Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: RCLine Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

81

Dienstag, 1. September 2020, 18:29

Es wird sicher rechtzeitig in den Medien bekanntgegeben, das man sich auf der Internetseite des LBA informieren muss.

Und wenn nicht, gilt die alte Regel "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht". Aber soweit muss es gar nicht erst kommen.

Kein Modellflieger ist so alleine, das er nicht mitbekommt was in der Welt passiert.


Ich kann auch nicht einfach irgendwo angeln gehen und mich rausreden noch nie etwas von Gesetzen und Regeln gehört zu haben.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

82

Dienstag, 1. September 2020, 18:30

Juristisch ist auch möglich, dass das BMVI (ist grundsätzlich nach dem LuftVG §31 zuständige Behörde) für das gesamte Bundesgebiet nach Artikel 15 (1) aus Gründen der Sicherheit und Gefahrenabwehr

Zitat

a) einen bestimmten oder sämtlichen UAS-Betrieb untersagen, besondere Auflagen für einen bestimmten oder sämtlichen UAS-Betrieb verhängen oder UAS-Betreiber verpflichten, eine Betriebsgenehmigung für einen bestimmten oder sämtlichen UAS-Betrieb zu beantragen,
b) für den UAS-Betrieb bestimmte Umweltauflagen festlegen,
c) nur bestimmten UAS-Klassen den Zugang gewähren,
d)den Zugang nur solchen UAS gewähren, die mit bestimmten technischen Merkmalen, insbesondere mit Fernidentifizierungssystemen oder Geo-Sensibilisierungssystemen ausgerüstet sind.

(braucht aber zu diesem großen Schritt nach nach §32 (1) 9. die Genehmigung des Bundesrats).

Da nutzt auch der Verweis auf nicht genehmigte StRF oder durch EU-Recht abzulösende nationale Verordnungen nichts, dann ist Schicht im Schacht für den Modellflug/-sport.
Laut bisheriger Kommunikation aus dem BMVI aber nicht Ziel.

Klar, man kann sich einen Verband raussuchen, einen neuen gründen oder die zuständigen Minister abwählen. Aber solange die Behörde noch waltet und das LuftVG fortbesteht...

83

Dienstag, 1. September 2020, 18:53

e-beaver Beitrag gefällt mir .. genau sollte man das sehen :ok:

Übrigens, die Vorbereitung und Aufarbeitung der Daten für die Registrierung durch die Verbände ist zumindest bei vielen DMFV Vereinen schon im Gange.

Ein gutes Stück Arbeit, Adressen, Telefonnummern, EMail-Adr. usw zu aktualisieren.
Man darf nicht vergessen, wir haben viele ältere Vereinsmitglieder die zwar immer noch ihren Beitrag zahlen, aber von denen man aus Altersgründen schon lange nichts mehr gehört hat.
Viele davon haben weder Internet oder eine EMail-Adresse.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

84

Dienstag, 1. September 2020, 19:47

Ducky, was hast du immer mit den Verbänden?
Ich bin bewusst da raus.

Und nun kommt das Thema das eben die nicht in Verbänden organisierten irgendwie bestraft werden.
Und nein, ich werde keinem Verband mehr wieder beitreten.

Hast du diese Schere kapiert? Es gibt mindest sowiel "Wildflieger" wie in "Vereinen und Verbänden" organisierte Modelflieger.

Mir ist das relativ egal was da grade auf Verbandsebene abgeht. Egal welcher Verband. Mir sind die wichtig die eben in keinem Verband sind aber sich an die Gesetze halten.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

85

Dienstag, 1. September 2020, 20:42

GEDANKENLOS?

Na Eddy lass mal die Kirche im Dorf.
Da bekomme ich den Eindruck wie wenn nur alle Wiesenflieger die Menschheit über Modellflug und das ganze drum herum Aufklären würden.
Nenne mir mal einen Modellflugplatz im Wald. Ich kenne keinen im Wald.

