1

Sonntag, 29. Mai 2016, 15:18

Vorteile Viertakter, Vergleich Magnum 91 4Takt, Saito und OS

Hallo,

ich bin langjähriger Modellbauer und habe bis jetzt fast nur Elektro Modelle geflogen, hab eine Frage, was sind die Vorteile der 4 Takt Motoren für Flugantriebe?

Welchen Ruf haben die Magnum 4 Takt Mororen? z.b. der magnum XL 91, sind die Motoren schwer einzustellen, und haben sie eine lange Haltbarkeit und Verschleißfestigkeit? Und wie sieht es mit den Saito 4 Takt Motoren aus? (bezüglich der genannten Punkte?)

Schlussfrage:
Sind die OS 4 Takt Motoren die besten in dieser Kategorie wonach man die anderen Motoren messen sollte?

grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (29. Mai 2016, 15:24)


2

Sonntag, 29. Mai 2016, 15:30

Zur ersten Frage: Sie haben einen angenehmeren Klang.
Das war's dann auch schon. Bei vergleichbarem Hubraum schwerer und weniger Leistung, mehr Mechanik/Fehleranfälligkeit und Wartung.
Für Technikfreaks kann das natürlich ein Vorteil sein, Kipphebel einstellen etc.
Aus diesem Grund will ich auch mit meinem Sohn mal nen Verbrenner aufbauen, einfach um die Technik zu vermitteln. Ich vermute aber dass das schnell wieder einschlafen wird aufgrund von Zeug rumschleppen, Versiffte Modelle putzen, Lärmpass, Anspringschwierigkeiten, etc. etc. etc.
Bei uns gibt's einige Magnums im Verein, ist eine etwas grobere Angelegenheit als die OS, laufen aber i.d.R. ganz gut.
Gem. unserem Haupviertaktflieger sind sie aber schwieriger einzustellen, kann man aber bei der Preisdifferenz in Kauf nehmen. Ich hatte damals gute Erfahrungen mit Enyas - gibt's aber m.E. schon nicht mehr.
Ansonsten gibt's bei uns kaum mehr jemanden der sich noch mit diesen kleinen DIngern rumärgert, wenn Verbrenner dann Benzin, der Rest ist mittlerweile zu ca. 90% auf E-Antriebe umgestiegen.
Von daher wird's immer schwieriger aktuelle und statistisch aussagekräftige Bewertungen zu finden.

3

Sonntag, 29. Mai 2016, 15:42

so gesehen gibt es nur noch 2 oder mehr Gründe einen Verbrenner statt Elektro zu fliegen:

einmal wegen dem Sound

ggf auch wegen dem Scale Erscheinungsbild + und Sound

vllt auch wegen der Leistung? Großmodelle mit E Antrieb auszustatten geht vermutlich ins Geld?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bruchpilot84« (29. Mai 2016, 15:56)


4

Sonntag, 29. Mai 2016, 16:25

Nein zum Preis. Der Saito kostet ca. 320 Euro.
Damit kann man z.B. eine Kunstflugmaschine mit ca. 1,6m Spannweite fliegen. Der Motor leistet 1,6PS / Ca. 1,2 kW.
Nimmt man den Wirkungsgrad von ca. 80% an wäre das ein 1,5kW E-Motor. Den bekommt man für ca. 50-80€, plus einen Regler in ähnlicher Preislage, dann reicht's noch für z.B. 2 gute Lipos mit 4s und 5.000mAh.
Allerdings bekommt man gute gebrauchte Methanoler derzeit fast nachgeworfen, die Zeit ist halt vorbei....
Sound, ja, ist sicherlich das Hauptargument - aber wenn man ein paar Jahre Rizinusschmiere vom Modell gewischt hat freute einen die Streßfreie Brushlessfliegerei doch enorm.
Ein Scalemodell, das im Original einen fetten Motor hatte, würde ich aber nie elektrisch fliegen.
Ich würde es dann ausreichen groß bauen um einen Benziner unterzubringen.

