IngoH

RCLine Team

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141

Sonntag, 1. Oktober 2017, 10:44

Unsere Ordnungshüter wissen sicher, wo die Modellflugplätze in ihrer Region liegen.
Leider nein. Ich war vor zwei/drei Jahren mal bei uns am Vereinsplatz am Fliegen als plötzlich ein Polizist neben mir stand und wissen wollte ob ich hier fliegen darf.
Hab nur kurz geantwortet, dass hier ein Modellflugplatz ist und ich in diesem Verein Mitglied bin. Hat mir dann nur noch viel Spaß gewünscht und ist weiter gefahren.
Unser Platz hat ne Hütte, Fangzaun, (damals noch) eine gepflasterte Startbahn, Windsack etc. Sollte also als Modellflugplatz erkennbar sein.

142

Sonntag, 1. Oktober 2017, 10:51

Zitat

Leider nein. Ich war vor zwei/drei Jahren mal bei uns am Vereinsplatz am Fliegen als plötzlich ein Polizist neben mir stand und wissen wollte ob ich hier fliegen darf.
Hab nur kurz geantwortet, dass hier ein Modellflugplatz ist und ich in diesem Verein Mitglied bin. Hat mir dann nur noch viel Spaß gewünscht und ist weiter gefahren.

Nun ab jetzt weiss dann dieser Polizist, wo euer Vereinsplatz liegt! ;)

143

Sonntag, 1. Oktober 2017, 11:32

Das wird ...

Allen hier wird wohl klar sein, das eine Regelung welcher Art auch immer alle!!! Flugmodelle betreffen wird.
... vielleicht dann geschehen, wenn es den regulierenden Stellen zu einfach gemacht wird.
Es muss klar sein, dass die selbstfliegenden Deppendrohnen das Problem sind, die Simpleminds, die ahnungslos Fertigpakete einkaufen gehen, um dann ohne jegliche Spur von sozialer Intelligenz "geiles Material" fürs Web zu produzieren!

Man kann ja immer noch ein leeres Modell kaufen und die Elektronik selber bestücken und schon hier verpufft das Ganze.
Der Kreis stellt wohl die Minderheit dar.

Das sind dann entweder wirklich Modellbauer/-flieger, bei denen man aber von einem gewissen Verantwortungsbewusstsein ausgehen kann, (Angeregt durch Jockels Link im nächsten Beitrag gehört hier noch ergänzt) dazu die professionellen Anwender, denen man ebenfalls ausreichend Vernunft unterstellen darf.

Oder es sind Leute mit einem seltenen Mix aus ausreichend Hirn für kreative Aktionen und gleichzeitig psychischer Randlagigkeit, vielleicht noch ergänzt mit einer ordentlichen Portion krimineller Energie, so IS-Kämpfer Typen zum Beispiel.
Da sind natürlich Verfahren zur Radioidentifikation schnell am Ende. Die breite Masse der einfachen Gemüter - wie gesagt nach meiner Meinung das wirkliche Problem - bekommt man damit aber schon in den Griff!

LG, Philipp

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Phil S.« (1. Oktober 2017, 12:16)


144

Sonntag, 1. Oktober 2017, 12:03

Soweit nicht schon bekannt, nur zur Information:

http://www.tagesschau.de/inland/drohnenf…schein-101.html

Kann aber nicht beurteilen, inwieweit alle Details des Inhalts Fakten entsprechen. Doch unabhängig davon zeigt mir der Artikel, das sich etwas zum Thema tut.
Gruß, Jockel

145

Sonntag, 1. Oktober 2017, 18:13

Zitat

Ich bin auch der Meinung, daß man das Problem an der Wurzel packen muß, d.h. beim Verkäufer. Ab einem gewissen Grenzwert für Größe und/oder Masse Registrierung des Produkts und Käufers, und Verkauf nur nach Nachweis einer Schulung o.ä. Das ist machbar; man traut sich imho nur nicht- noch nicht.
Das darf auch nicht auf "reine" Copter beschränkt sein, denn andere Bauformen (z.B. "Convertibles") sind schon da oder stehen am Horizont.