Unserer ist nicht weit weg von einem Wald und da kommen jedes Jahr am Flugtag nicht nur hundert Interessierte wo Fragen stellen.
Zudem kommen das ganze Jahr über auch bei uns Wanderer/Spaziergänger und Radfahrer vorbei die dann auch mal eine Frage haben und gerne Zuschauen.

Diese Art Wiesenflieger wie du dich hier Beschreibst gibt es meiner Vermutung nach nicht viele. Ich habe da andere Erfahrung, wenn ich da Fragen stelle gibt es wenn dann schnippisch eine Antwort oder auch nur ein Gemurmel. Manchmal wird dann auch schnell eingepackt.

Hut ab und mach weiter so.

Meine Versicherung bezahle ich dagegen gerne bei einem Verband, der mit den Beiträgen alles was zur Verbandsarbeit dazu gehört macht.
Bei der DMO sind die Beiträge nur zur Bereicherung einzelner Personen (abzüglich der Schadenssumme und die Höhe wird mir bei einem Verband auch noch gesagt, bei der DMO auch?)

Um wie viel ist die DMO denn billiger wie eine Verbandsversicherung?
Wenn sich das wenigstens Rechnet.

86

Dienstag, 1. September 2020, 20:48

@Thomas,

das musst du auch nicht ...

Ich bin ganz bewusst gegen übertriebene "Gängelung" durch Verbände und Vereine.
Aber wie bringt man die Regeln, die wir auf der grünen Wiese gelernt haben, heutzutage den Neulingen bei?

So einfach wie es früher war, auf das Stoppelfeld zu laufen und alles in die Luft bringen was fliegt, so geht das heute nicht mehr.

Fakt ist, wir haben erfahrene "Wildflieger" und Neulinge. Ich hab vor 50 Jahren auch so angefangen. Raus aufs Feld und alle Fluggeräte ausprobieren.

Wer kümmert sich um die Neulinge unter den Wildfliegern?
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

87

Dienstag, 1. September 2020, 23:01

Doch, das geht so.
Die Problemkinder kennen wir alle. Kauft ohne jegliches Wissen ein RTF. Egal ob Copter oder sonstwas mit Safe Funktion.
Vorher nie jemals nie was über Regelungen gehört.

Was machen wir nun mit denen? Sprichst du die an wirst du blöd angemacht.
Sprichst du die nicht an und es kommt Polizei dann kriegen wir wieder strengere Regleungen.
usw. Wie man es macht ist es verkehrt.

Bin letztens auch angehauen worden wegen FFH Gebiet. Das beginnt aber erst ca. 200 Meter weiter.
Dann kam Polizei. Denen konnte ich bei meinen Flügen sehr schnell klar machen das ich da darf.
Nen Copter ausgepackt und denen gezeigt. Die waren mehr als interessiert wie super man fliegen kann damit. War also ein sehr entspannter Ausgang.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

88

Mittwoch, 2. September 2020, 11:04

Der manntragenden Fliegerei anpassen


Ich habe mein erstes selbstgebautes Segelflugmodell, den Graupner Beginner etwa 1966 auf einem benachbarten Flugplatz fliegen lassen.
Ich war bei den manntragenden Flieger herzlich willkommen, weil wir alle dem gleichen Hobby nachgingen.
Man hat mir sogar einmal ein Freiflugmodell aus 2km Entfernung zurückgegbracht. Der Wagen mit der Motorwinde für die Segelflieger hat mein Modell gesucht und gefunden.
Wir war damals noch eine Gemeinschaft, Modellflieger und manntragende Fliegerei.
Unser Modellflugverein wurde 1950 auf diesem Flugplatz gegründet.

Übrigens,
auf diesem Flugplatz bauten und starteten die Gebrüder Horten ihr erstes Nurflügelflugzeug.
https://majaloewenzahn.wordpress.com/201…brueder-horten/



Was ist daraus geworden? Ein Gegeneinander der Luftfahrt und der Modellflieger.