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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5

Montag, 30. Mai 2016, 07:33

Guten Morgen,

4-Takter muss man mögen, siehe:
http://members.aon.at/flug.fiala/laser.html

Daraus:

"Zusammenfassung: 4-Takter ohne Kurbelgehäuse-Gemischschmierung benötigen schlicht mehr Aufwand als andere Motoren bei 4-taktbegründeter geringerer Leistung.
Um bei ihrem Betrieb Freude zu empfinden, muss man sie "mögen". Ihren Sound, ihr Regelverhalten über den ganzen Drehzahlbereich und ihre Geruchsfreiheit beispielsweise.

Wenn man nicht ihre Notwendigkeiten berücksichtigt, werden allerdings aus zuverlässigen GEBRAUCHSmotoren schnell teure VERBRAUCHSgüter mit Restwert NULL, nur mehr für die Vitrine geeignet."
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

6

Dienstag, 31. Mai 2016, 23:26

Nein; zum Preis?!?
Ich bin der Meinung das man ab einer bestimmten Größe sehr wohl mit Verbrennern (Benzin) günstiger dran ist!
Rizinusschmiere vom Modell wischen?
Wir haben vor Jahren schon kein Riziuns mehr im Sprit gehabt, sondern Synthetiköl. Da ist die Gefahr des Festharzens nicht gegeben!
Nicht falsch verstehen, die meisten meiner Flieger sind elektrisch.
Habe letzten Monat erst eine alte Graupner P51 mit einem 15ccm Viertakter eingeflogen. Und der Sound zusammen mit der leichten Rauchfahne ist einfach cool.
Ich finde es erst recht gut, was gegen den Trend zu machen ;)
"aus zuverlässigen GEBRAUCHSmotoren schnell teure VERBRAUCHSgüter mit Restwert NULL" ?
Kann ich so auch nicht bestätigen. Einige gut erhalten Motoren gehen für einen Wahnsinnspreis über die Theke

Toby

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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7

Mittwoch, 1. Juni 2016, 06:41

Bitte in Zukunft vollständig zitieren!

Die Originalzeilen im Bericht lauten:

Zusammenfassung: 4-Takter ohne Kurbelgehäuse-Gemischschmierung benötigen schlicht mehr Aufwand als andere Motoren bei 4-taktbegründeter geringerer Leistung.
Um bei ihrem Betrieb Freude zu empfinden, muss man sie "mögen". Ihren Sound, ihr Regelverhalten über den ganzen Drehzahlbereich und ihre Geruchsfreiheit beispielsweise.

Wenn man nicht ihre Notwendigkeiten berücksichtigt, werden allerdings aus zuverlässigen GEBRAUCHSmotoren schnell teure VERBRAUCHSgüter mit Restwert NULL, nur mehr für die Vitrine geeignet.

Ende Zitat.

Wenn man nicht ihre Notwendigkeiten berücksichtigt....
:w Rudy

Postings Irrtum vorbehalten.

8

Mittwoch, 1. Juni 2016, 08:13

Hallo Toby,

Zitat

ab einer bestimmten Größe sehr wohl mit Verbrennern (Benzin) günstiger dran ist!


Ja - aber das stand so wenig zur Debatte wie der Vergleich zu Turbinen oder Wankelmotoren.
Hier geht es um Methanoler 4-Takter, und die kann ich immer billiger in Elektrisch abbilden, auch in doppelter Leistung.
Der entsprechende Sprit dazu (der immer schwieriger zu bekommen ist) macht ebenfalls locker die Kosten für die Akkus wett.

Zitat

Rizinusschmiere vom Modell wischen?
Wir haben vor Jahren schon kein Riziuns mehr im Sprit gehabt, sondern Synthetiköl. Da ist die Gefahr des Festharzens nicht gegeben!


Festharzen ist das eine - eine nach dem Flug versiffte Maschine etwas anderes. Und das passiert eben auch bei Synthetik, läuft in die Ruder und Scharniere, je nach Auspuffanlage und Motortyp auch sonstwohin. Das muss ja nicht per-se schlecht sein, heute hat man den riesen Vorteil das machen zu können wenn man will, früher gab es eben keine Alternative und da ging mir das massiv auf den Keks. So häufig wie ich heute mal eben schnell 1-3 Modelle in den Kofferraum werfe, ein paar Lipos leerfliege und zurückfahre geht damit einfach nicht. Im Sinne der Entschleunigung aber auch ganz gut!? Muss wohl jeder selbst entscheiden, und der Preis sollte bei einem Hobby nie die ausschlaggebende Variante sein.