Dazu müssten Politiker aber die notwendige Erkennntnisfähigkeit besitzen, dazu auch noch dicke Eier in der Hose und tatsächliche Macht besitzen die Dinge zu ändern. Ich bin jetzt 31Jahre alt und seit ich die Welt der Politikdarsteller (16Jahre)versuche zu verstehen hat sich noch überhaupt garnichts bewegt (zum positiven). Dafür werden die Nebelkerzen der Marionetten immer größer und die Medien mischen kräftig mit z.b mit Clickbait und Nachlabbern statt informieren, so konnte sich zum z.b das Wort Drohne für jede Art von Kopter etablieren. Erschreckendweise ist dieser Begriff (Drohne) erstens; falsch, da er ein unbemanntes Vehicle beschreibt (kann auch ein Bodenfahrzeug, Boot, Flugzeug, U-boot und Senkrechtstarter)das im militärischen, kommerziellen oder für die Regierung unterwegs ist. Zweitens; selbst hier im Forum benutzen auffallend viele Leute die falsche Terminologie verwenden..was mir zunehmend Sorgen macht (wenn diese Segregation jetzt bereits bis in die Fachforen reicht; wo stehen wir dann in 50Jahren ?!) Und ist es darüberhinaus nicht ganz schön peinlich wenn nichtmal die "eigenen Leute" die richtigen Begriffe drauf haben.

comicflyer

RCLine User

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146

Sonntag, 1. Oktober 2017, 19:30

Soweit nicht schon bekannt, nur zur Information:

http://www.tagesschau.de/inland/drohnenf…schein-101.html

Kann aber nicht beurteilen, inwieweit alle Details des Inhalts Fakten entsprechen. Doch unabhängig davon zeigt mir der Artikel, das sich etwas zum Thema tut.


Schon wieder voll daneben!

Für unbemannte Luftfahrtgeräte (Modellflug) benötigt man den KN nach §21e,
wenn man >2kg und/oder >100m fliegen will.
Multicopter sind sowieso gedeckelt: max. Flughöhe 100m! (jaja, ausser auf Plätzen mit AE)
Also ist hier ein Kenntnisnachweis/"Drohnenführerschein" bei <2kg obsolet, was wohl für die meisten
Spielzeugdrohnen zutrifft.

Aber so ist es auch schön: jede Oma wird jetzt bei jeder Spielzeugdrohne nachfragen... :)

Ergo: Ausdrucken, mitnehmen und jedem "Drohnenpiloten" unter die Nase halten.
Sind doch alle immer so medienhörig. Kann man ja mal nutzen :D

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

147

Sonntag, 1. Oktober 2017, 20:11

Hi Eddy,

ok. Aber das zeigt für mich auf alle Fälle, wie "angestachelt" die öffentlichkeit inzwischen damit ist. Darum ging's mir. Die Presse meldet, was Geld bringt. Und solche Stories bringen.

Mich erinnert das an folgendes Erlebnis: in meiner Studienzeit arbeitete ich in einem Insttut, das in einem Park gelegen war - beliebtes Ausflugsziel der Gäste umliegender Therapie-Einrichtungen. Eines Tages stand ne Omi wild fuchtelnd mit nem Regenschirm vor mir, und beschimpfte mich, arme Tiere zu quälen und ermorden. Sie hat nie gefragt, was ich im Institut mache. Einfach drauf los gedonnert. Erst als ich sie geduldig auf ein Mißverständnis aufmerksam machte, auch etwas aufklären konnte, wurde sie friedlich. Dabei war das einfach: nur die Frage, ob sie derzeit etwa Behandlung brauche ? Und dann, ob sie dazu auch Medikamente brauche ? Dann noch die ganz kurze Erwähnung, daß es von Staat Auflagen zu erfüllen gelte, bei der Medikamenten-Entwicklung. Jetzt nur noch die Frage, ob sie in Zukunft lieber auf ihre verzichten wolle ? Da wurde sie ziemlich schnell ruhig.
Gruß, Jockel

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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148

Sonntag, 1. Oktober 2017, 22:18

Hallo,

erstmal möchte ich daran erinnern, daß wir hier über eine künftige EU-Regulierung reden, und nicht über eine nationale. Diese haben wir jetzt, und damit können die Modellflieger recht gut leben.
Der Begriff "Drohne" (engl. "drone") ist seit Jahrzehnten in der Luftfahrtechnik als Oberbegriff etabliert Wenn man nur wollte, könnte man den Unterschied zwischen Drohne und Modellflugzeug an diversen Merkmalen festmachen. Aber es ist wohl einfacher, beides in einen Topf zu werfen.

Meiner Meinung nach wird auch den Vertreibern der Drohnen (bislang sind das fast ausschließlich Multicopter) das Verkaufen viel zu einfach gemacht. Natürlich ist es in deren Interesse und legitim, möglich viel zu verkaufen; aber sie tragen auch einen Teil Verantwortung dafür, was mit den verkauften Produkten geschieht.

