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Samstag, 16. September 2017, 22:17

F-Schlepp; Grundlagen zu Flug und Bau

F-Schlepp ist sicher ein Thema, daß viele Segelflieger beschäftigt, vor allem die, deren Platz so gelegen ist, daß keine Möglichkeiten für Hangflug bestehen (sprich Flachland). Da ich selbst zwar ehemaliger Hang-Modell-Segelflieger bin, könnt' ich nur hier richtig mitreden. Im E-Motor-Modellflug jedoch bin ich noch "Jünger". Also muß ich das Feld zur Beratung darüber, worauf es bei F-Schlepp und Bau eines Schleppmodells ankommt, jenen überlassen, die im Motormodellflug, speziell auch Schleppflug und -Modellbau Erfahrung haben, überlassen.

Idee wäre vielleicht:

- Anregungen zum "worauf es ankommt" beim Schleppflug und
- bei Konzeption und Bau eines Schleppflugmodells
- beispeilhafte Vorstellung wenigstens eines geeigneten Modells dazu

Wahrscheinlich gibt es noch andere Themenbereiche oder man baut es ganz anders auf, aber wie schon gesagt, dazu wissen andere sicher mehr. Und jenen überlasse ich gern die nächsten Posts, melde mich, vielleicht, wenn's um die Segler geht, mal zu Wort, übernehme, wenn nötig, Aufgaben zur Moderation. Doch auch zum Segelflugmodell haben wir hier sicher manchen Aktiven, der Beiträge liefern könnte. Lust, mitzumachen ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (16. September 2017, 22:28)


ChForrer

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Beruf: dipl. Techniker HF

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2

Sonntag, 17. September 2017, 14:30

Hallo

Nun dazu findet sich in meinem Web auch etwas:

http://www.ch-forrer.ch/Modellflug/Tipps…g_Schleppen.htm
Angefangen beim Fahrwerk, Position der Klinke, bis hin zum Schleppen als solches...


Gruss
Christian
Konstruieren > bauen > fliegen, das ist eines meiner Hobbys

Meine Homepage: RC-Modellflug, VFR und Archäologie

3

Sonntag, 17. September 2017, 15:52

Hallo Christian,

vielen Dank. Das ist eine wahre Fundgrube, nicht nur zum hiesigen Thema. Ich kann jedem Ein- oder Wiedereinsteiger nur empfehlen, sich das mal anzuschauen und als Basis für eigene Diskussion / gezieltere Befragung zu nutzen. Schade, daß ich es jetzt erst, mit Deiner Hilfe, entdecke.

Wenn ich Dich recht verstehe, siehst Du

- beim Schleppmodell ua dessen Größe auch in einer Beziehung zum Geschleppten,
- im Fahrwerk, je nach Bauart, Vor- und Nachteile, aber hauptsächlich die Notwendigkeit, daß es robuust ist und viele Starts- und Landungen gut überstehen kann,
- bei der Frage Hoch- oder Tiefdecker Verbindungen zu Fragen der Kräfteeinwirkung und / oder Schlepphakenposition,
- bei diversen Anlenkungsteilen (zB an HR / SR) Notwenigkeiten zum Schutz vor Verfang des Schleppseils,
- bei einer VB-Schleppmaschine auch die Option des schenllen Blicks auf noch vorhandenen Treibstoff im Schleppmodell als vorteilhaft.

Hab nur mal ein paar Aspekte herausgegriffen. Neben all dem ist eines für mich sonnenklar: der Schleppmodell-Pilot sollte über entsprechende Flugerfahrung verfügen. Das Betrifft für mich auch den Umgang mit Gefahren- oder irgendwie ungewohnten Situationen, die routinierten Starts und Landungen und eine abgesprochenes Verhalten im Schlepp. Aus all dem entnehme ich, daß dies ein Thema für geübte Piloten ist. Für Segler in entsprechendem Gelände auch, als Geschleppte. Kann vielleicht mal jemand der Segler-Kollegen darauf eingehen, die Sicht aus seiner Warte beisteuern ?

