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101

Donnerstag, 3. September 2020, 13:31



Mischverein = Mischbetrieb?
Vermischt Du da nicht irgendwas?

Ich verstehe das: "Lösungsmöglichkeit für sog. „Mischvereine“ und Gastpiloten", so, dass in Mischvereinen
eine Lösung nach einer BE, also eben kein Mischbetrieb angestrebt wird. (Vermutung/Theorie/Verschwörungstheorie)

Ob ich da richtig liege und wie die Lösung aussehen soll, würde mich als Betroffenen aber auch mal interessieren.

Wenn das Ei gelegt ist, kann man nichts mehr ändern!
Vorher nicht drüber gackern zu wollen, heißt, andere Ideen und Meinungen im Vorfeld ausschliessen zu wollen/müssen/können.
Da darf man sich aber über die selbst hervorgerufenen evtl Verschwörungstheorien nicht wundern. Wenn man einerseits vorgibt,
sich einer Diskussion zu stellen, sich andererseits aber bedeckt hält und nur in Andeutungen ergeht, kommt genau DAS dabei raus.

CU Eddy




Hallo Eddy,
Schau bitte nochmal in mein letztes Posting.
Der obere Teil ist der Text aus der Quelle der DAeC Buko Modellflug und dort unter meiner Quellenangabe nachzulesen.


Ich habe dann dazu geschrieben, dass es in Mischvereinen (die sowohl als auch DMFV Mitglieder wie auch DAeC Mitglieder haben) aus praktisch umsetzbaren Gründen keinen Mischbetrieb mit 2 verschiedenen Regeln geben kann. Im Verein muss man sich auf eine Regelung einigen, auf die des DMFV oder der des DAeC.

Ein Streit innerhalb des Vereins über die Regeln für einzelne Mitglieder ist einfach nicht hinnehmbar und würde m.E. ein gefährliches Durcheinander beim gleichzeitigen Fliegen ergeben.

Also muss man sich rechtzeitig auf ein solches Szenario vorbereiten und ggf. im Verein darüber abstimmen ob man zukünftig nach DMFV-Vorgaben oder DAeC Vorgaben (StRF Regeln) fliegen will.
Dazu muss man die StRF Regeln rechtzeitig kennen und nicht erst, wenn der DAeC diese als alleiniges Gesetz mit dem BMVI verhandelt hat


Ob man die Entscheidung,nach welcher Regelung man zukünftig im Verein fliegen will, alleine seinem Vereinsvorstand überlassen will, muss jedes Vereinsmitglied selbst entscheiden. So etwas wird man daher auch innerhalb Interessengemeinschaften ohne Verbandszugehörigkeit durchführen müssen. ABER RECHTZEITIG ! Nicht erst wenn es dafür zu spät ist.


Genauso wie sich unsere Modellflug IG am Hang vor 45 Jahren für den Beitritt zum DMFV und Gründung eines Vereins entschieden hat.
Das hatte damals zudem rechtliche und versicherungstechnische Gründe. Unsere Modellflug IG wurde bereits 1950 gegründet.
Der zweite Verein in dem ich Mitglied wurde, war bis in die 60er ebenfalls eine lockere IG wurde dann 1964 als Verein gegründet gegründet und trat 1974 dem DMFV bei.
Man sieht also Entscheidungen waren immer schon nicht leicht und mussten aus o.a. Gründen aber irgendwann getroffen werden.
Bislang hat sich daraus für uns kein Nachteil ergeben, die Vorteile und der Zuwachs in den Vereinen haben es in den Jahren danach gezeigt.


Ich gebe Dir vollkommen Recht !!!
Vorher nicht drüber gackern zu wollen, heißt, andere Ideen und Meinungen im Vorfeld ausschliessen zu wollen/müssen/können.
Da darf man sich aber über die selbst hervorgerufenen evtl Verschwörungstheorien nicht wundern. Wenn man einerseits vorgibt,
sich einer Diskussion zu stellen, sich andererseits aber bedeckt hält und nur in Andeutungen ergeht, kommt genau DAS dabei raus.



