Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

121

Samstag, 30. September 2017, 00:27

Damit ...

Absolut nachvollziehbare Regelung, weil 4 Propeller ja auch was ganz anderes sind, wie einer.
... hat´s natürlich nix zu tun.

Die minimalen Anforderungen an die fliegerischen Fähigkeiten des Piloten bringen ein erhöhtes Gefährdungspotentiel, das diesen speziellen Status rechtfertigt.

LG, Philipp

122

Samstag, 30. September 2017, 08:52

Das ist ja wieder toll, daß man mit der Drohne nur noch 100 m hoch fliegen darf. Eignungsnachweis kann man sich also auch sparen, bringt nix. Absolut nachvollziehbare Regelung, weil 4 Propeller ja auch was ganz anderes sind, wie einer. Ich werde so weiterfliegen, wie bisher.



Ja bravo, damit ignorierst du eine wichtige Regel im Modellflug. :no:
Was an" es ist auf Sicht zu fliegen" ist für dich nicht zu verstehen?
Aber diese Einstellung ist ja auch in den einschlägigen Foren zu finden.
Manchmal einer meint dort etwas besseres zu sein, weil man ja doch so tolle Hilfsmittel wie "Comming Home" hat. :shake:
Man könnt auch Deppentaste dazu sagen :D

Wenn man vorher massiv übertreibt, braucht man sich auch nicht wundern, wenn dann mal vielleicht etwas überreguliert wird.

Die Copterpiloten in unserem Verein haben mit den 100m überhaupt kein Problem.
Sind aber auch durchweg Modellflieger und keine Quereinsteiger über den Spielzeug und Discountermarkt.
bis bald Maik

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

123

Samstag, 30. September 2017, 09:48

Ich werde so weiterfliegen, wie bisher.


Und damit die Munition für weitere Einschränkungen liefern.
Herzlichen Dank!
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

124

Samstag, 30. September 2017, 09:58

Absolut nachvollziehbare Regelung, weil 4 Propeller ja auch was ganz anderes sind, wie einer. Ich werde so weiterfliegen, wie bisher.

...nun, bei den Modellfliegern gibt es auch Verkehrsmaschinen, die VIER PROPELLER haben!!!!!! Und 100m Höhe reichen unseren Leuten auf dem Platz vollkommen aus. Und wenn die mal so zwei - drei Zentimeter ( oder auch Meter oder gar 20 Meter??? 8( :D ) höher sind, stört sich keine Schwein dran. Wichtig ist, das kein Aussenstehender ( und dazu gehören Menschen, Tiere und auch Autos, Flugzeuge, Eisenbahn :) ) gefährdet oder geschädigt wird. Und deshalb auch die Prüfung!!! AUCH damit so einige Unbelehrbare einen Durchblick und Verständnis für andere bekommen!!!! Übrigens !!! Ein gesundes Sozialverhalten tut uns allen gut!!!
Okay???
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ströher« (30. September 2017, 10:03)


125

Samstag, 30. September 2017, 09:58

Wie Maik und dd8ed schreiben, sollte bitte jeder die Regeln einhalten und genau das von downforze geschriebene NICHT tun. Und wenn das nicht aufhört, weil irgendwelche KNALLKÖPPE es nicht raffen, freue ich mich auf die Registrierung jedes einzelnen. Dann spätestens hat das nämlich Konsequenzen. Richtig so.
Gruß, Jockel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tünnbüddel« (30. September 2017, 13:40)


dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

126

Samstag, 30. September 2017, 10:11

Wie Maik und dd8ed schreiben, sollte bitte jeder die Regeln einhalten und genau das von downforze geschriebene NICHT tun. Und wenn das nicht aufhört,, weil irgendwelche KNALLKÖPPE es nicht raffen, freue ich mich auf die Registrierung jedes einzelnen. Dann spätestens hat das nämlich Konsequenzen. Richtig so.


Es hatte schon Konsequenzen. Ein Beispiel:
Nach den geplanten europäischen Regeln kommt für Flüge mit Material > 900 g in der Nähe von Menschen:

  • 20 Meter Abstand von Unbeteiligten
    Kompetenznachweis mit Prüfung durch anerkannte Stelle.
    120 Meter Höhenlimit
    Gewichtslimit auf 4 kg
    16 Jahre Altersgrenze
    Besondere technische Anforderungen an das UA
    Registrierung für Operator und UA
    Radioidentifikation
    Geofencing
    Erweiterte Kennzeichnungspflicht
    usw.