Warum soll im "Drohnengeschäft" nicht gehen (nicht durchsetzbar sein....), was in anderen Branchen (z.B. Waffen, Feuerwerk, Chemikalien u.a.m.) funktioniert ? 100%-ige Kontrolle wird man nicht erreichen, aber 80% genügen für's Erste auch.

Wenigstens 2mal inder Woche kriege ich "newsletter" von Versendern, die Multikopter-Drohnen "neuester Technik" anpreisen und betonen, wie wie einfach deren Betrieb und wie toll die Möglichkeiten sind. Warum kann man diese Firmen (in Zukunft) nicht dazu verpflichten, auch "Verkauf nur an Personen mit nachgewiesener Befähigung" und "offiziell bestätigten persönlichen Daten" hinzuzufügen ? Und die das dann auch befolgen müssen- ansonsten Strafen, die auch "geschäftlich" weh tun.

Frank,
wenn man schon mit der Einstellung "nicht durchsetzbar" an die Sache herangeht, dann hat man bereits verloren. Jedes Durchsetzen erfordert zuerst die gesetzlichen Grundlagen dafür, und dann kann man sich mit dem "Durchsetzen" befassen; da geht imho mehr, als im Moment vorstellbar.
Wenn erst mal "richtig was passiert", dann geht's wahrscheinlich sehr schnell- und dann unüberlegt, wie manches Andere auch.


Gruß,
Helmut

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

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149

Sonntag, 1. Oktober 2017, 22:45

Wie recht Du hast, Helmut!

dann geht's wahrscheinlich sehr schnell- und dann unüberlegt, wie manches Andere auch.

Wir leben in einem Zeitalter von blindem Aktionismus und Profilneurosen.

Einerseits, wenn man mit beiden Beinen zu fest auf dem Boden steht, kommt man keinen Schritt vorwärts.
Wenn man allerdings die Bodenhaftung verliert, schwebt man vielleicht zu hoch über den Dingen.

CU Eddy
Neue LuftVO! -> gravierte Alu-Namensschilder nur €2,50 -> modellplakette.de

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

dd8ed

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150

Sonntag, 1. Oktober 2017, 23:19



Frank,
wenn man schon mit der Einstellung "nicht durchsetzbar" an die Sache herangeht, dann hat man bereits verloren. Jedes Durchsetzen erfordert zuerst die gesetzlichen Grundlagen dafür, und dann kann man sich mit dem "Durchsetzen" befassen; da geht imho mehr, als im Moment vorstellbar.
Wenn erst mal "richtig was passiert", dann geht's wahrscheinlich sehr schnell- und dann unüberlegt, wie manches Andere auch.


Gruß,
Helmut

Hallo Helmut,
ich habe Zweifel, ob sich eine Handelsbeschränkung auf europäischer Ebene durchsetzen lässt. Das steht im Widerspruch zum New Approach der EU. Wenn es möglich wäre, wäre ich sehr dafür, aber ich sehe die Gefahr, hier ein totes Pferd zu reiten.
Im Bereich der Durchsetzung bestehender Regeln hapert es ja schon jetzt massiv und mit neuen Regeln, die ja immer der Ansatz der Politik sind, wird das nicht besser.
Der Ansatz wäre der, die Überwachung zu verstärken. Nun ja, die Hoffung stirbt zuletzt.

Gruss
Frank
Lieber künstliche Intelligenz als natürliche Dummheit

jfbaumi

RCLine User

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151

Montag, 2. Oktober 2017, 00:21

.... naja, da müsste die Reichweite der Drohnen aber radikal steigen. Und innerhalb einer Stadt dürfte das Ausliefern recht gefährlich sein!!!!

Hi Ströher,

wie weit solls den sein? Ostfriesischen Hafenstadt Norden -> Nordsee-Insel Juist z.B.
Die Reichweite bei einer kommerziellen Drohne sollte heute kein Problem sein. Ist es bei einem guten E-Auto auch nicht, kostet eben nur ca. 85000 Euronen ( Teslar ). ;)
Und das mit der Gefährdung, da arbeitet man ja schon dran.
1. man räumt den Luftraum von Modellflugzeugen ( gerade in arbeit )
2. man sorgt für ein neues genaueres Satellitennavigationssystem , Galileo ( auch gerade in arbeit )
3. die Drohnen. Amazon, DHL, Google stehen schon in den Startlöchern. Schau dich ruhig mal bei Youtube um.



