gelegt mit Motor aus das die Rotorblaetter schnell stoppen. Und ich haette mich gewaltig geaergert.

Es geht hier nicht nur um euer Hobby. Es geht insb. auch darum das euer Hobby auch von euren Mitmenschen akzeptiert wird. Also sollte die oberste Praemisse sein: Ruecksicht und Sicherheit.

Das mit den Hunden sehe ich jetzt mal als eine Art Anekdote am Rande. Darf nicht passieren, passiert aber immer wieder. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen. Der Pilot muss selber entscheiden. Parken, Landen oder Grounden.

Just my 2 cents.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles


raimcomputi

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60

Samstag, 24. September 2016, 23:07

In der Regel sehe ich zu, das ich es schaffe noch rechtzeitig zu landen. Aber manche der Spaziergänger schleichen sich regelrecht an, so das ich die erst bemerke, wenn zum Landen keine Zeit mehr ist. Manche machen sich auch extra bemerkbar. Dann sage ich halt, das sie bitte kurz hinter mir bleiben möchten und lande dann eben. Aber in dem Fall, um den es hier geht, hätte ich nicht gefahrlos landen können. Denn so wie die Hunde drauf waren, hätte garantiert einer seine Schnauze in den laufenden Rotor gehalten. Aber grundsätzlich halte ich es auch für sicher, wenn ich den Heli in fünfzig Metern Entfernung von den vorbeilaufenden Fussgängern parke. Was soll da passieren?
Helis: XK K124 EC145, Protos 500, 450ger Jet Ranger
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