Also mit der Phantom über Nachbars Garten oder in der Fussgängerzone fliegen wird in Zukunft schwierig und riskant
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

127

Samstag, 30. September 2017, 10:51

Zitat


20 Meter Abstand von Unbeteiligten
Kompetenznachweis mit Prüfung durch anerkannte Stelle.
120 Meter Höhenlimit
Gewichtslimit auf 4 kg
16 Jahre Altersgrenze
Besondere technische Anforderungen an das UA
Registrierung für Operator und UA
Radioidentifikation
Geofencing
Erweiterte Kennzeichnungspflicht
usw.

Und Du denkst das wird die wenigen unbelehrbaren dazu bringen sich an die geltenden Regeln zu halten?

Der Weg kann im Prinzip nur über die Vertriebswege erfolgen.
Wenn ich heute bestimmte Sachen kaufen will ( z.B. Schusswaffen, best. Chemikalien, Pflanzenschutzmittel ), muss ich meinen Kenntnisnachweis vorlegen.
Das wär z.B. ein möglicher Weg, aber natürlich auch lästig.

Zumindest könnte man die Kenntnisnahme der geltenden Regeln abfordern.
Beiblatt beim Händler vor Ort und auf- oder in der Modellverpackung.
Haken, Button beim Onlineversand - Ähnlich wie bei den AGB's.
Das ist mit wenig Aufwand hinzubekommen.

Damit wäre dann zumindest die Aussage " Das hab ich ja alles nicht gewusst " vom Tisch.

Ein Beispiel aus letzter Zeit:
Eine Familie mit Kind kam zu uns auf den Flugplatz.
Ein Quattcopter mit ca 300 bis 400g Gewicht im Gepäck.
Auf den Versicherungsschutz angesprochen - " Wir haben doch ne Haftpflicht ".
Auf die geltenden Regularien angesprochen - Keine Ahnung.

Am Schluß waren wir als Aufklärende die Buhmänner, weil wir Ihnen den Spaß am Fliegen versaut haben.
So was ist leider Realität.

Ich seh das so, das sehr viele Käufer von solchen Fluggeräten tatsächlich nicht wissen, was da für Regeln einzuhalten sind.
Daran wird aber auch die "Drohnenverordnung" und der "Kenntnisnachweis" nichts ändern.

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

128

Samstag, 30. September 2017, 11:44

Zitat


20 Meter Abstand von Unbeteiligten
Kompetenznachweis mit Prüfung durch anerkannte Stelle.
120 Meter Höhenlimit
Gewichtslimit auf 4 kg
16 Jahre Altersgrenze
Besondere technische Anforderungen an das UA
Registrierung für Operator und UA
Radioidentifikation
Geofencing
Erweiterte Kennzeichnungspflicht
usw.

Und Du denkst das wird die wenigen unbelehrbaren dazu bringen sich an die geltenden Regeln zu halten?

Der Weg kann im Prinzip nur über die Vertriebswege erfolgen.
Wenn ich heute bestimmte Sachen kaufen will ( z.B. Schusswaffen, best. Chemikalien, Pflanzenschutzmittel ), muss ich meinen Kenntnisnachweis vorlegen.
Das wär z.B. ein möglicher Weg, aber natürlich auch lästig.

Zumindest könnte man die Kenntnisnahme der geltenden Regeln abfordern.
Beiblatt beim Händler vor Ort und auf- oder in der Modellverpackung.
Haken, Button beim Onlineversand - Ähnlich wie bei den AGB's.
Das ist mit wenig Aufwand hinzubekommen.

Damit wäre dann zumindest die Aussage " Das hab ich ja alles nicht gewusst " vom Tisch.

Ein Beispiel aus letzter Zeit:
Eine Familie mit Kind kam zu uns auf den Flugplatz.
Ein Quattcopter mit ca 300 bis 400g Gewicht im Gepäck.
Auf den Versicherungsschutz angesprochen - " Wir haben doch ne Haftpflicht ".
Auf die geltenden Regularien angesprochen - Keine Ahnung.

Am Schluß waren wir als Aufklärende die Buhmänner, weil wir Ihnen den Spaß am Fliegen versaut haben.
So was ist leider Realität.

Ich seh das so, das sehr viele Käufer von solchen Fluggeräten tatsächlich nicht wissen, was da für Regeln einzuhalten sind.
Daran wird aber auch die "Drohnenverordnung" und der "Kenntnisnachweis" nichts ändern.