Nur mal so wegen der Überwachung.
Wenn da an Flughäfen so viel passiert mit den Drohnen, dann frage ich mich warum ein Flughafenbetreiber zwar einen Falkner + Tiere beschäftigt um Vogelschlag vorzubeugen, aber keinen der die nähere Umgebung abfährt, ausschau hält und z.B. bei einer Sichtung per Funkanruf Drohnenpiloten aufbringt und der Polizei übergibt ?
Gruß Jürgen
jbsseiten

haschenk

RCLine User

Beruf: Dipl. Ing.

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152

Montag, 2. Oktober 2017, 01:58

Hallo Frank,

ich weiß jetzt nicht, was ich unter "New Approach " der EU verstehen soll. Geht's da um eine generelle Liberalisierung des Handels, oder speziell um Themen der EASA ?
Im ersteren Fall könnte man dann ja viele Dinge zum Handel freigeben (z.B. Selbstverteidigungswaffen (bislang kleiner Waffenschein), Drogen, Chemikalien.....); das kann ich mir schwer vorstellen. Die anderen EU-Länder haben doch auch dieselben Probleme wie wir in DE- warum sollten sie andere Regelungen wollen ?

Noch ein Beispiel zur persönlichen Identifizierung, das sich auf den Fernabsatz von potentiell gefährlichen Gütern übertragen ließe:
Ich habe 2 Lebensversicherungen, die mir lebenslange monatliche Renten auszahlen müssen. Inzwischen habe ich ein Alter erreicht, in dem das offenbar zu einem "Verlustgeschäft" für die Versicherungen wird und/oder ein Mißbrauch nicht auszuschließen ist. Deshalb muß ich einmal im Jahr einen "Lebensnachweis" erbringen. Bei der einen Versicherung geht das noch recht moderat per Internet. Die andere schickt mir einen Vordruck (mit allen meinen relevanten Daten), mit dem ich mir von einem "Amt" (da gibt's eine gewisse Auswahlmöglichkeit) durch persönliches Erscheinen bestätigen lassen muß, daß ich noch lebe. Da ich auf dem Weg in die Stadt oft an einem Polizeirevier vorbeikomme, wähle ich immer dieses "Amt". Der gerade dienstgabende Beamte liest den Vordruck, lässt sich meinen Ausweis zeigen, schaut mich an, und bestätigt dann mit Stempel und Unterschrift dann, daß ich noch lebe. Dauert (je nach Beschäftigungslage des Reviers) 5 - 10 Minuten; ein paar freundlich-amüsierte Bemerkungen beiderseits inbegriffen.

Daß es schon am Durchsetzen von bestehenden Regeln fehlt- da bin ich deiner Meinung. Das würde sich imho aber schon ändern lassen, wenn man den Willen dazu und ein paar Ideen hat. An diesem Willen darf aber (wenigstens bislang) schon zweifeln....

Gruß,
Helmut

153

Montag, 2. Oktober 2017, 14:13

Das ist ja wieder toll, daß man mit der Drohne nur noch 100 m hoch fliegen darf. Eignungsnachweis kann man sich also auch sparen, bringt nix. Absolut nachvollziehbare Regelung, weil 4 Propeller ja auch was ganz anderes sind, wie einer. Ich werde so weiterfliegen, wie bisher.

Die 100 Meter Regelung gilt schon seit April. ;) Ist also nicht neu zum 1.10. :D
Gruss
Thomas
🖖

Healthy for the mind in spirit. Love it. Lets grill.

Ströher

RCLine User

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154

Montag, 2. Oktober 2017, 15:44

wie weit solls den sein? Ostfriesischen Hafenstadt Norden -> Nordsee-Insel Juist z.B.

. man räumt den Luftraum von Modellflugzeugen ( gerade in arbeit )
2. man sorgt für ein neues genaueres Satellitennavigationssystem , Galileo ( auch gerade in arbeit )
3. die Drohnen. Amazon, DHL, Google stehen schon in den Startlöchern. Schau dich ruhig mal bei Youtube um.

Nur mal so wegen der Überwachung.
Wenn da an Flughäfen so viel passiert mit den Drohnen, dann frage ich mich warum ein Flughafenbetreiber zwar einen Falkner + Tiere beschäftigt um Vogelschlag vorzubeugen, aber keinen der die nähere Umgebung abfährt, ausschau hält und z.B. bei einer Sichtung per Funkanruf Drohnenpiloten aufbringt und der Polizei übergibt ?