Ich denke der DAeC Anwalt der die StRF Regeln verfasst hat, ist kein altgedienter Modellflieger und weiß daher noch nicht wie man so etwas in eine Gemeinschaft einbringt.
Auf keinen Fall mit der Brechstange. Er dürfte schon jetzt den Gegenwind der Modellfluggemeinschaft spüren.
Aber es soll ja Leute in Vereinen und Verbänden geben, die weder Null Gespür dafür haben und gleichzeitig völlig uneinsichtig und beratungsresistent sind.

Wer sein Volk in solch wichtigen Entscheidungen nicht mitnimmt "den bestraft das Leben". Das sagte schon Gorbatschow vor dem Mauerfall.

Gruss
Jürgen
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 13:52)


102

Donnerstag, 3. September 2020, 13:57

Ein Verein, der weder im DAeC noch im DMFV ist, kann beim BMVI den Antrag stellen, mit einer BE nach 16 2a) oder 16 2b) fliegen zu wollen.

Da aber die BE vom BMVI oder dessen beauftragter Behörde (LBA oder Länder) genehmigt werden muss, kann da auch lässig eine Ablehnung rauskommen. Dann hat der Verein eben keine BE - und nach 22 nicht mal mehr eine Übergangsregelung.

Dasselbe aber auch für DAeC und DMFV, wenn (so wie es kommuniziert wird) das BMVI eine BE nach 16 2a) ablehnt und den Betrieb nach 16 2b) und vorgelegter StRfF erst genehmigt, wenn die StRfF der Behörde genehm sind (2kg bis 100m in vom Naturschutz=Länderbehörde freigegebenen Reservat ;) )

Insofern wäre eine gemeinsam erarbeitete Mustervorlage der beiden großen Verbände wünschenswert, damit auch Trittbrettfahrer (Interessengemeinschaften, verbandslose Vereine...) mit wenig Aufwand (weil durch die langsam mahlenden Mühlen langwierig und damit teuer) zu einer eingenen BE kommen könnten.

Scheint aber weder Interesse des DMFV noch des DAeC zu sein, weil das gibt ja dann nicht mehr Mitglieder = Geld = Macht (oder Möchten).

Wobei das Grüne-Wiesen-Problem aus meiner Sicht immer noch nicht gelöst ist. Selbst als Mitglied ist dann das alleinige Fliegen außerhalb ausgewiesenem Vereins-/Verbandsgelände ja nicht im Rahmen des Vereins/Verbands. Das geht nur im Rahmen der open - mit Deckel. Und dafür brauche ich keinen Verband (aber Nachweis und ggf. eigene BE)...

103

Donnerstag, 3. September 2020, 15:42

Zitat e-beaver:
Insofern wäre eine gemeinsam erarbeitete Mustervorlage der beiden großen Verbände wünschenswert.
---------------------------------

Logisch wäre das wünschenswert, aber der DAeC lässt sich ja nicht in die Karten (in die 80 Seiten StRfF Regeln) schauen.
Noch nicht mal seinen Mitgliedern gegenüber, nicht auf seinen eigenen Webseiten und erst Recht nicht in irgendeinem Forum.

Der DMFV hat gar kein Interesse an einer Kopie dieses Machwerks. Dort hat man eigene vernünftige Regeln.

Übrigens, ein Treffen der beiden Verbände zu dem Thema hat es schon gegeben.

Ich denke jedoch der DAeC spielt auf Zeit um sein Papier als alleiniges "Gesetz" für alle Modellflieger beim BMVI durchzudrücken.

Eine Ablehnung einer Option 2a) oder 2b) kann es nicht geben, da in der EU Durchführungsverordnung 2019/947 die Möglichkeit der Auswahl zweier Möglichkeiten für beide Verbände explizit in Artikel 16 festgeschrieben ist. Jeder der beiden Verbände kann seine eigene Option wählen. Das deswegen eine Option wegfällt, nur weil sich ein Verband früher als der andere entschieden hat oder im Hinterzimmer mit den Behörden ein "Ausstechen des Konkurrenten" vereinbart hat, ist nicht möglich und juristisch anfechtbar. Das ganze ist kein Rennen, wer zuerst die Ziellinie überschreitet und das erst Recht nicht in völliger Geheimhaltung der vorgeschlagenen Regeln. Somit ist ein solches Hinhalten und Austricksen nicht möglich und eigentlich völlig sinnlos.
Wir sind immer noch in Deutschland und nicht in Osteuropa. Oder ???