Pfui ..................
==[] ==[]
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 07:42)


89

Mittwoch, 2. September 2020, 13:03

Zitat

Was ist daraus geworden? Ein Gegeneinander der Luftfahrt und der Modellflieger

Das seh Ich nicht so.
Piloten die die Fliegerei als Hobby betreiben sind den Modellfliegern, IMHO, eher zugetan, wenn man nicht gerade totalen Blödsinn macht ( z.B. Fliegen in Flugplatz Einflugschneisen ).

Das ist dann sofort vorbei, wenn es um das Geschäft geht.
Da wird dann um jeden Meter Luftraum gekämpft.

Zitat

Die Problemkinder kennen wir alle. Kauft ohne jegliches Wissen ein RTF. Egal ob Copter oder sonstwas mit Safe Funktion.
Vorher nie jemals nie was über Regelungen gehört.

Was machen wir nun mit denen? Sprichst du die an wirst du blöd angemacht.
Sprichst du die nicht an und es kommt Polizei dann kriegen wir wieder strengere Regleungen.

Die Kollegen werden sich aber auch um die dann strengeren Regelungen wieder nichts scheren.

Noch was,
Ich kann die Argumentation des DMFV verstehen, sich bei den Auflagen für den Modellflug, für nationale Regelungen einzusetzen.
Die Alternative wäre, das ein Verband - welcher dann auch immer - Selbst Regelungen für den Modellflug macht, diese dann Genehmigen lässt und die Einhaltung auch noch überwacht.
Also quasi zum Hilfssheriff der Aufsichtsbehörden wird.
Diese Regelungen würden dann aber nur für die Mitglieder des entsprechenden Verbandes gelten - soweit Ich das verstanden habe.
Ich denke, das wäre für Deutschland keine gute Lösung.

Das auch mit Lobbyarbeit etwas möglich ist, sieht man an der Erhöhung der Gewichtsgrenze von 20 auf 25kg und der Umwidmung der Modellfluggelände auf Sportstätten.
Eventuell geht da auch noch was Gewichtsmässig auf der grünen Wiese, da es ja hier von der EU Möglichkeiten gäbe.

90

Mittwoch, 2. September 2020, 13:58

Zitat

Ein Gegeneinander der Luftfahrt und der Modellflieger.


ich bin selbst Nutzer der Luftfahrt (ok, dieses Jahr nicht ;) ) und wäre alles andere als begeistert, wenn das Flugzeug, in dem ich sitze, wegen einer Kollision mit einem UAS wieder umkehrt oder wegen Sichtung eines solchen im Flugraum gar nicht erst abhebt.

Als Privatsphärenmensch mag ich auch keine Fotodrohnen über mir (weder am Haus noch an touristischen Sehenswürdigkeiten). Und wenn ich an dröhnende Pizza-Express-Drohnen zur Nachtzeit (Fußballspiel-Halbzeitpause) denke, wird mir auch ganz anders.

Einen aufballastierten Segler aus dem Gleitschirm oder der Fläche eines anderen manntragenden Segelflugzeugs zu pfriemeln, muss definitiv auch nicht sein.

Von daher machen Regeln wie Höhenbegrenzung (auch wenn es aus Modellfliegersicht schwer fällt) oder Flugverbote rings um kritische Bereiche durchaus Sinn. Genauso wie Lärmvorschriften (und daraus abgeleitete Abstandsregeln oder eingeschränkte AEs). Wenn viele andere genervt (Verbrennerlärm mag außer Modellfliegern keiner!) oder gar gefährdet werden, hört die Freiheit des Individuums einfach auf. Gilt auch (nur Beispiele) für Motorradfahrer, Laubbläser, Gehwegradler, Balkongriller, ... Wo keine Rücksicht mehr aufeinander genommen wird (oder werden kann), muss das leider über Gesetze und Verordnungen geregelt werden - und, wenn es überhand nimmt, deren Umsetzung auch überwacht und sanktioniert werden (siehe Bußgeldkatalog StVO + Radarkisten).

