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Mittwoch, 16. November 2016, 12:13

Empfehlung Dekupiersäge für den RC Modellbau

Guten Morgen,

für meine Winterprojekte habe ich vor einen Rumpf (ähnlich mit einer E Flite PT-17 Stearman nachzubauen, 1,1m SPW) nach einem mir vorliegendem Bauplan mit mehreren Spanten aus Sperr oder Birkensperrholz usw. Da ich nicht alles per hand mit der Laubsäge sägen möchte, und das auch sehr unegnau wird, möchte ich mir eine Dekupiersäge kaufen!

(auch für andere Projekte werde ich Spanten und Rippen anfertigen müssen, da wäre eine Dekupiersäge klar von Vorteil, inkl. der hohen Zeitersparnis!) Man bedenke dass beim Rumpf der PT-17 nahezu kein Spant identisch ist, die Maße sind alle unterschiedlich, ich möchte ungerne 8 oder 10 Spanten mit einer handlaubsäge zusägen, zumal das Sägeblatt bei der handlaubsäge immer leicht die Tendenz hat zur Seite abzuhauen.

Welche Dekupiersäge könnt ihr mir empfehlen? Sie sollte bis max. 3-4 mm Birgensperrholz sägen können!

Wie sieht es aus mit einer Proxxon 27088 Dekupiersäge DS 230/E ? Kostet neu ca. 100€ aufwärts.

Danke für Tipps

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (16. November 2016, 12:29)


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Mittwoch, 16. November 2016, 13:12

Hallo,
ich habe mir nach dem ich 3 verschiedene Dekupiersägen wegen starken Vibrationen wieder zurückgeschickt hatte, die Proxxon 28092 geholt und bin damit ganz zufrieden. Ich habe damit schon GfK, 40mm dicke Mehrschichtplatte, 17mm dickes Ebenholz, 30mm Balsa (geht wie durch Butter) und natürlich auch dünnere Hölzer gesägt. Alles ohne große Probleme.
Ob für dich die 27088 ausreicht, musst du enscheiden. Ich wollte halt auch dickere Bretter sägen können und wollte auch größere Ausladung.

3

Mittwoch, 16. November 2016, 13:59

Wie sieht es aus mit einer Proxxon 27088 Dekupiersäge DS 230/E ?

Ich hab das Vorgängermodell DS 220.

Komfortabler als handsägen wird das schon, aber auch darauf wird Dir der Schnitt immer irgendwie verlaufen - was sicher auch an denselben Sägeblättern liegt
Ein geübter Handsäger dürfte aber nicht viel langsamer sein ;) , vor allem wenn es um das doch immer wieder vorkommende Einspannen des Sägeblatts geht, um z.B. die Innenkontur der Spanten herzustellen.

uersel1964

RCLine User

Wohnort: Nähe Basel, Schweiz

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4

Mittwoch, 16. November 2016, 17:19

Ich habe mir letzten Winter für den Bau des Holz Raus diese Dekupiersäge von Einhell gekauft.



Damit war und bin ich noch immer zufrieden und sie erfüllt meine Ansprüche voll und ganz.

Gruess
Urs
Gott erschuf die Springbäume, um uns Modellfliegern einen dicken Strich durch die Rechnung zu machen.
-----------------------
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5

Mittwoch, 16. November 2016, 18:26

Ich habe beruflich länger mit einer Hegner sägen dürfen - seitdem kommt mir nix anderes ins Haus.
Endlich habe ich auch eine - gebraucht. Lange in der e-bucht auf Lauer gelegen...
...und selbst dann noch sch-piiiiiiep-e teuer.
Aber super solide, schwere Qualität, sägt auch Dickes präzise - und das mit normal käuflichen Sägeblättern!
Vibrationen sind vorhanden - und ich denke, das liegt am oszillierende Sägeblatt und den hin- und herschwindenden Massen. Am Tisch festschrauben hilft ungemein.
Fazit: Die Hegner ist topp - das aber leider auch preislich. ;(
Komfortabler als handsägen wird das schon, aber auch darauf wird Dir der Schnitt immer irgendwie verlaufen - was sicher auch an denselben Sägeblättern liegt
Das ist richtig. Hegner weist sogar in der Gebrauchsanweisung darauf hin und rät z.B. von Anschlägen bei graden Schnitten ab.
Meine Erfahrung bestätig das - ein gewisser "Vorhaltewinkel" ist immer von Nöten.
Ein geübter Handsäger dürfte aber nicht viel langsamer sein
Als langjähriger, sehr erfahrener Handsäger sage ich: Doch, mit der Hand bin ich langsamer! Auch beim Umspannen - und genauer wird´s obendrein.

Also bruchpilot84, willste was für die Ewigkeit und hast keine Geldsorgen (oder einen Spleen, wie ich), kauf dir ne Hegner! :nuts:

Gruß, Marcellus
:w
(ernsthaft) laufende Projekte: Springer Tug als Bergeboot in 1:12, Boulton Paul P.100 (1:12) und Modellpflege

Oberst_Krass

RCLine User

Wohnort: Haunetal (Hessen)

Beruf: Einzelhandelskaufmann für Hifi und Phono

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6

Mittwoch, 16. November 2016, 19:03

Ich habe ein "Plus Punkt PDKS". Das war etwas günstiges aus dem Baumarkt.
Die dürfte ich jetzt so etwa 18-20 Jahre haben. Die Schneidequalität war mäßig, bis ich ein Büchlein von Robert Schweißgut las.
Hier war als Tipp genannt, dass man die Aufnahmen der Hegner-Sägen auch an diese Maschinen bauen könne und die Präzision dadurch besser würde.
Recht hat der Robert!
Erst Anfang dieses Jahres habe ich dann den Tipp umgesetzt. Ich musste zwar etwas basteln, aber bin jetzt deutlich zufriedener.