Zur Preisdiskussion könnte ggf. ein entsprechend kleiner Benziner (15ccm?) noch in Frage kommen, ob die aber dann günstiger sind in der Anschaffung als ein Brushlessset wage ich zu bezweifeln. Und ob die billigen 15ccm Benziner von HK und co. was taugen - keine Ahnung!?

Ich denke nicht dass man die Frage nach besser/schöner/lauter (ok, lauter schon :D) allgemeingültig beantworten kann. Die Preisdifferenz selbst ist aber leicht anhand eines Kataloges schnell selbst herauszufinden.

Bis dann,
Ralf
(Der auch gerade wieder an einem lauten, schlecht handhabbaren, versifften Verbrennermodell schraubt :evil: )

9

Mittwoch, 1. Juni 2016, 09:47

@Rudy: Mich hat einfach das Restwert Null gestört ;)
@Ralf: Geb ich dir Recht! Allerdings braucht auch das Akku laden seine Zeit. Also die Zeitersparnis ist da auch nicht so wahnsinnig gegeben.
Zum Thema versiffte Maschine: Empfinde ich jetzt auch nicht so schlimm, mit dem Lappen drüber wischen und fertig.


Toby

10

Mittwoch, 1. Juni 2016, 12:49

Hallo Toby,
die Akkus laden im Keller.....
Zum "mal eben schnell Fliegen" habe ich verschiedene Modelle die montiert in den Sharan passen, d.h. Anlage und eine handvoll Akkus in die Hosentasche und los gehts. Mit EInladen, Anfahrt und bis ich in der Luft bin - 10min. Selbiges rückwärts. Damit kann ich - je nach Modell - in einer Stunde locker 4 oder mehr Akkus leerfliegen. Oder eben nur einen mit dem Nimbus 4 :D.
Wenn ich dagegen einen Methanoler an den Platz mitnehme, Tanken, Enttanken, Starterakku, Kerzenglüher, die schon beschriebene Reinigung, etc. - alles für sich nicht so aufwändig, in Summe wird man aber kaum für eine Stunde entspanntes Fliegen den Aufwand treiben.
Mit dem Benziner kann das anders aussehen, kein Glüher, Starter, etc.
Das soll natürlich kein Statement für hektisches Fliegen sein, ich find's aber klasse wenn ich abends nach der der Arbeit, wenn das Wetter gut ist, noch mal in die Luft.

Bis dann,

Ralf

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ralsch« (1. Juni 2016, 18:25)


11

Mittwoch, 1. Juni 2016, 13:38

Akku Laden im Keller! Ja, mach ich auch! Aber eben nicht komplett unbeaufsichtigt.
Weiter lagern meine Akkus (LiPos) nicht Vollgeladen im Keller. (Das ist selbst mir zu Gefährlich)


Weiter flieg ich vor Allem schnellere Modelle. Da komme ich eher auf 2 bis max7 min Flugzeit bei 1h laden ;)

Also da ist der Unterschied Methanoler zu Elektro dann nicht mehr so groß ;)

Toby

Rudy F

RCLine User

Wohnort: Wien

Beruf: Medizintechniker/ Biomechanik in Pension

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12

Mittwoch, 1. Juni 2016, 15:39

Hallo Toby,

Du hast recht.

Wird auf ..... fliegerischen Restwert ...... geändert.
:w Rudy

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frankenandi

RCLine User

Wohnort: Schweinfurt

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13

Freitag, 3. Juni 2016, 00:01

Hallo
Wollte mal kurz auf die ursprüngliche Frage des Themenstarters antworten, da es hier irgendwie abdriftet. ;)
Hatte bislang von allen besagten Motorenherstellern 4 -Takt Glühzünder in verschiedenen Größen.
Fazit der letzten 20 Jahre :


OS Motoren
Vorteile : Blitzsaubere Verarbeitung, hohe Bauteilqualitat,top Material, sehr lange Lebensdauer, einfach einzustellen --- Dauerläufer für technisch Begeisterte
Nachteil : Bauen etwas schwer und groß zumindest im vgl. zu Saito. Spitzenleistung ist nicht so üppig und recht hoher Preis. Hatte u.a. den 20er / 40er / 70er /80er / 91er und FT240 Boxer