Alle Modellflieger sollten sich rechtzeitig Gedanken machen und sich über die Inhalte der beiden Verbandsvorschläge informieren, um sich dann rechtzeitig für eine Regelung nach Artikel 16 Option 2a) oder 2b) zu entscheiden.


Aber warum sollten DMFV-Mitglieder ohne das Papier des DAeC zu kennen, sich für diese Version entscheiden?
Wer kauft denn von uns die Katze im Sack?
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 8 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 16:15)


104

Donnerstag, 3. September 2020, 19:10

16 (1)** ist ein "Kann" - Paragraph. Ein Mitgliedsstaat muss nicht diesem folgen.
Klar kann man im Rechtsstaat juristisch gegen eine ablehnende Willkürentscheidung vorgehen, aber das zieht sich zeitlich in die Länge und erfordert gute juristische Unterstützung.

(2) lässt tatsächlich nur die Wahl zwischen a) und b) - der Staat kann aber auch die LuftVO (wie "neulich" geschehen) abändern, um dann EU-Recht umzusetzen.

(3) beschränkt sich bezüglich Bedingungen nicht darauf, dass in der Genehmigung a) oder b) drauf steht, sondern da erwarte ich klare Einschränkungen z.B. auf Vereinsgelände, AEs
und was die Verordnung auch klar ausdrückt, nur mit nationalem Fokus.


Insofern hat der Ansatz vom DAec (auch wenn "geheim") die Chance, genau diese verschiedenen Spielarten (Vereinsgelände, "öffentliche" Tummelplätze wie Hänge ohne Vereinsheim, grüne Wiese *** ) sachlich zu beschreiben und für diese Szenarien die Regeln zu beschreiben und festzuzurren, damit sie eben auch juristisch einklagbar sind.
In der stillen Hoffnung, noch ein paar Rosinen aus der EU-Verordnung für den Vereinsbetrieb mitzunehmen, ohne dass jedes betroffene Mitglied dazu einen Einzelantrag stellen muss.


** Kann-Formulierung vor allem im Hinblick auf die doch stark unterschiedlich ausgeprägte Vereinsstruktur in den verschiedenen Mitgliedsstaaten, weil nicht überall diese vorliegt. Sonst wäre eine "Soll" Formel sinnvoller, damit wie in Präambel (27)

Zitat

einen nahtlosen Übergang von den verschiedenen nationalen Systemen zum neuen Rechtsrahmen der Union geben, damit Flugmodell-Vereine und -Vereinigungen ihren Betrieb unverändert fortführen können.


***Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Mitgliedsausweis reicht, um dann automatisch "open" A3 - ohne den 120m Deckel - mit dabei zu haben. Aber für das sehe ich bem DMFV aktuell auch keine Lösung.

105

Donnerstag, 3. September 2020, 19:24

Schön geschrieben.

Es wird keine EU Regelung sondern die EU gibt nur den Deckel vor. Darunter wird alles weiterhin national geregelt. Und kann weiterhin eingeschränkt werden.

Es bleibt spannend. Viele von uns treffen uns dann eh in A3 wieder.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


106

Donnerstag, 3. September 2020, 20:16

Der DMFV hat für seine Vereine Mit AE ohnehin schon lange gegenüber der zuständigen Luftfahrtbehörde die Regeln auf dem Platz und in dessen genehmigtem Flugraum beschreiben müssen.
Von Zufahrt über Besucher, Gastpiloten, eigenen Flugbetrieb, Veranstaltungen, Fangzäune, Naturschutz, LSG, VSG usw.
Diese Beschreibung des Flugbetriebes ist deutlich genauer, als eine allgemeine StRfF Regelung für alle Vereine.

Da wird man beim DMFV zusammengerechnet auf einige hundert Seiten kommen, die den Luftfahrtbehörden vorliegen.
Also insgesamt erheblich detaillierter als der Vorschlag des DAeC. Dagegen sind die StRfF Regeln nur ein kleines allgemein gehaltenes Blättchen (Augenwischerei).