Da ich hier und da auch mal feine exakte Längsschnitte mache, habe ich mir von Wolfcraft einen Stichsägetisch mit Dekupiersäge-Einheit. Das Teil habe ich
mit einer Billigstichsäge bestückt und ich muss sagen, dass diese Kombination meiner Dekupiersäge in nichts nachsteht, abgesehen von dem kleineren Arbeitsbereich.
Jensemann

Meine eigene Meinung und Gedanken zu einem Thema schreibe ich in blau, weil ich so nicht immer wieder erklären muss, dass es sich
bei einigen Textteilen nur um einen Gedanken dreht, nicht aber niedergeschriebene Gesetze o.ä.

7

Mittwoch, 16. November 2016, 19:30

Seit Jahren säge ich mit einer Hegner, gebraucht gekauft und (fast) nie bereut. Hierzulande gibt es nichts besseres, von großen Schreinermaschienen abgesehen.
Die Hegner sägt präziese, es braucht etwas Übung ohne Verlauf zu sägen. Der einzige Kritikpunkt an meiner ist die Sägeblattklemmung. Ich muss für mein Gefühl viel zu fest mit dem Schlüssel das Sägeblatt in den Halteklötzen festspannen. :wall: Eine wirkliche Lösung für das Problem habe ich nicht gefunden. Das Einhängen in die Sägearme und spannen dagegen ist vorbildlich leicht zu handhaben.
Aus diesem Grund habe ich mich mal eine Zeit lang umgesehen und eine Alternative gesucht. Auf dem amerikanischen Markt gibt es Dekupiersägen (Scroll Saw) mit einer Blattbefestigung zum träumen, da Kinderleicht zu handhaben. Leider hier nirgends erhältlich.
Die Hegner kann ich dir trotzdem wärmstens empfehlen, hatte vorher eine Lux, und bei Freunden auch mal eine Proxxon ausprobiert. Die Hegner ist in der Verarbeitung unübertroffen.
Gruß Peter

Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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8

Donnerstag, 17. November 2016, 09:59

Ausser der Dekupiersäge meiner Frau ist da aber auch noch eine Bandsäge. Aber so ganz mein Fall ist das nicht. Ich säge die meisten Dinge mit einer sogenannten Minitool Stichsäge. Die wird auf der Tischplatte aufgeschraubt und dann geht es los. Nachteil! Sie ist recht laut.
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

9

Donnerstag, 17. November 2016, 13:52

Doch, mit der Hand bin ich langsamer! Auch beim Umspannen

Du hast ja auch eine Hegner. Ich bezog das auf die kleine, alte Proxxon.

10

Donnerstag, 17. November 2016, 17:53

Die dürfte ich jetzt so etwa 18-20 Jahre haben.

11

Sonntag, 20. November 2016, 09:39

Dekupiersäge

Hallo Bruchpilot84,

ich habe die Proxxon DS230/E und bin ihr vollauf zufrieden.

Ich säge auch meistens im Bereich von 3-5mm, da gibt es keinerlei Probleme.

10mm habe ich auch mal gesägt, aber da muss man langsam das Holz einführen da sonst das Sägeblatt reißt.

Ich habe die Säge auf ein dickeres Brett geschraubt und als Unterlage etwas dünnen Schaumstoff.
So ist sie stabiler.

Gruß,

Michael

Hier mal ein älteres Foto von meiner Bastelecke:
»Schwabenpfeil« hat folgendes Bild angehängt:
  • meine Bastelecke 003.JPG

Ludger

RCLine User

Wohnort: Oer-Erkenschwick/NRW

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12

Donnerstag, 15. Dezember 2016, 11:49

Meine Dekupersäge benutze ich kaum,denn für Kleinigkeiten benutze ich immer noch gerne die Laubsäge.Es ist falsch zu glauben das man mit einer günstigen Dekupiersäge gerade Schnitte hinbekommt und das sägen damit leichter wird.Für gerade Schnitte kann man auch gut eine feine Japansäge benutzen,denn damit säge ich eigentlich am liebsten.

franz_zier

RCLine User

Wohnort: Ö neben Braunsberg

Beruf: Rentner

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13

Freitag, 16. Dezember 2016, 13:42

Ich habe eine Dekupiersäge die genauso aussieht wie die Einhell weiter oben. Lediglich die Drehzahl kann ich nicht regeln. Ich säge damit 20mm starke Fichtenleisten ohne Probleme. Für gerade Schnitte ist eine Kreissäge natürlich besser geeignet. 100% gerade ist ja auch nicht meine Bandsäge. Die Vibrationen habe ich vermindert mit der richtigen Einstellung der Blattspannung. Zusätzlich habe ich die Säge auch auf einem kleinen Schrank festgeschraubt. Auf youtube war ein Video über das einstellen einer Dekupiersäge, das hat mir geholfen im Umgang mit meiner Säge.

Franz

Anton_E.

RCLine User

Wohnort: Hohenau an der March

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14

Samstag, 24. Dezember 2016, 09:48

Ich habe mir vor ca. 2 Jahren die Dekupiersäge von Proxon gegönnt, als Bandsäge habe ich eine Meistercraft (ähnlich der Proxxon), auch verwende ich ab und zu gerne eine Japansäge.
Für gerade Schnitte, kommt eine Feinschnitt Tischkreissäge von Proxxon zum EInsatz.
Grüße Anton :w

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