Wie sieht es bei nicht gerade leichten Großseglern aus ? Oder betrifft das nur die kleineren, leichtgewichtigen ? Und der E-Antrieb ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (17. September 2017, 18:25)


haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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4

Sonntag, 17. September 2017, 17:46

Hallo Jockel,

wie eng -oder vielleicht besser gesagt- wie weit siehst du denn das Thema ?
Das große Vorbild inbegriffen ? Da gibt's ja jede Menge, von den ersten Versuchen über die "Troika-Schlepps" der Me321 bis zum heutigen Segler-F-Schlepp. Sehr viel vom Wissen bei den "Großen" trifft auch für die Modelle zu; für Theorie und Praxis.
Und Google weiß auch viel...

Gruß,
Helmut

comicflyer

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Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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5

Sonntag, 17. September 2017, 17:51

Da kann ich auch etwas senfen ;)

Der Motorpilot muss nur anständig fliegen können, soll heissen, er muss smoothly fliegen:
nicht senkrecht, großräumig fliegen und soviel Routine, dass er den Segler auch im Auge haben kann.

Ich hatte mal vor ~35 Jahren ne Kiste mit 180cm Spw gebaut, gleich ne Kupplung rein und nen 10ccm HB.
Gut, bissl Anleitung war dabei, aber 97% Eingeninitiative. Damit bin ich dann, nix Ahnung vom Schleppen,
Sa Vormittag raus zur Lohburg. Nach ein bissl rumfliegen meinte ein anderer Pilot: " Da ist ja ne Kupplung dran!"
Und schwupps standen da 5 Piloten mit Seglern. Nachdem am Sonntagmittag meine 10 Liter Sprit weg
waren, bekam ich nochmal 3 Liter gesponsort. Das reichte dann bis abends.
Mit dem 10er HB ging es zwar nicht sportlich aufwärts, aber gemütlich in ca. 3-4 Minuten auf +300m.
Segler mit >=3,5kg mussten mich von der Piste lupfen, sonst hätten mich Segler+Rollwiderstand unten
gehalten.

Tipp: der Seglerpilot braucht mehr Übung zum Hinterherfliegen, als der Pilot vorne. Abstimmung ist wichtig!

Noch ein Tipp: im Zweifel mal über Huckepack nachdenken. Da ist der Seglerpilot zwar Gast, hat aber Vorteile...
Für die Saltinos baue ich grad einen Huckepackschlepper, 2-Mot mit V-Leitwerk, damit der Segler tief drauf kann.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

6

Sonntag, 17. September 2017, 18:38

Hallo Helmut,

bin hierzu sozusagen wie die Jungfrau zum Kind gekommen. Es war Wunsch, in einem eigenen Thread das Thema F-Schlepp anzugehen. Ich selbst bin hierzu im Modellbereich unerfahren, da als Modellsegler reiner Hangflieger gewesen. Daher kann ich hier nur moderierend mitwirken.

Als Themen sehe ich im Moment

- die sortierte Sammlung einer Übersicht zu fliegerischem Wissen zu F-Schlepp (würde ich auf das Schleppmodell und ergänzend auch die Geschleppten sehen)
- die daraus (und anderem) resultierenden Ansprüche an den Bau eines geeigneten Schleppmodells und dessen Besonderheiten
- ein Summary, vielleicht ergänzt durch wenigstens ein markantes Beispiel.

Wenn Du schreibst, Gegebenheiten des manntragenden Fluges seien hier nützlich, da sich manches ähnele, nur zu Helmut, Input von Dir ist immer bereichernd. Und ich kann Entsprechendes zum Segelflug nur bestätigen, auch wenn es in bestimmten Dingen Unterschiede gibt.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (17. September 2017, 18:55)


7

Sonntag, 17. September 2017, 18:50

Hallo Eddy,

danke für Deinen Beitrag, der sicher für manchen Piloten, der einigermaßen routiniert, wie Du schreibst, fliegt, ohne sich gleich als "Profi" zu sehen, eine Ermutigung sein kann. Und mitten aus dem Modellflieger-Leben gegriffen, das kommt gut.