Was die grüne Wiese anbelangt haben wohl beide Verbände noch etwas Arbeit zu erbringen.
Aber das sollte zu schaffen sein. Die geforderte Anhebung des DAeC auf eine Erhöhung auf 10kg Abfluggewicht mag zwar für einige Plätze in den Bergen wünschenswert sein,
aber ist für das Gros der Modellflieger hierzulande nur von geringerer Bedeutung.

Wettbewerbe in der EU benötigen auch keine Extrawurst, da für solche Veranstaltungen die Regeln bereits jetzt genau definiert sind.

Ebenso für grössere Flugtage. dafür muss jedesmal ein sehr genaues Konzept bei der Luftfahrtbehörde abgeben werden und für Großmodelle eine Starterlaubnis beantragt werden.

und und und ... all das wird von uns (zumindest in den Vereinen) bereits seit Jahrzehnten gefordert und muss ständig neu erfüllt werden.



Bleibt nur noch das "freie Fliegen" (Wildfliegen) auf der grünen Wiese. Eine gesonderte Haftpflichtzusatzversicherung bietet zumindest der DMFV.
Ich kann mir aber denken wo es hier dem DAeC mit seinem Aktionismus hingeht.
Gar nicht so sehr um die Modellflug-Piloten die ihre klassischen Modelle mal ab und an (oft mit Absprache von Landwirten etc.) fliegen lassen,
sondern um die Leute die sich im Laden einen Kamerakopter kaufen und damit in die Landschaft gehen um damit Luftaufnahmen zu machen.
Diese Seite spielt sich bis auf eine Handvoll Kopterpiloten die in Vereinen organisiert sind weitgehend unkontrolliert ab.
Das ist den Behörden schon lange ein Dorn im Auge. Hier hofft man auf Verbote und Regeln die zb. durch das LBA via Registrierung erfasst werden.

Das ist aber aktuell ein Thema in den Kopterforen .. dazu muss man ab und zu da mal mitlesen, auch wenn es einen Flächenflieger nicht interessiert.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »rubberducky« (3. September 2020, 20:24)


107

Donnerstag, 3. September 2020, 20:21

Och Ducky, nun übertreibs mal nicht mit deinen Ergüssen.
Bitte!!!!
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


108

Donnerstag, 3. September 2020, 20:29

Ok Thomas .. du hast Recht

Ich habe versucht der ganzen Sache ein vollständigeres Bild zu geben und wie man sieht ist die Beschreibung unseres Modellfluges hierzulande in DE schon lange sehr umfangreich.
Nur spielte sich diese ganze Arbeit zumeist innerhalb der Vereine ab, was den Eindruck nach aussen erwecken mag, wir hätten bislang zu wenig geregelt und dokumentiert.

In dem Sinne ... ich denke das Wichtigste wurde in diesem Thread beschrieben.

Gruss
Jürgen :prost:
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

109

Donnerstag, 3. September 2020, 20:36

Du gibst und gabst der Sache nicht ein Bild sondern dein Bild.
Da ist ein kleiner aber feiner Unterschied.
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


110

Donnerstag, 3. September 2020, 21:21

Das ist schwierig als betroffener Modellflieger, dem sein Hobby am Herzen liegt, völlig emotionslos zu bleiben.
Selbst Ausfertigungen von Juristen, durch die ich mich versucht habe durchzulesen, hinterlassen immer eine Spur des Autors.

Die Frage an einen Juristen "Wieviel ist 2x2 Herr Anwalt?
Eigentlich 4, aber ob wir damit bei Gericht durchkommen?

Ich hätte mir gerne mehr Diskussion und verschiedene Meinungen zu dem ganzen Thema gewünscht.
Dabei hat man vergessen, mit wie wenig Manpower und juristischem Wissen unser Verband 1974 gestartet ist.
Man hat mit dem kleinen Transport-LKW Büromöbel nach Bonn in eine 40qm Butze transportiert. Da war ich gerade 19 Jahre alt. :D
Es waren die Modellflieger die dem Verband zum Erfolg verholfen haben.