Der Luftraum ist im Umbruch. Das trifft Flugreisende, Sportflieger (gefühlt lauter als die Verkehrsflieger), Modellflieger und Anwender zukünftiger Dienste (Lieferdrohnen, Überwachungs- und Vermessungsflüge, Fotodrohnen, Lufttaxis) genauso, weil die sicheren (Abstand!) Korridore dazu erst noch festgelegt bzw. verteidigt werden müssen. Regeln für Flugroboter, die um ausgewiesene Luftraumzonen (z.B. Modellfluggelände) einen großen Bogen machen müssen, helfen auch uns Modellfliegern, das Hobby weiter zu betreiben. Wenn aber mit Flugdiensten mehr Geld verdient werden kann, als am Verkauf von Baukästen, wir auch klar sein, wer die bessere Lobbyarbeit hinbekommt.

Der DAeC als Vertreter des Luftsports (insgesamt auch eine Minderheit) hat - neben dem Modellflug - natürlich auch Verantwortung für die manntragenden Hobbysportler und damit einen anderen Blickwinkel als der DMFV. Letztlich gehts doch darum, für alle Modellflieger (auch für mich als verbands- und vereinslosen Wiesenflieger) einen vernünftigen Rahmen festzulegen.

Wie das der DAeC oder der DMFV für die "freie Wildbahn" hinbekommen will, ist mir immer noch schleierhaft. Da hilft auch der 16er nicht wirklich weiter.
Da wirds wohl beim 120m Deckel (als neue Luftraumstruktur) bleiben.

91

Mittwoch, 2. September 2020, 20:13

Der Anwalt des DAeC wird sich sicher diese vom DAeC beauftragte Arbeit gut bezahlen lassen.
Ich glaub nicht, daß der Anwalt des DMFV umsonst arbeitet.
Apropos DMFV-Anwalt, war der nicht auch bei der Falschmeldung um das angebliche und nie existierende Wiesenflugverbot in Bayern mit beteiligt?

Meine Meinung: Gut investiertes Geld vom DAeC.

dd8ed

RCLine User

Wohnort: Voerde / Niederrhein

Beruf: Schaltungsentwickler Hochfrequenz / CE-Zertifizierer

  • Nachricht senden

92

Mittwoch, 2. September 2020, 21:32

Der "Anwalt des DAeC" ist Ehrenamtler.
Der bekommt keine müde Mark dafür.
Also mal wieder eine Ente von der Ente.
Langsam nehmen die Enten der Ente überhand und diskreditieren das Forum.
Come to the Dark Side of the Force. We have Cookies

93

Mittwoch, 2. September 2020, 21:49

Der "Anwalt des DAeC" ist Ehrenamtler.
Der bekommt keine müde Mark dafür.

Respekt! Hätt ich nicht gedacht.

Hoffentlich ist seine ehrenamtliche Arbeit nur kostenlos und nicht umsonst.

94

Mittwoch, 2. September 2020, 22:52

Das ein Anwalt ohne jegliche Entlohnung rein ehrenamtlich für einen Verband arbeitet kann ich mir nicht vorstellen, bzw. halte ich für eine ENTE.

Aber egal wie ... jeder Anwalt auf diesem Planeten verlangt Geld für seine Arbeit, besonders für die Weitergabe seines "Regelwerkes".

Jeder Schriftsteller macht das so und die meisten anderen Berufe auch.

Wir werden sehen was letztlich "hinten rauskommt" (wie schon Helmut Kohl sagte)


- Vielleicht klettert die Katze doch noch irgendwann aus dem Sack oder der Geist aus der Flasche -


PS: Enten sind nie alleine und haben ein kommunikatives Zusammenleben
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 09:00)


95

Mittwoch, 2. September 2020, 23:04

Wir sollten Sammeln.
Habe gehört dass der DAeC die 80 Seiten gegen eine Bezahlung Verkauft.
Warum hier die Betroffenen (Modellflieger) vom DAec im unklaren gelassen werden kann ich auch nicht verstehen.
Dieses Phantom finden dann noch manche Modellflieger für Gut.
Was denn?
Nichts Wissen? (zumindest sehr wenig wenn es 80 Seiten sein sollen, ausgenommen dass versucht wird beim Wildfliegen 10Kg.....gibt es da nicht schon was von der Eu?)