Hallo,
eine Kontrolle über die Vertriebswege wird nur dann etwas bringen, wenn der Kontrolldruck massiv erhöht wird und es eine Beschränkung der verkaufenden Stellen gibt.
Beides wird wohl kaum geschehen.
Effektiver ist die Kontrolle des Betriebs, was durch die durch die EASA vorgeschlagene Typkennzeichnung recht einfach wird.
Fliegst du in der Stadt run und es steht nicht "C2" drauf, zahlst du.
Steht "C2" drauf und du kannst nicht die verlangten Nachweise erbringen, zahlst du auch.

Dieser Weg über den eigenen Geldbeutel wird auch die Mehrzahl der Unbelehrbaren belehren, besonders wenn die Strafen üppiger ausfallen.
Und dieser Weg ist in Vorbereitung.
Die Kontrolle der Vertriebswege ist schon lange da, wird aber leider nur mangelhaft umgesetzt.
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

HPR40

RCLine User

Beruf: Tischler me

  • Nachricht senden

129

Samstag, 30. September 2017, 11:50


  • Geofencing

Also mit der Phantom über Nachbars Garten oder in der Fussgängerzone fliegen wird in Zukunft schwierig und riskant
Ergänzend :

ggf sogar unmöglich soweit sich das Gerät in dem Zustand befindet in dem es sein muss.


Gruß Horst
Fallschirmspringen ist Missbrauch von Rettungsgerät

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

130

Samstag, 30. September 2017, 11:50

Ein Beispiel aus letzter Zeit:
Eine Familie mit Kind kam zu uns auf den Flugplatz.
Ein Quattcopter mit ca 300 bis 400g Gewicht im Gepäck.
Auf den Versicherungsschutz angesprochen - " Wir haben doch ne Haftpflicht ".
Auf die geltenden Regularien angesprochen - Keine Ahnung.

Am Schluß waren wir als Aufklärende die Buhmänner, weil wir Ihnen den Spaß am Fliegen versaut haben.
So was ist leider Realität.

Ich seh das so, das sehr viele Käufer von solchen Fluggeräten tatsächlich nicht wissen, was da für Regeln einzuhalten sind.
Daran wird aber auch die "Drohnenverordnung" und der "Kenntnisnachweis" nichts ändern.

Diese Erfahrung habt ihr nicht alleine gemacht! Nachweis des Wissenstands über Luftfahrtgesetze, sollte aber zuerst abgefragt werden. Erst dann die Zusendung der Ware an den Käufer. Das ist natürlich Aufwand, haben sich aber diverse Leute selbst zuzuschreiben!
Und Überprüfung des gesetzeskonformen Einhaltens; nun ja, ich denke da kommt unser Staat nicht mehr drum rum. Da ist nämlich noch mehr möglich. als nur das an oder überfliegen von Fremdgrundstücken, Menschen, Tieren und ähnliches!!!!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

  • Nachricht senden

131

Samstag, 30. September 2017, 16:38

Es hatte schon Konsequenzen. Ein Beispiel:
Nach den geplanten europäischen Regeln kommt für Flüge mit Material > 900 g in der Nähe von Menschen:

20 Meter Abstand von Unbeteiligten
Kompetenznachweis mit Prüfung durch anerkannte Stelle.
120 Meter Höhenlimit
Gewichtslimit auf 4 kg
16 Jahre Altersgrenze
Besondere technische Anforderungen an das UA
Registrierung für Operator und UA
Radioidentifikation
Geofencing
Erweiterte Kennzeichnungspflicht
usw.


Also mit der Phantom über Nachbars Garten oder in der Fussgängerzone fliegen wird in Zukunft schwierig und riskant

Was soll denn da jetzt schwieriger werden als bisher?
Der den es nicht interessiert weil er meint er ist der Käse wird doch weiter rücksichtslos fliegen, egal mit welchem Fluggerät. Betroffen von solch einem Gestzeswust sind nur die die in Vereinen oder IGs organisiert sind und verantwortungsbewusste Wildflieger.