Heutzutage will sich kaum noch jemand eigene Gedanken über solche Dinge machen. Dafür hat man schließlich einen Verband, der von unseren Beiträgen lebt (auch wenn es so nicht stimmt).
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

111

Donnerstag, 3. September 2020, 21:31

Sorry, die weitergehenden Diskussionen hast du mit deinen eigenen Meinungen regelrecht unterbunden.

Und wieso "auf einen Verband verlassen"? Auch das ist deine pers. Meinung. Woher willst du wissen wer von uns in einem Verband ist? Und wo wir Beiträge zahlen?
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


112

Donnerstag, 3. September 2020, 22:53

dann gründen wir halt den Interessenverband Wildflieger e.V. Ist zwar irgendwo schizophren, aber wenns zum Ziel führt...

113

Donnerstag, 3. September 2020, 22:58

@Thomas,
Du musst ja auch nicht in einem Verband Mitglied sein.

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sich die aktuelle Entscheidung (Art. 16 2a) oder 2b) ) zwischen den beiden Verbänden DMFv und DAeC entscheiden wird.

Das BMVI und das LBA haben aktuell kein Interesse sich mit einzelnen "Verbandslosen" Modellfliegern "und kleinen Verbänden herum zu quälen".
Hast du z.B. schon einmal von einer privaten Mitgliedschaft im BVCP gehört?
Ein LBA hat nur eine Handvoll Personal für diese Aufgabe.

Klingt nicht gut, aber ist wohl Fakt.

Ich denke, am Liebsten wäre es dem BMVI wenn es nur eine Option gäbe, an die sich alle halten müssen. Ein Deckel für alle.
Dann müssen alle Vereine und Verbände die gleichen Regeln akzeptieren und die Behörden wären entlastet.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

114

Donnerstag, 3. September 2020, 23:06

Mach das. :ok:
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


115

Donnerstag, 3. September 2020, 23:08

Hast du z.B. schon einmal von einer privaten Mitgliedschaft im BVCP gehört?

Ja. :D
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles.

Bleibt gesund!!!


116

Freitag, 4. September 2020, 08:59

Aha ... es geht nun los mit der Registrierung ....
hier als Beispiel eine Mail des MFSD DAeC an seine Einzel-Mitglieder.
Für Mitglieder von Vereinen übernimmt diese Datenaktualisierung und Meldung an den Verband en-bloc der jeweilige Verein
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Sehr geehrte/r Frau/Herr XXXXXX,

die Registrierungspflicht aus der neuen EU-Drohnen-Verordnung gilt ab 01.01.2021. Somit müssen ab dem 01. Januar ALLE Modellflieger, die in Deutschland und Europa ein Flugmodell oder eine Drohne betreiben möchten, in einer zentralen Datenbank registriert werden.

Modellflieger, die im MFSD Mitglied organisiert sind, ist die Möglichkeit eröffnet, dass der MFSD bzw. der DAeC diese Registrierung übernimmt. Der einzelne Modellflieger oder Steuerer einer Drohne muss sich dann nicht mehr selbst im staatlichen Drohnenregister eintragen. Es können ihm insoweit auch keine Gebühren für eine Einzelregistrierung anfallen. Der MFSD übernimmt die Registrierungskosten für seine Mitglieder.

Damit der MFSD diese „En-bloc“-Registrierung durchführen kann, werden wir Ihre bei uns hinterlegten Daten an den DAeC per 31.08.2020 übermitteln.

Es werden übermittelt:

XXXXXXXXXX XXXXXX
XXXXXXXXXXX XX
XXXXXX XXXXXXXXXX

XXXXX XXXXXX
.
sowie das Geburtsdatum und die E-Mail-Adresse (siehe Emfängeradresse).

Bitte prüfen Sie, ob die bei uns hinterlegten Daten aktuell und vollständig sind. Insbesondere sind E-Mail-Adresse und Telefonnummer erforderlich. Sofern die Daten nicht vollständig sind, wird der DAeC Sie nicht bei der „En-bloc“-Registrierung berücksichtigen können. In diesem Fall müsste die Registrierung selbst im staatlichen Registrierungssystem vorgenommen werden. Sofern Sie nicht mit der Weiterleitung der Daten an den DAeC und das staatliche Registrierungssystem einverstanden sind, bitten wir Sie, uns bis zum 31.08.2020 an folgende Adresse Ihren Widerspruch zukommen zu lassen.

