Firewind

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1

Sonntag, 14. März 2004, 09:04

Neuer Motor, aber mag nicht anspringen- was denn etza wieder?

Hallo liebe Leut.

Wollte gestern meinen neuen Thunder Tiger 6.9ccm einlaufen lassen.
Also Motor neu - Sprit neu - Glühkerze neu - alles fertig.

Dann Benzin rein - Finger auf Vergaser bis Sprit da ist - Glühkerzenstecker drauf - Handschuh an und gedreht bis der Handschuh und Finger zerschnitten waren.
Der Motor machte aber keinen Zucker.

Ausschliessen kann ich dass es am Sprit liegt.
Die Glühkerze glüht.
Vergasereinstellung nach Anleitung 2,5 Umdr. raus.
Die Drosselklappe hab ich verschieden eingestellt. (bissl Erfahrung hab ich.)

Starter hab ich keinen - kann es an dem liegen dass mein Finger zu langsam ist?

Was meint ihr?
Danke.
Andy

Walker

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2

Sonntag, 14. März 2004, 09:11

Zitat

Dann Benzin rein - Finger auf Vergaser bis Sprit da ist - Glühkerzenstecker drauf - Handschuh an und gedreht bis der Handschuh und Finger zerschnitten waren.


Hi,

ist kein Wunder, wenn du BENZIN benutzt kann das ja auch nicht funktionieren.
Der Motor ist ein Glühzünder und braucht speziellen Methanol-Treibstoff um zu funktionieren.


Tschau
Markus
Flieger von 80 cm bis 220 cm Spannweite.
(Nur Elektrisch)
Funke: Graupner MZ 24 PRO

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walker« (14. März 2004, 10:46)


Firewind

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3

Sonntag, 14. März 2004, 13:07

Hallo,

das ist schon klar!
Ich meinte mit Benzin ja auch Methanol-Gemisch.
Hab mich da schon im Fachhandel beraten lassen, wo ich den Treibstoff her hab.

Also an den dürfte es nicht liegen.

Andy

Kirk

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4

Sonntag, 14. März 2004, 13:28

Besorg dir mal einen Starter und lass mal ordentlich örgeln.
Mit der Finger-Methode habe ich auch keinen Erfolg gehabt.
Hast du 2,5 volle Umdrehungen rausgedreht? Das könnte zu viel sein. War bei mir auch mal der Fall, dass ein Motor nicht anspringen wollte, weil ich die Nadel zu weit rausgedreht hatte.
Gruß
Raoul

puma

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5

Sonntag, 14. März 2004, 21:04

steht in der anleitung auch was über die leerlauf schraube
wenn die noch ganz bis anschlag drin is funtz das auch nich

6

Sonntag, 14. März 2004, 23:14

Hallo

Hast das auch wirklich alles so gemacht ???
Mit dem besagten Thunder Tiger war ich mal auf du und du. Im normalfall läuft der aus der Schachtel heraus. Welchen Sprit hast du. Da du nichts schreibst welcher das ist, geh ich mal von der gleitgelagerten Version aus. Die mögen aus meiner Erfahrungen nicht mehr wie 5% Nitro . Welche Luftschraube hast du drauf. Würde erst mal eine 10/6 oder 10/7 draufpappen. Bei der Glühung, kannst du die regeln oder haste nur einen Glühakku ? Kerze sollte schon eine mit mittlerem Wärmewert sein. Im Gegensatz zu Raul würd ich sagen die Nadel erst mal noch ein Stück auf. Geh mal ruhig auf 3 oder ein wenig mehr Umdrehungen. Vorausgesetzt du hast noch nirgends anders rumgedreht. Der Thunder Tiger springt eigentlich Super von Hand an. Wenn alles funzt, Glühung etc. gib mal nen Tropfen Sprit in den Versager und Probiers dann nochmal. Dann sollte er bei entsprechender Glühng wenigsten Zucken. Drossel so kurz übern Leerlauf. Also es sollte schon ein Spalt erkennbar sein.
Wie testest du den Motor. Steht er aufrecht oder ist er irgenwie schon merkwürdig verbaut. Länge der Tankleitung ?? Du siehst ist ne Menge was klappen muss/sollte. Das der keinen Muks macht glaub ich fast gar nicht. :evil:

Gruß
-Micha-

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-Micha-« (14. März 2004, 23:16)


7

Montag, 15. März 2004, 09:24

WO hast du den denn gestartet? habe auch einen Motor gehabt (7,5ccm) der sprang in der Wohnung bei 20°beim ersten Versuch an - als es dann nach draussen ging, half nurnoch ein Elektrostarter - hatte wohl mit der Kälte zu tun... weil das Anlaufergebnis bei 20° reproduzierbar war.
Also E-starter kaufen...ist mein tipp!

airborne

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8

Montag, 15. März 2004, 10:19

Hmm, also ich weis ja nich ...
Einen neuen Motor der evtl sogar noch klemmen könnte mit nem E-Starter zu mishandeln ...
Da wäre ich SEHR vorsichtig.

Der muß auch von Hand anspringen.

Alles nur eine Frage von richtiger Ansaugmenge und vernünftiger Glühung.

Mikel

Zotti

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9

Montag, 15. März 2004, 10:26

Gut, gestern war es nicht ganz so kalt.... aber das gleiche hatte ich letztens auch.
Neuer West T1 sprang zuhause von Hand an, auf dem Platz (3° Celsius) war nichts mehr zu machen. Mit Anlasser gings problemlos.
Grüsse aus`m Tal, Thorsten

10

Montag, 15. März 2004, 11:13

Hi..
hatte so´n Anlassproblem mal bei nem MVVS 6.5er vor einigen Jahren.
Nachdem ich stundenlang gekurbelt, eingestellt und geschraub hatte entschloss ich mich, den Motor komplett zu zerlegen, und siehe da, ein Bohrspan im Düsenstock... rausgepuhlt, angeworfen und lief...
mfg
andi

11

Montag, 15. März 2004, 11:21

@Andi: zum Glück nur im Düsenstock....

12

Montag, 15. März 2004, 11:44

Hi..

glück gehabt, ja.
Aber auch daraus gelernt.. neue V-Motoren (was bei mir nur noch alle Jubeljahre vorkommt) werden zunächst mal genaustens inspiziert.
Der Motor (Eigenimport für keine 30 DM) hat danach jahrelang klaglos, genügsam und sparsam seinen Dienst versehen und ist auch heute noch (ca. 14 Jahre später) in Ordnung.

Zurück zum Thema:

-Spritzufuhr prüfen (verstopfung, geknickte Schläuche)
-den richtigen Nippel am Tank verwendet?
-die Druckleitung vom SChalldämpfer einigermassen dicht?
-kein Papierstöpsel im Schalldämpfer? (hatte ich mal in nem neuen SChalldämpfer - gehörte zur verpackung)
-kannst du den Sprit fliessen sehen, wenn du mit zugehaltenem Vergaser vorsichtig durchkurbelst? keine Blasenbildung?
-Kerze heiss genug?
-Vergaser - Grundeinstellung nach Betriebsanleitung.. auch die Leerlaufnadel
-Kraftstoff: nicht zu alt, etwas Nitro verbessert das Startverhalten
-Starter: manche Motoren wollen einfach schlecht von Hand...

Ferndiagnose ist halt immer schwierig. Auch bei ziemlich falscher Vergasereinstellung sollte er wenigstens kurze Lebenszeichen von sich geben.

mfg
andi

Firewind

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13

Dienstag, 16. März 2004, 18:11

Hallo,

also hier noch ein paar Angaben:
- Der Sprit ist nagelneu und wurde erst ein paar Minuten vorher gehöffnet.
- Mit Finger aufm Vergaser sieht man sofort, wie er durch die Leitung saust.
- Als Kerzenstecker nehm ich den vom RC-Auto, den man nicht regeln kann.
- An den Schrauben hab ich ausser der Hauptschraube da nix verdreht.
- Propeller nehm ich lt. Anleitung den zum einlaufen (10x5)

Ich weiss auch nicht - er machte halt absolut keinen Zucker.
Ich probiers einfach morgen nochmal.

