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281

Dienstag, 17. Oktober 2017, 09:21

so Leute,
heute in der Tageszeitung,
Crash einer Drohne mit einem Verkehrsflugzeug in Canada.................zum Glück nichts schlimmeres passiert.
Die Wirklichkeit holt uns ein.
Gruß Günther

282

Dienstag, 17. Oktober 2017, 13:23

Ein Satz des großen deutschen Philosophen Berti Vogts:
"Die Realität entspricht nicht immer der Wirklichkeit".
Ein Herz für Drohnen! Gruß Rainer

283

Dienstag, 17. Oktober 2017, 13:27

Schlimm, dass sowas passiert, etwas mehr Fakten wären gut gewesen

Auf WNEP.COM (erste Treffer bei Google) steht etwas mehr. Getroffen wurde ein 2-motoriges Charterflugzeug mit 6 Passagieren und 2 Crewmitgliedern.

WNEP bezieht sich auf ctvnews.ca und da kommen schon die ersten Unstimmigkeiten. Der Vorfall ist in 450 m Höhe passiert, wsa die zulässige Höhe von 90 m deutlich überschreitet, CTVNEWS nennt ein Entfernung von 3 km zum Flugplatz, wobei es mindestens 3.5 Meilen = ca 5.5 km hätten sein müssen, lt WNEP hat er aber die 3,5-Meilen Regel eingehalten. Was da jetzt stimmt, sollen andere rausfinden, zu suchen hatte die Drohne an der Stelle in der Luft nix, soviel ist klar.

(um auf noch mehr evtl Abschreibfehler zu verzichten habe ich bewusst auf deutsche Quellen verzichtet.)

haschenk

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284

Dienstag, 17. Oktober 2017, 13:28

Hier bei Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/panorama/kanada-pa…-a-1173064.html

Gruß,
Helmut

285

Dienstag, 17. Oktober 2017, 14:10

Ich meine dieser Kommentar dazu ist sehr gut geschrieben
https://dronesxyz.com/index.php/2017/10/…thing-happened/
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

286

Dienstag, 17. Oktober 2017, 15:41

wer es gestern verpasst hat...
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=69214
Da es für die Auswirkungen des [insert anything] auf den Organismus keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen keine Gefahr bestünde, ist jegliche Exposition mit einer Gefahr verbunden.

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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287

Dienstag, 17. Oktober 2017, 16:32

Zitat

Ich meine dieser Kommentar dazu ist sehr gut geschrieben
https://dronesxyz.com/index.php/2017/10/…thing-happened/

Es ist ein Kommentar, wie man ihn von einem Vertreter der "Pro Drohnen-Fraktion" nicht anders erwarten kann:
Infrage stellen, verharmlosen, runter reden; und die Kompetenz der tollen Hersteller betonen. Genau wie hier im Forum.

Was nichts daran ändert, daß solche Teile nicht in die Hände von Kreti und Pleti gehören.

Gruß,
Helmut

dd8ed

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288

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19:01

Hallo,
die freie Zugänglichkeit zu UAV wird sich nicht verhindern lassen wenn man es mal realistisch betrachtet.
Eine Durchsetzung der Regeln ist auch ein trauriges Kapitel. Selbst wenn die Regularien konsequent durchgesetzt würden, werden die Idioten und Unwissenden nicht aussterben.
Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.
Die europäische Regulierung bietet dort einen Ausweg für uns, da die Definition des Modellflugs dann weitgehend in die Hände der Verbände gelegt wird.
Und Pappnasen lassen sich dann recht einfach ausschliessen.

Gruss
Frank
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289

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:00

Hallo Frank!

... Eine Differenzierung innerhalb des Modellflugs anhand technischer Kriterien oder nach Flugaufgabe ist dabei kontraproduktiv, da dadurch die Gemeinschaft geschwächt wird. ...

Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.

Darf man da einen Ansatz von Meinungswandel herauslesen?

LG, Philipp

290

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:08

Hallo Frank!

... Eine Differenzierung innerhalb des Modellflugs anhand technischer Kriterien oder nach Flugaufgabe ist dabei kontraproduktiv, da dadurch die Gemeinschaft geschwächt wird. ...

Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.

Darf man da einen Ansatz von Meinungswandel herauslesen?

LG, Philipp

Du bist mir zuvor gekommen. Wollte ich auch gerade fragen. :w
Insb. weil es die Pappnasen immer geben wird. Egal ob mit Flaeche, Copter, Heli oder was es sonst noch so gibt.
Beispiel: Die 100 Meter Schnur Regelung bei Drachen gab es schon in meiner Jugend (und das ist verdammt lange her). Ich kannte da aber Pappnasen denen das wurscht war. Da stieg dann bei gutem Wind der Drachen auch mal auf 200 Meter.
Gruss
Thomas
🖖

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comicflyer

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291

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:09

Hallo,
die freie Zugänglichkeit zu UAV wird sich nicht verhindern lassen wenn man es mal realistisch betrachtet.
Eine Durchsetzung der Regeln ist auch ein trauriges Kapitel. Selbst wenn die Regularien konsequent durchgesetzt würden, werden die Idioten und Unwissenden nicht aussterben.
Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.
Die europäische Regulierung bietet dort einen Ausweg für uns, da die Definition des Modellflugs dann weitgehend in die Hände der Verbände gelegt wird.
Und Pappnasen lassen sich dann recht einfach ausschliessen.

Gruss
Frank

Dann wird bestimmt auch dafür gesorgt, dass zukünftige BMVI-Minister, die Medien und unwissende
Leser/TV-Konsumenten über diese Differenzierung unterrichtet sind und zwischen Modellflug und
Pappnasen unterscheiden? Na, wenn das jemand schafft, wäre es toll, das mit zu erleben.

Wenn das zukünftig zu schaffen wäre, warum war es das nicht in der Vergangenheit?
Das hätte uns einiges erspart.

Ich darf mal Zweifel anmelden? ^^

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

dd8ed

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292

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:36

Hallo Frank!

... Eine Differenzierung innerhalb des Modellflugs anhand technischer Kriterien oder nach Flugaufgabe ist dabei kontraproduktiv, da dadurch die Gemeinschaft geschwächt wird. ...

Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.

Darf man da einen Ansatz von Meinungswandel herauslesen?

LG, Philipp


Nö, in welchem Punkt ?
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dd8ed

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293

Dienstag, 17. Oktober 2017, 20:47

Hallo,
die freie Zugänglichkeit zu UAV wird sich nicht verhindern lassen wenn man es mal realistisch betrachtet.
Eine Durchsetzung der Regeln ist auch ein trauriges Kapitel. Selbst wenn die Regularien konsequent durchgesetzt würden, werden die Idioten und Unwissenden nicht aussterben.
Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.
Die europäische Regulierung bietet dort einen Ausweg für uns, da die Definition des Modellflugs dann weitgehend in die Hände der Verbände gelegt wird.
Und Pappnasen lassen sich dann recht einfach ausschliessen.

Gruss
Frank

Dann wird bestimmt auch dafür gesorgt, dass zukünftige BMVI-Minister, die Medien und unwissende
Leser/TV-Konsumenten über diese Differenzierung unterrichtet sind und zwischen Modellflug und
Pappnasen unterscheiden? Na, wenn das jemand schafft, wäre es toll, das mit zu erleben.

Wenn das zukünftig zu schaffen wäre, warum war es das nicht in der Vergangenheit?
Das hätte uns einiges erspart.

Ich darf mal Zweifel anmelden? ^^

CU Eddy

Das wäre doch mal eine Aufgabe für dich
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dd8ed

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294

Dienstag, 17. Oktober 2017, 21:00

Hallo Frank!

... Eine Differenzierung innerhalb des Modellflugs anhand technischer Kriterien oder nach Flugaufgabe ist dabei kontraproduktiv, da dadurch die Gemeinschaft geschwächt wird. ...