Wir drehen uns im Kreis.
Was will die Politik mit noch mehr Gesetzen, Vorschriften und Auflagen ? Die Politik ist doch schon vor der Neuregelung nicht in der Lage gewesen geltendes Recht durchzusetzen. Mir ist kein Fall bekannt wo eine Person, die nicht Vereinsmitglied war, jemals zu einem Bußgeld, oder einer Strafe verurteilt wurde. Da ist nichts zu holen, anders wie bei den vielen Blitzern im Straßenverkehr. Und das jetzt so eine Hexenjagd auf Drohnen gemacht wird, dass das ganze gleich in einem Rundumschlag mündet die jeden Modellflieger betrifft zeigt nur eines ganz deutlich :

Die Politik hat gar kein Interesse daran Unfälle mit Drohnen zu verhindern, aufzuklären, oder gar zu sanktionieren, denn das macht man anders.

Ich behaupte mal die Politik macht der Industrie den Luftraum frei, damit die ihre Päckchen mit Drohnen versenden können, das macht unsere Politik auf unsere Kosten, sonst nichts.
Gruß Jürgen
jbsseiten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jfbaumi« (30. September 2017, 16:43)


132

Samstag, 30. September 2017, 17:08

Ich sag's wirklich nicht gern: aber in solcher Situation wäre ich fast für Registrierungspflicht und sofort harte Strafen für die, die so etwas machen. Das müßte schon beim ersten mal richtig weh tun (finanziell, wenigstens ne sechsstellige Summe - da knabbert man ne Weile dran), dann lernen solche Typen es vielleicht endlich. Find's nur zum K... da? man sich von solchen Typen das Hobby mit so etwas verhageln läßt. Die Gremien, die jetzt schon andere Ambitionen hatten, werden nicht nachgeben - da bin ich mir sicher. Weder Foto-Uschi, noch andere. Aber gut, wir werden vielleicht bald (?) jemand anderen am Drücker haben. Nur der DFS wird weiter prüfen - das kann ich auch verstehen. Und wenn dann immer noch soche Zahlen raus kommen, gibt's Ärger.
Gruß, Jockel

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

133

Samstag, 30. September 2017, 17:39

Ich sag's wirklich nicht gern: aber in solcher Situation wäre ich fast für Registrierungspflicht und sofort harte Strafen für die, die so etwas machen. Das müßte schon beim ersten mal richtig weh tun (finanziell, wenigstens ne sechsstellige Summe - da knabbert man ne Weile dran), dann lernen solche Typen es vielleicht endlich. Find's nur zum K... da? man sich von solchen Typen das Hobby mit so etwas verhageln läßt. Die Gremien, die jetzt schon andere Ambitionen hatten, werden nicht nachgeben - da bin ich mir sicher. Weder Foto-Uschi, noch andere. Aber gut, wir werden vielleicht bald (?) jemand anderen am Drücker haben. Nur der DFS wird weiter prüfen - das kann ich auch verstehen. Und wenn dann immer noch soche Zahlen raus kommen, gibt's Ärger.


Also auf eine Registrierungspflicht der Piloten können wir uns schon mal einstellen. Für den Flugbetrieb ausserhalb des Verbandsrahmens ist der jetzt schon gesetzt. Genauso wie eine teilweise Registrierungspflicht des fliegenden Materials.
Für den Modellflug im Verbandsrahmen ist allerdings vorgeschlagen, das diese durch die Verbände erfolgen soll und eine Registrierung von Flugmodellen (besonders Eigenbauten) nicht stattfindet, weil nicht sinnvoll und nicht praktikabel.
Im Rahmen der Open Category, also ausserhalb des Verbandsrahmens ist das aber je nach Klasse jetzt schon so vorgesehen. Für die "Wildflieger" wird das Leben dadurch allerdings nicht einfacher.
Innerhalb des Verbandsrahmens gibt es noch keine konkreten Regelungen, aber eine Registrierungspflicht der Piloten ist absehbar. Allerdings sind Verbandsmitglieder ja jetzt auch schon registriert. Daher macht das nicht den dicken Unterschied.
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

134

Samstag, 30. September 2017, 17:52

Hallo dd8ed,

dann bedeutet das, daß im Verein fliegen angesagt ist. Hoffe, daß für so viele Wildflieger ausreichend Platz in unseren Vereinen ist (kann mir vorstellen, daß es da eine ordentliche "Dunkelziffer" gibt). Ich weiß von manchen, daß da zeitweise keine Aufnahme erfolgt. Aber vielleicht wird's dann mehr und auch neue Vereine dazu geben. Wenn dann die Jahresbeiträge erschwinglich bleiben, ist ja im Grunde gut.
Gruß, Jockel

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

135

Samstag, 30. September 2017, 18:15

Hallo dd8ed,

dann bedeutet das, daß im Verein fliegen angesagt ist. Hoffe, daß für so viele Wildflieger ausreichend Platz in unseren Vereinen ist (kann mir vorstellen, daß es da eine ordentliche "Dunkelziffer" gibt). Ich weiß von manchen, daß da zeitweise keine Aufnahme erfolgt. Aber vielleicht wird's dann mehr und auch neue Vereine dazu geben. Wenn dann die Jahresbeiträge erschwinglich bleiben, ist ja im Grunde gut.