Eine Datenschutzrechtliche Prüfung hat ergeben, dass die Datenweitergabe innerhalb des Verbandes und an die staatliche Behörde (verm. LBA) durch ein berechtigten Interesse der Mitglieder gedeckt ist. Insofern ist den Mitgliedern ein Widerspruchsrecht einzuräumen. Wer nicht aktiv widerspricht, stimmt der Datenweitergabe zu.

Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie bis zum 31.08.2020 die oben aufgeführten Daten auf Aktualität, damit wir sie zur Registrierung im staatlichen Register weitergeben können. Sollten Sie mit der Datenweitergabe nicht einverstanden sein, widerrufen Sie bis zum 31.08.2020 aktiv. Sollte keine Telefonnummer aufgeführt sein, bitten wir um Ergänzung. Sie ist für die Registrierung erforderlich. Sind die Daten aktuell brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen. Wir bitten in allen anderen Fällen um Rückmeldung per Mail an mitglieder@mfsd.de.

Was ist wenn?

… ich einzelne Daten nicht übermittelt haben möchte?
Der Gesetzgeber gibt keinen Spielraum für das Weglassen einzelner Daten. Sobald eines der Datenfelder Vorname, Nachname, Anschrift, Geburtsdatum, Mailadresse, Telefon (Mobil oder Festnetz) nicht gefüllt ist, kann die Registrierung nicht vorgenommen werden. Das Mitglied muss sich selbstständig um eine Registrierung kümmern und genießt voraussichtlich nicht die Vorteile der Betriebserlaubnis des Verbandes und muss ggf. hohe Kosten tragen.

… ich mich nicht registrieren lasse? (z.B. weil Daten nicht vollständig oder Widerruf) Ab dem 01.01.2021 tritt die Registrierungspflicht aus der EU-Drohnenverordnung DVO (EU) 2019/947 in Kraft. Ab diesem Datum ist der Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen aller Art nur noch mit einer Registrierung in der staatlichen Datenbank erlaubt. Folge: Ohne Registrierung kein Flugbetrieb mit Drohnen oder Flugmodellen ab dem 01.01.2021.

Bitte betrachten Sie die Registrierung durch uns als Angebot. Wir kümmern uns um die Bürokratie, sie kümmern sich um ihr Hobby!
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

117

Freitag, 4. September 2020, 09:23

Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie bis zum 31.08.2020 ....
Sollten Sie mit der Datenweitergabe nicht einverstanden sein, widerrufen Sie bis zum 31.08.2020 aktiv.


das wäre jetzt auch zu spät...

118

Freitag, 4. September 2020, 11:25

Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie bis zum 31.08.2020 ....
Sollten Sie mit der Datenweitergabe nicht einverstanden sein, widerrufen Sie bis zum 31.08.2020 aktiv.


das wäre jetzt auch zu spät...


Moment ... der Flugkollege hat die email gestern bekommen.
- MKEnF - Mini Kommission Entenflug - :applause:

119

Freitag, 4. September 2020, 15:42

Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird.
War leztes mal auch so. Ich sehe das ganz Entspannt. Die melden sich schon, wenn sie was von mir wollen. 8)
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120

Freitag, 4. September 2020, 18:09

Ich hab mich mit dem Thema bis jetzt recht wenig belastet, aber wenn ich es richtig verstanden habe geht es ja drum die Piloten zu registrieren, oder? Also es muss nicht jedes Modell registriert werden?
Was hat das für einen Sinn? Jeder "offizielle" Pilot muss sowieso versichert sein und ist somit in irgendeiner Form identifizierbar.

Auch wenn Modelle gekennzeichnet werden müssen um die dann in Verbindung mit der Registrierung der Piloten zurückverfolgbar machen, sehe ich den Sinn nicht so ganz. Jeder der nicht versichert/registriert "wild" fliegt, wird das auch weiterhin machen. Somit kann man die genauso wenig zurückverfolgen wie es jetzt der Fall ist. Von daher verstehe ich den Sinn hinter der Aktion noch nicht so ganz...