Wie viel Kohle der DAeC für das mit ins Boot nehmen der DMO Versicherten bekommt würde mich Interessieren.
Da werden Versichrungsnehmer unterstütz die NICHTS für den Modellflugsport tun.
Verbansarbeit die viel Geld kostet wie sie beim DMFV oder DAeC gemacht wird gibt es da nicht. Da wird nur Geld für eine Versicherung abgegriffen,
die im Verhältnis zu den Verbänden sogar recht teuer ist.

Für Geld macht anscheinend der DAeC alles.


Du hattest Recht! Die Sache scheint doch keine ENTE zu sein.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 09:00)


96

Mittwoch, 2. September 2020, 23:22

bei Lobbyarbeit ist nichts umsonst, höchstens vergeblich...
Und Ehrenamt wird leider auch selten honoriert - da gibts höchstens Aufwandsentschädigung.

Ich versteh auch die Position von Frank, dass über ungelegte Eier nicht gegackert werden soll, da erwarte ich bei den vorbereiteten StRfF noch diverse Änderungswünsche aus der Politik und nötige Überzeugungsarbeit an den Politikern. Und später der Basis, denn die erwartet erstmal neue Freiheiten anstelle der letztlich notwendigen Einschränkungen. Die dahinter steckende Arbeit dann auch noch von der Konkurrenz abgreifen lassen...

Klar, die zahlenden Verbandsmitglier geben die Marschrichtung vor - Bestandsschutz der Vereinsplätze. Ich kenne da jetzt die Struktur zu wenig, wieviele noch schnell auf der Wiese fliegen. Genehmigte Hangflugplätze (z.B. Teck Hohenbol und Hörnle) werden dann wohl die überlaufenen Reservate werden.

97

Donnerstag, 3. September 2020, 00:09

bei Lobbyarbeit ist nichts umsonst, höchstens vergeblich...
Und Ehrenamt wird leider auch selten honoriert - da gibts höchstens Aufwandsentschädigung.

Ich versteh auch die Position von Frank, dass über ungelegte Eier nicht gegackert werden soll, da erwarte ich bei den vorbereiteten StRfF noch diverse Änderungswünsche aus der Politik und nötige Überzeugungsarbeit an den Politikern. Und später der Basis, denn die erwartet erstmal neue Freiheiten anstelle der letztlich notwendigen Einschränkungen. Die dahinter steckende Arbeit dann auch noch von der Konkurrenz abgreifen lassen...

Klar, die zahlenden Verbandsmitglier geben die Marschrichtung vor - Bestandsschutz der Vereinsplätze. Ich kenne da jetzt die Struktur zu wenig, wieviele noch schnell auf der Wiese fliegen. Genehmigte Hangflugplätze (z.B. Teck Hohenbol und Hörnle) werden dann wohl die überlaufenen Reservate werden.


Das über ungelegte Eier nicht gegackert werden soll, ist eine Phrase die ich nicht teilen kann.
Man stelle sich eine Politik über die seitens der "Betroffenen" nicht diskutiert werden darf?
So etwas erleben wir gerade in einigen Ländern der Welt.
Wollen wir so ein System unterstützen?



Zum Glück gibt es mündige Bürger, Foren und das Internet. Ich möchte nicht zurück in die Zeit von 2 schwarz weißen TV-Sendern.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 07:20)


98

Donnerstag, 3. September 2020, 07:16


...usw

Die dahinter steckende Arbeit dann auch noch von der Konkurrenz abgreifen lassen...





Also doch ... ich konnte mir auch nicht vorstellen bei dem Thema selber einer ENTE aufgesessen zu sein.


Auf jeden Fall wird der Wahrheitsgehalt meiner Information immer glaubwürdiger. Stück für Stück kommt Licht ins Dunkel.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 08:59)


99

Donnerstag, 3. September 2020, 10:52

( Quelle: https://www.daec.de/news-details/eu-rech…-zwischenstand/ )

Zitat DAeC BuKoM:
Lösungsmöglichkeit für “Mischvereine“ und Gastpiloten

Zwischenzeitlich zeichnet sich auch eine Lösungsmöglichkeit für sog. „Mischvereine“ und Gastpiloten ab.