Magnum XL FS Motoren
Vorteile : Billig
Nachteile : OS abklatsch mit mangelnder Qualität in allen Teilen, hoher Verschleiß...mein letzter, neuer 10cm³ Magnum Motor (2015) hielt 1 Tag. Verstellen sich gerne oft von selbst durch dauernd änderndes Ventilspiel wegen weichen Ventilsitz. Sehr viel Spiel in den beweglichen Teilen ( Kipphebel / Welle usw.), zu weiches und Teils zu sprödes Material. Mäßige Verabeitung der Oberflächen. Magnum Fans mögen mir verzeihen, sind aber meine Erfahrungen mit 3 XLs in verschiedenen Motorengrößen ( 52er, 61er, 91er) in den letzten Jahren.
Viele angebotene billig 4-Takter sind ebenfalls mehr oder weniger schlechte OS Kopien ( SC /PH usw.) Man bekommt halt was man bereit ist zu zahlen.

Saito Motoren
Vorteile : Hohe Bauteilequalität, sehr gutes Material, lange Lebensdauer, Hohes Leistungsniveau schon im Normalgebrauch -- vertragen ohne Änderungen viel Nitro und kommen damit leistungsmäßig fast in den 2 Takt Bereich. Einfach einzustellen. Leicht und zierlich bauend, dazu noch relativ günstig in der Anschaffung. --- Sportlicher 4-Takter für alle Flug-Bereiche
Nachteile : Oberflächenbearbeitung kommt nicht an einen OS ran, Lackqualität bei lackierten Motoren schlecht. Brauchen gut Nitro um sich richtig wohl zu fühlen...Mind. 10% idealerweise 15% oder mehr, dadurch bei vergleichbarer Tankgröße geringere Flugzeiten und höhere Spritkosten im vgl. zu OS zBsp.


Ich bin durch meine persönlichen Erfahrungen mittlerweile bei 4 Taktern ausschließlich auf Saito eingeschossen und hatte alleine die letzten 2 Jahre auch 3 verschieden große Saitos der aktuellen Baureihen -- 82er/72er Fa GK ( aktuell einen 56er in einer Stearman ). Günstig, einfach handzuhaben, leistungsstark und zuverlässig ....fast wie Elektro...nur mehr Brumm Brumm :D
Es gibt natürlich noch andere Hersteller die auch bezahlbare, vernünftige ( Thundertiger ), Teils auch hochwertige Motoren bauen ( Laser ) usw......aber die sind nicht so verbreitet wie jetzt OS oder
Saito .

Und wenn Verbrenner heutzutage, dann für mich nur Glühzünder 4 Takter ...toller Sound und unkompliziert. Auch kein Benzinmotor, alleine schon wegen Leistungsdefizit / höherem Gewicht, häßlichen Pumpenvergasern, gefährlicherem Benzin, Temperaturproblemen, Geruch usw.
Methanolsprit ist halt doch modellspezifischer finde ich. Natürlich macht das auch nur bis max. 30cm³ Sinn, sonst steigt der Verbrauch bei Vielfliegern ins uferlose.
Und Mehrzylindermotoren / Motoren speziell für Scaleflug etc. ist auch wieder ein ganz anderes Thema.




Gruß
Andi :w
Ryan Sta 2,35m+Saito Fa 220,Westland Lysander 3m+Saito FG 60R3,Topp Ultimate 1,6m Saito Fa 300t Boxer,Taylorcraft 2,22m 6s, Beagle B121+Saito Fa56, Stinger90 Jet EDF 6s, Logo 550 SX V2,TT E.Raptor 700 V2, Acro Magnum, HK Habicht,Traxxas Nitro Stampede, Geebee Sportster 2,15m+Mark180

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »frankenandi« (3. Juni 2016, 00:09)


14

Freitag, 3. Juni 2016, 06:45

Hallo Andi,
super Zusammenstellung und Vergleich der Viertakter, auch wenn es ebenfalls (leicht) an der Frage vorbeiging:

Zitat

hab eine Frage, was sind die Vorteile der 4 Takt Motoren für Flugantriebe?