Kann mir die Situation gut vorstellen. Den Huckepack-Schlepp betreffend, vor allem Dein Saltino-Projekt, sind wir gespannt. Ich hab das Huckepack-Schleppen baulich als einen Aufbau auf dem Motormodell in Erinnerung, auf dem ein Seglermodell thront, daß dann in entspechender Höhe ausklinkt (wie auch immer). Die "Verbindung" beim Aufwärtsstreben ist so natürlich direkt, Abstimmungsprobleme zwischen Schlepper und Geschlepptem fallen (beinahe) weg. Wird das denn oft verwendet ?

Fasse mal kurz zusammen:

- Schlepp mit Seilverbindung zwischen voran fliegendem Motormodell und nachfliegendem Segler
- Huckepack-Schlepp mit einem Segler auf einem speziellen Aufbau über dem Motormodell

Als unterschied hat Eddy zB die direktere Verbindung beider und so geringere notwendigkeit von absprachen angeführt. Somit reduziert Huckepackschlepp ntigen Aufwand in fliegerischer Sicht, baulich auch ?
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (17. September 2017, 19:02)


haschenk

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8

Sonntag, 17. September 2017, 19:11

Hallo,

auf unserem Platz wurde damals ausschließlich der "Big Lift" von MPX geflogen; zuerst als F-Schlepper, später auch als "Huckepack-Träger". Der Big Lift war eine Neuheit 1974 von MPX, s. Anhang.
Jahre später kam von MPX "Le Traktör", ein potthässliches Zweckmodell zum F-Schlepp:
http://www.rc-network.de/forum/showthrea…e-alter-Bausatz)

Während der Big Lift fast zur Legende wurde, fand der "Traktör" nur wenige Freunde. War wohl doch zu hässlich...
Ich selbst habe nie F-Schlepp oder Huckepack geflogen, nur Gummiseil- oder Windenschlepp. Und 1974 war ich schon auf dem "E-Flug-Trip", das hat mich voll ausgefüllt. Von den Meisten damals noch belächelt...

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • MPX Big Lift.jpg

9

Sonntag, 17. September 2017, 19:30

Hallo Helmut,

an den "Big Lift" erinnere ich mich auch noch, an das andere von Dir beschriebene Modell wohl deswegen nicht, weil, ähnlich zu Dir, für mich das Thema F-Schlepp keines war. Ganz am Anfang meiner Seglerzeit noch Gummiflitsche, dann recht schnell nur noch Hang. Hab zwar häufig Umzüge erlebt, aber bis auf eine kurze Ausnahme (da waren sie aber nah dran) immer Hänge um mich rum gehabt, in allen Himmelsrichtungen orientiert, und somit niemals Not mit meinen Segelflugmodellen gehabt. Das ist auch jetzt noch so. Urlaube führten in entsprechendes Gelände.

Sehe heute Zweckmodellsegler, idR nicht viele über 4m, die mittels eigenem E-Antrieb gut hoch kommen. Bei großen Scalemodellen weiß ich von Turbinen-Klapptriebwerken oder solchen mit klassischen E-Antrieben mit Klappmechanismus von spezialisierten Anbietern, die solche Brocken schaffen, allerdings auch kosten. Eben besonders für die Großen stelle ich mir F-Schlepp aber noch als gute Alternative vor. Das wird vor allem im Flachen ein Thema, vermute ich. Und bei größeren Zweckmodellen wird man für einen qualitativ guten Antriebsstrang wohl auch ordentlich Kohle los. Wie Christian (Forrer) schon schrieb, auch diese Kosten sollte man berücksichtigen, vergleicht man.
Gruß, Jockel

haschenk

RCLine User

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10

Sonntag, 17. September 2017, 19:36

Hab noch was gefunden, s. Anhang.