Das bedeutet, dass das europäische Regelwerk die Regulierung des Modellflugs an die Nationalstaaten rückdeligieren möchte und hier unter den etablierten Regeln der Verbände nationale Regelungen getroffen werden sollen.
Eine Beteiligung an den dann zu treffenden, nationalen Regeln ist nur für die Verbände möglich, da es keinen Verband der Verbandslosen geben kann.
Ausserdem ist hier zu unterscheiden zwischen der Mitgliedschaft in einem Verband und der Mitgliedschaft in einem lokalen Verein, der zunächst mal (z.B. als e.V.) unabhängig von einem Verband ist.
Daher ist bei der EASA die Rede von Vereins- und Verbandsrahmen. In D haben wir durchaus die Situation, dass eine Verbandsmitgliedschaft z.B. bei DMFV und DAeC unabhängig von der Mitgliedschaft in einem lokalen Verein ist.
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

136

Samstag, 30. September 2017, 18:41

Ok, danke für die Aufklärung. Dann bin ich etwas beruhigter, bin Verbands-Mitglied.
Gruß, Jockel

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

  • Nachricht senden

137

Samstag, 30. September 2017, 18:54

Hallo Frank,

in deinen beiden posts

Zitat

eine Kontrolle über die Vertriebswege wird nur dann etwas bringen, wenn der Kontrolldruck massiv erhöht wird und es eine Beschränkung der verkaufenden Stellen gibt.
Beides wird wohl kaum geschehen.
und

Zitat

Also auf eine Registrierungspflicht der Piloten können wir uns schon mal einstellen. Für den Flugbetrieb ausserhalb des Verbandsrahmens ist der jetzt schon gesetzt. Genauso wie eine teilweise Registrierungspflicht des fliegenden Materials.

sehe ich einen gewissen Widerspruch. Was meinst du mit "Beschränkung der verkaufenden Stellen" ?

Ich bin auch der Meinung, daß man das Problem an der Wurzel packen muß, d.h. beim Verkäufer. Ab einem gewissen Grenzwert für Größe und/oder Masse Registrierung des Produkts und Käufers, und Verkauf nur nach Nachweis einer Schulung o.ä. Das ist machbar; man traut sich imho nur nicht- noch nicht.
Das darf auch nicht auf "reine" Copter beschränkt sein, denn andere Bauformen (z.B. "Convertibles") sind schon da oder stehen am Horizont.

Gruß,
Helmut

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

138

Samstag, 30. September 2017, 19:10

Hallo Frank,

in deinen beiden posts

Zitat

eine Kontrolle über die Vertriebswege wird nur dann etwas bringen, wenn der Kontrolldruck massiv erhöht wird und es eine Beschränkung der verkaufenden Stellen gibt.
Beides wird wohl kaum geschehen.
und

Zitat

Also auf eine Registrierungspflicht der Piloten können wir uns schon mal einstellen. Für den Flugbetrieb ausserhalb des Verbandsrahmens ist der jetzt schon gesetzt. Genauso wie eine teilweise Registrierungspflicht des fliegenden Materials.

sehe ich einen gewissen Widerspruch.

Ich bin auch der Meinung, daß man das Problem an der Wurzel packen muß, d.h. beim Verkäufer. Ab einem gewissen Grenzwert für Größe und/oder Masse Registrierung des Produkts und Käufers, und Verkauf nur nach Nachweis einer Schulung o.ä. Das ist machbar; man traut sich imho nur nicht- noch nicht.
Das darf auch nicht auf "reine" Copter beschränkt sein, denn andere Bauformen (z.B. "Convertibles") sind schon da oder stehen am Horizont.