Eigentlich sehr unsinnig, da ja nicht überall Modeller fliegen! Man bräuchte also nur "Flugkoridore" und "Fluglinien" vorzusehen und niemand würde den anderen stören.
Was die Reichweite betrifft, gibt es nicht nur den "Hinweg" sondern auch den Wiederstart und den Rückweg. Und das sicher auch im Winter. Und die Pakete sind schwer und sperrig; also einen Transportraum in der Drohne. Ich denke, das wird nicht soooo einfach werden. Und wenn es dann die ersten Schäden oder Verletzte gibt.......
Eigentlich würde ein sehr breitbandiger 2,4 GHZ - Träger jeder Drohne den Garaus machen, da sie dann nicht mehr steuerbar wäre. Und somit wäre das Drohnenproblem am Flugplatz schnell vorbei!!!!
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

jfbaumi

RCLine User

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155

Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:51

Eigentlich sehr unsinnig, da ja nicht überall Modeller fliegen! Man bräuchte also nur "Flugkoridore" und "Fluglinien" vorzusehen und niemand würde den anderen stören.

Tut man doch, der Korridor für die Zusteller wird über uns Modellfliegern zwischen 120 m und 160 m sein. Hinzu kommt, dass es außer Vereinsplätzen auf jedem Acker, oder sogar im eigenen Garten passieren kann das jemand eine " Drohne " aufsteigen lassen könnte und das ist mit dem Deckel auf 100m dann für uns erledigt.
Was die Reichweite betrifft, gibt es nicht nur den "Hinweg" sondern auch den Wiederstart und den Rückweg.

Schau mal was es da schon für schöne Konzepte gibt:
DHL Amazon Amazon
Naja, für mich ist die Reichweite und eventuelle Ladesysteme in Packstationen eigentlich kein Thema.
Und wenn es dann die ersten Schäden oder Verletzte gibt.......

Das ist doch eigentlich heute schon klar geregelt, wenn Paketdrohnen den gesetzlichen Vorgaben entsprechen zahlt die Haftpflicht des Drohnenbetreibers. Vielleicht werden die Drohnenbetreiber auch outgesourced und als Subunternehmer angestellt. Ist der eine dann ruiniert bekommt eben der andere die Aufträgen. Wer weiß welche Tricks da noch anwendbar sind. ;)


Eigentlich würde ein sehr breitbandiger 2,4 GHZ - Träger jeder Drohne den Garaus machen, da sie dann nicht mehr steuerbar wäre. Und somit wäre das Drohnenproblem am Flugplatz schnell vorbei!!!!

Du glaubst doch nicht ernsthaft das man Paketdrohnen in Deutschland per Sicht fliegen wird und das noch auf 2,4 GHz. Da würde man reichweitemäßig erst mal nicht weit kommen. Ist doch viel sicherer per GPS Navigation und nur so kann das auch nur was werden. Sonst bräuchte man ja auch noch für jede Paketdrohne einen Piloten, geht gar nicht , zu teuer. In dem einen Video wird ja erwähnt das z.B. in England die Gesetze anders sind.

Ratz Fatz " harmonisiert " die EU das mal. Frag mal Frank.
Natürlich nur für die Profis, nicht für den Modellbauer. Da werden dann schon noch ein paar Hürden eingebaut. ;)
Gruß Jürgen
jbsseiten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jfbaumi« (3. Oktober 2017, 10:57)


Ströher

RCLine User

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156

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 09:13

Du glaubst doch nicht ernsthaft das man Paketdrohnen in Deutschland per Sicht fliegen wird und das noch auf 2,4 GHz. Da würde man reichweitemäßig erst mal nicht weit kommen. I

In diesem Fall dachte ich nicht an die Paketdrohnen sondern an die illegalen Drohnen an den Flugplätzen oder auch bei Veranstaltungen!!! Die würde es vom Himmel holen.

Das mit den "DHL-Drohnen und den Amazon- Drohnen hatte ich schon vor einem Jahr gesehen. Ausgereift ist das meines Erachtens noch nicht. Bei Modellern dachte ich auch an Flächenmodellen. Und die steigen im Allgemeinen auf freien Flächen auf. Und dazwischen ist buchstäblich Luft! Also auch genug Luft für "Paketdrohnen". Das mit eventuellen Abstürzen stelle ich mit nicht so einfach vor. Wenn Menschen sich von den Dingern bedroht fühlen, wird der Gesetzgeber handeln müssen. :D Im Augenblich würde er am liebsten die Menschen aus bedrohten Gegenden (Innenstädten???? 8( :nuts: ) verbannen. Das wird aber sicher doch schwierig werden... :D :nuts:
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

157

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 09:43

Zitat

erstmal möchte ich daran erinnern, daß wir hier über eine künftige EU-Regulierung reden, und nicht über eine nationale. Diese haben wir jetzt, und damit können die Modellflieger recht gut leben.