Der Scan ist aus dem MPX-Katalog von 1978; der Huckepack-Aufsatz wurde aber wahrscheinlich schon 1975 oder 1976 angeboten.

Gruß,
Helmut
»haschenk« hat folgendes Bild angehängt:
  • Huckepack-Aufsatz.jpg

11

Sonntag, 17. September 2017, 20:43

Danke Helmut, das sind echte Raritäten. Würde mich fast interessieren, ob MPX selbst noch über diese Schätze verfügt ?

Gerade im Netz entdeckt. Eingabe zur Suche: "MPX Big Lift, Huckepackschlepp".... da ist von einem "Crazy Horst" die Rede...

https://vimeo.com/170598308
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (17. September 2017, 20:55)


haschenk

RCLine User

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12

Sonntag, 17. September 2017, 22:04

Hallo,

Zitat

Würde mich fast interessieren, ob MPX selbst noch über diese Schätze verfügt ?

z. Zt. gibt es im Segelflugmuseum auf der Waku eine kleine Sonderausstellung "Meilensteine der MULTIPLEX-Geschichte". Da steht u.a. auch ein "Big Lift", der aber mW dem Museum gehört. Diese Ausstellung läuft noch bis etwa Ende Dezember.

MPX hat auch selbst eine kleine Sammlung, das sind aber vor allem RC-Geräte, Dokumente etc., und das Zeug ist noch ziemlich ungeordnet. Könnte aber sein, daß da mal ein kleines Museum draus wird.... Das ist alles verdammt viel Arbeit, und die Leute, welche die Anfänge noch kennen, sterben allmählich weg.

Gruß,
Helmut

13

Montag, 18. September 2017, 09:37

Hallo
Mit dem Thema F-Schlepp beschäftige ich mich seit der letzen Saison sowohl als Schlepper wie auch als geschleppter. Beides macht tierisch spaß. Eine gute Komunikation und auch vorrheriege Absprache der zwei Piloten ist lebenswichtig. Bei meinem ersten Schlepp hing hinten ein sehr erfahrener Pilot dran der meine Anfängerfehler super ausgleichen konnte dadurch hab ich sehr viel gelernt. Ich finde der Segelflieger hat es relativ einfach. Beim Start sehen das man bei genügend Geschwindigkeit vom Boden frei kommt und in der Luft nur die Tragflächen waagerecht halten um die Kurve geht es praktisch von alleine. Ein bisschen mit dem Höhenruder spielen damit man schön über dem Schlepper bleibt und fertig. Zum Thema Big Lift es ist einfach ein absoluter Allrounder wir haben mitlerweile wieder 5 Stück bei uns im Verein, natürlich alle mit Schleppkupplung, der letzte wurde erst am Wochenende eingeflogen. Auf den Bildern ist mein modifizierter Big Lift zu sehen.
Gruß Karsten
»gummibär« hat folgende Bilder angehängt:
  • web1.jpg
  • IMG-20170824-WA0028.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »gummibär« (18. September 2017, 10:00)


14

Montag, 18. September 2017, 17:51

zum Tracktör gibts im Nachbarforum einen Thread.

Aber den Big Lift da oben muss ein Moderator ins Warbirdforum verschieben ;) - sieht einfach zu gut aus.

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Dienstag, 19. September 2017, 18:49

Hallo Karsten,

vielen Dank. Interessant und hilfreich am Big Lift,den Deine Fotos zeigen, finde ich die Verspannung zwischen HLW- und SLW-Topps. Sie verhindert sich, daß sich das Schleppseil in den LW-Anlenkungen / Ruderhörnern verfängt. Gute Idee.
Gruß, Jockel

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Dienstag, 19. September 2017, 18:54