Aber die 4-Takterseite ist jetzt super abgedeckt. Danke dafür, werde ich mir auf jeden Fall merken falls ich mal wieder über ein "Interessantes Schnäppchen" mit Magnum et.al. bei ebay stolpern sollte....
Mein Vereinskollege stellte es nicht so dramatisch schlecht dar, aber bei "günstigen" Motoren ist natürlich auch die Quelaitäts-Streuung höher.

So wie ich Deinen Beitrag verstehe heißt die "ultimative Lösung" Saito Motor und dann die Polierscheibe auf den Dremel um den Motor hübsch zu machen.

Bleibt der Vergleich zum Zweitakter (Elektrisch war ja schon): m.E. kann hier der 4-Takter "nur" im Sound punkten, er ist (jeweils in der selben Volumenklasse) teurer, schwerer, weniger Leistung, weniger drehfreudig im hohen Bereich und aufgrund der Technik höherer Pflege- und Einstellaufwand.
Meine Sicht - Gegendarstellungen?

Zu den Benzinern - was verstehst Du unter "gefährlicherem" Sprit? Brandgefahr dürfte doch insbesondere bei hohen Nitroanteilen bei den Methanolern höher sein?
Und warum ändert sich die Gefährlichkeit ab 30ccm? :evil:

Bis dann,

Ralf

frankenandi

RCLine User

Wohnort: Schweinfurt

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15

Freitag, 3. Juni 2016, 12:47

Hallo,

Welchen Ruf haben die Magnum 4 Takt Mororen? z.b. der magnum XL 91, sind die Motoren schwer einzustellen, und haben sie eine lange Haltbarkeit und Verschleißfestigkeit? Und wie sieht es mit den Saito 4 Takt Motoren aus? (bezüglich der genannten Punkte?)


grüße

Auf diese Frage habe ich geantwortet, ist also nicht so arg am Thema vorbei. ;)



Die 30cm³ beziehen sich auf den Spritverbrauch, wie auch geschrieben....... bei größeren Motoren mit entsprechend viel Durst wird ´s halt zu teuer mit Methanolsprit.

Methanolsprit, auch mit Nitroanteil, ist nicht so flüchtig und so schnell entflammbar wie Benzin, dazu nahezu Geruchlos.

Hoffe ich konnte die Unklarheiten beseitigen :D

Gruß

Andi








1
Ryan Sta 2,35m+Saito Fa 220,Westland Lysander 3m+Saito FG 60R3,Topp Ultimate 1,6m Saito Fa 300t Boxer,Taylorcraft 2,22m 6s, Beagle B121+Saito Fa56, Stinger90 Jet EDF 6s, Logo 550 SX V2,TT E.Raptor 700 V2, Acro Magnum, HK Habicht,Traxxas Nitro Stampede, Geebee Sportster 2,15m+Mark180

16

Freitag, 3. Juni 2016, 17:16

Zitat

Methanolsprit, auch mit Nitroanteil, ist nicht so flüchtig und so schnell entflammbar wie Benzin, dazu nahezu Geruchlos.


8( ok - ich bin immer vom Gegenteil ausgegangen (also bis auf das "nahezu geruchslos" natürlich).

17

Sonntag, 5. Juni 2016, 13:44

Ja eben,

Methanol ist wesentlich leichter entflammbar als Benzin, brennt aber auch nur mit leicht bläulicher Flamme - also kaum sichtbar. Deshalb ist es wohl weniger gefährlich
Gruß
Jörg

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Grob G 109
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FW 190 A8 (ewige Baustelle)
Me 410 B3 (beim Zeichnen)[/SIZE]

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18

Sonntag, 5. Juni 2016, 14:22

Genau, was man nicht sieht gibt es auch nicht. :D

Aber wir kommen vom Thema ab. :ansage:
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

dont feed a Troll :evil:

Skyrider1990

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Beruf: Metallbauer in Fachrichtung Konstruktion

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19

Sonntag, 20. November 2016, 09:09

Mahlzeit Gemeinde,


Ich bin auch überzeugter Verbrenner flieger und habe auch 2 Magnum´s in betrieb, einmal einen 91er Xl und einen 120erXl und beide laufen wie ein Uhrwerk.
Den 91er habe ich bei Ebay "geschossen" für knapp 100 euro, original verpackt unbenutzt, das wichtige ist die einlaufphase! Ich habe den Motor ca. 3 liter in sehr fetter Vergaser einstellung laufen lassen und ständig die Temperatur mittels einem Infrarotthermometer überwacht. Und ganz wichtig in der einlauphase, keinen E-starter verwenden, sondern von Hand Starten! Der 91er läuft jetzt hängend in einer Tiger Moth von Robbe, er spring immer nach den 2-3 "Flipstart" an und läuft sauber durch. Wo man auch drauf achten sollte ist die Glühkerze, ich habe in allen 4 Taktern OS Kerzen verbaut!

