Dieter M

RCLine User

Wohnort: Hunsrück

Beruf: Rentner

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21

Dienstag, 30. April 2019, 10:29

Bei den Ruderhörnern kann man ja selbst prüfen ob es hält, indem man versucht sie wieder raus zu ziehen. Die andere Frage ist, wie lange hält das dann, Exoxy kann mit der Zeit auch noch weiter ausdunsten und spröde werden.
Deshalb nehme ich für Arbeiten, auf die Verlass sein sollte, das Endfest! Es dauert 24 Stunden, bis es richtig belastbar ist, aber mit dem hatte ich bisher die wenigsten Ausfälle.....
Wenn ich den Vögeln am Himmel nach sehe, werde ich immer ein bisschen neidisch. :D Gruß Dieter

22

Sonntag, 2. Juni 2019, 06:56

Hallo „Stoik“,

Hilmar zB hat mit dem, was er eingangs schon schrieb, durchaus völlig recht: es kommt vor allem darauf an, was Du mit der Verklebung, außer „hält eben grad“, erreichen möchtest.

Ich habe selbst etliche Modelle solcher Art und genau von jenen Herstellern, Du kannst auch davon ausgehen, dass sie alle ähnlich aufgebaut sind. Das Modell exakt, von dem Du hier sprichst, habe ich auch.

Und ich habe solche auch schon gebaut, also: wie Hilmar sagt, ist Sekundenkleber ggf schon in Ordnung. Erstens gibt es davon unterschiedliche Viskositäten, wir kennen iA deren drei: dünnflüsig, mittelflüssig, dickflüssig. Wenn es „kriechen“ soll/muss, um alle Stellen zu erreichen, nimm dünnflüsig. Wenn Du das verhindern möchtest, dickflüssig und mittelviskos liegt halt dazwischen, so dass die Wahrscheinlichkeit, bei Winzspalten alle Stellen zu erreichen, zumindest gering ist, aber die, dass es durchläuft und am anderen Ende raustropft, ebenfalls; dh Du könntest dort, wo es nicht mehr durchtropfen soll, zunächst mit dick- oder mittelflüssig „stoppen“, dann von Oben dünnflüssig rein und Du kannst, wenn's nicht düsselig angestellt ist, davon ausgehen, es benetzt satt alles. Das Dünnflüssige, wenn Du es dann erst langsam reinlaufen läßt, „vertreibt“ nämlich gut eingeschlossene Luft, solange die irgendwo noch raus kann.

Einen solchen Effekt hast Du mit KEINEM Epoxydharz. Dafür erreicht es Endwerte dauerhaft, die mit Sekundenkleber fraglich sein können – aber nicht müssen. Modelle dieser Größe erreichen mE keine Kräfte, die Höchstbelastungen aushalten müssen, wie zB ein 6m Segler richtig angestochen im Aussen-(oder Innen-)Looping. Was der dann, im Holmbereich und dessen Rumpfverbindung, aushalten muss, kannst Du mit den Flohzirkus-Turnern nicht vergleichen.

Was viele nicht wissen:

Sekundenkleber, insbesondere der dünnflüssige, enthält extrem gesundheitsschädliche Verbindungen, die die Atemwege vor allem schädigen.

Epoxydharze sind vor allem Hautkontaktgifte, vor dem man sich viel leichter schützen kann, als vor eingeatmeten giftigen Dämpfen (Handschuhe tragen) – DASS sind wichtige Knackpunkte (ich bin ua Neurologe und Stoffwechselphysiologe).

Gruß,
Jockel
Gruß, Jockel

Stoik

RCLine User

  • »Stoik« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Erfurt

Beruf: Mediengestalter/Frontend-Developer

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23

Dienstag, 4. Juni 2019, 19:40

Thema ist soweit erledigt, hab mit Mittelflüssigen geklebt und wird wohl an der Klebestelle nicht so leicht brechen.


Was viele nicht wissen:
Sekundenkleber..
Epoxydharze sind vor allem Hautkontaktgifte,...


Ja ist mir auch bekannt wobei bei Epoxy auch die richtigen Handschuhe verwendet werden sollten, Latex war da wohl auch nicht ganz optimal.

slowracer

RCLine Neu User

Wohnort: Freiburg

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24

Freitag, 2. August 2019, 21:55

Carbon mit Holz verkleben

Hallo,

erstmal danke für die Antworten, noch ein paar Infos zum Flieger, die Spannweite beträgt 1,60m. Habe noch ein Foto von der Fläche mit angehangen wo man sieht
um was es eigentlich geht.

In der Bauanleitung wird nur Sekundenkleber und Holzleim als Klebstoff angegeben. Ein paar kleinere Bauteile hatte ich mit Sekundenkleber zusammen gebaut.
Die Festigkeit ist da schon sehr gut. Allerdings wollte ich den nur wenn wirklich Notwendig verwenden.

Grüße
Hallo,

erstmal danke für die Antworten, noch ein paar Infos zum Flieger, die Spannweite beträgt 1,60m. Habe noch ein Foto von der Fläche mit angehangen wo man sieht
um was es eigentlich geht.

In der Bauanleitung wird nur Sekundenkleber und Holzleim als Klebstoff angegeben. Ein paar kleinere Bauteile hatte ich mit Sekundenkleber zusammen gebaut.
Die Festigkeit ist da schon sehr gut. Allerdings wollte ich den nur wenn wirklich Notwendig verwenden.

Grüße

Hallo Stoik, es gibt da auch noch "Belicell".
Dieser Kleber härtet ähnlich schnell wie Sekundenkleber aus, hat aber mehrer Vorteile:
  • die Teile können noch eine ganze Zeit bewegt werden
  • bleibt in einem gewissen Bereich elastisch
  • schäumt beim aushärten auf, kann dadurch auch zum auffüllen von Hohlräumen und Spalten verwenden.
    Vorher wird es aber erst einmal flüssiger und verteilt sich in alle Spalten(kapilarwirkung)!
Bei der zu verwendeten Mege sollte man erst einmal etwas üben, aber dann ist Belicell äußerst praktisch!

Gruß
Slowracer
cp.

25

Samstag, 3. August 2019, 07:51

Belizell ist sehr teuer und härtet gerne auch in der kleinen Tube aus. Ich verwende es deswegen nicht mehr. Statt dessen habe ich mit PUR-Leim von Ponal beste Erfahrungen gemacht. PU (Polyurethan)-Kleber schäumt etwas mehr auf und verhält sich danach ähnlich wie Belizell. Mit etwas Wasser (Sprühflasche) kann die Reaktion etwas beschleunigt werden.
mit besten Grüßen aus dem Bergischen Land

Hans-Dieter

26

Samstag, 3. August 2019, 11:04

Belicell ist PU-Kleber. Ok, PU-Leim + Marketing, da klebt er besser :D

27

Samstag, 3. August 2019, 12:11

Ich verwende für sowas Uhu Endfest 300.

Vor dem Kleber habe ich keine Angst.
Als jemand der täglich mit Kühlschmierstoffen zu tuhen hat ist das bissel 2K Kleber doch die reinste Pflegelösung.
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/ TDF
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