Gruß,
Helmut


Hallo Helmut,
es wäre natürlich ein Weg, den Vertriebskanal an einen Berechtigungsnachweis zu koppeln.
Nur sehe ich da 2 Probleme:
1: Ob das umsetzbar ist, sei dahingestellt. Ich kann auch ein Auto kaufen ohne eine Fahrerlaubniss zu haben. Ich kann sogar als 8-jahriges Kind Halter eines Fahrzeugs werden. Mein Sohn war das.
2: Gesetzt den Fall, so etwas würde eingeführt, ist es sofort wieder eine Frage der Überwachung und Durchsetzung. Ich bin überzeugt davon, dass sich umgehend in den Fachforen für den illegalen Dronenflug sofort mehr oder weniger gute Tips zur Umgehung solcher Regeln finden werden. Und Regeln, die nicht überwacht und durchgesetzt werden, können wir uns sparen. Die sind nutzlos. Die aktuelle Situation zeigt das.

Im Rahmen der EASA NPA gibt es ausgiebige Vorgaben für die Inverkehrbringung, die schon lange gültig sind, aber leider nur mangelhaft umgesetzt werden und durch Zoll und Ordnungsbehörden auch kaum kontrollierbar sind. Daher setzt die EASA auf ein einfaches System der Typenkennzeichnung, das durch die Ordnungsbehörden einfacher kontrollierbar ist. Das ist die Kontrolle des Betriebs durch die Kennzeichnung und ggf. durch die Radioidentifizierung.
Fraglich ist nur, ob das dann mal durchgesetzt wird. Z.B. so wie die Überwachung des Parkraums oder der Geschwindigkeit.

Gruss
Frank
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

Dieter Ma

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

  • Nachricht senden

139

Sonntag, 1. Oktober 2017, 10:01

Ich behaupte mal die Politik macht der Industrie den Luftraum frei, damit die ihre Päckchen mit Drohnen versenden können, das macht unsere Politik auf unsere Kosten, sonst nichts.

.... naja, da müsste die Reichweite der Drohnen aber radikal steigen. Und innerhalb einer Stadt dürfte das Ausliefern recht gefährlich sein!!!!
Fraglich ist nur, ob das dann mal durchgesetzt wird. Z.B. so wie die Überwachung des Parkraums oder der Geschwindigkeit.

Wenn das mit dem Missbrauch so weiter geht, wird man nicht drum rum kommen. Ich denke schon, das diverse ordskundige Gesetzesleute (Polizisten) wissen, wo was abläuft! Der Rest sollte dann ein Routinefall sein!
Mit zunehmendem Alter werden wir alle auch ein wenig klüger. :) Hoffentlich.....

Gruß Dieter

140

Sonntag, 1. Oktober 2017, 10:21

Zitat

eine Kontrolle über die Vertriebswege wird nur dann etwas bringen, wenn der Kontrolldruck massiv erhöht wird und es eine Beschränkung der verkaufenden Stellen gibt.
Beides wird wohl kaum geschehen

In anderen Bereichen ist das ja bereits geschehen und funktioniert anscheinend.

Wie man das dann konkret ausgestaltet - Darüber lässt sich kräftig streiten.

Klar kann auch ein registrierter Benutzer Blödsinn mit nem Modell machen.
Zumindest bei einem Unfall oder einer Kontrolle weiss man dann aber mit wem man es da zu tun hatte.

Allen hier wird wohl klar sein, das eine Regelung welcher Art auch immer alle!!! Flugmodelle betreffen wird.

Eine Radioidentifikation halte ich für nicht praktikabel.
Man kann ja immer noch ein leeres Modell kaufen und die Elektronik selber bestücken und schon hier verpufft das Ganze.

Das mit der 100m Grenze sehe ich persönlich auch als Versuch den Luftraum über 100m für Paketdrohnen frei zu kriegen.
Einen echten praktischen Sinn hat diese Regel ansonsten nicht und erschwert lediglich das Leben der Hangflieger und Piloten mit größeren, bzw. schnelleren Modellen

Zitat

Wenn das mit dem Missbrauch so weiter geht, wird man nicht drum rum kommen. Ich denke schon, das diverse ordskundige Gesetzesleute (Polizisten) wissen, wo was abläuft! Der Rest sollte dann ein Routinefall sein!

Unsere Ordnungshüter wissen sicher, wo die Modellflugplätze in ihrer Region liegen.
Jeden Platz an dem eine Drohne theoretisch gestartet werden kann, kann man aber unmöglich kontrollieren.
Auch nicht, wenn es nur um die Bereiche geht wo ein generelles Aufstiegsverbot gilt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wkrug« (1. Oktober 2017, 10:28)