Damit hast Du natürlich Recht.
Aber Vereinbarungen in der EU müssen innerhalb vereinbarter Fristen in nationales Recht umgesetzt werden.
Also bleibt das Ganze leider aktuell.

Das bei den Modellen auf 4 Propeller zu beschränken ist im Prinzip Käse.
Man kann genauso Doppelrotor Hubschrauber, Tricopter oder V-TOL Modelle mit einem Flugstabilisierungssystem ausstatten und somit eine 4 Blatt Regelung umgehen.
Den Herstellern wird da sicher was einfallen um da nicht ausgebremst zu werden.

Ich find es schon richtig, sich jetzt über eine europaweite Lösung Gedanken zu machen, mit der die gesetzestreuen Modellpiloten leben können und trotzdem den "falschen" Umgang mit "Drohnen" einschränkt.

Ich seh hier aber die größere Gefahr von den Paket- Drohnenversendern ausgehen, hier weitere Einschränkungen durchsetzen zu wollen.

jfbaumi

RCLine User

Wohnort: D-67354 Römerberg

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158

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 11:00

Ah, hatte ich falsch verstanden. :prost:

Nun denn schaun wir mal was in Zukunft mit unserem schönen Hobby noch zu machen ist. Für den Hallenflug brauch ich jedenfalls keine Fernbrille. 8)
Gruß Jürgen
jbsseiten

159

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 11:31

Genau das ...

Das bei den Modellen auf 4 Propeller zu beschränken ist im Prinzip Käse.
Man kann genauso Doppelrotor Hubschrauber, Tricopter oder V-TOL Modelle mit einem Flugstabilisierungssystem ausstatten und somit eine 4 Blatt Regelung umgehen.
... habe ich einige Beiträge zuvor gemeint!

Natürlich ist die Fähigkeit zum autonomen Flug das Kernproblem. Egal, in welche Fluggeräte man entsprechende Controller einbaut, dadurch wird es jedermann extrem leicht gemacht, vom Boden weg zu kommen, und auch Flüge außerhalb der Sichtweite werden so erst möglich. Und genau diese beiden Szenarien sind für Schlagzeilen verantwortlich!

Einfache Stabilisierung, die aber trotzdem die volle fliegerische Fähigkeit des Piloten erfordert, ist kein Problem, auch in Koptern mit drei oder beliebig mehr Props. Bei der Rettungsfunktion fängt´s aber schon an, kritisch zu werden. Nicht weil man damit wirklich schon Blödsinn machen könnte, aber weil die regulatorische Hintertüren öffnen würde.

Alles, was auf Knopfdruck ein Luftfahrzeug zu autonomen Aktivitäten befähigt, müsste einer konsequenten Registrierungspflicht unterworfen werden. Das wäre für den klassischen RC-Flug (Modellflug) überhaupt keine Einschränkung, leider aber für Wirtschaft und Handel.

Deswegen sehe ich diesbezüglich ein bisserl schwarz!

Was uns bleibt, ist ein demonstrativ gelebter Moralkodex:
"Solche Systeme haben absolute Berechtigung bei verantwortungsvollem, professionellem Einsatz. In der klassischen RC-Fliegerei haben sie nix zu suchen!
Kein RC-Pilot, der sich ernsthaft mit so etwas beschäftigen will, hat das Bedürfnis, sich in der Anonymität zu verstecken!"

LG, Philipp

160

Mittwoch, 4. Oktober 2017, 16:46


Kein RC-Pilot, der sich ernsthaft mit so etwas beschäftigen will, hat das Bedürfnis, sich in der Anonymität zu verstecken!"


"Wer nichts zu verbergen hat braucht auch keine Angst zu haben?" Staatliche Datensammelwut ist überhaupt kein Problem weil unser Staat ja keine Fehler macht? Und das glaubst du das ernsthaft? Was passiert, wenn beim Datensammeln passieren kann, der sollte sich mal in die G20-Journalistenakreditionsentzüge einlesen.