Hallo e-beaver,

lieber hin kopieren - hier macht er sich doch auch gut ;-). Interessant, der Thread zum Traktör im Nachbar-Forum. Scheint so, daß es diese einfach gehaltenen F-Schlepper heute so nicht mehr gibt, oder verstehe ich da etwas falsch ? Was ist statt dessen denn heute so im Angebot der gängigen (oder auch nicht gängigen) Anbieter ? Und falls das "dünn" ist: Jürgen Lange hat Recht, wenn er sagt, daß eine Kastenrumpf / Schulterdecker-Konstruktion nicht so schwierig sein sollte. Streckenlängen Rumpf / TF / LWe / LW-Hebel / Schnauze vor TF und Profiltiefen. Daneben geeignete, einfache und gutmütige Profile (Clark-Y Typ für TF, NACA vollsymetrisch (NACA0006 - ooo9) für LWe ?). Kann bei den LWen vielleicht auch einfach ein Brett-LW sein. Gesamtgröße wäre noch wichtig, orientiert am ehemaligen Big Lift ? Und der Antrieb. Elektrisch ? Das wären schon eine ganze Menge Merkmale. Sortieren, zeichnen, diskutieren und - bauen und fliegen. ,
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (19. September 2017, 19:02)


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Mittwoch, 20. September 2017, 03:50

Hallo Jockel
Die Verspannung zwischen HLW und SLW hat zwei Fungtionen:
1. Wie du schon sagtest damit sich das Schleppseil nicht verhacken kann.
2. Die Leitwerke sind beide Demontierbar und damit da wieder eine 1000% Versteifung entsteht wurde die Verspannung gemacht.
Das HLW wird als erstes auf zwei Stifte am Rumpf aufgesteckt und anschließend kommt das SLW drauf. Das ganze wird dann mit einer M6 er Schraube von unten durch den Rupf befestigt.
Wenn man genau hinsieht kann man die Trennlienien erkennen (wurde Nachträglich gemacht da ich an einem anderen Flieger deshalb schon großen Schaden hatte weil ich in der Tür hängen geblieben bin)
Gruß Karsten

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Donnerstag, 21. September 2017, 10:32

Wie immer, führen viele Wege zum Ziel....
Man kann auch den ersten Meter der Schleppleine durch ein Kunststoffrohr führen und das Seil somit versteifen.
Als Hinterherflieger, kann ich dir sagen, das es bei einem guten Schleppiloten recht easy ist.
Die Fraktion, Quer rein und mit Höhe rum, ist hier nicht zu gebrauchen.
Kurven großräumig und rund geflogen, mit gleichmäßigem Steigen ist die Grundlage.
Hier ist ein Vario, für den Schleppiloten, ebenso hilfreich.
Als Seglerpilot, lässt man sich in die Kurve ziehen und hilft nur wenig nach.
Auf keinen Fall abkürzen. Dann hängt das Seil durch. Erneutes straffen, geht selten ohne Ruck.
Wenn sich die Fuhre erst einmal aufgeschaukelt hat, bekommt man selten Ruhe rein, dann besser gleich ausklinken.
bis bald Maik

Jürgen N.

RCLine User

Wohnort: CH 8604 Volketswil

Beruf: war einmal...

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19

Donnerstag, 21. September 2017, 11:17

Zitat

Als Seglerpilot, lässt man sich in die Kurve ziehen und hilft nur wenig nach.

Das funktioniert nur sicher wenn die Leine nicht zu lang ist!
Bei über 25 Meter ist der Schlepper schon längst 90°zum Segler bevor es einen "Ruck" gibt und nur noch "Klinken" hilft.
Also immer auch die Schleppmaschine im Auge behalten!!
Hilfreich ist auch wenn der Schleppilot die Kurve ankündet, also "links" "rechts".
Gruss Jürgen

20

Donnerstag, 21. September 2017, 16:28

Hallo Karsten,

danke für Deine Infos. Das die LWe vom Rumpf her sogar verschraubt (so gesichert) werden, wußte ich nicht. wieder was gelernt.
Gruß, Jockel

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