Andy

14

Dienstag, 16. März 2004, 21:29

Hallo, Drehst du den Prop auch richtig rum? :nuts:
Wolfgang

markus s.

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15

Dienstag, 16. März 2004, 22:39

Hallo,
würde er in der anderen Richtung nicht auch anspringen?
Das würde mich auch mal interessieren. Habe es aber auch noch nie probiert.

Gruß Markus
Alles was abstürzt, war wenigstens mal in der Luft !

16

Dienstag, 16. März 2004, 23:50

Ab un an springen die auch verkehrt rum an. Sprit, Kerze sind einflüsse auf die Zündtemperatur des Gemisches. Der Zündzeitpunkt kann sich auch beim Glühzünder verschieben. Aber datt kann der Andi bestimmt besser erklären.

Biste dir auch wirklich sicher das die Kerze gescheit glüht. ???
Und mal so nachfrag, du drehst schon wenn du vorm Motor sitzt, entgegen dem Uhrzeiger :evil:
Der muss wenigsten zucken. Ansonsten, schnapp dir den erstbesten Modellflieger den du greifen kannst. Ist halt echt schwer so eine Diagnose zu stellen.

17

Mittwoch, 17. März 2004, 16:23

Ausserdem erst die Latte bis an den Druckbunkt bewegen, und erst dann kräftig anreißen. anders geid dat nich!

Firewind

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18

Mittwoch, 17. März 2004, 19:34

Hallo an alle und speziell an Micha,

Micha Dein Kommentar er müsse aus der Schachtel rauslaufen hat mich nochmal in den Garten getrieben. Ohne Anlasser versteht sich.
Sprit hab ich geprüft. 5% Nitromenthan steht drauf.
Nach einer Viertel Stunde drehen und wieder einen blutigen Finger machte er die ersten Zucker.
Erfolgserlebnis - also weiter.
Diese Zucker wurden dann immer länger, wobei der Kolben immer wieder klemmte.
Nichts destro trotz immer wieder kurbel, kurbel, Sprit in Vergaser und kurbeln.
Und siehe - da jetzt läuft er. Sogar ziemlich sauber und stabil, obwohl ich viel zu fett eingestellt hab.
Und nach der 2. Einlaufrunde sprang er nach dem ersten Dreher am Propeller an.

Also danke ich bin echt froh dass es solche Foren mit solchen hilfbereiten Leuten wie euch gibt.

Andreas

19

Mittwoch, 17. März 2004, 20:13

Und mal ganz ehrlich :evil: :evil:

[SIZE=4]Das Gefühl ist unbeschreiblich Oder ?[/SIZE]

Geht mir jedenfalls immer so wenns dann endlich geht. :ok: :ok:
Las ihn ruhig schön fett blubbern. Der Motor dankt es mit einer langen Lebensdauer.

Gruß
-Micha-

thjoe

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20

Mittwoch, 17. März 2004, 22:36

Blutige Finger

Da Du ständig von zerschnittenen Fingern und Handschuhen schreibst würde empfehlen mal die Luftschraube zu entgraten - geht m.E. am besten mit Stahlwolle.
Man sollte ansonsten auch drauf achten, daß nicht zuviel Sprit im Motor ist, was nach wiederholten erfolglosen Anwerf- und Ansaugversuchen oder durch zu hohe Tankposition passiern kann. Wenn Du das Modell senkrecht hältst und Sprit läuft aus dem Auspuff war das der Fall.
Wir haben beim allerersten Versuch auch den ganzen Nachmittag erfolglos rumprobiert. Am nächsten Tag auf dem Modellflugplatz wurde klar, daß wir einfach nicht den "rechten Dreh" draufhatten - sprich zu langsam, zu schwächlich - ein erfahrener Flieger hatt ihn in kürzester Zeit anbekommen (von Hand).
mfg Hannes