Im Moment sind wir noch in der Situation, dass die Fehlleistung jedes Idioten dem Modellflug angekreidet wird auch wenn dieser nicht dem ernsthaften Modellflug zuzurechnen ist.
Daher hat die in der geplanten europäischen Regulierung vorgeschlagene Differenzierung zwischen Modellflug und der sonstigen privaten oder gewerblichen Anwendung von UAV einen gewissen Charme.
Expilzite oder implizite Schuldzuweisungen in Richtung Modellflug für Pappnasenaktionen werden dann schwieriger, da es eine klare Differenzierung gibt.
Wenn es dann zu einem Vorfall mit schwerwiegenden oder fatalen Folgen kommt (und das wird früher oder später passieren) kann der Modellflug nicht mehr uneingeschränkt in Regress genommen werden.
In der momentanen, nationalen Regulierung ist es leider so, das ein (hier beliebiges Schimpfwort einsetzen). das in unmittelbarer Nähe von Airlinern fliegt, den Modellflug zuzurechnen ist.
Das kann so nicht bleiben.

Darf man da einen Ansatz von Meinungswandel herauslesen?

LG, Philipp

Das Zauberwort war: "Innerhalb des Modellflugs"
Ein Missbrauch der Regularien für den Modellflug für andere Zwecke wie z.B. Paparazzi-Dronen, gewerbliche Anwendungen, Follow Me usw. rechne ich nicht dazu.
Ichg bin der Ansicht, dass alles was auch nur ansatzweise die Chance hat, sich wenigstens kurzfristig in der Luft zu halten und ohne Anspruch darauf, die Landung zu überleben, im Modellflug möglich sein muss. Daher ist eine technische Diffrenzierung nicht opportun.
Die von mir angesprochene Differentierung bezieht sich auf den Anwendungszweck. Die Flugaufgabe sollte im Bereich des Modellflugs liegen, nicht in der Produktion z.B. geiler Videos oder Fotos für Youtube.
Der Zweck des Fluges sollte also der Flug selber sein. Nicht Mittel zu anderen Zwecken.

Daher nix mit Meinungswandel !

Gruss
Frank
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comicflyer

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295

Dienstag, 17. Oktober 2017, 21:58

Das wäre doch mal eine Aufgabe für dich

Ich wusste das genau sowas kommen würde! Da bist Du schon ziemlich berechenbar :D

Du darfst mich gerne einbinden! DAS wäre mal was! Sag mir wann, wie und wo. Ich bin dabei.
Meine Telefonnummer: 0231-9545790. Dann bequatschen wir das mal. Es würde mich freuen! :w

CU Eddy
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Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

296

Dienstag, 17. Oktober 2017, 22:02

Insb. weil es die Pappnasen immer geben wird. Egal ob mit Flaeche, Copter, Heli oder was es sonst noch so gibt.
Dass es die gibt, immer geben wird, steht außer Frage. Die "Drohnen" haben auf sie halt eine phänomenale Anziehungskraft, damit treten sie massenhaft in Erscheinung. Mit Fläche oder Heli geht das nur sehr viel mühsamer, was Pappnasen einfach abschreckt!
Und wie schon Paracelsus wusste (frei zitiert): "Die Dosis macht das Gift!"

Wenn das zukünftig zu schaffen wäre, warum war es das nicht in der Vergangenheit?
Das hätte uns einiges erspart.
Aber es zeigt sich, dass in den maßgeblichen Köpfen die Richtung stimmt!

Daher nix mit Meinungswandel !
Bei den zwei nächsten Zitaten auch nicht?

Eine Differenzierung innerhalb des Modellflugs anhand technischer Kriterien oder nach Flugaufgabe ist dabei kontraproduktiv, ...

Die von mir angesprochene Differentierung bezieht sich auf den Anwendungszweck. Die Flugaufgabe sollte im Bereich des Modellflugs liegen, nicht in der Produktion z.B. geiler Videos oder Fotos für Youtube.

Frank, versteh mich bitte nicht falsch, ich will Dich da sicher nicht bloßstellen! Mir hat Dein Statement aus Beitrag 288 in seiner Klarheit aus der Seele gesprochen. Beitrag 294 ist jetzt ein bisserl ein Rückschlag, weil er wieder politikhaften Nebel aufsteigen lässt.

Du scheinst ja jetzt Sympathie für eine Regelung nach österreichischem Muster zu entwickeln. Modellflieger ist also nur jemand, der zum Zwecke des Fluges selbst fliegt:
Der Zweck des Fluges sollte also der Flug selber sein. Nicht Mittel zu anderen Zwecken.