Unter „Mischvereinen“ sind Modellflugvereine zu verstehen, die sowohl DMFV- als auch DAeC-zugehörige Vereinsmitglieder haben. Soweit ein solcher „Mischverein“ im DAeC oder einem seiner Luftsportverbände Mitglied ist, kann der gesamte Modellflugbetrieb auf dem Vereinsgelände oder bei Wettbewerben bzw. sonstigen Modellflugveranstaltungen nach den StRfF durchgeführt werden.
------------------------------------------


umgekehrt wird ein Schuh daraus …

DAeC – Mitglieder müssen in DMFV Vereinen nicht nach den StRF-Regeln des DAeC fliegen, sondern können ihrem Modellflugbetrieb „weiter wie bisher“ nach den Regeln des DMFV nachgehen.

In Vereinen und Interessengruppen die keinem Verband angehören kann eine interne Abstimmung über das Fliegen nach DAeC StRF oder nach den altbewährten DMFV-Regeln vorgenommen werden. Es entscheidet dann wie immer die Mehrheit.

Einen Mischbetrieb wird es innerhalb eines Vereins nicht geben. So etwas ist auch nicht praktisch umsetzbar.

Niemand muss sich deswegen nach den StRF Regeln des DAeC richten, wenn der Verein intern anderes entscheidet und per Mitgliederabstimmung abstimmt.
Entweder Option 2a) DMFV oder 2b) DAeC



Ich möchte hiermit die Mitglieder des DMFV zur Abstimmung in den Vereinen aufrufen, oder man arbeitet bei DAeC und DMFV zusammen und verfasst gemeinsame Regeln.

Jürgen (mündiges und aktives Mitglied des DMFV)
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

comicflyer

RCLine User

Wohnort: Hilgenroth

Beruf: Schriftsetzer & Deutschliebhaber

  • Nachricht senden

100

Donnerstag, 3. September 2020, 11:33

...
Zwischenzeitlich zeichnet sich auch eine Lösungsmöglichkeit für sog. „Mischvereine“ und Gastpiloten ab.

Unter „Mischvereinen“ sind Modellflugvereine zu verstehen, die sowohl DMFV- als auch DAeC-zugehörige Vereinsmitglieder haben. Soweit ein solcher „Mischverein“ im DAeC oder einem seiner Luftsportverbände Mitglied ist, kann der gesamte Modellflugbetrieb auf dem Vereinsgelände oder bei Wettbewerben bzw. sonstigen Modellflugveranstaltungen nach den StRfF durchgeführt werden.
------------------------------------------


umgekehrt wird ein Schuh daraus …
...
Einen Mischbetrieb wird es innerhalb eines Vereins nicht geben. So etwas ist auch nicht praktisch umsetzbar.

Jürgen (mündiges und aktives Mitglied des DMFV)
Mischverein = Mischbetrieb?
Vermischt Du da nicht irgendwas?

Ich verstehe das: "Lösungsmöglichkeit für sog. „Mischvereine“ und Gastpiloten", so, dass in Mischvereinen
eine Lösung nach einer BE, also eben kein Mischbetrieb angestrebt wird. (Vermutung/Theorie/Verschwörungstheorie)

Ob ich da richtig liege und wie die Lösung aussehen soll, würde mich als Betroffenen aber auch mal interessieren.

Wenn das Ei gelegt ist, kann man nichts mehr ändern!
Vorher nicht drüber gackern zu wollen, heißt, andere Ideen und Meinungen im Vorfeld ausschliessen zu wollen/müssen/können.
Da darf man sich aber über die selbst hervorgerufenen evtl Verschwörungstheorien nicht wundern. Wenn man einerseits vorgibt,
sich einer Diskussion zu stellen, sich andererseits aber bedeckt hält und nur in Andeutungen ergeht, kommt genau DAS dabei raus.

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.