Der 120er XL habe ich auch bei Ebay gekauft, der hatte laut Verkäufer ca.5 Liter durch, also gabs keine einlaufphase. Ich habe ih direkt ind den 2Meter
Sport Stick von Hobbyking verbaut, auch hängend. Der 120er spingt mit der "Flipstart" Methode leider immer nur rückwärts an, deswegen wird er mit dem E-starter gestartet, bevor ich dies tue vergewisser ich mich das der Motor immer frei dreht. Um den Verbauch von großen Methanolern mache ich mir keine
sorgen, der 120er hängt an einem 460ml Tank und damit sind Locker 10min vollgas drin, und man hat noch reserve zum durchstarten.

Dann habe ich noch einen 61er ASP von Hobbyking, und da kann ich sagen Preis/Leistung ist einfach nur top. Ich habe den Motor auch 3 Liter einlaufen lassen, und habe absolut keine probleme mit dem Motor. Er hat mittlerweile ca 10liter durch und zeigt keine anzeichen von Leistungsverlust, er springt immer zuverlässig an und ist nicht wählerrisch was den Spritt angeht, ob 5% Nitro oder 16%, interessiert ihn nicht, er läuft mit beidem gut.


Als zusammenfassung: Es muss nicht immer ein OS,Saito etc. sein, Mann kann auch spaß/erfolg mit günstigen Motoren haben....


Ich Hoffe etwas geholfen zu haben?!?!

Mfg Malte
Signatur? Ne ich putz hier nur!^^

Es Muss Knattern und stinken!!!
NO DRONES INSIDE!!!

20

Montag, 21. November 2016, 08:55

Hallo,
Ich habe von allem etwas.
So fliege ich bis 1,50m ausschließlich elektro.
Meine 2m Modelle hingegen sind mit Benziner oder verbrenner ausgestattet.
Der esm Stuka hat einen rcgf 26ccm Benziner der sehr gut anspringt, sich leicht einstellen lässt und für einen 2takter ruhige laufkultur aufweist. Viele sind erstaunt das ein motor für so wenig Geld so gut läuft
Allerdings sollte man nicht unerwähnt lassen, dass ein dle gleicher Baugröße mehr Power hat.

Dann habe ich noch eine 2m proctor Albatros. Da würde für mich nie ein zweitakter mit kettensägensound in Frage kommen. Deshalb darf in ihr auch nur ein 4takter Laser v-motor werkeln. Das passt ganz gut.

Ich denke das ist alles jedoch eine glaubensfrage. Bis 2m kannst du heutzutage alles günstig und unkompliziert elektrifizieren und sparst dir nebenbei auch Gewicht im Modell.

Meinen esm Stuka findest auf YouTube elektrisch und mit Benziner. Eine Albatros in der Größe ginge auch noch mit elektro. Aber das geht für mich gar nicht...

Ich denke und das ist auch nur meine Meinung!
Wirklich objektiv Sinn machen verbrenner wie Benziner heutzutage eigentlich nur noch in modellgrößen ab 3m.

Hier sind die Preise für gescheite Motoren und der Aufwand noch deutlich unter dem, was ein elektro Setup machen würde.

Wenn du dann unterm Strich noch die Preise und den Aufwand für Benziner oder verbrenner vergleichst, macht so ein 4takter eigentlich gar kein Sinn. Zumindest nicht aus meiner Sicht.
Das sind Motoren für Liebhaber. Mehr nicht.

Das sind aber nur meine 2Cent zu dem Thema.

Liebe grüße,
Tobias
Gyros in Flächenmodellen sind wie hinsetzen beim Pinkeln! :tongue:

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