In der Frage, ob Kopterfuzzies und Modellflieger eine Gemeinschaft bilden sollen, um eine möglichst große, und deswegen stärkere Gruppe zu sein, oder ob sich die Modellflieger deutlich abgrenzen sollen, um nicht die Ohrfeigen abzubekommen, die sich Kopterfuzzies verdient haben, bist Du also eindeutig für die Lösung mit getrennten Gruppen. Gut so!

Ist aber das Unterscheidungsmerkmal "Kamera mit laufender Aufzeichnung" nicht ebenso technikfeindlich, rückschrittlich, "sich Neuerungen und den Anforderungen von Weiterentwicklungen verweigernd", ... wie eine Trennung nach anderer elektronischer Ausstattung?

Oder anders gefragt (und da wiederhole ich mich), muss man die Diskriminanten nicht besser so wählen, dass sie möglichst nahe an der Wurzel, an der Sicherheitsgefährdung liegen? Liegt das Problem wirklich darin, dass Pappnasen Kameras laufen lassen? Oder geht die Gefahr nicht viel mehr davon aus, dass Blödschädel (Österreichisch für Pappnasen) viel zu einfach Gerät in die Luft bekommen können?

LG, Philipp

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Phil S.« (17. Oktober 2017, 22:07)


dd8ed

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297

Dienstag, 17. Oktober 2017, 22:54

Hallo,
das Thema ist leider furchtbar komplex und hat so viele Facetten, dass das auch in einem mehrere Tage füllenden Vortrag nicht darzulegen ist.
Gehen wir mal auf ein paar separate Punkte ein:
Kamera an Bord ist kein Kriterium. Sowas ist Blödsinn. Es gibt die FAI-Wettbewerbsklasse F3U (FPV-Race). Da erklär mir bitte mal einer, wie das ohne Kamera mit Live-Bild per Funk gehen soll.
Wenn jemand auf seinem Flieger ne GoPro montiert und den Flug aufnimmt, ist das eine Dokumentation des Fluges an sich. Es hat auch Anwendungen einer Kamera zur Dokumentaion der Strömungsverhältnisse am Flügel gegeben. Ist schon länger her. War noch Super 8.
Nochmal in aller Klarheit: Die technische Ausstattung innerhalb des Modellflugs darf nicht eingeschränkt werden. Genausowenig wie die Art des fliegenden Materials. Als ich mit dem Modellflug angefangen habe, hatte ich auch nicht gerade Snoopies Hundhütte vor Augen, oder Shawn das Schaf oder den Rasenmäher.

Der Punkt ist der, das es im Modellflug keine technischen Beschränkungen geben sollte. Nur ist damit keine Abgrenzung gegenüber andren Anwendungen möglich, insbesonders da die Technik zum grossen Teil aus dem Modellflug kommt. Eine technische Abgrenzung ist daher nicht praktikabel.
Daher bleibt nur die Abgrenzung über die Flugaufgabe. Und da sollte definiert werden, was NICHT! Modellflug ist, um eine Einschränkung innerhalb des Modellflugs zu vermeiden. Dort sollte alles was wir kennen und alles was wir noch nicht kennen möglich bleiben.
Der Modellflug ist immer noch eine experimentelle Anwendung, auf der die Luftfahrt weitgehend basiert.
Was allerdings in Zukunft ausgeschlossen werden muss, ist der Missbrauch des Sonderstatus des Modellflugs für modellflugferne Anwendungen wie z.B. das fliegende Fotostativ.
Dieser Missbrauch hat den Modellflug in Verruf und in Probleme gebracht. Daher sind harte Bandagen angesgt, um diesen Sonderstatus zu erhalten. Auch wenn seitens des Modellflugs dafür ein Preis zu zahlen ist.
Allerdings ist eine Regelung: Kamera = kein Modellflug ungefähr von der Tapete bis an die Wand gedacht. Das wird aber durch die EASA-Rules hoffentlich gekippt.
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298

Dienstag, 17. Oktober 2017, 23:09

as Zauberwort war: "Innerhalb des Modellflugs"
Ein Missbrauch der Regularien für den Modellflug für andere Zwecke wie z.B. Paparazzi-Dronen, gewerbliche Anwendungen, Follow Me usw. rechne ich nicht dazu.
Ichg bin der Ansicht, dass alles was auch nur ansatzweise die Chance hat, sich wenigstens kurzfristig in der Luft zu halten und ohne Anspruch darauf, die Landung zu überleben, im Modellflug möglich sein muss. Daher ist eine technische Diffrenzierung nicht opportun.
Die von mir angesprochene Differentierung bezieht sich auf den Anwendungszweck. Die Flugaufgabe sollte im Bereich des Modellflugs liegen, nicht in der Produktion z.B. geiler Videos oder Fotos für Youtube.
Der Zweck des Fluges sollte also der Flug selber sein. Nicht Mittel zu anderen Zwecken.

Daher nix mit Meinungswandel !

Ja. Und wenn ich nebenbei ein geiles Video oder Photos mache dann ist das dann nach deiner Meinung illegal. Und das dann auch noch irgendwo poste.
:no:

Was bitte ist die "Flugaufgabe im Bereich des Modellflugs"?

Ich habe erst durch die Copter wieder zum Modellflug zurueckgefunden nach langer Pause.

:no: :no: :no: :no: :no: :no: :no:
Gruss
Thomas
🖖

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299

Dienstag, 17. Oktober 2017, 23:23

Thomas ich denke das der Knackpunkt hierbei die Hauptsächliche "Flugaufgabe" gemeint ist, nicht das Einzelergebnis am Ende

Er möchte die, die irgendwo aufsteigen, um Bilder zu machen, also ein Schwebestativ (Copter) oder Fahrstativ (Tragfläche mit Montierter Kamera)nutzen, von den Modellfliegern trennen, die den Flug an sich genießen, unabhängig ob dabei noch eine Kamera mit läuft oder nicht

haschenk

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300

Dienstag, 17. Oktober 2017, 23:41

Hallo Frank,

ich bin über weite Strecken ganz nah bei dir.
Aber:

Zitat

....die freie Zugänglichkeit zu UAV wird sich nicht verhindern lassen wenn man es mal realistisch betrachtet.

Stimmt, wenn man 100% fordert. Aber durch Registrierung von Käufer und Gerät kann man die Pappnasen imho schon mal ganz gut vergraulen und gfls. auch besser belangen.

Zitat

....da die Definition des Modellflugs dann weitgehend in die Hände der Verbände gelegt wird.

Das klingt verdächtig nach einem Alleinvertretungsanspruch; würde ich ablehnen. Wobei es aber z.B. so sein kann, daß Verbandsmitglieder per se als Modellflieger gelten.
Daneben sollten aber auch "freie Modellflieger" möglich sein, für die dann eine Registrierung gefordert wird (um Missbrauch durch Pappnasen auszuschließen). Wobei mal noch offen ist, in welche Hände diese Registrierung gelegt wird. Ich denke bei "freien Modellfliegern" beispielsweise (!) an studentische Gruppen, die Modellflug-Entwicklung betreiben, aber deshalb nicht gleich Verbandsmitglieder werden wollen.

Wichtig:

Zitat

Der Zweck des Fluges sollte also der Flug selber sein. Nicht Mittel zu anderen Zwecken.

Einverstanden, solange das den Einsatz von "Hilfsmitteln" (nur zum Zweck des Flugs selbst) nicht ausschließt. Damit ich da nicht mißverstanden werde, ein Beispiel:
Ein "Tandem"-Flugmodell mit gleich großen und gleich belasteten Einzelflügeln ist eine aerodynamisch (leistungsmäßig) sehr interessante und zukunftsträchtige Konfiguration. Leider ist eine solche Konfiguration aber prinzipiell (kann man beweisen) statisch längs-instabil und daher nicht flugfähig. Mit einer künstlichen (elektronischen) Stabilisierung müsste es aber gehen. Eine solche Entwicklung wäre für mich immer noch "Modellflug pur" und "zum Zweck des Fluges".

Gruß,
Helmut